„Das Leben des Galilei“ - Andreas Gedanken nach Galileis Widerruf

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„Das Leben des Galilei“ - Andreas Gedanken nach Galileis Widerruf

 Andreas Gedanken nach dem Widerruf Galileis
Schreibe die Gedanken Andreas am Abend des Widerrufs auf. Berücksichtige
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Andreas Gedanken nach Galileis Widerruf • Monolog • Brief an Galilei 📚 beides mit sehr guter Bewertung

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Andreas Gedanken nach dem Widerruf Galileis Schreibe die Gedanken Andreas am Abend des Widerrufs auf. Berücksichtige dabei auch rückblickend sein Verhätnis und das seiner Mutter zu Galilei Monolog Noch vor ein wenigen Stunden sagte ich zu dem kleinen Mönch und Federzoni: ,,Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.". Nun... was ist Galilei nun? Er hat widerrufen - seine Lehre, die ich begleitete als er begeistert dafür forschte und entdeckte. Schon als ich noch klein war, versuchte er es mir weis zu machen - wie die Planeten sich um die Sonne bewegten. Meine Mutter war nie begeistert von seiner Lehre. Sie hielt es schon immer für etwas Ketzerisches. Ob sie es nun jemals glauben wird? Nein. Sie wird sich vermutlich sogar freuen, dass er seine Lehre aufgegeben hat. Sie versucht erst gar nicht es zu verstehen. Sie versuchte es nie aufrichtig. Dafür hat sie zu viel Angst. Ich glaube, sie will es gar nicht erkennen. Dafür ist sie viel zu treu gegenüber der Kirche. Ihr genügt schon, dass ich mich damit abgebe. Doch das habe ich akzeptiert... Jedoch kann ich eines nicht akzeptieren: Ich kann es nicht hinnehmen, dass diese Lehre - die kopernikanische, welcher ich mein Leben nun ebenso widmete...

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- nun widerrufen worden ist. Ausgerechnet Galilei. Ich dachte immer er würde für die Wissenschaft brennen. Nun ja, er ist wohl nicht im wahrsten Sinne des Wortes dazu bereit. Er hat doch selber Angst! Selber will er sich schützen. Die Wissenschaft interessiert ihn wohl doch nicht halb so viel wie ich annahm. Wie konnte er nur?! Dachte er denn gar nicht an uns? An alle, die auf ihn zählten und die ihre Hoffnung auf ihn setzten. Jene, die darauf pochten, dass nun eine neue Zeit eingeleitet werden könnte. Und jetzt? Es ist vorbei. Wie kann ich jemanden noch als Freund betrachten, wenn er solch einen Schaden angerichtet hat? Ich sah ihn noch vor wenigen Stunden als solchen. Sogar noch mehr als Helden. Doch nun sehe ich die Wahrheit: Galilei ist kein Held. Er ist verräterisch. Ich kann nur hoffen, dass er mich künftig in Frieden lässt. Galilei Brief Lieber Galilei, an Da ich vorhin sehr in rage war, habe ich beschlossen dir einen Brief zu schreiben. Wo soll ich nur anfangen? Du kannst einfach nicht glauben, wie enttäuscht ich bin. Noch vor wenigen Stunden sagte ich mit voller Überzeugung: „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.". Nun stehe ich da und weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Nur ich kann wissen, wie sehr du mich verletzt hast. Nicht nur mich. Denke an jene, die ihre Hoffnung auf dich setzten. Jene, die - wie ich selber auf den Beginn einer neuen Zeit pochten und dir ihr Vertrauen und ihre Hoffnung anvertrauten. Du hast es verworfen. Mein Vertrauen verloren und meine Hoffnung zerstört. Wenige Minuten haben ausgereicht. Während ich draußen bangte und hoffte, hast du alles widerrufen, was mein Leben bestimmte, alles, dem nicht nur du, sondern auch ich mein Leben widmete - mit voller Überzeugung. Ich stand nun draußen vor den Toren, wartete und bangte. Und als du zu uns tratest; zerstörtest du meine Hoffnung und alles wofür ich bangte. Doch nicht nur das. Noch vor wenigen Stunden sah ich dich als Helden, ja wahrlich - jemand, der das Leben vieler verbessern würde. Dies ist nun vorbei. Ich erkannte die Wahrheit. Hingegen wird sich meine Mutter sicherlich freuen. Immerhin hast du nun deine geliebte Ruhe. Dabei dachte ich immer du würdest für die Wissenschaft brennen. Du bist wohl nicht bereit dies im wahrsten Sinne des Wortes zu tun. Retten wolltest du dich. Hat dich der Fall des Giordano Bruno so sehr erschüttert? Fürchtetest du vielleicht das gleiche Schicksal zu erleben? Oder vielmehr dann einer unter vielen zu sein? Du rettetest dich, doch hast uns vergessen. Seit ich klein bin, hast du mich für die Wissenschaft begeistert. Im jungen Alter hast du mir das kopernikanische Weltbild erklärt. Und nun das. Wie konntest du nur?! Alles ist vorbei. Wie kann ich dich weiter als Freund betrachten, wenn du mir nahmst, dessen ich mein Leben widmete? Ich kann dich nicht sehen, Galilei. Ich kann nur hoffen, dass du mich in Frieden lässt. Gehab dich wohl Andrea

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U

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Andreas Gedanken nach Galileis Widerruf • Monolog • Brief an Galilei 📚 beides mit sehr guter Bewertung

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