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Dialekte & Soziolekte, Marquise von O.. & mehr

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 Lyrik zum Thema Unterwegssein
Im menschlichen Leben ist die Thematik des „Unterwegsseins“ als anthropologische
Grundkonstante verankert, sp

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Lea Gerding

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Lyrik zum Thema Unterwegssein Im menschlichen Leben ist die Thematik des „Unterwegsseins“ als anthropologische Grundkonstante verankert, sprich, sie ist etwas Essentielles und wird im Laufe des Lebens unterschiedlich definiert. Wie kann ,,unterwegs sein“ verstanden werden? als Selbstfindungs-, Reflexions- und Reifeprozess als Metapher aller Vergänglichkeit des Lebens / der Zeit als Suche nach dem Göttlichen / der Natur ● ● ● ● ● Welche Epochen thematisieren das „Unterwegssein“ besonders und wie? Barock: Mensch auf Wanderschaft durch das vergängliche Leben, Flucht vor dem Krieg, Reisen als privilegierte Erfahrung 1600-1720 Aufklärung: Reisen in die Ferne um den Horizont zu erweitern 1700-1800 ● als Motivation zum Aufbruch / zur Revolution als Äußerung von Heimatlosigkeit und Flucht als Sehnsucht nach dem Fremden als Überforderung / Bestätigung der Globalisierung positive / negative Reiseerfahrungen ● Biedermeier: Beharren auf häusliche Sicherheit, Entwertung der Reise 1844-1848 Realismus: Kritik an Heimatlosigkeit und Landflucht 1848-1890 • Naturalismus: Heimweh und Wanderschaft in die Natur 1880-1900 ● Romantik: Wandern in der Natur als Selbstfindungs- und Bindungsprozess, emotionale Rückkehr zum Glauben, Flucht vor der Realität in eine Traumwelt 1795-1848 Moderne / Expressionismus: Landflucht, Heimatlosigkeit in der Großstadt 1890-1920 1905-1920 Was versteht man unter Exilliteratur? Exilliteratur, auch Migrantenliteratur stammt von Schriftstellern, welche unfreiwillige Zuflucht in der Fremde beanspruchen mussten und ihre Erlebnisse nun in schriftlicher Form verarbeiten. Dialekte Grundlagen Dialekt: Sprachvarietät, die regional oder lokal begrenzt ist • „Mundart" Funktion ● • Abgrenzung der Region nach außen ● ● ● Dialekte und Soziolekte ● Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls Zusammenhalt in der Region Probleme Sprachbarriere (subjektiv) Schwierigkeiten mit...

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anderen Dialekten ↳ Beziehungen aufbauen Sprachbarriere (kollektiv) → kulturelle Fremdheit zwischen Dialektgebieten Diskriminierung Abwertung von Dialekten (Comedy-Sendungen) → Tendenz, Dialektsprecher als wenig-gebildet zu sehen Benachteiligung (Bewerbungen etc.) ● Förderung der regionalen Identität Ausdruck von Traditions- und Heimatsverbundenheit Diskussionsthemen Heimat- und Traditionsverbundenheit → Erhaltung regionaler / lokaler Kultur Dialekt: eigene Identität → Vertrauensbildende Funktion in der Berufswelt L (wenn beide den selben Dialekt sprechen) Innere Mehrsprachigkeit und Bildung → Standardsprache + Dialekt positive Effekte für das Sprachbewusstsein L besserer Fremdsprachenerwerb → Code-Switching als Intelligenzleistung Eigene grammatische Struktur › Verkürzungen, Vereinfachung → Einflüsse nichtdeutscher Sprachen, aber keine Beschränkung Sollten Dialekte in der Schule einen Platz haben? Pro: Dialekt aus ein Teil der regionalen Verwurzelung und positive Effekte auf das Sprachenlernen Con: Dialekt als „Privatsache“, Hauptaufgabe