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Die Räuber - Friedrich Schiller (Szenarium)

26.10.2021

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1,1
Hausaufgaben vom 26.03.- 23.04
Akt/Szene Figuren
1,2
Aufgabe 2:Szenarium
Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
Karl Moor,
Spie
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
Karl Moor,
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
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Franz Moor, der
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
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Franz Moor, der
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Maximilian Moor
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Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
Karl Moor,
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Aufgabe 2:Szenarium
Franz Moor, der
alte Moor/ Graf
Maximilian Moor
Karl Moor,
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1,1 Hausaufgaben vom 26.03.- 23.04 Akt/Szene Figuren 1,2 Aufgabe 2:Szenarium Franz Moor, der alte Moor/ Graf Maximilian Moor Karl Moor, Spiegelberg, einige andere Männer Handlung Franz Moor liest seinem Vater einen gefälschten Brief vor, der von den angeblichen Taten des Karl Moor berichtet, der eigentlich nur in Leipzig studiert und deshalb nicht im Schloss ist. Der Vater ist erschüttert und glaubt seinem jüngeren Sohn. Dieser schafft es, ihn zu überreden, das Erbe nur ihm zu geben, anstatt seinem älteren Sohn das ganze Erbe zu überlassen. In einem Monolog thematisiert er seine Intrige und begründet sein Handeln. Besondere Bemerkungen zu Funktion Man erfährt, dass Karl Moor Erstgeborener und Schoßkind der Familie war. Franz' Abneigung zu seiner eigenen Familie wird deutlich und der Leser merkt, dass er sehr egoistisch ist und alles für das Geld und die Herrschaft tun würde. Der Leser wird in die familiäre Situation eingeführt und erfährt viel über die Charaktereigenschaften der Personen. Karl äußert seine Meinung, die er von Karl Moor hält sich mit einigen Männern in einer Gastwirtschaft im der Zeit und der Welt hat und die sächsischen Grenzgebiet auf. Er findet, dass er das Zeug habe, ein neues Zeithalter anzuführen. Spiegelberg, ein feuriger Libertiner, bedrängt Karl nun damit, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Als Karl Moor dann der Brief seinen Bruders überreicht wird, stürmt er davon. Während Karls Abwesenheit beschließt Spiegelberg, eine Räuberbande zu gründen und hat vor, Hauptmann dieser Gruppe zu werden. Als Karl allerding wiederkommt, lässt er sich dazu überreden, die Bande anzuführen, was Spiegelberg verärgert. Idee der Räuberbande entsteht. Bevor...

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es zu der Entscheidung kommt, wer der Hauptmann wird, stürmt Karl heraus, da er über den Inhalt des Briefes von seinem Bruder sehr erschüttert ist. Spiegelmann wird in dieser Szene schon als egoistisch und, gegenüber Karl, negativ eingestellten Person dargestellt. Dass Karl durch den Inhalt des Briefes enttäuscht und wütend wird, zeigt, dass er die Lüge seines Bruders auf keinen Fall akzeptieren kann. 1,3 II,1 Franz Moor, Amalia von Edelreich Franz Moor, Hermann Franz befindet sich im Schloss der Familie Moor und ist zu der Partnerin