Der Realismus - Eine literarische Epoche im Überblick
Der Realismus prägte die deutsche Literatur von 1848 bis 1890 maßgeblich. Diese literarische Epoche zeichnet sich durch ihre Orientierung an der Wirklichkeit aus, wobei der bürgerliche Realismus eine zentrale Rolle spielte. Die Autoren strebten danach, die Realität objektiv darzustellen, ohne dabei die ästhetische Komponente zu vernachlässigen.
Definition: Der Begriff Realismus leitet sich vom lateinischen Wort "res" (Sache, Ding, Wirklichkeit) ab und bezeichnet eine Darstellungsweise, die sich eng an der Realität orientiert.
Die Realismus Merkmale umfassen eine poetische, aber verständliche Sprache, den gezielten Einsatz von Ironie und eine detaillierte Beschreibung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Besonders der poetische Realismus entwickelte sich als spezifisch deutsche Ausprägung dieser Literaturepoche.
Der historische Hintergrund Realismus ist geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen. Die gescheiterte Revolution von 1848/49 und die einsetzende Industrialisierung ab 1835 formten das literarische Schaffen dieser Zeit grundlegend.











