Die Räuber - Friedrich Schiller (Szenarium)

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Die Räuber - Friedrich Schiller (Szenarium)

 I,1
Hausaufgaben vom 26.03.- 23.04
Akt/Szene Figuren
1,2
Aufgabe 2:Szenarium
Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
Karl Moor,
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Jede Szene des Dramas kurz, aber detailliert zusammengefasst.

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I,1 Hausaufgaben vom 26.03.- 23.04 Akt/Szene Figuren 1,2 Aufgabe 2:Szenarium Franz Moor, der alte Moor/ Graf Maximilian Moor Karl Moor, Spiegelberg, einige andere Männer Handlung Franz Moor liest seinem Vater einen gefälschten Brief vor, der von den angeblichen Taten des Karl Moor berichtet, der eigentlich nur in Leipzig studiert und deshalb nicht im Schloss ist. Der Vater ist erschüttert und glaubt seinem jüngeren Sohn. Dieser schafft es, ihn zu überreden, das Erbe nur ihm zu geben, anstatt seinem älteren Sohn das ganze Erbe zu überlassen. In einem Monolog thematisiert er seine Intrige und begründet sein Handeln. Karl Moor hält sich mit einigen Männern in einer Gastwirtschaft im sächsischen Grenzgebiet auf. Er findet, dass er das Zeug habe, ein neues Zeithalter anzuführen. Spiegelberg, ein feuriger Libertiner, bedrängt Karl nun damit, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Als Karl Moor dann der Brief seinen Bruders überreicht wird, stürmt er davon. Während Karls Abwesenheit beschließt Spiegelberg, eine Räuberbande zu gründen und hat vor, Hauptmann dieser Gruppe zu werden. Als Karl allerding wiederkommt, lässt er sich dazu überreden, die Bande anzuführen, was Spiegelberg verärgert. Besondere Bemerkungen zu Funktion Man erfährt, dass Karl Moor Erstgeborener und Schoßkind der Familie war. Franz' Abneigung zu seiner eigenen Familie wird deutlich und der Leser merkt, dass er sehr egoistisch ist und alles für das Geld und die Herrschaft tun würde. Der Leser wird in die familiäre Situation eingeführt und erfährt viel über die Charaktereigenschaften der Personen. Karl äußert seine Meinung, die er von der Zeit und der Welt hat und die Idee der Räuberbande entsteht. Bevor...

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es zu der Entscheidung kommt, wer der Hauptmann wird, stürmt Karl heraus, da er über den Inhalt des Briefes von seinem Bruder sehr erschüttert ist. Spiegelmann wird in dieser Szene schon als egoistisch und, gegenüber Karl, negativ eingestellten Person dargestellt. Dass Karl durch den Inhalt des Briefes enttäuscht und wütend wird, zeigt, dass er die Lüge seines Bruders auf keinen Fall akzeptieren kann. 1,3 II,1 Franz Moor, Amalia von Edelreich Franz Moor, Hermann Franz befindet sich im Schloss der Familie Moor und ist zu der Partnerin Karls, Amalia, vorgedrungen. Er berichtet ihr, dass sein Vater ihn enterbt hat. Amalia ist darüber entsetzt, dass Karls Vater seinen Sohn einfach fallen lässt und drückt ihre Verachtung gegenüber Franz und ihre Liebe zu Karl aus. Franz lügt Amalia direkt ins Gesicht und versucht, seinen Bruder in ein schlechtes Licht zu stellen. Die | junge Frau reagiert teils wütend, teils verzweifelt und beginnt zu weinen. Sie kann nicht glauben, dass Karl so ein schlechter Mensch geworden sein soll. Indem Franz nun wieder über seinen Vater und seine gefühlsvolle Entscheidung spricht, gewinnt er Amalias Vertrauen zurück und bewundert sie dafür. Dass Karl seinen Bruder aber darum gebeten haben soll, ein ,,zweiter Karl" zu sein, da er nie wieder aus Leipzig zurückkäme, lässt Amalia wieder zweifeln. Sie beschreibt eine Situation, die Franz' Aussage als eine Lüge entpuppt und nennt ihn einen abscheulichen Verräter. Franz Moor hält zu Beginn einen Monolog. Die von Amalia erhaltene Abfuhr hat seine Entschlossenheit, sich rücksichtslos über Moral, Anstand und