Karls, Amalia, vorgedrungen. Er berichtet ihr, dass sein Vater ihn enterbt hat. Amalia ist darüber entsetzt, dass Karls Vater seinen Sohn einfach fallen lässt und drückt ihre Verachtung gegenüber Franz und ihre Liebe zu Karl aus. Franz lügt Amalia direkt ins Gesicht und versucht, seinen Bruder in ein schlechtes Licht zu stellen. Die junge Frau reagiert teils wütend, teils verzweifelt und beginnt zu weinen. Sie kann nicht glauben, dass Karl so ein schlechter Mensch geworden sein soll. Indem Franz nun wieder über seinen Vater und seine gefühlsvolle Entscheidung spricht, gewinnt er Amalias Vertrauen zurück und bewundert sie dafür. Dass Karl seinen Bruder aber darum gebeten haben soll, ein ,,zweiter Karl" zu sein, da er nie wieder aus Leipzig zurückkäme, lässt Amalia wieder zweifeln. Sie beschreibt eine Situation, die Franz' Aussage als eine Lüge entpuppt und nennt ihn einen abscheulichen Verräter. Franz Moor hält zu Beginn einen Monolog. Die von Amalia erhaltene Abfuhr hat seine Entschlossenheit, sich rücksichtslos über Moral, Anstand und Recht hinwegzusetzen, nur weiter verstärkt. Er wird ungeduldig und will, dass sein Vater endlich stirbt, sodass er an das Erbe gelangt. Franz beschließt, weitere gefälschte Briefe zu schreiben, um seinen Vater in den Tod zu treiben. Um diesen Plan durchsetzen zu können, hat er Hermann in einen Plan eingeweiht. Hermann hat noch eine Rechnung zu begleichen und außerdem hatte er sich schon immer Hoffnungen auf Amalia In dieser Szene wird wieder einmal Franz' ,,wahres Ich" erkenntlich, da er versucht, durch Lügen die Partnerin seines Bruders von sich zu überzeugen, um mit ihr eine neue Partnerschaft zu gründen. Er ist rücksichtslos und egoistisch, da es ihm egal ist, wie es Amalia geht. Es geht ihm nur darum, sie von ihrem Partner zu trennen Amalia bleibt aber ihrem Karl treu und glaubt Franz kein Wort. Sie macht ihre Verachtung deutlich und zeigt ihre Treue zu Karl. Es wird deutlich, dass Franz Moor nicht aufgibt, bevor er sein Ziel erreicht. Egal, was er dafür tun muss. Er wird den Leser aufgrund seines Verhaltens immer unsympathischer. Hermann wird das erste Mal in diesem Drama erwähnt. Durch seine Rechnung und die fehlende Chance, Amalia von sich zu überzeugen, scheint er sehr hoffnungslos und ergreift jede Chance, auch wenn er dabei rücksichtslos handeln muss. 11,2 Franz Moor, Hermann, der alte Moor, Amalia von Edelreich, ein Diener (Daniel) gemacht, die durch Karl allerdings immer aussichtslos waren. Mit der Hilfe Franz Moors scheint sich für ihn eine gute Gelegenheit zu bieten, nicht zu Stande Gekommenes nachzuholen. Die beiden Männer wollen nun Karls Tod vortäuschen, indem sie weitere Briefe schreiben. Franz verspricht Hermann, ihm Amalia als Belohnung zu überlassen. Der alte Moor schläft und träumt von seinem Sohn Karl. Amalia tritt zu ihm und hört, wie er von seinem Sohn spricht. Als der alte Moor aufwacht bedauert er, dass er nicht weiterträumen und seinen Sohn nochmal sehen konnte. Er hat Angst, dass sein Sohn ihm nie verzeiht. Amalia versucht allerdings dem alten Moor diese Angst zu nehmen, indem sie sagt, Karl habe ihm schon lange verziehen. Sie versichert ihm, auch nicht mehr wütend zu sein, weil er seinen Sohn und ihren Partner verfluchen lies. Nachdem der alte Moor Amalia seine Tochter nennt und ihr beschreibt, wie