der Schule: Standardsprache als Schriftsprache zu vermitteln - Dialekt aus Störfaktor Grundlagen Sprachvarietät = neben der Standardsprache vorhandene Sprachform, die mit der Standardsprache aber wesentliche Gemeinsamkeiten hat • Soziolekt: Sprachvarietät sozialer Gruppen → Gruppensprache ● • Beispiel: Fachsprache, Jugendsprache, Gamersprache, Berufssprache ● ● Soziolekte Dialekte und Soziolekte ● ● Funktionen von Soziolekten Abgrenzung der Gruppe nach außen, d.h. gegenüber der Mitglieder der Sprachengemeinschaft ● Gruppenkriterien: →→ Alter (z.B. Jugendsprache) → Soziale Stellung (z. B. ,,Unterrichtssprache") Beruf (z. B. Seemannssprache) Fachgebiet (z.B. Medizinsprache) Hobby (z. B. Gamersprache) Abweichungen von der Standardsprache Stabilisierung der Gruppe nach innen im Sinne des Zusammenhalts in der Gruppe › Förderung der Gruppenintensität und des Zugehörigkeitsgefühls Wiederspieglung des Erfahrungshorizonts der Gruppe Emotional-expressive Funktion (Suche nach einer Sprache für das Innere) Ermöglicht einen präzisen Austausch: Berufssprache Probleme Soziolekte als Sprachbarriere • Schichtensprache aus registrierte Codes? Jugendsprache aus Sprachverfall? Sprachvarietäten Standardsprache: Dialekt: Soziolekt: Dialekte und Soziolekte Jugendsprache: Fachsprache: Umgangssprache: Phänomene: - überregional - wird unterrichtet - Schriftsprache - Norm für den öffentlichen Sprachgebrauch - regional - an sozialen Schichten gebunden - Grammatik von Standardsprache abweichend - anderer Wortschatz - schichtenspezifisch - restringierter / elaborierter Code - Unterschiede in Sozialisation - mündlich - Vulgarismen - codeswitching - sehr variabel - berufsgebunden - besonderer Wortschatz - Verständigung unter Fachleuten - wird im Alltag gesprochen - Partikel, Füllwörter, Interjektionen, Satzabbrüche Sprachwandel Ursachen: → intensiver Kontakt verschiedener Sprachen, Prägung durch verschiedene Sprachen und Kulturen, Sprachwandel durch tiefgreifende Sprachkontakte → deutsche Sprache wird vereinfacht, um das Verständnis für Zuwanderer zu erleichtern Formen in einer Sprache ändern sich Übernahmen aus anderen Sprachen, besonders aus kulturell attraktiv empfundenen Sprachen, z. B. Anglizismen → Technisierung der Kommunikation „Netzsprache", geprägt von Abkürzungen, Emoticons, z. B. beim Tippen auf dem Handy, in Chats Sprachökonomie: Was nicht genutzt wird, geht verloren Dativendungen, Vereinfachung von Satzkonstruktionen Verdrängung hochkultureller Medien (Literatur) durch andere Medien (Handy, Internet, soziale Medien) → Verlust von Endungen, Korrektur Deklination Verlust von Artikeln und Präpositionen auch im Deutschen → unterschiedliche Sprachmuster aus der Herkunftssprache werden ins Deutsche übernommen, Satzmuster aus dem Arabischen und Türkischem beim „Kiezdeutsch“, anfangs ironische Nutzung führt zu „foreigner talk", Deutsche nutzen und übernehmen eigentlich fehlerhafte Konstruktionen → Bedeutungsverlust von grammatischen Strukturen (Konjunktiv) → Vereinfachung der Rechtschreibung, Verzicht auf Groß- und Kleinschreibung, fehlerhafte Rechtschreibung → Lehnwörter aus dem Englischen, Türkischen.. Über das Buch Drama Gotthold Ephraim Lessing ● Nathan der Weise Uraufführung: 1783 Spielt in Jerusalem im 12. Jahrhundert Lessing stellt Christentum, Judentum und Islam auf eine Stufe. In Nathan der Weise wirbt er für religiöse ,,Toleranz". 