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Epoche der Romantik

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Epoche der Romantik

 Romantik
Epoche der großen Gefühle
1795-1848.
Definition:
-Die Romantik ist eine Epoche der Kunstgeschichte, die vom
Ende des 18. Jahrhunde

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Romantik Epoche der großen Gefühle 1795-1848. Definition: -Die Romantik ist eine Epoche der Kunstgeschichte, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis ins späte 19. Jahrhundert hinein auch die Literatur, Musik, Kunst und Philosophie prägte. Sie steht für Sehnsucht und das Schweifen in die Ferne. -Der Begriff "Romantik" leitet sich von "lingua romana" ("romanische Sprache") ab. Dieser bezog sich auf Schriften, die in der Sprache der romanischen Länder und nicht wie üblich auf Latein verfasst wurden. Die Literatur: -bevorzugt wurde die lyrik, Kurzgeschichten -die Werke der Romantik folgen keinem festgelegten Schema • progressive Universalpoesie: ->wollte die vorherrschenden Schemata sprengen und den Künstler als freischaffendes Genie in seiner fantasievollen Schaffenskraft nicht einschränken ->grenzen zwischen Gattungen Epik, Dramatik und lyrik sollten verschwinden ->literarische Texte sollten stattdessen eine Verbindung zu Kunst und Wissenschaft schaffen ->progressiv war sie, weil sie fortschrittlich, erweiterbar und niemals abgeschlossen sein sollte ->aus diesem Grund ist die Poesie der Romantik häufig unvollendet. und das Fragment eine wichtige Textart dieser Epoche Motive und Symbole der Romantik: Die blaue Blume: ->zentral Motiv der Romantik ->symbolisiert Sehnsucht und Liebe und verbindet Natur, Mensch und Geist ->steht für das Streben nach der Erkenntnis der Natur •Spiegelmotiv: ->Hinwendung der Romantik zum Unheimlichen ->Spiegel ist die Schnittstelle zwischen Realität und Irrealität ->stellt das eigene Ich in den Vordergrund (Schneewittchen) • Nachtmotiv: ->die Nacht ist ein Schauplatz für weitere Motive der Epoche: Tod, Vergänglichkeit und nicht alltägliche, obskure Phänomene Typische Schauplaetze: -Friedhöfe, Ruinen, alte Burgen, dunkle Wälder, Moore, Höhlen,...

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andere Naturlandschaften Merkmale: -es geht in der Romantik um das Mythische, das Geheimnisvolle sowie die Hinwendung zur Natur Weltflucht: ->Romantiker lehnten die gesellschaftlichen Entwicklungen ab ->hatten Angst vor dem Verlust von Geborgenheit, deshalb flüchteten sie sich in Melancholie und Fantastische Welten (ziehen sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück) Hinwendung zur Natur: ->Gegenpol zu den als lebensfeindlich wahrgenommenen, durch die Industrialisierung immer voller werdenden Städten ->Ort wo die Romantiker ihre Sehnsucht nach dem Geheimnisvollen und Schönen ausschöpfen konnten ->Typisch für die Romantik: Idealisierung der Natur ● Verklärung des Mittelalters: ->das Mittelalter hatte ein schlechtes Image ->in der Romantik entstanden Sammlungen sogenannter Volkspoesie- Grimms Märchen ->Ritterbünde wurden gegründet ->Missstände des Mittelalters wurden bei der ganzen Verherrlichung außer Acht gelassen Betonung des Individuums: ->das Innenleben des Einzelnen steht im Vordergrund romantischer Werke ->subjektive Gefühle stehen über dem Verstand ● Romantische Ironie: ->Autor steht über seinem Werk ->der Autor hat die ,,Macht" seine geschaffenen Bilder und Werke zu zerstören. ● ->taucht nicht in jedem werk auf ->Das Werk erkennt sich selbst als Werk Wichtige Ereignisse: ->die französische Revolution (1789-1799) ->Industrialisierung (19. Jahrhundert) ->Auflösung des heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1806) ->Sieg über Napoleon und Wiener Kongress Eine Gegenbewegung zur Klassik: Ursprünglich ist die Romantik als Gegenbewegung zu Klassik und Aufklärung zu verstehen. In einer immer wissenschaftlicher und technisch werdenden Welt wollten die Romantiker Mythen und Rätsel bewahren, die durch Wissenschaft und Naturwissenschaft immer mehr gelöst werden konnten. Sie sehnten sich nach dem Geheimnisvollen, Träumerischen und Unerklärbaren. Ihre Umwelt empfanden sie als feindselig; sie verachteten die lauten und schmutzigen Städte und versuchten, den politischen Turbulenzen und gesellschaftlichen Umbrüchen regelrecht zu entfliehen. Angelehnt an den Ich-Kult des Sturm und Drang rückten sie zudem das Innenleben des Individuums in den Vordergrund. 1796-1802 Fruchremantik: Sprache/Stil: -Bilderreichtum, Symbol, Synästhesie -Vokalismus, Reim, fließende Rhythmen -romantische Ironie Andersgestaltung des Lebens Durchsetzung der Emanzipation der Frau ->Friedrich Wilhelm Joseph Schelling ,,Philosophie der Kunst" 1805-1814 Hochremantik: romantisierte Vergangenheit (verrücktes Zurückblicken) altdeutsche Sprache und Literatur ->Ludwig Tiech ,,Runenberg“ 1815-1835 Spadremantik: Hinwendung zur Mystik un dem Unheimlichen patriotische Gefühle der Romantiker → ->Joseph von Eichendorf ,,das Mamorbild" konservative Bestrebungen

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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