sehr er sich darüber gefreut hat, als zwischen ihr und seinem Sohn eine Partnerschaft entstand. Beide fangen an, von Karl zu schwärmen. Moor spricht von seiner Trauer, die er empfindet, da sein Sohn nicht an seinem Sterbebett stehen werden kann. Mitgerissen von der Trauer setzt sich Amalia ans Klavier und spielt ein Lied vom Abschied Andromachas und Hektors. Als der Diener Daniel ins Zimmer kommt meldet er einen Boten, der eine Nachricht zu überbringen hat. An der Seite des vermeintlichen Boten ist Franz Moor. Hermann, verkleidet als Bote, überbringt dem alten Moor und Amalia die Nachricht von Karls angeblichen In dieser Szene merkt man, wie wichtig dem alten Moor Amalia ist. Sie ist in jeder Zeit für ihn da und unterstützt ihn. Er nennt sie sogar eine eigene Tochter. Franz' Gnadenlosigkeit wird erneut deutlich, da er nicht einmal am Sterbebett für seinen Vater da ist und ihm die ganze Schuld an Karls Tode gibt. 11,3 Karl Moor, Spiegelberg, Schweizer, Roller, Schufterle, Razmann. Grimm, verschiedene andere Räuber, Pater Todes. Der Vater und Amalia sind todtraurig und die Szene endet damit, dass der alte Moor, mit Amalia neben sich, ,,stirbt"(nur ohnmächtig). Spiegelberg trifft mit seiner Räuberbande auf die von Karls in den böhmischen Wäldern. Scheinbar ,,arbeiten" seine und Karls Gruppe in letzter Zeit getrennt. Spiegelberg und Razmann unterhalten sich und Spiegelberg erzählt, dass er viele neue Personen gefunden hat, die der Räuberbande beitreten wollen. Dass er ein gefürchteter Räuber ist, verheimlicht er nicht. Er werde im Moment aber nicht gesucht, da er die Justiz überzeugen konnte. Auch von dem Überfall auf ein Kloster berichtet Spiegelmann. Mit seiner Bande habe er die Nonnen in Todesangst versetzt, vergewaltigt und schlussendlich das Kloster völlig ausgeraubt. Spiegelberg selbst sieht diese Tat als ,,Streich" und Razmann lacht mit ihm darüber. Die beiden Männer unterhalten sich weiter, während sie vermuten, Schüsse gehört zu haben und Schwarzpulver zu riechen. Kurz darauf berichtet Razmann dann auch von Karl, der nicht für sich stiehlt, sondern andere Verbrechen und unmoralisches Vergehen bestraft. Das dabei erbeutete Geld spendet er an Waisenhäuser etc. Als Spiegelmann von diesen Neuigkeiten erfährt, bittet er Razmann darum, Karl von seinen unmoralischen Taten zu erzählen. Plötzlich kommt Schwarz dazu und erzählt, dass Roller gefangen genommen wurde und man ihn gefoltert hatte, um Karls Standpunkt zu erfahren. Da er nicht erzählte, solle er gehängt werden, Der Leser erfährt in dieser Szene, dass die Räuberbande für kurze Zeit getrennt arbeitete und beide ,,Seiten" verschiedene Ansichten und Ziele verfolgten. Während Karl seinem treuen und freundlichen Charakter treu bleibt und armen Menschen hilft, raubt Spiegelberg nur für sich und seine Bande. Seine unmoralischen Taten sieht er als ,,Streiche". Dass die Räuber Roller retten und auch ihren Hauptmann Karl nicht ausliefern und im Stich lassen, zeigt, dass sie sehr loyal und solidarisch handeln. III, 1 Franz Moor, Amalia von Edelreich, Hermann aber das lassen die Räuber nicht zu. Es sind wieder Schüsse zu hören und Karl Moor, Schweizer, Roller, Grimm, Schufterle und verschiedene andere Räuber erscheinen. Sie berichten, wie sie Roller gerettet haben und Karl trauert um die vielen Toten. Er