Recht hinwegzusetzen, nur weiter verstärkt. Er wird ungeduldig und will, dass sein Vater endlich stirbt, sodass er an das Erbe gelangt. Franz beschließt, weitere gefälschte Briefe zu schreiben, um seinen Vater in den Tod zu treiben. Um diesen Plan durchsetzen zu können, hat er Hermann in einen Plan eingeweiht. Hermann hat noch eine Rechnung zu begleichen und außerdem hatte er sich schon immer Hoffnungen auf Amalia In dieser Szene wird wieder einmal Franz' ,,wahres Ich" erkenntlich, da er versucht, durch Lügen die Partnerin seines Bruders von sich zu überzeugen, um mit ihr eine neue Partnerschaft zu gründen. Er ist rücksichtslos und egoistisch, da es ihm egal ist, wie es Amalia geht. Es geht ihm nur darum, sie von ihrem Partner zu trennen Amalia bleibt aber ihrem Karl treu und glaubt Franz kein Wort. Sie macht ihre Verachtung deutlich und zeigt ihre Treue zu Karl. Es wird deutlich, dass Franz Moor nicht aufgibt, bevor er sein Ziel erreicht. Egal, was er dafür tun muss. Er wird den Leser aufgrund seines Verhaltens immer unsympathischer. Hermann wird das erste Mal in diesem Drama erwähnt. Durch seine Rechnung und die fehlende Chance, Amalia von sich zu überzeugen, scheint er sehr hoffnungslos und ergreift jede Chance, auch wenn er dabei rücksichtslos handeln muss. 11,2 Franz Moor, Hermann, der alte Moor, Amalia von Edelreich, ein Diener (Daniel) gemacht, die durch Karl allerdings immer aussichtslos waren. Mit der Hilfe Franz Moors scheint sich für ihn eine gute Gelegenheit zu bieten, nicht zu Stande Gekommenes nachzuholen. Die beiden Männer wollen nun Karls Tod vortäuschen, indem sie weitere Briefe schreiben. Franz verspricht Hermann, ihm Amalia als Belohnung zu überlassen. Der alte Moor schläft und träumt von seinem Sohn Karl. Amalia tritt zu ihm und hört, wie er von seinem Sohn spricht. Als der alte Moor aufwacht bedauert er, dass er nicht weiterträumen und seinen Sohn nochmal sehen konnte. Er hat Angst, dass sein Sohn ihm nie verzeiht. Amalia versucht allerdings dem alten Moor diese Angst zu nehmen, indem sie sagt, Karl habe ihm schon lange verziehen. Sie versichert ihm, auch nicht mehr wütend zu sein, weil er seinen Sohn und ihren Partner verfluchen lies. Nachdem der alte Moor Amalia seine Tochter nennt und ihr beschreibt, wie sehr er sich darüber gefreut hat, als zwischen ihr und seinem Sohn eine Partnerschaft entstand. Beide fangen an, von Karl zu schwärmen. Moor spricht von seiner Trauer, die er empfindet, da sein Sohn nicht an seinem Sterbebett stehen werden kann. Mitgerissen von der Trauer setzt sich Amalia ans Klavier und spielt ein Lied vom Abschied Andromachas und Hektors. Als der Diener Daniel ins Zimmer kommt meldet er einen Boten, der eine Nachricht zu überbringen hat. An der Seite des vermeintlichen Boten ist Franz Moor. Hermann, verkleidet als Bote, überbringt dem alten Moor und Amalia die Nachricht von Karls angeblichen In dieser Szene merkt man, wie wichtig dem alten Moor Amalia ist. Sie ist in jeder Zeit für ihn da und unterstützt ihn. Er nennt sie sogar eine eigene Tochter. Franz' Gnadenlosigkeit wird erneut deutlich, da er nicht einmal am Sterbebett für seinen Vater da ist und ihm die ganze Schuld an Karls Tode gibt. 11,3 Todes. Der Vater und Amalia sind todtraurig und die Szene endet damit, dass der alte Moor, mit Amalia neben sich, „stirbt“(nur ohnmächtig). Karl Moor, Spiegelberg, Schweizer, Roller, Schufterle, Spiegelberg trifft mit seiner Räuberbande auf die von Karls in den böhmischen Wäldern. Scheinbar ,,arbeiten" seine und Razmann. Grimm, | Karls Gruppe in letzter Zeit verschiedene getrennt. Spiegelberg und Razmann unterhalten sich und Spiegelberg erzählt, dass er viele neue Personen gefunden hat, die der Räuberbande beitreten wollen. Dass er ein gefürchteter Räuber ist, verheimlicht er nicht. Er werde im Moment aber