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Antigone, Interpretation

29.1.2023

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ANTIGONE
Sophokles INFOS ÜBER DAS BUCH
Tragödie
von Sophokles geschrieben
442 v. Chr. erstmals aufgeführt
zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
ANTIGONE
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442 v. Chr. erstmals aufgeführt
zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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442 v. Chr. erstmals aufgeführt
zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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442 v. Chr. erstmals aufgeführt
zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu
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442 v. Chr. erstmals aufgeführt
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von Sophokles geschrieben
442 v. Chr. erstmals aufgeführt
zentrale Leitfrage: Wechselbeziehu

ANTIGONE Sophokles INFOS ÜBER DAS BUCH Tragödie von Sophokles geschrieben 442 v. Chr. erstmals aufgeführt zentrale Leitfrage: Wechselbeziehung zwischen Gesetz und Glaube Beruht auf dem Fluch im Stamm der Lapdakiden Königspalast in Theben Hauptfiguren: Antigone, Ismene, Kreon, Haimon, Eurydike im Versschema geschrieben MENSCHENBILD DER ANTIKE Der Mensch hat alle Fähigkeiten eines Übermenschen. Er verfügt über unbegrenzte Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten. Dennoch hat er Grenzen, die die Zeit ihm setzt. Denn am Ende eines jeden Lebens steht der Tod, über den der Mensch keine Macht hat Götter waren integraler Bestandteil des Kosmos und hatten keine als göttlich definierten Eigenschaften ISMENE - VERÄNDERNDES VERHALTEN gesteht die Tat obwohl sie es nicht war, bleibt Antigone gegenüber loyal (V.536-537) und bekennt sich zur Familie erkennt, dass beide verloren sind und der Fluch sich fortsetzt, Angst die einzige Überlebende zu sein (V.544 f., 554) überwindet ihre Furcht (V.540) beeindruckt von Antigones Opferbereitschaft und zeigt Anhänglichkeit und Treue zu Schwester (V.548) KREONS SELBSTVERSTÄNDNIS ALS HERRSCHER V. 661-686: - Wer die Regeln Kreons (!) befolgt, handelt automatisch gerecht (Z.661/662) V. 162 210: Kreon ist der alleinige Herrscher (Z.173) Man soll zu seinen Taten stehen, sonst ist man ein schlechter Mensch und feige (Z.179-181) Menschen, die ihre Freunde über den Staat stellen, sind nichts wert (Z.182/183) Er selbst stellt sich als der perfekte Herrscher dar, der nach diesen Regeln lebt (Z.185-189) Wer diese Gesetze missachtet - als Beispiel wird Polyneikes genannt - ist ein Verräter des Landes und...

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hat nicht einmal verdient, bestattet zu werden (Z.198 - 206) er sieht sich selbst als einen sehr gerechten Herrscher (V 208) - Wer sich gegen die Regeln wehrt, wird auch nicht von ihm geehrt (Z.663-665) - Einen Mann, der diese Gesetze befolgt, kann man mit Zuversicht in den Krieg schicken und darauf vertrauen, dass er bis zum Ende steht (kämpft) (Z.668-676) - Ein Mann darf sich nicht von einer Frau beherrschen lassen (Z.677-680) - Er ist der rechtmäßige Nachfolger von Eteokles, dieser starb beim Duell mit seinem Bruder - Respekt hat er nur vor Eteokles, da dieser für sein Vaterland kämpfte und dabei auch starb, Polyneikes verabscheut er, da er sein Vaterland nicht nur nicht schützte, sondern auch angriff - nicht kritikfähig