gibt sich die Schuld und möchte die Räuberbande verlassen. Bevor er die Bande verlassen möchte, erfahren die Männer allerdings, dass sie von Soldaten umzingelt seien. Alle planen also, wie sie aus der Lage herauskommen könnten und treffen kurz vor dem Kampf auf einen Pater. Dieser bietet schlussendlich an, alle Räuber zu begnadigen, wenn sie Karl ausliefern würden. Karl ist überzeugt, der Rest der Bande jedoch nicht. Sie schicken den Pater somit weg und ziehen in den Kampf. Amalia sitzt im Garten und singt ein Lied über Liebe und Trauer, während sie auf einer Laute spielt. Als Franz zu ihr geht berichtet er ihr, dass sein Vater nun beerdigt wurde und er somit nun Herr im Haus sei. Er verlangt von Amalia seine Frau zu werden. Als sie sich weigert, droht ihr Franz damit, sie in ein Kloster zu schicken. Schlimm fände Amalia ein Kloster allerdings nicht, da sie dort viel mehr über Karl nachdenken könnte. Da dies nicht die Antwort war, die Franz erwartet hat, sagt er ihr, dass er zur Not auch gewalttätig werden würde. Franz möchte Amalia direkt mit in seine Kammer nehmen. Amalia nimmt jedoch seinen Degen und jagt ihn fort. Kurz darauf entscheidet sie sich dafür, in ein Kloster zu gehen. Hermann hält sie allerdings auf. Er erzählt ihr, dass Karl noch lebt und auch der alte Moor nicht wirklich tot ist. In dieser Szene wird erneut Amalias treuer Charakter sichtbar. Nach allem was ihr über Karl erzählt wurde denkt sie immer noch an ihn. Franz allerdings zeigt wieder seine Skrupellosigkeit und sein egoistisches, gefühlsloses Denken. Dass Hermann Amalia die Wahrheit erzählt, zeigt, dass er eigentlich freundlich und hilfsbereit ist und Franz nur hilft, um eine zweite Chance zu bekommen. 111,2 Karl Moor, Schweizer, Schwarz, Grimm, Spiegelberg, andere Räuber, Kosinsky Nachdem er Amalia aufgeklärt hat, geht er wieder und lässt Amalia fassungslos und verwirrt zurück. Karl und die anderen Räuber konnten fliehen und schauen sich nun völlig erschöpft auf einem Hügel an der Donau den Sonnenuntergang an. Neben hunderten Soldaten starb Roller, den die Räuberbande kurz davor noch gerettet hatte. Karl ist völlig frustriert und trauert um Roller. Er wünscht sich nur eine zweite Chance zu bekommen. Seine Freunde versuchen ihn aufzumuntern und Schweizer holt Wasser für ihn. Gerührt von der Zuneigung der anderen Räuber verspricht er, sie nie zu verlassen. Plötzlich nähert sich ein Mann der Gruppe, der sich als Kosinsky vorstellt. In seinem Leben soll ebenfalls alles schiefgelaufen sein und deshalb möchte er sich der Räuberbande anschließen. Karl weist ihn allerdings zurecht und warnt ihn davor, dass er einen großen Fehler begehen würde. Der Neue bleibt aber hartnäckig und erzählt seine Geschichte, die Karls sehr ähnlich ist. Kosinsky hatte auch eine Partnerin die Amalia hieß. Sie waren sehr glücklich und wollten heiraten, bis er wegen falschen Briefen verhaftet und eingesperrt wurde. Als er wieder freigelassen wurde, war Amalia erst verschwunden. Er fand sie in einem Gefängnis- Sie wurde vor eine Wahl gestellt: entweder wird sie die Mätresse des Fürsten oder Kosinsky wird getötet. Ihre Liebe zu ihm lies sie sich für ersteres entscheiden. Als Kosinsky versuchte, den Minister zu töten, wurde er überwältigt und des Landes verwiesen. Karl ist berührt von der Geschichte und