nicht gesucht, da er die Justiz überzeugen konnte. Auch von dem Überfall auf ein Kloster berichtet Spiegelmann. Mit seiner Bande habe er die Nonnen in Todesangst versetzt, vergewaltigt und schlussendlich das Kloster völlig ausgeraubt. Spiegelberg selbst sieht diese Tat als ,,Streich“ und Razmann lacht mit ihm darüber. Die beiden Männer unterhalten sich weiter, während sie vermuten, Schüsse gehört zu haben und Schwarzpulver zu riechen. Kurz darauf berichtet Razmann dann auch von Karl, der nicht für sich stiehlt, sondern andere Verbrechen und unmoralisches Vergehen bestraft. Das dabei erbeutete Geld spendet er an Waisenhäuser etc. Als Spiegelmann von diesen Neuigkeiten erfährt, bittet er Razmann darum, Karl von seinen unmoralischen Taten zu erzählen. andere Räuber, Pater Plötzlich kommt Schwarz dazu und erzählt, dass Roller gefangen genommen wurde und man ihn gefoltert hatte, um Karls Standpunkt zu erfahren. Da er nicht erzählte, solle er gehängt werden, Der Leser erfährt in dieser Szene, dass die Räuberbande für kurze Zeit getrennt arbeitete und beide ,,Seiten" verschiedene Ansichten und Ziele verfolgten. Während Karl seinem treuen und freundlichen Charakter treu bleibt und armen Menschen hilft, raubt Spiegelberg nur für sich und seine Bande. Seine unmoralischen Taten sieht er als ,,Streiche". Dass die Räuber Roller retten und auch ihren Hauptmann Karl nicht ausliefern und im Stich lassen, zeigt, dass sie sehr loyal und solidarisch handeln. III, 1 Franz Moor, Amalia von Edelreich, Hermann aber das lassen die Räuber nicht zu. Es sind wieder Schüsse zu hören und Karl Moor, Schweizer, Roller, Grimm, Schufterle und verschiedene andere Räuber erscheinen. Sie berichten, wie sie Roller gerettet haben und Karl trauert um die vielen Toten. Er gibt sich die Schuld und möchte die Räuberbande verlassen. Bevor er die Bande verlassen möchte, erfahren die Männer allerdings, dass sie von Soldaten umzingelt seien. Alle planen also, wie sie aus der Lage herauskommen könnten und treffen kurz vor dem Kampf auf einen Pater. Dieser bietet schlussendlich an, alle Räuber zu begnadigen, wenn sie Karl ausliefern würden. Karl ist überzeugt, der Rest der Bande jedoch nicht. Sie schicken den Pater somit weg und ziehen in den Kampf. Amalia sitzt im Garten und singt ein Lied über Liebe und Trauer, während sie auf einer Laute spielt. Als Franz zu ihr geht berichtet er ihr, dass sein Vater nun beerdigt wurde und er somit nun Herr im Haus sei. Er verlangt von Amalia seine Frau zu werden. Als sie sich weigert, droht ihr Franz damit, sie in ein Kloster zu schicken. Schlimm fände Amalia ein Kloster allerdings nicht, da sie dort viel mehr über Karl nachdenken könnte. Da dies nicht die Antwort war, die Franz erwartet hat, sagt er ihr, dass er zur Not auch gewalttätig werden würde. Franz möchte Amalia direkt mit in seine Kammer nehmen. Amalia nimmt jedoch seinen Degen und jagt ihn fort. Kurz darauf entscheidet sie sich dafür, in ein Kloster zu gehen. Hermann hält sie allerdings auf. Er erzählt ihr, dass Karl noch lebt und auch der alte Moor nicht wirklich tot ist. In dieser Szene wird erneut Amalias treuer Charakter sichtbar. Nach allem was ihr über Karl erzählt wurde denkt sie immer noch an ihn. Franz allerdings zeigt wieder seine Skrupellosigkeit und sein egoistisches, gefühlsloses Denken. Dass Hermann Amalia die Wahrheit erzählt, zeigt, dass er eigentlich freundlich und hilfsbereit ist und Franz nur hilft, um eine zweite Chance zu bekommen.