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Dramenszenenanalyse (Nathan der Weise)

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Dramenszenenanalyse (Nathan der Weise)

 Drama | Paratexte I Nathan der Weise I
Drama: Ein Drama ist die Darstellung von fiktiven oder nicht-fiktiven Ereignissen durch eine Aufführ

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Klausurvorbereitung (Lernzettel) Information zum Drama Nathan der Weise Die literarische Epoche der Aufklärung Struktur einer Dramenszenenanalyse

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Drama | Paratexte I Nathan der Weise I Drama: Ein Drama ist die Darstellung von fiktiven oder nicht-fiktiven Ereignissen durch eine Aufführung Einhaltung von Ort, zeit und Handlung Findet an einem tag statt Anfang, Mitte, Ende Tragödie: Figuren/Held = Adel (Ständeklause) Mitleid erzeugen & Ein Mensch der Mitleid zeigt ist der beste schicksalhafte Konflikt der Hauptfigur Komödie: Figuren = niedrigeres Volk wird ausgelacht Happy End; sich lustig machen über menschliche Schwächen; Gegenüberstellen von Schein und Sein; Herauf- und Herabsetzung Dramatisches Gedicht: Trennung von Tragödie und Komödie nicht mehr zeitgemäß Ziel: Handlung = lehrhafte- polemisch Ideendrama: Thema ist im Vordergrund (Ziel), Figuren sind im Hintergrund (mittel um zum Ziel zu gelangen) Begriffliche Orientierung Theismus Gott = Schöpfer Eingriff von Gott in Welt (wunder & Offenbarung) Erhält & lenkt die Welt Glauben an Götter Strenge Trennung von Schöpfer & Schöpfung Pantheismus Existenz Gottes bestreitet Gleichsetzung mit Welt Thema I: Das Deutschland des 18.JH. - Waren nicht gewillt die Vorherrschaft des Adels anzunehmen Agnostizismus Gott existiert nicht Bürgertum in Städten, welche durch Handel Bankgewerbe zu Geld und Prestige Neologie Schlechte Lebensbedingungen Konfrontation zw. Adel und Bürgertum Neuerung (religiösem Gebiet) Aufklärung der Evangelien 18. Kleine Territorien (wie ein Monstrum) Kaiser auf wenige rechte beschränkt Jahrhundert kirchliche Überlieferung Territorialstaaten hatten politische Macht rein historisch, Offenbarung wird nicht geleugnet Deutsch | GK |Q2 Deismus aus Existenz Gottes anerkannt, jedoch nicht im weltlichen leben (Schöpfer) Kein Einfluss auf Geschichte Glauben an Gott verstandesgründen Freiräume wie Kaffeehäuser wurden zur Wahrheitssuche und zur Diskussion genutzt-> stärkeres Gemeinwohl 1 | Seite Drama I Paratexte I Nathan der Weise I Thema II: Die (literarische) Epoche der Aufklärung Literatur des 18. JH. Paul.D S175/176 ● Gesamt europäische Bewegung -> 17. JH. Ausgang von Eng. & Fr. Selbstbestimmung &...

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Freiheit des Menschen (Rationalismus) -> ziel: aufklärerisches Denken ● Symbol der Epoche -> durchdringendes Sonnenlicht Formulierung der Menschenrechte -> Gleichheit aller Menschen Religiöse Toleranz, Vorurteilslosigkeit -> Forderung durch G.E.-Lessing Drama und Fabel= Leitgattung Theater bietet Identifikationsangebot ● Autoren der Aufklärung = Lessing, Gottsched, Wieland ● Nathan der Weise - Reclam XL S.217/728 Beginn der Moderne -> Auftakt Selbstreflektion = Charakteristikum Nicht die eigne Wahrheit -> vielmehr das unendliche Gespräch Kommunikativer Prozess; Meinungsaustausch &- streit Daten deutscher Dichtung: S.1720-1785 Aufklärung Lessing Phase der Aufklärung: 1755-1770 Ziel: allseitige, selbständige Entwicklung menschlichen Geistes Kant: ,,Ausgang des Manschens aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit" ● ● Bestimmung -> Vernunft vertreiben, Geister aufklären, Tugend befördern Kennzeichen: Optimismus, Rationalismus, Weltbürgertum ● Thema III: Die Literatur