beschließt, In dieser Szene wird wieder die Freundschaft, die zwischen den Räubern entstanden ist, erkenntlich. Sie stehen zueinander und lassen sich nicht im Stich. Karls Loyalität wird wieder deutlich, als er versucht, Kosinsky vor den negativen Dingen zu schützen, die das Räuberleben mit sich trägt. Als er allerdings von der Geschichte hört, denkt er wiedermal an seine Amalia und möchte sie suchen. Dieses Handeln beschreibt wieder, wie stark die Liebe zu seiner Partnerin sein muss. Durch diesen Entschluss, Amalia zu suchen, vermutet der Leser schon, dass bald Franz' Intrige ans Licht kommenkönnte. IV, 1 IV,2 Karl Moor, Kosinsky Franz Moor, Karl Moor, Amalia von Edelreich, Daniel mit der Räuberbande aufzubrechen und seine Amalia zu suchen. Karl und die Räuberbande sind am Schloss der Moors angekommen. Während Karl und Kosinsky vorhaben, ins Schloss zu gehen, wartet die Räuberbande im nahegelegenen Wald. Karl beschließt, dass Kosinsky ihn als ,,Graf von Brand" aus Mecklenburg vorstellen soll. Er erinnert sich beim Anblick des Schlosses an seine Kindheit und befürchtet, dass er noch mehr um die ,,verlorene" schöne Welt trauern wird. Karl hat schon vor wieder zu gehen, erinnert sich aber dann wieder an Amalia, die er unbedingt wiedersehen möchte. Karl geht verkleidet zusammen mit Amalia durch die Ahnengalerie. Sie sprechen über den alten Moor und sind sich einig darüber, dass er ein sehr guter Mann gewesen ist. Durch die Verkleidung erkennt Amalia Karl nicht und ahnt somit nicht, wer da vor ihr steht. Amalia erzählt, dass Franz nun Herr im Haus sei, bis Karl auf ein Bild von sich zeigt, und fragt, wer das ist. Eine Antwort bekommt er aber nicht, da Amalia weinend geht. Diese Reaktion zeigt ihm, dass sie ihn immer noch liebt und er wird traurig, da sie den Kontakt zueinander verloren hatten. Außerdem gibt er sich selbst die Schuld am Tod seines Vaters. Nun tritt Franz, der Amalia und den verkleideten Karl beobachtet hatte, auf und wundert sich, warum sie so zutraulich dem Mann gegenüber war, denn eigentlich reagiert sie abweisend gegenüber anderen Männern. Relativ schnell ist Franz davon überzeugt, dass diese Person sein Bruder sein muss. Er In der nächsten Szene könnte es schon zur Auflösung kommen. Die Spannung steigt und auch in dieser Szene wird deutlich, wie sehr Karl um seine verlorene, schöne Zeit trauert. Es wird wieder bestätigt, wie sehr Amalia Karl noch liebt und um ihn trauert. Karl tut sich immer noch schwer damit, seine Vergangenheit zu akzeptieren. Franz zeigt auch wieder seine Skrupellosigkeit, da er kaum zögert und seinen Bruder töten lässt. Daniel war kurz davor, den Befehl nicht auszuführen, hat aber schließlich doch zu viel Angst vor Franz. In dieser Szene erfährt der Leser somit besonders nochmal neue Charaktereigenschaften von Daniel und kann somit auch ihn besser einschätzen. IV,3 IV,4 entscheidet sich dazu, sein Ziel gleich zu vollenden und auch seinen Bruder umzubringen. Von seinem Diener Daniel erfährt er nun, dass der angebliche Graf den alten Moor auf dem Bild erkannt hat und positiv reagiert hat. Seine These wird somit bestätigt. Kurz darauf verlangt er von dem sehr gläubigen, gottesfürchtigen Daniel, dass er ihn umbringt. Daniel ist erschüttert und fleht Franz an seinen Befehl zurückzunehmen, jedoch ohne Erfolg. Als