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Der goldne Topf Vigilenzusammenfassung

Der goldne Topf Vigilenzusammenfassung

 Vigilienzusammenfassung
Erste Vigilie
Am Himmelfahrtstag stößt der Student Anselmus einen Korb mit Äpfeln und Kuchen um, die
eine alte Frau

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Anna Neugebauer

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Vigilienzusammenfassung Erste Vigilie Am Himmelfahrtstag stößt der Student Anselmus einen Korb mit Äpfeln und Kuchen um, die eine alte Frau zum Verkauf anbot. Die Marktfrau und ihre Genossinnen fangen daraufhin ein lautes Geschrei an. Um sie zum Verstummen zu bringen, gibt der Student ihnen sein ganzes Geld, welches er ihn seinem Geldbeutel bei sich hat und in einer Wirtschaft für Kaffee mit Rum und Doppelbier ausgeben wollte. Daraufhin belegt ihn das Äpfelweib mit einem Fluch ,,Ja renne - renne nur zu, Satanskind – ins Kristall bald dein Fall - ins Kristall!“ (S.5 V. 19f) Als der Student sich anschließend unter einem Holunderbaum ausruht, hört er merkwürdige Stimmen. Er versucht sich erst einzureden, dass es nur der Wind ist. Plötzlich erscheinen drei in grünem Gold glänzende Schlangen. Eine von ihnen hat so leuchtend blaue Augen, dass Anselmus automatisch in ihren Bann gezogen wird. Schließlich hört man aus der Ferne ein Donnern und die Schlangen verschwinden in der Elbe. Zweite Vigilie Anselmus wird von seinem Freund, dem Konrektor Paulmann, zu einer Bootsfahrt mit seinen Töchtern und dem Registrator Heerbrand eingeladen. Durch die Spiegelung eines Feuerwerkes denkt Anselmus die Schlangen im Wasser zu erblicken und will sich in die Fluten stürzen. Er wird im letzten Moment vom Bootsmann daran gehindert. Anselmus bemerkt zum ersten Mal wie hübsch Paulmanns Tochter Veronika...

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ist. Der Student bekommt von Heerbrand ein Angebot als Kopierer beim wundersamen Archivar Lindhorst zu arbeiten. Als Anselmus am nächsten Tag vor dessen Tür steht, erscheint ihm das Äpfelweib in Form des Türklopfers. Der Student fällt vor Schreck in Ohnmacht und erwacht in Paulmanns Haus. Dritte Vigilie Es kommt heraus, dass bevor Paulmann Anselmus vor Lindhorsts Haus gefunden hat, sich ein altes Weib um ihn gekümmert hat. Anselmus vermutet, dass es sich dabei um das Äpfelweib handelte. Paulmann und Heerbrand suchen gemeinsam mit Anselmus ein Kaffeehaus auf, in welchem Lindhorst sich des Öfteren aufhält. Dieser erzählt die Geschichte seiner sonderbaren Herkunft. Er stamme von einem Jüngling namens Phosphorus und einer königlichen Feuerlilie ab. Sein Bruder sei unter die Drachen gegangen und bewache einen kostbaren Schatz in der Nähe von Tunis. Mit Ausnahme von Anselmus wird er von niemandem ernst genommen. Vierte Vigilie Anselmus hat Liebeskummer und kehrt deshalb jeden Abend zum Holunderbaum zurück. Eines Tages trifft er dort den Archivar Lindhorst der ihm erzählt, dass es sich bei den Schlangen um seine Töchter handle und dass die Jüngste, von der der Student so fasziniert ist, den Namen Serpentina trage. Als Anselmus vom Äpfelweib berichtet, berichtet Lindhorst ihm, dass er sie kennt und gibt ihm ein Elixier mit welchem Anselmus den Zauber des Türklopfers, in welchen sich das Weib verwandelt hatte, brechen könne, damit der Student am nächsten Tag ungehindert seinen Dienst als Kopierer antreten könne. Als der Archivar sich verabschiedet, verwandelt er sich zu Anselmus Erstaunen in einen fliegenden Geier. Fünfte Vigilie Veronika beginnt Gefühle für Anselmus zu entwickeln und da ihm eine Karriere als Hofrat vorausgesagt wird, malt sie sich die Zukunft als wohlhabende und angesehene Frau Hofrätin aus. Um Klarheit über die Zukunft zu bekommen, besucht Veronika eine Wahrsagerin auf, die alte Frau Rauerin. Diese tritt in verschiedenen Gestalten auf, eine davon ist die des Äpfelweibs, eine andere die von Veronikas früherer Kinderfrau Liese. Die Wahrsagerin warnt Veronika vor Anselmus Liebe zu der Schlange und dass er dem Zauber Lindhorst verfallen sei und bietet ihr ihre Hilfe im Kampf gegen den ihr verhassten Archivar und dessen Tochter Serpentina an. Sechste Vigilie Dank des Elixiers gelingt es Anselmus den Zauber des Äpfelweibs zu bannen und das Haus des Archivarius ungehindert zu betreten. Daraufhin wird er von Lindhorst durch dessen Räumlichkeiten geführt und sieht viele sonderbare Dinge. Von einem