Farbsymbolik und wichtige Autoren
Die Expressionismus Literatur zeichnet sich durch eine besonders bedeutende Farbsymbolik aus. Farben transportieren spezifische Emotionen und Bedeutungen: Gelb steht für Reife, Wärme und Optimismus, aber auch Eifersucht und Verschwendung. Blau symbolisiert Harmonie und Unendlichkeit, gleichzeitig aber auch Kälte und Sterilität.
Rot verkörpert Aktivität, Dynamik und Leidenschaft, aber auch Aggression und Gefahr. Schwarz steht für Negation, Trauer, Tod und Hoffnungslosigkeit, während Weiß Reinheit, Unschuld und Göttlichkeit symbolisiert. Diese Farbgebung hilft, die emotionale Intensität expressionistischer Werke zu verstehen.
Zu den bedeutendsten Expressionismus Literatur Autoren zählen Georg Trakl (1887-1914) und Georg Heym (1887-1912), deren Werke die düstere Grundstimmung der Epoche eindrucksvoll vermitteln. Auch Franz Kafka (1883-1924) und Alfred Döblin (1878-1957) prägten mit ihren Romanen die expressionistische Prosa.
Für die Klausur: Beliebte expressionistische Gedichte für Klausuren stammen oft von Georg Trakl ("Grodek"), Georg Heym ("Der Gott der Stadt") und Else Lasker-Schüler, die eine der wenigen bedeutenden weiblichen Stimmen dieser männlich dominierten Bewegung war.
Die Kunst der Weimarer Republik wurde stark vom Expressionismus beeinflusst, entwickelte sich aber nach dem 1. Weltkrieg zur Neuen Sachlichkeit weiter. Die expressionistische Bewegung reflektierte die gesellschaftlichen Spannungen ihrer Zeit und schuf dabei eine radikal neue Ästhetik, die bis heute nachwirkt und die Kunst 20er-Jahre Deutschland maßgeblich prägte.