Franz ihm aber dann mit dem Verdammnis in den Kerker des Schlosses droht, willigt er ein. Er versspricht, Karl noch im Laufe des Tages umzubringen. Daniels Vorstellungen von Gott, Himmel, Hölle etc. hält Franz für Aberglaube. Karl Moor, Daniel, Karl und Daniel treffen aufeinander. Kosinsky Als Daniel die Hand des angeblichen Grafen küsst, entdeckt er eine Narbe, die Karl schlussendlich identifizieren lässt. Erst versucht Karl seine Identität abzustreiten, etwas später gibt er es aber dann doch zu, gelogen zu haben. Daniel erzählt Karl alles (dass Amalia immer noch an ihn denkt und Franz ablehnt und Franz ihn aus dem Weg räumen möchte). Kurz bevor Daniel geht, bittet Karl ihn darum, niemandem etwas von seiner Identität zu erzählen. Karl Moor, Amalia von Edelreich Karl beschließt, vor Franz zu fliehen und bittet Kosinsky darum, die Pferde zu satteln. Bevor sie über die Grenze reiten, möchte er seine Amalia aber noch einmal sehen. Amalia sitzt im Garten des Schlosses und denkt darüber nach, warum sie für den Grafen solch eine Zuneigung empfindet. Sie zweifelt an sich selbst, da sie eigentlich zur Karl dieses Gefühl haben sollte. Als der Daniel zeigt sich als treu und loyal. Trotz Franz' Drohungen nutzt er nicht seine Chance, um Karl zu töten, sondern um ihn aufzuklären. Auch Karl möchte trotz allem seine Amalia noch ein letztes Mal sehen. Da Daniel nun auch auf Karls Seite steht, ist Franz alleine und muss sein Ziel alleine erreichen. Man merkt, wie sehr Karl seine Amalia vermisst. Er ist frustriert als er feststellen muss, dass sie ein völlig falsches Bild von ihm hat. Er ist eben IV, 5 Karl Moor, Schweizer, Grimm, Razmann, Spiegelberg, Schwarz, verschiedene andere Räuber, Hermann, der alte Moor immer noch verkleidete Karl zu ihr kommt, nimmt sie ein Bild ihres Liebsten hervor. Durch dieses kommen die beiden auf Karl und sprechen über ihn. Ihre Liebe zu Karl beschreibt sie als unendlich und der verkleidete Karl erzählt ihr, dass Amalia zeigt auch in dieser Szene wieder die endlose Liebe, die sie für Karl verspürt. Auch wenn er verkleidet ist, merkt sie direkt, dass diese Person etwas besonderes ist. auch er eine Amalia liebt, die ihn so beschreibt und so empfindet. Dieser Sie ahnt zwar nicht, dass es sich bei dem Grafen um Karl handelt, aber trotzdem bekommt sie ihn nicht mehr aus ihrem Kopf. Sie fühlt sich aber nicht gut damit, denn sie möchte nur für Karl solche Gefühle hegen. Dieser Wille zeigt wieder ihre Treue. Hinweis lässt Amalia aber immer noch nicht vermuten, wer sich wirklich hinter dem Grafen verbirgt. Daraufhin beschreibt Karl ,,seine" Amalia. Sie sei ein ,,unglückliches Mädchen" das ihren verlorenen Mann immer noch liebt und nicht weiß, wie viele Morde er begangen hat. Amalia ist froh und erzählt ihrem Gegenüber, dass ihr Karl so etwas nie tun würde. Der Unterschied zwischen dem ,,wahren" Karl und dem Karl, an den Amalia sich erinnert, erschüttert Karl sehr. Nach kurzer Zeit beginnt Amalia damit, das Hektorlied zu singen, woraufhin Karl mit einstimmt. Allerdings nicht für lange Zeit, denn nach wenigen Worten läuft er fort. nicht mehr der friedliche Karl, der er mal war. Die Räuber, die am Waldrand zurückgeblieben sind, vertreiben sich ihre Zeit mit Singen. Als Spiegelmann Razmann zur Seite nimmt und mit ihm spricht, bekommt Schweizer