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Sie kann nicht glauben, dass Karl so ein schlechter Mensch geworden sein soll. Indem Franz nun wieder über seinen Vater und seine gefühlsvolle Entscheidung spricht, gewinnt er Amalias Vertrauen zurück und bewundert sie dafür. Dass Karl seinen Bruder aber darum gebeten haben soll, ein ,,zweiter Karl" zu sein, da er nie wieder aus Leipzig zurückkäme, lässt Amalia wieder zweifeln. Sie beschreibt eine Situation, die Franz' Aussage als eine Lüge entpuppt und nennt ihn einen abscheulichen Verräter. Franz Moor hält zu Beginn einen Monolog. Die von Amalia erhaltene Abfuhr hat seine Entschlossenheit, sich rücksichtslos über Moral, Anstand und Recht hinwegzusetzen, nur weiter verstärkt. Er wird ungeduldig und will, dass sein Vater endlich stirbt, sodass er an das Erbe gelangt. Franz beschließt, weitere gefälschte Briefe zu schreiben, um seinen Vater in den Tod zu treiben. Um diesen Plan durchsetzen zu können, hat er Hermann in einen Plan eingeweiht. Hermann hat noch eine Rechnung zu begleichen und außerdem hatte er sich schon immer Hoffnungen auf Amalia In dieser Szene wird wieder einmal Franz' ,,wahres Ich" erkenntlich, da er versucht, durch Lügen die Partnerin seines Bruders von sich zu überzeugen, um mit ihr eine neue Partnerschaft zu gründen. Er ist rücksichtslos und egoistisch, da es ihm egal ist, wie es Amalia geht. Es geht ihm nur darum, sie von ihrem Partner zu trennen Amalia bleibt aber ihrem Karl treu und glaubt Franz kein Wort. Sie macht ihre Verachtung deutlich und zeigt ihre Treue zu Karl. Es wird deutlich, dass Franz Moor nicht aufgibt, bevor er sein Ziel erreicht. Egal, was er dafür tun muss. Er wird den Leser aufgrund seines Verhaltens immer unsympathischer. Hermann wird das erste Mal in diesem Drama erwähnt. Durch seine Rechnung und die fehlende Chance, Amalia von sich zu überzeugen, scheint er sehr hoffnungslos und ergreift jede Chance, auch wenn er dabei rücksichtslos handeln muss. 11,2 Franz Moor, Hermann, der alte Moor, Amalia von Edelreich, ein Diener (Daniel) gemacht, die durch Karl allerdings immer aussichtslos waren. Mit der Hilfe Franz Moors scheint sich für ihn eine gute Gelegenheit zu bieten, nicht zu Stande Gekommenes nachzuholen. Die beiden Männer wollen nun Karls Tod vortäuschen, indem sie weitere Briefe schreiben. Franz verspricht Hermann, ihm Amalia als Belohnung zu überlassen. Der alte Moor schläft und träumt von seinem Sohn Karl. Amalia tritt zu ihm und hört, wie er von seinem Sohn spricht. Als der alte Moor aufwacht bedauert er, dass er nicht weiterträumen und seinen Sohn nochmal sehen konnte. Er hat Angst, dass sein Sohn ihm nie verzeiht. Amalia versucht allerdings dem alten Moor diese Angst zu nehmen, indem sie sagt, Karl habe ihm schon lange verziehen. Sie versichert ihm, auch nicht mehr wütend zu sein, weil er seinen Sohn und ihren Partner verfluchen lies. Nachdem der alte Moor Amalia seine Tochter nennt und ihr beschreibt, wie sehr er sich darüber gefreut hat, als zwischen ihr und seinem Sohn eine Partnerschaft entstand. Beide fangen an, von Karl zu schwärmen. Moor spricht von seiner Trauer, die er empfindet, da sein Sohn nicht an seinem Sterbebett stehen werden kann. Mitgerissen von der Trauer setzt sich Amalia ans Klavier und spielt ein Lied vom Abschied Andromachas und Hektors. Als der Diener Daniel ins Zimmer kommt meldet er einen Boten, der eine Nachricht zu überbringen hat. An der Seite des vermeintlichen Boten ist Franz Moor. Hermann, verkleidet als Bote, überbringt dem alten Moor und Amalia die Nachricht von Karls angeblichen In dieser Szene merkt man, wie wichtig dem alten Moor Amalia ist. Sie ist in jeder Zeit für ihn da und unterstützt ihn. Er nennt sie sogar eine eigene Tochter. Franz' Gnadenlosigkeit wird erneut deutlich, da er nicht einmal am Sterbebett für seinen Vater da ist und ihm die ganze Schuld an Karls Tode gibt. 11,3 Todes. Der Vater und Amalia sind todtraurig und die Szene endet damit, dass der alte Moor, mit Amalia neben sich, „stirbt“(nur ohnmächtig). Karl Moor, Spiegelberg, Schweizer, Roller, Schufterle, Spiegelberg trifft mit seiner Räuberbande auf die von Karls in den