goldenen Topf wird er wie magisch angezogen und glaubt, in dessen spiegelnder Oberfläche sich und seine geliebte Serpentina zu erkennen. Schließlich fängt Anselmus in der Bibliothek an zu arbeiten. Seine Aufgabe besteht darin, fremdsprachige Texte abzuschreiben beziehungsweise zu kopieren. Er arbeitet wie im Rausch, da er glaubt, Serpentinas ermutigende Stimme zu hören. Der Archivar gibt Anselmus schließlich zu verstehen, dass Serpentina ihn liebe und er sie heiraten und den goldenen Topf als Mitgift erhalten könne. Hierzu müsse er sich jedoch vor feindlichen Mächten in Acht nehmen und nige Prüfungen bestehen. Siebte Vigilie Am 23.September schleicht sich Veronika nachts aus dem Hause ihrer Eltern davon, um sich mit der Rauerin zu treffen, da sie glaubt so Anselmus für sich zu gewinnen. Die Wahrsagerin inszeniert ein gespenstisches Hexenritual und als plötzlich eine fremde Macht vom Himmel herabsaust und zum Ärger der Hexe das Ritual beendet, fällt Veronika vor Schreck in Ohnmacht. Sie wacht erst in ihrem eigenen Bett wieder auf und glaubt zuerst sie hätte einen Albtraum gehabt. Doch dann entdeckt sie ihren nassen Mantel und den Spiegel der Hexe in dem sie Anselmus sehen und mit ihm reden kann. Achte Vigilie Anselmus wird von Lindhorst für die Abschrift eines besonders kostbaren Dokuments beauftragt und meistert diese Aufgabe mit Bravour. Doch da erscheint plötzlich Serpentina in Menschengestalt und erzählt ihm die Geschichte ihres Vaters, der ein verzauberter Salamander sei. Er habe sich einst in eine grüne Schlange verliebt. Aus dieser Verbindung auch Serpentina entstanden sei. Der Geisterfürst Phosphorus habe ihn zur Strafe für dieses Unrecht in ein Leben als einfacher Mensch verbannt. Der Fluch könne nur dann gebrochen werden, wenn jede seiner drei Töchtern einen Ehemann fände, der offen für die Welt des Fantastischen sei. Als Mitgift habe jede von ihnen einen goldenen Topf erhalten. Hinter diesem wertvollen Gefäß sei jedoch auch das Äpfelweib her, vor dem Anselmus sich in Acht nehmen solle. Als Serpentina schließlich verschwindet, ist die Abschrift des Manuskripts wie von Zauberhand erledigt. Anselmus glaubt, Serpentinas Familiengeschichte abgeschrieben zu haben. Neunte Vigilie Anselmus ist hin- und hergerissen zwischen Serpentina und Veronika sowie zwischen Fantasie- und Alltagswelt. Als er in Veronikas Zauberspiegel blickt, erscheinen ihm Serpentina und ihre Geschichte vom Salamander wie eine Einbildung. Er verspricht Veronika die Ehe, sobald er zum Hofrat aufgestiegen sei. Unter Alkoholeinfluss kehren die magischen Erlebnisse in Anselmus' Bewusstsein zurück. Am nächsten Tag bei der Arbeit hat das Haus seinen Zauber verloren und die Abschrift fällt dem Studenten schwer. Er ist unkonzentriert und so beschmutzt er das wertvolle Dokument. Es erscheinen Geister, um ihn zu bestrafen und nach einer Ohnmacht befindet sich Anselmus eingesperrt in einer Kristallflasche. Zehnte Vigilie Anselmus erleidet große Qualen gefangen in der Flasche zu sein und fleht Serpentina um Hilfe an. Neben ihm stehen weitere Flaschen mit anderen Gefangenen, die behaupten, Anselmus würde sich alles nur einbilden und in Wahrheit auf einer Elbbrücke stehen. Da erscheint das Äpfelweib in Gestalt einer Kaffeekanne und weist ihn darauf hin, dass sich ihr böser Fluch vom Himmelfahrtstag erfüllt hat. Er könne sich nur dadurch befreien, als Hofrat Veronika zu heiraten, was Anselmus aber nicht will. Unterdessen hat die Rauerin den goldnen Topf gestohlen und will fliehen. Dann erscheint Lindhorst und die beiden Rivalen liefern sich einen erbitterten, magischen Zweikampf, den der Archivar gewinnt. Die Hexe wird vernichtet. Anschließend wird Anselmus aus der Flasche befreit und schließt seine Geliebte in die Arme. Elfte Vigilie Paulmann ist sehr erleichtert darüber, dass Anselmus verschwunden ist, da er ihm einen Pakt mit dem Teufel unterstellt. Inzwischen ist Heerbrand Hofmeister geworden und hält um Veronikas Hand an. Glücklich darüber, dass ihr Traum, Frau Hofrätin zu werden, sich erfüllt, willigt sie ein und schwört so der Welt des Fantastischen ab. Zwölfte Vigilie Anselmus lebt glücklich mit Serpentina auf einem Rittergut im Zauberreich Atlantis. Der Erzähler vergleicht dessen Leben mit seinem eigenen Leben und muss daraufhin von Lindhorst mit der Weisheit, dass der Autor mithilfe der Poesie stets Teil der Fantasiewelt sein könne, getröstet werden.