Gesprächsfetzen mit. Spiegelmann ist immer noch davon überzeugt, der bessere Hauptmann zu sein und beschließt, Karl hinterhältig umzubringen. Als Schweizer das hört, greift er zum Messer und tötet Spiegelmann. Als Karl zurückkehrt, sieht er den toten Räuber. Allerdings trauert er nicht wirklich, sondern sieht darin Gerechtigkeit, da Spiegelmann ihm das Räuberleben ja eigentlich Spiegelmanns Hinterhältigkeit wird erkenntlich. Schweizer allerdings zeigt, dass er zu Karl hält und ein richtiger Freund ist. Auch Hermann zeigt in diesem Kapitel, dass er eigentlich kein schlechter Mensch ist. Er handelte nur aus Verzweiflung so und gestand Karl alles, was für viel Mut spricht. Dass Schweizer Karl nun auch solch ein großes Versprechen gibt, zeigt wieder, wie wichtig sein Freund ihm ist. Auch dass Karl nun weiß, was sein Bruder vorhat und dass sein Vater noch lebt ist wichtig. Karl ist zwar verwirrt und gibt sich wieder die V, 1 Franz Moor, Bedienter, Daniel, Pastor Moser, Schweizer, Grimm, viele Menschen (Volksauflauf) eingebrockt hat. Nachdem er den anderen Räubern rät, sich schlafen zu legen, denkt er über seinen vermeintlich toten Vater nach und zweifelt an sich. Er denkt sogar darüber nach, sich zu erschießen. Als Hermann dem alten Moor etwas zu essen in den Turm bringen möchte, wird er vom Karl gehört und offenbart ihm, was mit seinem Vater geschehen ist und was sein Bruder Franz im Schilde führt. Karl zögert nicht lange und rettet seinen Vater, der ihn durch die Räuberkleidung nicht erkennt, und schwört auf Rache. Kurz danach weckt er die anderen Räuber und erzählt ihnen, was kurz zuvor noch ihm erzählt wurde. Alle sind schwer erschüttert. Karl bittet Schweizer nun darum, die besten Männer zusammenzurufen, um Franz gefangen zu nehmen. Schweizer verspricht, Franz entweder lebendig zu ihm zu bringen oder nie wieder aus dem Schloss zu kommen. Schuld für alles, aber möchte trotzdem seinen Vater rächen. Er ist fest dazu entschlossen, Franz zu überführen und ihn gefangen zu nehmen. Man merkt, dass das Drama langsam ein Ende haben wird. Daniel hat Karl nicht getötet und versucht nun zu fliehen. Als er gerade gehen möchte, trifft er auf Franz, der ziemlich verwirrt ist und von Mord, Geistern und Verrat spricht. Er bittet darum, dass alle im Schloss geweckt werden sollen und ein Pastor gerufen werden soll. Nachdem er sich beruhigt hat und alles auf seine Krankheit geschoben hat, fällt er in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, erzählt er Daniel, was in seinem Traum passiert ist. Es Auswege. Dass er sich umbringt, ohne sich bei seinem Bruder, Vater und allen anderen die er betrogen hat zu entschuldigen, zeigt, wie feige er ist. sei wie beim jüngsten Gericht gewesen sein, wo seine Sünden bewertet wurden. Franz versteht allerdings nicht, warum solch ein ,,Aberglaube" ihn so verrückt macht. Daniel geht schließlich und Pastor Auch Daniel zeigt in dieser Szene, dass er nicht alles macht, was Franz ihm sagt. Er sieht es nicht mehr ein, einen so falschen Menschen zu unterstützen und ihm nicht einmal. dabei zu helfen, sich das Leben zu nehmen. Franz zeigt, dass er doch nicht so mutig und tapfer ist. Als er in Schwierigkeiten kommt sucht er sofort einen der einfachsten Schweizer tut es so leid, dass er Karls Wunsch/ Auftrag nicht ausführen konnte, obwohl