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"Augenblicke" von Helmut Fritz (1964)

15.9.2021

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Analyse der Kurzgeschichte ,,Augenblicke" von Helmut Fritz (1964)
Die Kurzgeschichte ,,Augenblicke" wurde von Walter Helmut Fritz verfasst u
Analyse der Kurzgeschichte ,,Augenblicke" von Helmut Fritz (1964)
Die Kurzgeschichte ,,Augenblicke" wurde von Walter Helmut Fritz verfasst u

Analyse der Kurzgeschichte ,,Augenblicke" von Helmut Fritz (1964) Die Kurzgeschichte ,,Augenblicke" wurde von Walter Helmut Fritz verfasst und im Jahre 1964 veröffentlicht. In der Kurzgeschichte geht es um die 20-järige Tochter Elsa und ihrer einsamen Mutter, von welcher sich die Tochter ablösen möchte, um ein selbstständiges Leben zu führen, was jedoch Widersprüche in ihr auslöst und sie davon abhält. Die Geschichte handelt von der Problematik zwischen der Tochter Elsa und ihrer verwitweten Mutter. Die Tochter ist 20 Jahre alt, verdient ihr eigenes Geld und möchte schon lange ausziehen. Ihre Mutter ist jedoch alleine und sucht oft verzweifelt die Nähe von Elsa, wozu jedoch Elsa Geduld und Verständnis fehlt, weswegen sie sich hinter ihrer Arbeit und in Zimmern vor ihrer Mutter versteckt. Die Geschichte beginnt am 22. Dezember damit, dass sie Tochter sich zurückziehen will und sich im Badezimmer herrichtet. Ihre Mutter folgt ihr jedoch nur wenige Momente unter einem Vorwand und Elsa fühlt sich offensichtlich unwohl. So flüchtet sie in ihr eigenes Zimmer, wo sie jedoch auch nicht allein gelassen wird. Daher flüchtet sie über die Tram in die Stadt und geht auf lange erhoffte Wohnungssuche. In ihrem Eifer vergaß sie jedoch Zuhause sich Auskunft zu verschaffen und sucht sich in Geschäften Hilfe. Sie beobachtete die Stadt und das Leben in ihr und dachte...

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nach. Sie entwickelte langsam Verständnis um ihre Mutter und machte sich langsam Sorgen um die Konsequenzen, die ihre Handlungen mit sich hätten. Daher entsteht der Wendepunkt der Geschichte und Elsa kann sich doch nicht von ihrer Mutter ablösen und kehr zurück in die Wohnung. Elsa wird zu Anfang als normales Mädchen dargestellt, welches 20 Jahre alt ist und ihr eigenes Einkommen verdient (Z.63ff.). Auf das Aussehen wird nicht eingegangen, jedoch scheint die Tochter ein sehr Introvertierter Mensch zu sein, welcher eher ruhig bleibt (Z.15 ff.). Dennoch fehlt Elsa das Verständnis für das Verhalten ihrer Mutter (Z. 5 ff.). Zudem möchte sie sich verselbstständigen und ein eigenes Leben anfangen (Z. 59 ff.). Die Hauptfigur ist zwar Elsa, der Fokus ist jedoch auf die Beziehung zu ihrer Mutter und somit auch die Mutter gerichtet. Ihre Mutter ist Witwe (Z.68 f.) und lebt mit ihrer Tochter alleine in einer Wohnung. Die Mutter scheint ein gelassener Mensch zu sein, welcher nicht überlegt, ob andere Ruhe oder weiteres haben möchten, sondern einfach tut (Z.4 ff.), dies könnte jedoch auch an der oft verspürten Langeweile (Z. 68 ff.) liegen. So möchte sie sich auch nicht alleine fühlen und sucht Nähe (Z.5 ff.). Der Tod des Vaters von Elsa scheint der Auslöser, der aktuellen Beziehung der beiden zueinander zu sein. Dies löste aus, dass die Mutter sich gelangweilt und alleine fühlt (Z. 68 ff.) und daher Nähe zu ihrer Tochter sucht. Elsa hingegen weicht ihrer Mutter aus, durch die Arbeit (Z. 71 f.) und das Zurückziehen in andere Räume (Z.26 ff.). So möchte sich Elsa von ihrer Mutter ablösen, hat jedoch Angst um sie und sorgt sich, da sie oftmals krank war und nun schon alt ist (Z. 83 ff.) und sich alleine fühlt. Dies hält Elsa dann wiederum ab, weswegen die Problematik des Ablösens entsteht. Elsa ist so auch sehr von der Angst geprägt mit ihrer Mutter zu reden oder lange in ihrer Nähe zu bleiben, was man an dem Flüchten ohne Verabschiedung sieht (Z.39 ff.). In der Geschichte geht es also um die Problematik des Ablösens der Mutter um ein eigenständiges Leben zu führen. Es wird einerseits die Aspekte aufgezeigt, wieso sie sich ablösen will und dennoch, die Sorge um ihre Mutter und wie es ihr geht. Ich denke, dass der Konflikt in ihrer Selbst gut dargestellt ist, da man die innere Diskussion gut nachvollziehen und verfolgen kann. Durch die personale Erzählung der Geschichte werden beide Ansichten der Charaktere gut herübergebracht und verständnisvoll wiedergegeben. Einerseits wird die Einsamkeit der Mutter gezeigt und der Wunsch der Tochter ein eigenes Leben zu führen.