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ist. Der Student bekommt von Heerbrand ein Angebot als Kopierer beim wundersamen Archivar Lindhorst zu arbeiten. Als Anselmus am nächsten Tag vor dessen Tür steht, erscheint ihm das Äpfelweib in Form des Türklopfers. Der Student fällt vor Schreck in Ohnmacht und erwacht in Paulmanns Haus. Dritte Vigilie Es kommt heraus, dass bevor Paulmann Anselmus vor Lindhorsts Haus gefunden hat, sich ein altes Weib um ihn gekümmert hat. Anselmus vermutet, dass es sich dabei um das Äpfelweib handelte. Paulmann und Heerbrand suchen gemeinsam mit Anselmus ein Kaffeehaus auf, in welchem Lindhorst sich des Öfteren aufhält. Dieser erzählt die Geschichte seiner sonderbaren Herkunft. Er stamme von einem Jüngling namens Phosphorus und einer königlichen Feuerlilie ab. Sein Bruder sei unter die Drachen gegangen und bewache einen kostbaren Schatz in der Nähe von Tunis. Mit Ausnahme von Anselmus wird er von niemandem ernst genommen. Vierte Vigilie Anselmus hat Liebeskummer und kehrt deshalb jeden Abend zum Holunderbaum zurück. Eines Tages trifft er dort den Archivar Lindhorst der ihm erzählt, dass es sich bei den Schlangen um seine Töchter handle und dass die Jüngste, von der der Student so fasziniert ist, den Namen Serpentina trage. Als Anselmus vom Äpfelweib berichtet, berichtet Lindhorst ihm, dass er sie kennt und gibt ihm ein Elixier mit welchem Anselmus den Zauber des Türklopfers, in welchen sich das Weib verwandelt hatte, brechen könne, damit der Student am nächsten Tag ungehindert seinen Dienst als Kopierer antreten könne. Als der Archivar sich verabschiedet, verwandelt er sich zu Anselmus Erstaunen in einen fliegenden Geier. Fünfte Vigilie Veronika beginnt Gefühle für Anselmus zu entwickeln und da ihm eine Karriere als Hofrat vorausgesagt wird, malt sie sich die Zukunft als wohlhabende und angesehene Frau Hofrätin aus. Um Klarheit über die Zukunft zu bekommen, besucht Veronika eine Wahrsagerin auf, die alte Frau Rauerin. Diese tritt in verschiedenen Gestalten auf, eine davon ist die des Äpfelweibs, eine andere die von Veronikas früherer Kinderfrau Liese. Die Wahrsagerin warnt Veronika vor Anselmus Liebe zu der Schlange und dass er dem Zauber Lindhorst verfallen sei und bietet ihr ihre Hilfe im Kampf gegen den ihr verhassten Archivar und dessen Tochter Serpentina an. Sechste Vigilie Dank des Elixiers gelingt es Anselmus den Zauber des Äpfelweibs zu bannen und das Haus des Archivarius ungehindert zu betreten. Daraufhin wird er von Lindhorst durch dessen Räumlichkeiten geführt und sieht viele sonderbare Dinge. Von einem goldenen Topf wird er wie magisch angezogen und glaubt, in dessen spiegelnder Oberfläche sich und seine geliebte Serpentina zu erkennen. Schließlich fängt Anselmus in der Bibliothek an zu arbeiten. Seine Aufgabe besteht darin, fremdsprachige Texte abzuschreiben beziehungsweise zu kopieren. Er arbeitet wie im Rausch, da er glaubt, Serpentinas ermutigende Stimme zu hören. Der Archivar gibt Anselmus schließlich zu verstehen, dass Serpentina ihn liebe und er sie heiraten und den goldenen Topf als Mitgift erhalten könne. Hierzu müsse er sich jedoch vor feindlichen Mächten in Acht nehmen und nige Prüfungen bestehen. Siebte Vigilie Am 23.September schleicht sich Veronika nachts aus dem Hause ihrer Eltern davon, um sich mit der Rauerin zu treffen, da sie glaubt so Anselmus für sich zu gewinnen. Die Wahrsagerin inszeniert ein gespenstisches Hexenritual und als plötzlich eine fremde Macht vom Himmel