WÄCHTERBERICHT V. 223-236: Er weiß, dass er für die Überbringung der schlechten Nachricht von Polyneikes` Bestattung umgebracht oder bestraft werden könnte, deshalb redet er anfangs viel um den heißen Brei, indem er von seiner "Anreise", aber auch seinen Ängsten spricht. = lässt Kreon in der Hoffnung, einer Strafe/ dem Tod zu entgehen, an seiner inneren Befindlichkeit teilhaben. V. 235 f: Er erklärt gleich, dass er nicht für etwas bestraft werden will, was er nicht getan hat und redet daher von Hoffnung. = = Appell an Kreons Milde V. 237-240: Bevor er Kreon von dem Vorfall berichten will, erklärt er ausdrücklich, dass er nicht beteiligt war und es ungerecht wäre, wenn er die Strafe nun abbekäme. = Selbstverteidigung V. 245 - 258: Dadurch, dass er von Kreon unter Druck gesetzt wird, schießt ihm die Wahrheit regelrecht heraus und er beginnt zu erklären, was geschehen ist, auch um für das "Nicht-Berichten" nicht bestraft zu werden, da Kreon allmählich die Geduld verliert. = eigentlicher Bericht über das Ereignis V. 259-267: Der Wächter sagt deutlich, dass es keiner von den Wachen war. = Verteidigung seiner "Kollegen" V. 268 - 277: Der Wächter erklärt, dass er per Losverfahren zum Überbringer der schlechten Nachricht auserkoren wurde. erneute Betonung seiner Unschuld/ Nicht-Beteiligung an der Tat, um einer Strafe/ dem Tod zu entgehen CHARAKTER DES WÄCHTERS selbstbewusst und taktisch geschickt, da er zunächst Kreon mit dem eigentlichen Bericht hinhält und in eigenem Interesse (= Entgehen einer Strafe/ des Todes) agiert, aber auch weil er sich nicht von Kreons Ungeduld einschüchtern lässt. (V. 315 ff.) mutig, da er sich traut Kreon die Meinung zu sagen und diesen zu kritisieren/ zu belehren, obwohl dieser ihm Bestechung unterstellt (V. 322 - 325) und da er auch frech Kreons Situation/ dessen Missmut analysiert und diesen damit konfrontiert. (V. 318-320) Fazit: Trotz Kreons schwierigem Charakter stellt sich der Wächter, der dem Herrscher eigentlich gehorchen müsste, mit diesem im Dialog auf eine Ebene, indem er u.a. widerspricht etc. (siehe oben), weswegen er ein selbstbewusster und kluger Charakter ist, der auch Kreons Entscheidungen in Frage stellt. — GEHORSAMKEIT FÜR KREON Er fordert bedingungslose Gehorsamkeit von dem Volk (V. 666), vor allem von den Frauen, die sich dem Mann zusätzlich zu unterwerfen haben (Z.650-655). Kritik akzeptiert er nicht. Ein Mann/ Bürger des Volkes muss dem Herrscher Gehorsamkeit entgegenbringen, um ein starker und verlässlicher Kämpfer zu sein (Z.668-672), vor allem an Söhne werden Ansprüche gestellt, da sie ein achtvolles Bild für deren Gegner darstellen sollen (Z.641-644) und ihre Familien verteidigen sollen, indem sie den Feind bekämpfen. Ungehorsam wird von Kreon hart bestraft. Gehorsam = unmündige Unterwerfung, d.h. kein eigenes Denken ist erwünscht. Wie definiert Haimon Gehorsam? Haimon hört nur auf die Regeln seines Vaters, wenn er sie für richtig hält, sorgt sich aber als Sohn dennoch um seinen Vater und will dessen Bestes. Er ist eher für Demokratie (Z.690) Haimon lässt sich von seinem Vater leiten und ehrt ihn und seine Regeln (V. 635 - 640), jedoch hat er auch eine eigene Meinung und will seinen Verstand und sein eigenes Denkvermögen nicht Kreon unterordnen, wenn er dies nicht für richtig hält. (V.683-691). → Gehorsam = mündige Kindschaft KREON UND HAIMON - GESPRÄCH (V.639-723) Kreons Ziele: Macht demonstrieren & Tat rechtfertigen, Haimon "gehorsam" machen, seine Regeln erklären und ihn auf seine Seite ziehen Redeweise: machthaberisch, rechthaberisch, redet bildhaft und feindselig gegenüber Feind/ Frauen, beleidigend; Unterstellung, dass Haimon, Antigone hörig ist; eisern/stur, nicht offen für Neues, einseitig, für ihn zählt nur seine Meinung und seine Gesetze und alle anderen müssen sich ihm unterordnen. Haimons Ziele: Begnadigung für Antigone und Vater vom Urteil abbringen, Kreon überzeugen auf Willen des Volks zu hören und andere Denkarten zuzulassen Redeweise: ruhig, bildhaft, beschönigend, indirekte Kritik, Argument beginnt mit Schmeichelei am Vater oder Unterstützung und dann wird das schlechte/ die Kritik untergejubelt, schmeichelhaft, gewissenhaft, schiebt seine Ideologie auf die des Volkes, versucht auch mit Vernunft und Argumenten zu überzeugen, diplomatisch und vorsichtig (vermeidet es, Kreon zu reizen, um seine Ziele zu erreichen, die ansonsten vermutlich aufgrund von Kreons Charakter gefährdet sind) ANTIGONE UND KREON (V.442-525) Antigones Rechtfertigung ihrer Tat - Jeder hat ein Recht, bestattet zu werden (V. 455) Gesetz der Götter steht über den Gesetzen Kreons (V.484) Streitet es nicht ab (V.443) - Bestattung unter allen Bedingungen (V.510) - Tod als Gewinn für Antigone, da sie von den Göttern, dem Volk, das auf ihrer Seite steht und den Toten für ihre Tat geehrt wird (mehr als von den Lebenden) (V.440; V. 461 f); sie hat auch keine Angst vor dem Tod War auf den kommenden Tag vorbereitet (V.447) Tat begangen nicht aus provokativen Gründen - (V.520-525) - es ist ihr Bruder Das Volk hat Angst, Kreon zu widersprechen, steht aber auf ihrer Seite (V. 505 ff) → Leben unter/nach dem Gesetz der Götter, Todesbereitschaft bei Erwartung späterer Ehrung der Götter,... Kreons Begründungen seiner Entscheidungen Er sagt, dass man sein Vaterland vor seine Familie/ Freunde- stellen muss. Das gilt auch für Antigone. seine Blutsverwandtschaft mit Antigone schützt sie nicht vor der Todesstrafe (V. 486 ff) - Kreon sieht Polyneikes als Feind und "Schlechten" (V. 521), der nicht bestattet werden darf. Egal ob blutsverwandt oder nicht. Er sieht seine Bestattung als "Gottmissachtung" (V. 516) -> In Kreons Augen hat Antigone falsch gehandelt. Kreon versucht Antigone klarzumachen, dass ein Feind auch nicht zum Freund werden kann, selbst wenn er stirbt. V.521 Eine Frau darf sich auch niemals über einen Mann erheben (V. 484 f.) Erhalt des Staates und Demonstration der eigenen Macht haben oberste Priorität, Kampf gegen alle, die diese Priorität bedrohen TEIRESIAS 1 Teiresias berichtet Kreon, dass er viele schlechte Omen bemerkt hat, wie das ungewöhnliche Verhalten der Vögel (V. 1001-1005) und die Unfähigkeit, durch ein Flammenopfer von den Göttern eine Vision gesandt zu bekommen. Die Götter sind erbost und wollen auch keine Opferbitten mehr annehmen. (V.1013-1020) Seiner Meinung nach sind die Götter erzürnt über das Verbot, Polyneikes zu bestatten, der von „Hund und Vogel" (V. 1017) aufgefressen wird, anstatt ein rechtmäßiges Grab zu erhalten. ---> wirft somit Kreon provozierendes und gotteslästerliches Verhalten vor, da er sich durch sein Verbot und seine Bestrfung Antigones über die Götter gestellt hat! Teiresias warnt ihn und sagt, dass die ganze Stadt wegen Kreons Handeln leidet (V.1015) Doch Teiresias sagt auch, dass der Mensch, der Einsicht zeigt, auf Vergebung