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 Faust - Johann Wolfgang von Goethe
► Aufklärung, Sturm und Drangs, Klassik, Romantik; Drama; 1808
Inhaltsangabe: Vorspann
Zuneigung: Erinne

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Faust - Johann Wolfgang von Goethe ► Aufklärung, Sturm und Drangs, Klassik, Romantik; Drama; 1808 Inhaltsangabe: Vorspann Zuneigung: Erinnerung eines Dichters an ein vor langer Zeit begonnenes Werk, lyrisches Ich fühlt sich zunächst bedrängt von den vorkommenden Charakteren, dann aber neue Schaffenskraft →wagt sich erneut an sein vollendetes Frühwerk Vorspiel auf dem Theater: Diskussion darüber, was ein Theaterstück ausmacht: Direktor: ausverkaufte Vorstellung und volle Kasse → Angebote für jeden Geschmack Dichter: Kunst im Zentrum, für die er Zeit und Muße braucht Lustige Person (Schauspieler): Hinwendung zum vollen Menschenleben Prolog im Himmel: Erzengel preisen Gott für seine Schöpfung, Mephisto steht daneben und widerspricht → Mensch beruft sich auf Vernunft, jedoch unfähig sich zu entwickeln; Gott widerspricht mit Faust als Beispiel für das Gute im Menschen, Schöpfung als Vorgang→ ,,himmlische" Wette mit Fausts Seelenheil als Einsatz: Mephisto will an Faust Verführbarkeit des Menschen zeigen, Gott siegessicher Gelehrtentragödie: Faust kehrt Wissenschaft den Rücken Nacht: Monolog des Gelehrten Faust über seine Verzweiflung nicht zur wahren Erkenntnis gelangen zu können, keine Einsicht in das Ganze der Welt: geistige und räumliche Enge im Studierzimmer, Naturferne - statt auf Wissenschaft setzt Faust auf Magie, um der Bücherwelt zu entfliehen: Betrachten des Makrokosmus, der ihn die harmonische Ganzheit der Natur bestaunen lässt; Faust möchte jedoch nicht nur zuschauen, sondern auch erleben: Verschmelzungsfantasien → Heraufbeschwören des Erdgeists, der Faust verspottet:...

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Faust, der sich Gott ähnlich fühlte, sieht sich beschränkt auf sein Dasein als Mensch - In Fausts Verunsicherung platzt sein Assistent Wagner herein, der auf eine nächtliche Sonderlektion in Rhetorik hofft → Selbstmord als Lösung, Jenseits als neue Chance der Entgrenzung; österliches Glockengeläut und Chorgesang der Engel halten ihn ab, indem sie Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend wecken Vor dem Tor: Osterspaziergang von Faust und Wagner, auf dem Faust sich seiner inneren Zerrissenheit zwischen sinnlichen und geistlichen Genüssen bewusst wird - → Fernweh - Faust begeistert von Menschenmassen, welche triebgesteuerte Gespräche führen, Wagner angewidert - Sonnenuntergang als Naturschauspiel: Faust äußert den Wunsch, hinterherzufliegen - Faust gebannt von einem umherstreifenden Pudel, der ihm magisch vorkommt → begleitet die beiden nachhause Studierzimmer I: Faust und der Pudel kehren zurück; als er wieder in Unzufriedenheit über die fehlende Erkenntnis verfällt, schlägt er die Bibel auf: „im Anfang war das Wort“ → „im Angang war die Tat" - bellender Pudel verwandelt sich in Mephisto, präsentiert sich als zerstörerischer Geist, der aus der Schöpfung entstand Faust verspottet ihn - Mephisto gereizt, kann nicht gehen, da ein Pentagramm auf der Türschwelle ihn hindert → Hölle hat auch Regeln → Faust zieht Teufelspakt in Erwägung - um Verhandlung aufzuschieben versetzt Mephisto Faust in den Schlaf, während eine Ratte das störende Pentagramm annagt