„Augen in der Großstadt“ Analyse

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„Augen in der Großstadt“ Analyse

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Alicia Wiebring 9gb
Gedicht Analyse
16.05.2021
In dem Gedicht mit dem Titel „Augen in der Großstadt“ von Kurt Tucholsky aus

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10 15 20 25 30 Alicia Wiebring 9gb Gedicht Analyse 16.05.2021 In dem Gedicht mit dem Titel „Augen in der Großstadt“ von Kurt Tucholsky aus dem Jahr 1930 wird beschrieben, wie das lyrische ich das einsame Leben in der Großstadt empfindet und wie es die kurzen Augenblicke der Menschen sieht. In der ersten Strophe geht es darum, dass der Adressat zur Arbeit geht und viel Stress und Sorgen hat. Er begegnet auf einem Weg Millionen Menschen und zwischendurch treffen sich die Blicke vom Adressaten und der Fremden Person. Doch es war nur ein kurzer Blick der wieder schnell vorbei ist und man diese Person nie wieder sehen wird. In der zweiten Strophe geht es darum, dass man sein Leben lang Wege geht und auch hier begegnet man wieder viele Menschen. Die Augen zwischen zwei Menschen, die sich Fremd sind, begegnen sich und man freut sich innerlich darüber, doch der Augenblick verschwindet wieder und man wird die Person nicht wieder sehen. Und auch in der letzten Strophe geht es darum, dass man durch die Stadt geht und Fremde Menschen sieht, wobei man aber nicht weiß welche Menschen das eigentlich sind. Auch hier wird der Augenblick verwehen und man sieht die Person nicht wieder. Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit eines modernen Menschen in persönlicher und gesellschaftlicher Sicht, das kann man an den Versen...

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eins, drei und acht erkennen. Es zeigt außerdem auch deutlich, dass das leben in einer Großstadt stressig ist und dass jeder einen bestimmten Alltag hat, den er nachgeht und währenddessen begegnet man auf den Straßen Millionen Menschen. Man schaut die Person für einen kurzen Augenblick an, doch man wird diese eine Person von Millionen nicht wieder sehen, da es einfach zu viele Menschen in der Großstadt gibt. (Vergleich V. 1-4, 8, 12). Das Lyrische ich macht deutlich, dass man nichts über die vielen Menschen weiß. Es kann sein, dass der eine dein Feind sein kann. Er kann aber auch vielleicht jemand wichtiges in deinem Leben werden. Er kann auch deine Liebe sein, die du vielleicht schon immer gesucht hast. (Vergleich V. 29-32). Es wird so dargestellt, dass die Menschen perfekt von außen wirken aber da man die Menschen nicht kennt, weiß man nicht ob es ihnen innerlich gut geht. Man weiß nicht ob sie sorgen oder Probleme haben. Sie sind ein Fremd. (Vergleich V. 6). Das Ziel des Lyrischen Ichs ist, den Adressaten möglichst direkt anzusprechen, damit die Leser sich leichter in die Rolle hineinversetzten kann. Das erkennt man daran, da das Lyrische ich den Adressaten mit „Du“ ansprichst. (Vergleich V. 1). Das Gedicht hat drei Strophen mit 39 Versen. Die erste und zweite Strophe besteht aus je zwölf Versen. Die dritte dahingegen besteht aus 15 Versen. Das Reimschema ist in diesem Gedicht abwechslungsreich: Die ersten vier Verse der jeweiligen Strophen ist ein 1 35 40 45 50 55 60 65 5 Kreuzreim, daraufhin folgt ein Paarreim in den nächsten vier Versen. Dann folgt in den letzten vier Versen der Strophen wieder der Kreuzreim. Die letzten vier Verse sind immer gleich, bis auf die vorletzten Verse der jeweiligen Strophen. In der ersten Strophe wechselt das Metrum zwischen Daktylus und Jambus, in der zweiten und dritten Strophe ist das Metrum Jambus. In dem Gedicht kommen oft Wiederholungen vor also Anaphern, was einen an einem Lied erinnert wo der Refrain immer wiederholt wird. In allen drei Strophen wird am Ende: ,,Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupille, die Lider; Was war das?... vorbei, verweht, nie wieder.“ (V.9-12/21-24/35-39), wiederholt. Das Adjektiv „asphaltglatt“ ist ein Neologismus. Man kann es als Attribut der Stadt ansehen, dass alles „glatt läuft“, dass der ganz normale Alltag beschrieben wird, dass die Stadt auf die Menschen reagiert und ihnen etwas zeigt. Der Autor benutzt in diesem Gedicht auch Metaphern ein Beispiel dafür ist: ,,Menschentrichter“ (V. 7), was bedeutet das alle Menschen zusammenkommen und man dann von der ganzen Menschenmenge nur ein paar Leute direkt anschaut. In dem Gedicht gibt es auch Personifikationen ein Beispiel dafür wäre: zeigt die Stadt“ (V. 5), damit ist gemeint das die Stadt viele Menschen in sich hat. Ein anderes Beispiel für eine Personifikation ist: „Ein Auge winkt, die Seele klingt“, das bedeutet, dass der Augenblick des Fremden sich durch seinen Blick aufmerksam macht und es wie ein Gruß ist und man spürt eine innerliche Freude, wenn jemand ein Anschaut. Es kommt auch in den Versen elf, 23 und 37 eine Rhetorische Frage vor, denn es heißt: „Was war das?". Doch dies ist nur eine Scheinfrage und es wird keine Antwort erwartet. Sie dient dazu da, den Blick zweier Fremder Menschen zu betonen. Eine Wortneuschöpfung, also ein Neologismus, kommt in dem Vers sieben vor, denn dort heißt es: ,,Menschentrichter". Durch den Versen 27 bis 28 wird nochmal deutlich gemacht wie kurz die Blicke zu einander sind, denn in den Versen heißt es: „siehst einen Pulsschlag lang den Fremden Andern.“. Ein einziger Pulsschlag dauert höchstens 1,6 Sekunden, das heißt dass die Blicke wirklich nur einige Sekunden gehen und schnell vorbei sind. 29.... Zusammenfassend lässt es sich sagen, dass das Gedicht darum geht das man in einer Großstadt viele Menschen sieht und nichts über sie weiß. In einer Großstadt bekommt man kaum Beachtung und man geht schnell in der Menschenmenge unter, deswegen freut man sich, wenn man von jemanden angeschaut wird auch wenn es nur wenige Sekunden sind. Ich persönlich finde, dass Kurt Tucholsky den Adressaten es leicht gemacht sich in die Verschiedenen Rollen hineinzuversetzen und das es ihm gelungen ist dieses Bild der Großstadt (überfüllte Menschenmenge) deutlich zu machen. Ich würde dieses Gedicht in die 2 Exilliteratur zuordnen, da in dem Gedicht noch relativ alte oder ältere Wörter benutz werden, wie zum Beispiel in Vers 32 („Genosse"). 3

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In dem Gedicht mit dem Titel „Augen in der Großstadt“ von Kurt Tucholsky aus

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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