1. Aufzug 1. Auftritt: Nathan kommt von einer langen Geschäftsreise wieder und Naja berichtet ihm, was in seiner Abwesenheit passiert ist = es kam zu einem Brand in seinem Haus, dabei ist seine Tochter Recha fast verbrannt, sie wurde aber von einem Tempelherr gerettet. 2. Auftritt: Nathan und Recha treffen aufeinander, sie ist überglücklich, dass ihr Vater wieder da ist. Sie sprechen über den Wunderglauben, worauf Dana sich einmischt und ihre Meinung zu dem Thema äußert. 3. Auftritt: Gespräch zwischen Nathan und Derwisch, dieser bittet Nathan um einen Kredit für den Sultan. 4. Auftritt: Daja berichtet, dass sie den Tempelherrn wiedergesehen hat. 5. Auftritt: Gespräch zwischen dem Tempelherrn und dem Klosterbruder, darüber, dass der Tempelherr von Saladin ermordet werden sollte. 6. Auftritt: Der Tempelherr lehnt die Einladung Dajas, sich mit Nathan zu treffen, ab, da er nichts mit Juden zutun haben will. 2. Aufzug 1. Gespräch zwischen Saladin und üb Salad politischen le. 2. Auftritt: Finanzielle Saladins. Paladin, Sittah und Al-Hafi reden über Nathan als potentieller Geldgeber. 3. Auftritt: Sittah ist für den Plan. 4. Auftritt: Gespräch zwischen Nathan, Dana und Recha, welche auf den Tempelherrn wartet. 5. Auftritt: Gespräch zwischen Nathan und Tempelherr, sie sprechen über die drei großen Ringe und werden Freunde. 6. Auftritt: Nathan wird zu Saladin eingeladen. 7. Auftritt: Nathan fühlt sich wegen Salden verpflichtet. Er hatte den Tempelherrn wegen seiner Rettung begnadigt. 8. Auftritt: Nathan bittet Dana, recht auf den Besuch des Tempelherrn vorzubereiten. 9. Auftritt: Al-Hafi legt sein Amt als Schatzmeister nieder. 3. Aufzug 1. Auftritt: Recha und Naja warten auf den Tempelherrn. 2. Auftritt: Recha und Tempelherr treffen sich. 3. Auftritt: Recha denkt über die Begegnung nach. 4. Auftritt: Saladin und Sittah, die Nathan eine Falle stellen wollen, warten auf ihn. 5. Auftritt: Saladin fragt Nathan nach der wahren Religion. 6. Auftritt: Nathan denkt über die Antwort nach. 7. Auftritt: Nathan erzählt die Ringparabel. 8. Auftritt: Der Tempelherr gesteht sich seine Liebe zu Recha.

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Pro: Dialekt aus ein Teil der regionalen Verwurzelung und positive Effekte auf das Sprachenlernen Con: Dialekt als „Privatsache“, Hauptaufgabe der Schule: Standardsprache als Schriftsprache zu vermitteln - Dialekt aus Störfaktor Grundlagen Sprachvarietät = neben der Standardsprache vorhandene Sprachform, die mit der Standardsprache aber wesentliche Gemeinsamkeiten hat • Soziolekt: Sprachvarietät sozialer Gruppen → Gruppensprache ● • Beispiel: Fachsprache, Jugendsprache, Gamersprache, Berufssprache ● ● Soziolekte Dialekte und Soziolekte ● ● Funktionen von Soziolekten Abgrenzung der Gruppe nach außen, d.h. gegenüber der Mitglieder der Sprachengemeinschaft ● Gruppenkriterien: →→ Alter (z.B. Jugendsprache) → Soziale Stellung (z. B. ,,Unterrichtssprache") Beruf (z. B. Seemannssprache) Fachgebiet (z.B. Medizinsprache) Hobby (z. B. Gamersprache) Abweichungen von der Standardsprache Stabilisierung der Gruppe nach innen im Sinne des Zusammenhalts in der Gruppe › Förderung der Gruppenintensität und des Zugehörigkeitsgefühls Wiederspieglung des Erfahrungshorizonts der Gruppe Emotional-expressive Funktion (Suche nach einer Sprache für das Innere) Ermöglicht einen präzisen Austausch: Berufssprache Probleme Soziolekte als Sprachbarriere • Schichtensprache aus registrierte Codes? Jugendsprache aus