Studierzimmer II: Mephisto betritt das Studierzimmer und wird von einer Klagerede und Verfluchungsorgie seitens Faust begrüßt, Abschluss des Pakts zwischen Faust und Mephisto -Grundabmachung des Pakts: Mephisto ist Diener Fausts im Diesseits, Faust ist Mephistos Diener im Jenseits -Mephistos Dienst besteht darin, Faust etwas auf gemeinsamer Welterkundungstour zu zeigen, was kein Mensch gesehen hat -Freiwillige Zusatzklausel: wird Fausts rastloses Streben jemals zum Stillstand gebracht und er möchte im Augenblick verweilen, so wird der Dienst Mephistos im Diesseits verkürzt - Faust wettet, dass es Mephisto nicht gelingt, den schönen Augenblick (Stoff- und Formtrieb erfüllt) zu verschaffen, wenn doch, dann stirbt er sofort → Faust macht freiwillig aus dem Pakt eine ,,irdische" Wette - unterschreibt mit Blut - draußen wartet Student, den Faust aufgrund seines Zustandes nicht empfangen kann, Mephisto übernimmt und führt satirische Studienberatung, rät ihm zu Medizin ,,da stehen die Frauen drauf" - Student geht, Faust kommt zurück; gemeinsamer Aufbruch in die Welt Fazit Gelehrtentragödie: Steigerung, aber kein Fortschritt Übergangsphase: Mephisto nimmt Einfluss auf Fausts Begierden Auerbachs Keller in Leipzig: Eintreffen in einem Leipziger Weinlokal, Männer bereits angetrunken - Faust ist gelangweilt und möchte gehen - Mephisto möchte ihm jedoch das bestialische Genießen des Volkes zeigen: reizt Säufer bis zur Mordlust - damit beide unbeschadet gehen können, belegt Mephisto sie vorübergehend mit einem Verwirrzauber Hexenküche: Besuch in Mephistos Welt mit Magie und Hexerei → Verjüngung Fausts durch Trank - → erfüllt nun Idealbild einer Frau = Vorlauf der Gretchentragödie Gretchentragödie: Faust stürzt Gretchen ins Verderben Straße I: erste Begegnung von Faust und Margarete auf der Straße; Faust spricht sie an ,,mein schönes Fräulein" und bietet sein Geleit an, sie lehnt ab, was sie für Faust noch attraktiver macht →>> Aufforderung Fausts an Mephisto, ihn mit Margarete zu verkuppeln weigert sich zunächst, Faust erinnert an die Wette→ entscheidet sich dann für eine langsame, listige und genussteigernde Vorgehensweise - Mephisto erklärt sich bereit, am Abend, wenn Margarete bei einer Nachbarin ist, sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen, um dort ein passendes Geschenk zu verstecken Abend: Margarte im Zimmer, denkt an die Begegnung mit Faust zurück, denkt Faust sei ein Adeliger sie geht; Eindringen von Faust und Mephisto in Margaretes Zimmer, wo Faust von Verliebtheitsgefühlen (aber auch von schlechten Gewissen wegen Margaretes Unschuld, welche Mephisto ihm aber wieder ausredet) überwältigt wird → zurücklassen eines Schmuckkästchens als Geschenk für Margarete, das diese bei ihrer Rückkehr verzückt entdeckt - Margarete kehrt zurück, wobei sie eine seltsame, aber lustvolle Furcht wahrnimmt; während sie sich auszieht, singt sie „König in Thule" → Thema: er bleibt seiner verstorbenen Geliebten bis zum Tod treu - entdeckt Schmuckkästchen mit Kette und Ohrringen, einerseits Freude (fühlt sich attraktiv), andererseits Resignation (spürt ihren niedrigen Stand und damit verbundene Unterprivilegiertheit) Spaziergang: Margarete präsentiert ihr neues Schmuckgeschenk ihrer Mutter, welche es sofort an den Pfarrer abgibt → Ärger Mephistos über das vergeudete Geschenk - Mephisto arrangiert ein zweites, noch wertvolleres Schmuckgeschenk für