böhmischen Wäldern. Scheinbar ,,arbeiten" seine und Razmann. Grimm, | Karls Gruppe in letzter Zeit verschiedene getrennt. Spiegelberg und Razmann unterhalten sich und Spiegelberg erzählt, dass er viele neue Personen gefunden hat, die der Räuberbande beitreten wollen. Dass er ein gefürchteter Räuber ist, verheimlicht er nicht. Er werde im Moment aber nicht gesucht, da er die Justiz überzeugen konnte. Auch von dem Überfall auf ein Kloster berichtet Spiegelmann. Mit seiner Bande habe er die Nonnen in Todesangst versetzt, vergewaltigt und schlussendlich das Kloster völlig ausgeraubt. Spiegelberg selbst sieht diese Tat als ,,Streich“ und Razmann lacht mit ihm darüber. Die beiden Männer unterhalten sich weiter, während sie vermuten, Schüsse gehört zu haben und Schwarzpulver zu riechen. Kurz darauf berichtet Razmann dann auch von Karl, der nicht für sich stiehlt, sondern andere Verbrechen und unmoralisches Vergehen bestraft. Das dabei erbeutete Geld spendet er an Waisenhäuser etc. Als Spiegelmann von diesen Neuigkeiten erfährt, bittet er Razmann darum, Karl von seinen unmoralischen Taten zu erzählen. andere Räuber, Pater Plötzlich kommt Schwarz dazu und erzählt, dass Roller gefangen genommen wurde und man ihn gefoltert hatte, um Karls Standpunkt zu erfahren. Da er nicht erzählte, solle er gehängt werden, Der Leser erfährt in dieser Szene, dass die Räuberbande für kurze Zeit getrennt arbeitete und beide ,,Seiten" verschiedene Ansichten und Ziele verfolgten. Während Karl seinem treuen und freundlichen Charakter treu bleibt und armen Menschen hilft, raubt Spiegelberg nur für sich und seine Bande. Seine unmoralischen Taten sieht er als ,,Streiche". Dass die Räuber Roller retten und auch ihren Hauptmann Karl nicht ausliefern und im Stich lassen, zeigt, dass sie sehr loyal und solidarisch handeln. III, 1 Franz Moor, Amalia von Edelreich, Hermann aber das lassen die Räuber nicht zu. Es sind wieder Schüsse zu hören und Karl Moor, Schweizer, Roller, Grimm, Schufterle und verschiedene andere Räuber erscheinen. Sie berichten, wie sie Roller gerettet haben und Karl trauert um die vielen Toten. Er gibt sich die Schuld und möchte die Räuberbande verlassen. Bevor er die Bande verlassen möchte, erfahren die Männer allerdings, dass sie von Soldaten umzingelt seien. Alle planen also, wie sie aus der Lage herauskommen könnten und treffen kurz vor dem Kampf auf einen Pater. Dieser bietet schlussendlich an, alle Räuber zu begnadigen, wenn sie Karl ausliefern würden. Karl ist überzeugt, der Rest der Bande jedoch nicht. Sie schicken den Pater somit weg und ziehen in den Kampf. Amalia sitzt im Garten und singt ein Lied über Liebe und Trauer, während sie auf einer Laute spielt. Als Franz zu ihr geht berichtet er ihr, dass sein Vater nun beerdigt wurde und er somit nun Herr im Haus sei. Er verlangt von Amalia seine Frau zu werden. Als sie sich weigert, droht ihr Franz damit, sie in ein Kloster zu schicken. Schlimm fände Amalia ein Kloster allerdings nicht, da sie dort viel mehr über Karl nachdenken könnte. Da dies nicht die Antwort war, die Franz erwartet hat, sagt er ihr, dass er zur Not auch gewalttätig werden würde. Franz möchte Amalia direkt mit in seine Kammer nehmen. Amalia nimmt jedoch seinen Degen und jagt ihn fort. Kurz darauf entscheidet sie sich dafür, in ein Kloster zu gehen. Hermann hält sie allerdings auf. Er erzählt ihr, dass Karl noch lebt und auch der alte Moor nicht wirklich tot ist. In dieser Szene wird erneut Amalias treuer Charakter sichtbar. Nach allem was ihr über Karl erzählt wurde denkt sie immer noch an ihn. Franz allerdings zeigt wieder seine Skrupellosigkeit und sein egoistisches, gefühlsloses Denken. Dass Hermann Amalia die Wahrheit erzählt, zeigt, dass er eigentlich freundlich und hilfsbereit ist und Franz nur hilft, um eine zweite Chance zu bekommen.