er nichts V, 2 Der alte Moor, Karl Moor, Amalia von Edelreich, Schwarz, Grimm, verschiedene andere Räuber Moser kommt. Ihm gegenüber spielt sich Franz tough auf und tut so, als sei nichts passiert. Pastor Moser glaubt ihm aber nicht so recht, weshalb er ihn trotzdem beruhigt. Nur, dass Bruder- und Vatermord am stärksten betraft wird, mach ihm noch Angst. Als Pastor Moser geht, wird Franz von einem Bediensteten darüber informiert, dass Amalia und der Graf verschwunden seien und Daniel erzählt, dass er eine Räuberbande vor dem Schloss gesehen hatte. Daraufhin bittet Franz Daniel darum, er solle für ihn beten. Daniel weigert sich aber, da sich Franz zuvor der Religion gegenüber völlig abgeneigt verhalten hat. Als die Räuber das Schloss anzünden verfällt Franz in Panik. Sein Beten misslingt ihm und er bittet Daniel darum, ihn zu erschießen. Da Daniel diesen Befehl nicht ausführen will, erhängt Franz sich kurzerhand selbst. Schweizers Truppe trifft somit nur auf Franz' Leichnam. Als Schweizer selbst begreift, dass er Karls Auftrag, Franz lebendig aus dem Schloss zu bringen, nicht ausführen kann, bringt er sich um. Karl wartet außerhalb des Schlosses immer noch auf die Rückkehr seiner Freunde und redet mit seinem Vater, der ihn immer noch nicht erkannt hat. Dieser trauert um Franz und macht sich Sorgen um Karl und gibt sich die Schuld für sein Schicksal. Karl tut alles sehr leid und er denkt kurz darüber nach, seine wahre Identität zu enthüllen. Er entscheidet sich allerdings dann doch dagegen. Als die Truppe zurückkommt, berichten sie von allem, was dafürkonnte, dass er sich dazu gezwungen fühlt, sich umzubringen. Er wollte sein Versprechen halten und hat mit seinem Suizid dafür gesorgt, dass er seinen Freund nicht belogen hat. Der alte Moor hat immer versucht seinen Söhnen zu verzeihen, doch dass sein Sohn ein Räuber ist, kann er nicht verkraften. Amalia allerdings steht immer noch zu Karl. Ohne ihn möchte sie sogar nicht mehr leben, weshalb sie sich erschießen lässt. Da Karl ohne Amalia und ohne Freunde keinen Sinn mehr im Leben sieht, möchte er, dass wenigstens die Familie des Tagelöhners ein besseres Leben kann. Diese Entscheidung geschehen ist. Kurz darauf kommt auch Amalia hinzu und gesteht, dass sie im Grafen ihren Karl wiedererkannt hat. Daraufhin beichtet er Amalia und seinem Vater, dass er der vermisste Karl ist. Dass er durch das Räuberdasein nun auch ein Mörder und Räuber ist, trifft den alten Moor so hart, dass er stirbt. Amalia allerdings verzeiht ihm und möchte nun endlich ein normales Leben mit ihm führen. Die beiden Verliebten sind glücklich, bis die Räuber Karl an den Schwur erinnern. Durch diesen würde er seine Freunde verraten, wenn er mit Amalia fortgehen würde. Doch allein möchte Amalia nicht weiterleben. Sie bittet Karl darum, sie zu erschießen. Dieser zögert erst, geht dem Wunsch seiner Geliebten dann aber doch nach, bevor es ein anderer Räuber macht. Karl trauert und sieht sein Leben als sinnlos an. Er hat vor, sich einem Tagelöhner auszuliefern, damit dieser mit dem Kopfgeld seine Familie ernähren kann. Dann geht er. Aufgabe 2: Spannungskurve 1. Akt 2. Akt 3. Akt Höhepunkt CERCE Räuberhandlung bestätigt zum Ende des Dramas nochmals seine Freundlichkeit. Franz-Handlung, Karl-Handlung 4. Akt 5. Akt Familienhandlung Franz' Tod