herabsaust und zum Ärger der Hexe das Ritual beendet, fällt Veronika vor Schreck in Ohnmacht. Sie wacht erst in ihrem eigenen Bett wieder auf und glaubt zuerst sie hätte einen Albtraum gehabt. Doch dann entdeckt sie ihren nassen Mantel und den Spiegel der Hexe in dem sie Anselmus sehen und mit ihm reden kann. Achte Vigilie Anselmus wird von Lindhorst für die Abschrift eines besonders kostbaren Dokuments beauftragt und meistert diese Aufgabe mit Bravour. Doch da erscheint plötzlich Serpentina in Menschengestalt und erzählt ihm die Geschichte ihres Vaters, der ein verzauberter Salamander sei. Er habe sich einst in eine grüne Schlange verliebt. Aus dieser Verbindung auch Serpentina entstanden sei. Der Geisterfürst Phosphorus habe ihn zur Strafe für dieses Unrecht in ein Leben als einfacher Mensch verbannt. Der Fluch könne nur dann gebrochen werden, wenn jede seiner drei Töchtern einen Ehemann fände, der offen für die Welt des Fantastischen sei. Als Mitgift habe jede von ihnen einen goldenen Topf erhalten. Hinter diesem wertvollen Gefäß sei jedoch auch das Äpfelweib her, vor dem Anselmus sich in Acht nehmen solle. Als Serpentina schließlich verschwindet, ist die Abschrift des Manuskripts wie von Zauberhand erledigt. Anselmus glaubt, Serpentinas Familiengeschichte abgeschrieben zu haben. Neunte Vigilie Anselmus ist hin- und hergerissen zwischen Serpentina und Veronika sowie zwischen Fantasie- und Alltagswelt. Als er in Veronikas Zauberspiegel blickt, erscheinen ihm Serpentina und ihre Geschichte vom Salamander wie eine Einbildung. Er verspricht Veronika die Ehe, sobald er zum Hofrat aufgestiegen sei. Unter Alkoholeinfluss kehren die magischen Erlebnisse in Anselmus' Bewusstsein zurück. Am nächsten Tag bei der Arbeit hat das Haus seinen Zauber verloren und die Abschrift fällt dem Studenten schwer. Er ist unkonzentriert und so beschmutzt er das wertvolle Dokument. Es erscheinen Geister, um ihn zu bestrafen und nach einer Ohnmacht befindet sich Anselmus eingesperrt in einer Kristallflasche. Zehnte Vigilie Anselmus erleidet große Qualen gefangen in der Flasche zu sein und fleht Serpentina um Hilfe an. Neben ihm stehen weitere Flaschen mit anderen Gefangenen, die behaupten, Anselmus würde sich alles nur einbilden und in Wahrheit auf einer Elbbrücke stehen. Da erscheint das Äpfelweib in Gestalt einer Kaffeekanne und weist ihn darauf hin, dass sich ihr böser Fluch vom Himmelfahrtstag erfüllt hat. Er könne sich nur dadurch befreien, als Hofrat Veronika zu heiraten, was Anselmus aber nicht will. Unterdessen hat die Rauerin den goldnen Topf gestohlen und will fliehen. Dann erscheint Lindhorst und die beiden Rivalen liefern sich einen erbitterten, magischen Zweikampf, den der Archivar gewinnt. Die Hexe wird vernichtet. Anschließend wird Anselmus aus der Flasche befreit und schließt seine Geliebte in die Arme. Elfte Vigilie Paulmann ist sehr erleichtert darüber, dass Anselmus verschwunden ist, da er ihm einen Pakt mit dem Teufel unterstellt. Inzwischen ist Heerbrand Hofmeister geworden und hält um Veronikas Hand an. Glücklich darüber, dass ihr Traum, Frau Hofrätin zu werden, sich erfüllt, willigt sie ein und schwört so der Welt des Fantastischen ab. Zwölfte Vigilie Anselmus lebt glücklich mit Serpentina auf einem Rittergut im Zauberreich Atlantis. Der Erzähler vergleicht dessen Leben mit seinem eigenen Leben und muss daraufhin von Lindhorst mit der Weisheit, dass der Autor mithilfe der Poesie stets Teil der Fantasiewelt sein könne, getröstet werden.