und das Theater im 18.JH. 1. Theater Anfang 18.Jh.: Wanderbühnen (fahrende Bühnen) Volksbelustigung, Improvisiert, spontan, nicht an literarische Vorlagen gefunden, übertrieben, sinnlos -> Spricht das Volk nicht mehr an Sehnsucht nach einem Theater mit strengen literarischen Regeln, Text gebunden, vernünftig-logische Inhalt und moralische Das Ziel war es, die Bühne für alle zugenglisch zu machen soziale Aufspaltung im Hof- und Wandertheater abzuschalten → Werte und Moralvorstellung der Bürger zu stärken Nationaltheater- höfliche Kontrolle ● ● 2. Literatur Desinteresse an Schäfer- und Heldenromanen sowie an erotischen Gedichten ● ● Sehnsucht nach Lektüren, Diskussionen → Unterschicht / Kleinbürger = Leihbibliotheken Wander- bühnen Volksbelustigung Improvisiert übertrieben Thema Die Literatur und das Theater im 18. Jh Wissen bringt dich weiter nicht an literarischen, Text gebunden ● Literaturgesellschaft Wenige Bürger waren alphabetisiert (Lektüre & Bibel) ● Lesepublikum muss erst erschaffen werden Gedichte Schafer- und Heldenromane erotische Gedichte wenige Bürger Sind alphabetisiert Thema IV: Lessing als Aufklärer (Entstehungsgeschichte) Religionsphilosophische Auseinandersetzung G.E. Lessing tretet 1774 in Streit ein Burger- theater Moralisch Lehrhaft streng Literarisch/ Text gebunden vernünftig/logisch Deutsch | GK |Q2 Lesegesell- schaft Lektüren Diskussion Wissen Austausch Ziele/ Folgen Soziale Aufspaltung minimieren Werte und Moral- vorstellung der Bürger starken National theater höfliche kontrolle Veröffentlicht fragmentarische kirchenkritische Aufzeichnungen (von Freund Reimarus) Kritisiert leicht glauben, fehlende Beweise + Forderung von Toleranz für Deisten Folgen Unterschichten = Leihbibliotheken 2 | Seite Drama | Paratexte I Nathan der Weise I Scharfe Auseinandersetzung Hin und Her der Schriften Karl Wilhelm Ferdinand ( Herzog von Braunschweig ) Arbeitgeber von Lessing Erteilt Lessing seit 1772 Zensurfreiheit ● Verärgert von Lessings Fragmenten 1778 Zensur für Lessing Lessing plant Theateraufführung, will trotz Zensur seine Nachricht übermitteln Entstehung Nathan der Weise Das aristotelische Drama 1. Akt Exposition: Einführung: zeitlich-örtliche Verhältnisse, Vorgeschichte, wichtige Figuren, sich anbahnende Konflikte, Atmosphäre 2. Akt zum Höhepunkt steigende Handlung mit erregendem Moment: Verknüpfung der Handlungsfäden und Zuspitzung des Konflikts 3. Akt Höhepunkt und Peripetie: Entscheidende Auseinandersetzung und Wende des Geschehens 5. Akt Lösung: Katastrophe oder Triumph 4. Akt zum Ende fallende Handlung mit retardierendem¹ Moment: Der sich abzeichnende Ausgang wird infrage gestellt - Vorgeschichten: Rechas Rettung, Begnadigung des Tempelherrn - Lebenswelt: Ort/Zeit wichtigste Figuren, ihre Haltungen und Motive sowie sich anbahnende Das aristotelische Drama bzgl. Nathan der weise I. Aufzug Exposition III. Aufzug Höhepunkt und Peripetie II. Aufzug zum Höhepunkt steigende Handlung mit erregendem Moment - erste Vermutungen zu verwandtschaftlichen Verhältnissen -Finanzprobleme des Sultans werden offen-bar (Intrige/Nathan als Kreditgeber?) 2. Akt Vertiefung Welt des Sultans, Nathan- Tempelherr -Nathan gewinnt den Tempelherrn zum 1. Akt Exposition Einf. in Nathans Lebenswelt ¹Retardierendem= hinauszögerndem - Tempelherr verliebt sich in Recha - Nathan opponiert gegen Heirat - Daja verrät dem ^ 3. Akt Höhepunkt Ringparabel Tempelherrn Rechas christliche Herkunft Pyramidale Struktur des Dramas ©Gert Egle/www.teachsam.de - lizensiert unter CC-BY-SA 4.0 International Lizenz IV. Aufzug zum Ende fallende Handlung mit retardierendem Moment - Tempelherr ,,verrät" Nathan beim Patriarchen -Saladin