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Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen? Schon seit dem ersten Moment des Lebens war Gewalt immer auf der Tagesordnung der Menschheit. Ein unvermeidlicher Bestandteil unserer Gesellschaft, ein globales Phänomen, das jedes Jahr zum Tod von mehr als 1,6 Millionen Menschen führt und damit eine der häufigsten Todesursachen weltweit ist. Obwohl der Begriff der Gewalt von vielen als etwas Negatives definiert wird und aus unserem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wird, ist die Realität der Gewalt in der Zeit, in der wir heute Leben, unser Alltag. Wir müssen nicht in einem Kriegsgebiet gehen, um von Gewalt betroffen zu sein. Gewalt ist ein Teil unserer Gesellschaft, ein Teil von uns. Da Gewalt ein sehr komplexes Phänomen ist, gibt es keine klare Definition dafür. Die Definition hängt von den verschiedenen Menschen, Ländern, Kulturen oder Glaubenssysteme ab und wird oft unterschiedlich verstanden. Doch allgemein lässt es sich zusammenfassen, dass Gewalt ein Verhalten mit der Absicht jemanden oder etwas zu verletzen, zu beschädigen oder zu töten ist. Unter Gewalt verstehen wir auch, jemandem Schaden zuzufügen oder Negativität auszuüben, halten es für sehr unrecht und rücksichtslos, doch sind trotzdem diejenigen, die immer wieder den Bedarf haben, Gewalt auszuüben, um sich mächtig zu fühlen, den eigenen Willen durchzusetzen und Ziele zu erreichen. Laut Gandhi kann man keinen Frieden mit Gewalt erreichen - Es führt nur...

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zu mehr Gewalt, die durch Gewalt entstanden ist. Dies hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Im Folgendem werden wir diese These nachgehen. Zwar bleibt kein Land von der Gewalt unberührt, doch es gibt Länder, in denen die Gewaltanzahl höher ist als in Anderen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Gewaltanzahl in Amerika, die durch die Demos der Black Lives Matter Bewegung deutlich höher ist im Vergleich zu anderen Ländern. Zahlreiche Protestanten sind auf der Straße gegangen und haben versucht, durch Randalieren der Läden, durch aggressive Gewalt und Zwang, die rassistische Polizeigewalt zu bekämpfen. Da können wir sehen, dass es versucht wurde, die Gewalt der Polizei mit noch mehr Gewalt zu bekämpfen. Obwohl die Black Lives Matter Bewegung ihre Wurzeln in den USA hat, hat sie mit lokalen Demonstrationen in mindestens 60 Ländern und auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis breite internationale Unterstützung gefunden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Themen Rassismus und Diskriminierung in fast jeder Gesellschaft bekannt sind. Wie in den USA haben die Regierungen auf der ganzen Welt zu lange die Fragen der Rassengerechtigkeit ignoriert. Es sind natürlich nicht alle Demonstrationen inhuman abgelaufen, manche waren auch stille und friedliche Demonstrationen, die selbstverständlich auch etwas Soziales in unserer Gesellschaft gebracht haben. Das hat mir persönlich den Eindruck gegeben, dass die gewaltsamen Demos sehr unnötig waren und nur ein Mülleimer für Menschen mit Aggressionsprobleme war. Menschen die Freude daran hatten, Geschäfte zu demolieren, deren Produkte zu stehlen und nur noch mehr Unruhe zu erschaffen. Natürlich zählen Leben der Schwarze, doch diese Konfliktproteste haben mehr Schaden gemacht als etwas Positives zu bewirken. Es hat meiner Meinung nach nur dazu geführt, dass die Nachrichten nur von den gewalttätigen Konflikten berichtet haben und die Protestanten schlecht dargestellt haben. Es wurden außerdem sehr viele verletzt, nicht nur Polizisten, von denen auch viele umgebracht wurden. Um die Problematik besser zu verstehen: Laut Martin Luther King Jr. Sprechen viele Gründe für unsere These. In diesem Zusammenhang nennt er folgende Sachverhalte: "Hass erzeugt