Margarete und bezieht Gretchens Nachbarin und Vertraute Marthe mithinein Der Nachbarin Haus: Klagen Marthes über ihr Strohwitwendasein; Margarete präsentiert Marthe ihr neues Schmuckgeschenk, wobei sie ihr rät, es diesmal vor ihrer Mutter geheim zuhalten - rät, wem sie das Geschenk zu verdanken hat, da taucht Mephisto auf → verkündet die Nachricht, der Ehemann Marthes sei tot · Trauer in Unmut, aufgrund des ausbleibenden Erbes; verlangt Beweis für den Tod ihres Mannes; jedoch Flirt mit Mephisto, zeigt sich einer baldigen Hochzeit offen gegenüber - Mephisto arrangiert Treffen zwischen Faust und Margarete → Doppeldate Straße II: Faust soll den Tod von Marthes Ehemann bezeugen, weigert sich jedoch Mephisto droht mit Entlarvung seiner Scheinheiligkeit aus Uni-Zeiten, wo er Theorien als Wahrheit ausgab Garten: Parallelunterhaltung von Faust und Margarete sowie Mephisto und Marthe in ihrem Garten - Margaretes äußert berechtigte Zweifel: Hinweis auf Standesunterschied, Erzählungen von ihrer Lebenssituation und Kindheit; gesteht Faust, trotz der Abfuhr auf der Straße seit jeher jeden Tag an ihn gedacht zu haben → Befragung des „Blumenorakels", das ihr Fausts Liebe bestätigt, er kann es ihr jedoch nicht sagen - Versuch Marthes, Mephisto zu einer festen Bindung zu überreden, dieser hält sie jedoch nur hin um Faust Treffen mit Gretchen zu ermöglichen Ein Gartenhäuschen: Austausch von ersten Zärtlichkeiten zwischen Faust und Margarete - werden von Mephisto gewarnt, der zum Aufbruch mahnt - Marthe und Margarte bleiben zurück, wobei sie fragt, was Faust an ihr findet; gesteht, dass sie Faust verfallen ist Wald und Höhle: Hinwendung Fausts an den Erdgeist und Beschreibung seiner Freude angesichts des Erlebten, dann aber Klagen über Zerstörung seiner inneren Ruhe durch sexuelle Begierde -Auftauchen Mephistos, der Faust verspottet, da dieser die Erkundungsreise abbrechen möchte; stachelt Faust zur Entscheidung anstachelt, Margarete zu verführen; zwar sieht er, dass eine Trennung besser wäre, aber ein Untergang ist sowieso nicht mehr vermeidbar Gretchens Stube: Gesang Margaretes, der ihre Sehnsucht nach Faust offenbart Marthens Garten: Religionsgespräch von Faust und Margarete: während sie streng gläubig ist, hat Faust ein distanziertes Verhältnis zur Kirche - Margarete äußert ihre Zweifel hinsichtlich Mephisto, auf die Faust ausweichend reagiert - Planung einer Liebesnacht Margarete lässt sich breitschlagen, ihrer Mutter ein angebliches Schlafmittel zu verabreichen Am Brunnen: Gespräch mit Lieschen über Bärbelchen, die nach Liebesnacht unverheiratet schwanger ist → gesellschaftliche Zwänge und Sanktionen, die Margarete drohen, werden deutlich Zwinger: Gebet Margaretes, indem sie Muttergottes um Hilfe bittet; sie fühlt sich bedroht um Schande und Tod befürchtet Schwangerschaft Nacht: Bruder Valentin möchte den Liebhaber seiner Schwester in Erfahrung bringen; konnte vorher immer mit der Jungfräulichkeit Gretchens prahlen -Faust und Mephisto nähern sich, Mephisto singt Lied über ein unverheiratetes Mädchen, welches ihre Jungfräulichkeit verloren hat -Kampf zwischen Faust und Margaretes Bruder Valentin, nach tödlichem Stoß verschwinden Faust und Mephisto Gretchen und Marthe eilen herbei, verwundete Valentin wirft seiner Schwester vor Schaulustigen ihren unmoralischen Lebenswandel vor - Valentin stirbt in der Überzeugung, als Soldat in den Himmel zu