Sprachverfall? Sprachvarietäten Standardsprache: Dialekt: Soziolekt: Dialekte und Soziolekte Jugendsprache: Fachsprache: Umgangssprache: Phänomene: - überregional - wird unterrichtet - Schriftsprache - Norm für den öffentlichen Sprachgebrauch - regional - an sozialen Schichten gebunden - Grammatik von Standardsprache abweichend - anderer Wortschatz - schichtenspezifisch - restringierter / elaborierter Code - Unterschiede in Sozialisation - mündlich - Vulgarismen - codeswitching - sehr variabel - berufsgebunden - besonderer Wortschatz - Verständigung unter Fachleuten - wird im Alltag gesprochen - Partikel, Füllwörter, Interjektionen, Satzabbrüche Sprachwandel Ursachen: → intensiver Kontakt verschiedener Sprachen, Prägung durch verschiedene Sprachen und Kulturen, Sprachwandel durch tiefgreifende Sprachkontakte → deutsche Sprache wird vereinfacht, um das Verständnis für Zuwanderer zu erleichtern Formen in einer Sprache ändern sich Übernahmen aus anderen Sprachen, besonders aus kulturell attraktiv empfundenen Sprachen, z. 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Über das Buch Drama Gotthold Ephraim Lessing ● Nathan der Weise Uraufführung: 1783 Spielt in Jerusalem im 12. Jahrhundert Lessing stellt Christentum, Judentum und Islam auf eine Stufe. In Nathan der Weise wirbt er für religiöse ,,Toleranz". 1. Aufzug 1. Auftritt: Nathan kommt von einer langen Geschäftsreise wieder und Naja berichtet ihm, was in seiner Abwesenheit passiert ist = es kam zu einem Brand in seinem Haus, dabei ist seine Tochter Recha fast verbrannt, sie wurde aber von einem Tempelherr gerettet. 2. Auftritt: Nathan und Recha treffen aufeinander, sie ist überglücklich, dass ihr Vater wieder da ist. Sie sprechen über den Wunderglauben, worauf Dana sich einmischt und ihre Meinung zu dem Thema äußert. 3. Auftritt: Gespräch zwischen Nathan und Derwisch, dieser bittet Nathan um einen Kredit für den Sultan. 4. Auftritt: Daja berichtet, dass sie den Tempelherrn wiedergesehen hat. 5. Auftritt: Gespräch zwischen dem Tempelherrn und dem Klosterbruder, darüber, dass der Tempelherr von Saladin ermordet werden sollte. 6. Auftritt: Der Tempelherr lehnt die Einladung Dajas, sich mit Nathan zu treffen, ab, da er nichts mit Juden zutun haben will. 2. Aufzug 1. Gespräch zwischen Saladin und üb Salad politischen le. 2. Auftritt: Finanzielle Saladins. Paladin, Sittah und Al-Hafi reden über Nathan als potentieller Geldgeber. 3. Auftritt: Sittah ist für den Plan. 4. Auftritt: Gespräch zwischen Nathan, Dana und Recha, welche auf den Tempelherrn wartet. 5. Auftritt: Gespräch zwischen Nathan und Tempelherr, sie sprechen über die drei großen Ringe und werden Freunde. 6. Auftritt: Nathan wird zu Saladin eingeladen. 7. Auftritt: Nathan fühlt sich wegen Salden verpflichtet. Er hatte den Tempelherrn wegen seiner Rettung begnadigt. 8. Auftritt: Nathan bittet Dana, recht auf den Besuch des Tempelherrn vorzubereiten. 9. Auftritt: Al-Hafi legt sein Amt als Schatzmeister nieder. 3. Aufzug 1. Auftritt: Recha und Naja warten auf den Tempelherrn. 2. Auftritt: Recha und Tempelherr treffen sich. 3. Auftritt: Recha denkt über die Begegnung nach. 4. Auftritt: Saladin und Sittah, die Nathan eine Falle stellen wollen, warten auf ihn. 5. Auftritt: Saladin fragt Nathan nach der wahren Religion. 6. Auftritt: Nathan denkt über die Antwort nach. 7. Auftritt: Nathan erzählt die Ringparabel. 8. Auftritt: Der Tempelherr gesteht sich seine Liebe zu Recha.