Hass; Gewalt erzeugt Gewalt; Stärke erzeugt eine größere Stärke. Wir müssen den Kräften des Hasses mit der Kraft der Liebe begegnen... Unser Ziel darf niemals sein, den weißen Mann zu besiegen oder zu demütigen, sondern seine Freundschaft und sein Verständnis zu gewinnen." Daraus lässt sich noch weiterhin schließen, dass Gewalt nichts Positives bewirken kann. Noch ein weiteres Beispiel sind die Franzosen, die trotz ihrer sehr aggressiven Verhaltensweise, während den Yellow Vests Demonstrationen, nicht wirklich viel bewegt haben. Ein weiteres Land mit viel Gewalt, ist Russland. Grund dafür ist die russische Kultur, in der Traditionen eingehalten werden und der hohe Alkoholkonsum nichts Neues ist, was sehr wahrscheinlich zu Häusliche Gewalt führen kann. Darunter leiden natürlich, die Kinder und die Frauen, die einen niedrigeren Status in der russischen Gesellschaft haben. Als sozial schwächere sind sie der Gewalt ausgesetzt. Zu den Faktoren, die das Risiko von Kindesmisshandlung erhöhen, gehören, wie ich vorhin erwähnte, soziale und kulturelle Faktoren sowie der Stress, unter dem die Familie leidet. Häusliche Gewalt ist in Russland weit verbreitet. Laut Human Rights Watch waren im Jahr 2017 bis zu 36.000 Frauen und 26.000 Kinder täglich häuslicher Gewalt ausgesetzt. Nach offiziellen Angaben des MVD (Innenministerium der Russischen Föderation) starben 2015 rund 1060 Menschen in Russland an häuslicher Gewalt. Davon waren 756 Männer und 304 Frauen. Laut einer unabhängigen Studie mit 2 200 Frauen in fünfzig Städten und Gemeinden in Russland haben 70 % mindestens eine Form von geschlechtsspezifischer Gewalt im Haushalt erlebt - physisch, psychisch, wirtschaftlich oder sexuell. Weltweit hatten wir Lockdowns, die das Leben von Menschen, während der COVID-19-Pandemie retten sollten, doch die Opfer häuslicher Gewalt fanden sich mit ihren Tätern gefangen, isoliert von der Außenwelt und jedem, der ihnen möglicherweise helfen könnte. Viele demokratische Staaten haben Maßnahmen ergriffen, um die zunehmenden Vorfälle häuslicher Gewalt zu bekämpfen. Russland hebt sich dadurch ab, dass es dies nicht getan hat. Dies führt dazu, dass misshandelte Frauen ihren Ehemann ermorden und Kinder, die von solcher Gewalt traumatisiert sind, genauso gewalttätig werden. Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass man durch solche Gewalt, die alte Gewalt nicht wirklich zerstören kann. Die Frau kann den Mann ermorden, doch nicht den Hass, der weiterhin da ist, dadurch wird der Hass nur noch größer und die Gewalt stärker. Wir können Gewalt als eine absteigende Spirale darstellen, die genau das hervorbringt, was sie zu zerstören sucht, d.h. sie vervielfältigt das Böse, anstatt es zu verringern, was uns weiterhin nicht sehr hilfreich ist, denn Gewalt, um Frieden zu erreichen, bringt keinen Frieden.

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Ein weiteres Land mit viel Gewalt, ist Russland. Grund dafür ist die russische Kultur, in der Traditionen eingehalten werden und der hohe Alkoholkonsum nichts Neues ist, was sehr wahrscheinlich zu Häusliche Gewalt führen kann. Darunter leiden natürlich, die Kinder und die Frauen, die einen niedrigeren Status in der russischen Gesellschaft haben. Als sozial schwächere sind sie der Gewalt ausgesetzt. Zu den Faktoren, die das Risiko von Kindesmisshandlung erhöhen, gehören, wie ich vorhin erwähnte, soziale und kulturelle Faktoren sowie der Stress, unter dem die Familie leidet. Häusliche Gewalt ist in Russland weit verbreitet. Laut Human Rights Watch waren im Jahr 2017 bis zu 36.000 Frauen und 26.000 Kinder täglich häuslicher Gewalt ausgesetzt. Nach offiziellen Angaben des MVD (Innenministerium der Russischen Föderation) starben 2015 rund 1060 Menschen in Russland an häuslicher Gewalt. Davon waren 756 Männer und 304 Frauen. 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