kommen Dom: Konfrontation Margaretes mit all ihren Sünden durch einen Geist - Vergiftung der Mutter durch Schlaftrank, Tod ihres Bruders durch Kampf mit Faust, uneheliche Schwangerschaft; Chorgesang vom Jüngsten Gericht; Gretchen fällt aus Pein und Schuldgefühlen in Ohnmacht Walpurgisnacht: Versuch Mephistos, Faust durch wildes Treiben auf dem Blocksberg von Margarete abzubringen, während er sich selber ebenfalls vergnügt → Vision Fausts von Margaretes schrecklichem Schicksal, welche Mephisto als Trugbild abtut Waldpurgisnachtstraum: Theateraufführung auf dem Blocksberg, die Faust von seiner Erschütterung ablenken soll Trüber Tag. Feld. (ohne Verszählung, Prosa): Faust weiß von Gretchens Einsitzen im Kerker durch Kindstötung → macht Mephisto schwere Vorwürfe, es zu verheimlicht und ihr nicht geholfen zu haben, Mephisto jedoch ungerührt - Drängen Fausts auf Rettung Margaretes, Mephisto behauptet jedoch, er bekomme die Riegel nicht auf; stattdessen Konfrontation Fausts mit seiner Schuld → kann es aber nicht zugeben - Mephisto verwirrt die Wächter und besorgt magische Pferde, da er sich um Fausts Verhaftung aufgrund des Mordes an Valentin sorgt Nacht, offen Feld: Mit Zauberpferden auf dem Weg zum Kerker; an einem Felsen nimmt er böse Geister wahr, welche Vorbereitung für ein mögliches Richtfest treffen Kerker: Versuch, Margarete zu retten; die erkennt ihn zunächst nicht → psychischer Zerfall Redet von einer Kindstötung, die man ihr zu Unrecht vorwirft, und ihrem abwesenden Liebhaber - als sie Faust schließlich erkennt, glaubt sie zunächst an ein gutes Ende; dieser erwidert jedoch nicht ihre Liebkosung weigert sich, Faust und Mephisto zu folgen, weil sie erkennt, dass Faust sie nicht wirklich liebt und mit dem Teufel im Bunde steht; bekennt sich am Tod ihrer Mutter und ihres Kindes Faust versucht sie wegzutragen; Mephisto taucht auf und rät Gretchen sich dem Gericht Gottes zu stellen - Faust und Mephisto verschwinden; Margaretes Rettung durch göttlich Stimme von oben Aufbau und Struktur erregendes Moment (,,Hexenküche") Zwischenphase (,,Auerbachs Keller") 1. Peripetie (Abkommen, Aufbruch in ,,Studierzimmer II") Faust enttarnt Mephisto (,,Studierzimmer 1") Fausts Fernweh (,,Vor dem Tor") Exposition (Fausts Lebens- krise in „Nacht") Handlungskurve ,,Faust I" steigende Handlung Gelehrtentragödie- Übergangs- phase fallende Handlung Liebestragödie 2. Peripetie (Fausts destruktives Verlangen in ,,Wald und Höhle") Valentins Tod und Fluch (,,Nacht") Gretchens Schwächeanfall (,,Dom") Walpurgis- nacht retardierendes Moment (,,Nacht, offen Feld") Katastrophe Schachtelstruktur: Dreiteiliger Vorspann mit Zoom-Effekt, welcher sich auf die gesamte Tragödie bezieht:

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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gemeinsamer Aufbruch in die Welt Fazit Gelehrtentragödie: Steigerung, aber kein Fortschritt Übergangsphase: Mephisto nimmt Einfluss auf Fausts Begierden Auerbachs Keller in Leipzig: Eintreffen in einem Leipziger Weinlokal, Männer bereits angetrunken - Faust ist gelangweilt und möchte gehen - Mephisto möchte ihm jedoch das bestialische Genießen des Volkes zeigen: reizt Säufer bis zur Mordlust - damit beide unbeschadet gehen können, belegt Mephisto sie vorübergehend mit einem Verwirrzauber Hexenküche: Besuch in Mephistos Welt mit Magie und Hexerei → Verjüngung Fausts durch Trank - → erfüllt