rügt den Tempelherrn (verteidigt Nathan) -Nathans Deutsch | GK |Q2 Geständnis (Ursache seiner Weis-heit) 4. Akt <<retardierendes Moment<< Eingreifen des Patriarchen 5. Akt Glückliche Lösung Familienzusammenführung V. Aufzug Lösung - Tempelherr gesteht seinen Verrat - Aufklärung der Verwandt- schaftsverhältnisse -Geldnot Saladins beendet (Tribute aus Ägypten) 3 | Seite Drama | Paratexte I Nathan der Weise I - Konflikte: Finanznot Saladins, Judenhass des Tempelherrn, Rechas Wunderglauben und Geheimnis um ihre Herkunft Personen Nathan Al-Hafi Daja Klosterbruder Sultan Saladin Tempelherr Recha ● ● ,,Freund", da dieser seinen ● ● -Ringparabel: Nathan erteilt Saladin eine Lektion und gewinnt ihn zum ,,Freund" - Nathan hilft Saladin aus finanzieller Not (freiwillig) Vom Anfang bis zum Ende thematisiert Humanitätsge- danken erkennt ● Ringparabel - Religion / Religionen (Toleranzgedanke) Herkunft / Verwandtschaft Reichtum / Geld (Finanznot Sultans) "Erziehung" des Tempelherrn Kaufmann Verlor seine Familie bei einem Anschlag von Christen Weltanschauung macht ihn „weise" Personen Autor Vorbild Leser = Sympathie Toleriert andere Religionen, keine Vorurteile Humanität vor Religionen Schatzmeister des Sultans Unwohl= flüchtet Ihr Mann ist ertrunken ● Gesellschafterin von Recha Versucht sie in den christlichen Glauben zu lenken Rettung vom Tempelherrn ,,Wunder´´ eines „Engel" Meint es gut handelt aber verwerflich (Verrat von Rechas religiöser Herkunft) Naiv, unkritisch, unbelehrbar Orthodox = ihr glaube ist der einzig richtige Übergab Recha Nathan Sieht alle Religionen gleich an ● Keine Vorurteile Widersprüchlich Unterdrückt Volk aber großzügig Finanzielle Probleme Deutsch | GK |Q2 Sehnt sich nach Frieden Begnadigung des Tempelherrn → Ähnlichkeit zum Bruder In Syrien & Ägypten hohe militärische Würde Befehlshaber der syrischen Truppen in Ägypten Politische Macht, Eroberte ein Teil von Jerusalem Rettet Recha meidet sie aufgrund Vorurteile (Jude) Wandlung nach Gespräch mit Nathan (Mensch ist Mensch) verliebt sich in Recha tolerant, impulsiv Angehöriger des Tempelordens Tempelherr = militärische Eigenheit welche dem Papst unterstand und Pilger im heiligen Land schützt, sowie Christen Einfluss sichert und erweitert ● Adoptivtochter 4 | Seite Drama | Paratexte I Nathan der Weise I Sittah Patriarch von Jerusalem deinen Richard O ➜ → Wusste nicht, dass sie Christin ist bzw. adoptiert Naiv, leichtgläubig, Gutherzig Klug, gebildet, Historisches Vorbild Behandelt alle von oben herab Gegenbild von Nathan Orthodox = sein glaube ist der einzige richtige, erkennt andere nicht an, will sie bestrafen, übertreibt O Autoritär, Machtbewusst, durchsetzungswillig Personen Aufstellung Recha Christin -wächst als Jüdin auf König von England Eroberte ein Saat Teil von Jerusalem 1192 waffenstilstand mit Saladin (Bruder mit Schwester vom König verheiraten) Sie war eine Witwe des Königs von Sizilien Sollen zusammen Jerusalem regieren Nie stattgefunden wegen Ablehnung kirchlicher Seits Sittah Muslimin Daja christin Autor: Gotthold Ephraim Lessing Textsorte: Drama Assad + Muslime / Christ Nathan (Protagonist) Jude Klosterbruder Christ Deutsch | GK |Q2 Sultan Saladin Muslime Patriarch Christ Entstehungsjahr: 1779 Zeit der Aufklärung Aufbau: 5 Aufzüge Thema: >>Ringparabel«< Gleichwertigkeit von Judentum, Christentum und Islam Al-Hafi Muslime Tempelherr Christ 5 | Seite