hoffen kann ,,Der bleibt nicht ohne Rat und Segen, der sich heilen lässt von seinem Übel und sich wandeln kann. Nur Eigensinn macht sich der Torheit schuldig" (V. 1025-1028). ---> wirft ihm somit Eigensinn vor und versucht ihn, zur Einsicht zu bewegen, da er dann noch einmal sein Schicksal ändern kann. (V. 1031 ff.; V. 1063f) ---> wirft ihm außerdem aufgrund seiner Sturheit Unverstand und Gier nach schimpflichem Gewinn aufgrund seiner Machtbesessenheit vor (V.1051-1056, V.1087ff.) TEIRESIAS 2 Teiresias enthüllt Kreon seine Zukunft Teiresias sagt: „Wie ein Schütze schoss ich dir die Pfeile ins Herz, denn du hast meinen Zorn gereizt, sie haften, ihrem Brand entrinnst du nicht" (V. 1084 f.) und gibt damit zu, dass Kreon ihn verletzt und angegriffen hat. Damit meint er, dass seine Prophezeiung wie ein Fluch auf Kreon lasten wird, von dem er sich nicht befreien kann. Er rät dem König, dem Toten endlich die letzte Ehre zu erweisen und ihn in Frieden ruhen zu lassen. Teiresias warnt ihn vor dem Tod, da er die Götter entzürnt hat (V.1065-1076) Jedoch kann er das auch noch ändern. Kreon hält einen Toten auf der Erde, der eigentlich zu den Göttern sollte (V.1068-1073) ---> Vorwurf, dass Kreon sich mit seinen Beschlüssen über die Gesetze der Götter erhebt und diesen seinen Willen "aufzwingt". (V. 1074 f) KREON ( BEIM GESPRÄCH MIT TEIRESIAS) 1 Kreon: Am Anfang war Kreon bereit ihm zuzuhören, da er schon früher auf Teiresias vetraut hat (V.993-995). Zu Beginn ist er höflich. Er hat eine gute Nachricht erwartet und war deshalb etwas respektvoll zu ihm (Z.991), jedoch als dann die schlechte Nachricht kam, war er nicht mehr so freundlich (V. 996; V.1034-1048). Kreon bezeichnet Teiresias als geldsüchtigen Lügner und der Seher den König als verbrecherischen Tyrannen. Kreon fühlt sich durch die Vorhersagen des Sehers und dessen Kritik gekränkt (V. 1053 f.) Als Teiresias ihn kritisiert, wird er wütend und will diese Kritik nicht annehmen. (siehe V. 1000 - 1031) Beschimpft und beleidigt Teiresias, indem er ihm Bestechlichkeit unterstellt. (V. 1035 ff.; V. 1059) ---> KREON (BEIM GESPRÄCH MIT TEIRESIAS) 2 Nach dem Abgang von Teiresias (V. 1091 - 1115): Kreon sucht Rat beim Chorführer, dieser rät ihm dazu nachzugeben, obwohl Kreon nachgeben für etwas Furchtbares hält. Trotz seines Stolzes rückt er mühsam und zögerlich von seinem Denken ab und beschließt Antigone zu befreien. (V.1110 ff.) ---> Kreon zeigt hier Einsicht in sein Fehlverhalten, aber zu dem Zeitpunkt ist es schon zu spät, alles wieder gut zu machen, da sein Sohn und seine Frau trotzdem umkommen. ---> Kreons Einsicht kommt zu spät, weswegen sich auch hier wieder der Fluch, der über der Familie lastet, erfüllt! Letztlich ist es aber auch typisch für antike Tragödien, dass die Protagonisten nichts an ihrem Schicksal ändern können, da dieses durch die Götter vorherbestimmt ist. Ein durch die Götter verhängter Fluch wird sich, auch wenn der Protagonist keine wirklichen Fehler begeht, wobei dies im Fall von Kreon nicht zutrifft, immer erfüllen. Die Menschen sind somit in antiken Tragödien eigentlich nur "Marionetten" der Götter und tragen damit keine wirkliche Verantwortung für ihr Handeln. VERSTÖBE KREONS GEGEN DIE GÖTTLICHEN PRINZIPIEN - wollte Polyneikes nicht beerdigen lassen ---> hat ihn damit den Göttern vorenthalten -stellt sich selbst über die Götter bei seinen Entscheidungen -sieht den Staat als sein Eigentum - er handelt nach seinen Regeln und nicht nach den Regeln der Götter -verlangt auch von den Bürgern seine Gesetze vor die der Götter zu stellen -hat Antigone, die nach göttlichem Recht gehandelt hat und gleichzeitig seine Nichte ist, zum Tode im Felsengrab verurteilt ---> damit enthält er den Göttern ebenfalls die Bestattung Antigones vor er verärgert die Götter, indem er Teiresias beleidigt und Bestechlichkeit unterstellt ---> er widerspricht damit indirekt den Göttern - KREON ALS TRAGISCHER HELD? - Zuschauer/Leser muss sich mit dem Helden identifizieren können (-d.h hat Held menschliche Schwächen, aber einen guten Charakter und gerät aufgrund eines Fehlers vom Glück ins Unglück) - Ziel der Tragödie: Erregung von Furcht&Mitleid bei den Zuschauern (->Katharsis = Reinigung) - der tragische Held entstammt meist einer gesellschaftlich höheren Schicht als die Zuschauer (z.B. König, Herrscher, Adliger) ---> damit dennoch eine Identifikation mit dieser Figur stattfinden kann, darf der tragische Held nicht auch noch einen "tadellosen" Charakter haben. Entspricht Kreon dieser Definition eines tragischen Helden? - Kreon entspricht nicht direkt dem tragischen Helden, da er menschliche Schwächen, aber nicht direkt einen guten Charakter hat. Jedoch erregen Kreons Schicksal, seine "Selbsterkenntnis" und seine Reue Mitleid beim Leser. ANTIGONES MONOLOG 4. Epeisodion (V. 883-943): Antigones Monolog: - Zu Beginn des Monologs zeigt Antigone ihre bisherige Haltung (Keine Angst vor dem Tod...) - ABER: ab V. 896 ändert sich dies: Zeigt hier Trauer in Bezug auf die verpassten Möglichkeiten im Leben (z.B. keine Heirat, keine Kinder, kein langes Leben mit allen Erlebnissen...) bezeichnet sich selbst als "Unglückselge" --> Selbstmitleid hinterfragt auch ein wenig das göttliche Recht und damit sich selbst und ihre Tat (V. 920 ff) ---> fühlt sich von den Göttern im Stich gelassen (V. 925 ff.) MEIN MÖGLICHER ANFANG EINLEITUNG Das im Jahre 442 erstmals aufgeführte Drama „Antigone“, welches in Versform verfasst und von Sophokles geschrieben wurde, spielt in Griechenland in der Zeit der Antike. Das Stück behandelt im Wesentlichen den Konflikt zwischen der Loyalität gegenüber den Göttern und gegenüber dem Herrscher, sowie Familienkonflikte, die aufgrund eines Fluchs, meist tödlich enden. Oder: Die zentralen Fragen des Stücks behandeln Themen wie die Wechselbeziehung von Gesetz und Glauben MEIN MÖGLICHER ANFANG- INHALTSANGABE In der Tragödie bestattet Antigone, trotz des Verbotes von Kreon, dem Herrscher von Theben, ihren verstorbenen Bruder Polyneikes, woraufhin sie von diesem, entgegen vieler gut gemeinter Ratschläge seitens seines Sohnes Haimon, des Volkes etc., dies zu unterlassen, zum Tode verurteilt wird. Ismene möchte ihrer Schwester, welche nach dem Götterrecht handelt, zuerst nicht helfen und als es zu spät ist, wird sie ausgeschlossen. Antigone nimmt den Tod aufgrund ihrer bereits verstorbenen Familie mutig in Kauf. Durch Kreons zu späte Selbsterkenntnis, erfüllt sich letztendlich mit Antigones, Haimons und dem Tod seiner Frau erneut der Familienfluch, wodurch sich Kreon letztendlich selbst am meisten bestraft und leidet. ENDE Was in dieser Präsentation fehlt, sind die Blätter "Aufbau einer Dialoganalyse" und "Aufschrieb_Dramenanalyse", sowie meine Hinführung zur Wächteranalyse und Jennys Dialoganalyse zu Kreon und Haimon. Die Blätter sind alle auf Moodle zum Nachlesen.