nun Idealbild einer Frau = Vorlauf der Gretchentragödie Gretchentragödie: Faust stürzt Gretchen ins Verderben Straße I: erste Begegnung von Faust und Margarete auf der Straße; Faust spricht sie an ,,mein schönes Fräulein" und bietet sein Geleit an, sie lehnt ab, was sie für Faust noch attraktiver macht →>> Aufforderung Fausts an Mephisto, ihn mit Margarete zu verkuppeln weigert sich zunächst, Faust erinnert an die Wette→ entscheidet sich dann für eine langsame, listige und genussteigernde Vorgehensweise - Mephisto erklärt sich bereit, am Abend, wenn Margarete bei einer Nachbarin ist, sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen, um dort ein passendes Geschenk zu verstecken Abend: Margarte im Zimmer, denkt an die Begegnung mit Faust zurück, denkt Faust sei ein Adeliger sie geht; Eindringen von Faust und Mephisto in Margaretes Zimmer, wo Faust von Verliebtheitsgefühlen (aber auch von schlechten Gewissen wegen Margaretes Unschuld, welche Mephisto ihm aber wieder ausredet) überwältigt wird → zurücklassen eines Schmuckkästchens als Geschenk für Margarete, das diese bei ihrer Rückkehr verzückt entdeckt - Margarete kehrt zurück, wobei sie eine seltsame, aber lustvolle Furcht wahrnimmt; während sie sich auszieht, singt sie „König in Thule" → Thema: er bleibt seiner verstorbenen Geliebten bis zum Tod treu - entdeckt Schmuckkästchen mit Kette und Ohrringen, einerseits Freude (fühlt sich attraktiv), andererseits Resignation (spürt ihren niedrigen Stand und damit verbundene Unterprivilegiertheit) Spaziergang: Margarete präsentiert ihr neues Schmuckgeschenk ihrer Mutter, welche es sofort an den Pfarrer abgibt → Ärger Mephistos über das vergeudete Geschenk - Mephisto arrangiert ein zweites, noch wertvolleres Schmuckgeschenk für Margarete und bezieht Gretchens Nachbarin und Vertraute Marthe mithinein Der Nachbarin Haus: Klagen Marthes über ihr Strohwitwendasein; Margarete präsentiert Marthe ihr neues Schmuckgeschenk, wobei sie ihr rät, es diesmal vor ihrer Mutter geheim zuhalten - rät, wem sie das Geschenk zu verdanken hat, da taucht Mephisto auf → verkündet die Nachricht, der Ehemann Marthes sei tot · Trauer in Unmut, aufgrund des ausbleibenden Erbes; verlangt Beweis für den Tod ihres Mannes; jedoch Flirt mit Mephisto, zeigt sich einer baldigen Hochzeit offen gegenüber - Mephisto arrangiert Treffen zwischen Faust und Margarete → Doppeldate Straße II: Faust soll den Tod von Marthes Ehemann bezeugen, weigert sich jedoch Mephisto droht mit Entlarvung seiner Scheinheiligkeit aus Uni-Zeiten, wo er Theorien als Wahrheit ausgab Garten: Parallelunterhaltung von Faust und Margarete sowie Mephisto und Marthe in ihrem Garten - Margaretes äußert berechtigte Zweifel: Hinweis auf Standesunterschied, Erzählungen von ihrer Lebenssituation und Kindheit; gesteht Faust, trotz der Abfuhr auf der Straße seit jeher jeden Tag an ihn gedacht zu haben → Befragung des „Blumenorakels", das ihr Fausts Liebe bestätigt, er kann es ihr jedoch nicht sagen - Versuch Marthes, Mephisto zu einer festen Bindung zu überreden, dieser hält sie jedoch nur hin um Faust Treffen mit Gretchen zu ermöglichen Ein Gartenhäuschen: Austausch von ersten Zärtlichkeiten zwischen Faust und Margarete - werden von Mephisto gewarnt, der zum Aufbruch mahnt - Marthe und Margarte bleiben zurück, wobei sie fragt, was Faust an ihr findet; 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