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Theater Anfang 18.Jh.: Wanderbühnen (fahrende Bühnen) Volksbelustigung, Improvisiert, spontan, nicht an literarische Vorlagen gefunden, übertrieben, sinnlos -> Spricht das Volk nicht mehr an Sehnsucht nach einem Theater mit strengen literarischen Regeln, Text gebunden, vernünftig-logische Inhalt und moralische Das Ziel war es, die Bühne für alle zugenglisch zu machen soziale Aufspaltung im Hof- und Wandertheater abzuschalten → Werte und Moralvorstellung der Bürger zu stärken Nationaltheater- höfliche Kontrolle ● ● 2. Literatur Desinteresse an Schäfer- und Heldenromanen sowie an erotischen Gedichten ● ● Sehnsucht nach Lektüren, Diskussionen → Unterschicht / Kleinbürger = Leihbibliotheken Wander- bühnen Volksbelustigung Improvisiert übertrieben Thema Die Literatur und das Theater im 18. Jh Wissen bringt dich weiter nicht an literarischen, Text gebunden ● Literaturgesellschaft Wenige Bürger waren alphabetisiert (Lektüre & Bibel) ● Lesepublikum muss erst erschaffen werden Gedichte Schafer- und Heldenromane erotische Gedichte wenige Bürger Sind alphabetisiert Thema IV: Lessing als Aufklärer (Entstehungsgeschichte) Religionsphilosophische Auseinandersetzung G.E. Lessing tretet 1774 in Streit ein Burger- theater Moralisch Lehrhaft streng Literarisch/ Text gebunden vernünftig/logisch Deutsch | GK |Q2 Lesegesell- schaft Lektüren Diskussion Wissen Austausch Ziele/ Folgen Soziale Aufspaltung minimieren Werte und Moral- vorstellung der Bürger starken National theater höfliche kontrolle Veröffentlicht fragmentarische kirchenkritische Aufzeichnungen (von Freund Reimarus) Kritisiert leicht glauben, fehlende Beweise + Forderung von Toleranz für Deisten Folgen Unterschichten = Leihbibliotheken 2 | Seite Drama | Paratexte I Nathan der Weise I Scharfe Auseinandersetzung Hin und Her der Schriften Karl Wilhelm Ferdinand ( Herzog von Braunschweig ) Arbeitgeber von Lessing Erteilt Lessing seit 1772 Zensurfreiheit ● Verärgert von Lessings Fragmenten 1778 Zensur für Lessing Lessing plant Theateraufführung, will trotz Zensur seine Nachricht übermitteln Entstehung Nathan der Weise Das aristotelische Drama 1. Akt Exposition: Einführung: zeitlich-örtliche Verhältnisse, Vorgeschichte, wichtige Figuren, sich anbahnende Konflikte, Atmosphäre 2. Akt zum Höhepunkt steigende Handlung mit erregendem Moment: Verknüpfung der Handlungsfäden und Zuspitzung des Konflikts 3. Akt Höhepunkt und Peripetie: Entscheidende Auseinandersetzung und Wende des Geschehens 5. Akt Lösung: Katastrophe oder Triumph 4. Akt zum Ende fallende Handlung mit retardierendem¹ Moment: Der sich abzeichnende Ausgang wird infrage gestellt - Vorgeschichten: Rechas Rettung, Begnadigung des Tempelherrn - Lebenswelt: Ort/Zeit wichtigste Figuren, ihre Haltungen und Motive sowie sich anbahnende Das aristotelische Drama bzgl. Nathan der weise I. Aufzug Exposition III. Aufzug Höhepunkt und Peripetie II. Aufzug zum Höhepunkt steigende Handlung mit erregendem Moment - erste Vermutungen zu verwandtschaftlichen Verhältnissen -Finanzprobleme des Sultans werden offen-bar (Intrige/Nathan als Kreditgeber?) 2. Akt Vertiefung Welt des Sultans, Nathan- Tempelherr -Nathan gewinnt den Tempelherrn zum 1. Akt Exposition Einf. in Nathans Lebenswelt ¹Retardierendem= hinauszögerndem - Tempelherr verliebt sich in Recha - Nathan opponiert gegen Heirat - Daja verrät dem ^ 3. Akt Höhepunkt Ringparabel Tempelherrn Rechas christliche Herkunft Pyramidale Struktur des Dramas ©Gert Egle/www.teachsam.de - lizensiert unter CC-BY-SA 4.0 International Lizenz IV. Aufzug zum Ende fallende Handlung mit retardierendem Moment - Tempelherr ,,verrät" Nathan beim Patriarchen -Saladin rügt den Tempelherrn (verteidigt Nathan) -Nathans Deutsch | GK |Q2 Geständnis (Ursache seiner Weis-heit) 4. Akt <<retardierendes Moment<< Eingreifen des Patriarchen 5. Akt Glückliche Lösung Familienzusammenführung V. 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