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Faust/Sprachwandel

Faust/Sprachwandel

 FAUST KLAUSUR
Sprachwandel
Kernthese: Sprachwechsel unbeabsichtigt & unbewusst
Invisible-Hand-Erklärung: Ergebnis ohne Beabsichtigung
Arten

Faust/Sprachwandel

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melissa

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Lernzettel

Dies sind meine Lernzettel für die Klausur über Faust gewesen, in der ich einen Essay schreiben sollte. Ich fasse zudem den Sprachwandel zusammen, gehe genauer auf Faust ein und erkläre kurz, wie ein Essay aussehen soll.

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FAUST KLAUSUR Sprachwandel Kernthese: Sprachwechsel unbeabsichtigt & unbewusst Invisible-Hand-Erklärung: Ergebnis ohne Beabsichtigung Arten: 1. kein Ziel - kein Ergebnis 2. Ziel Ergebnis 3. kein Ziel - > für Kommunikation & Beeinflussung & das auf kürzesten & sinnvollsten (Einfluss) Wege dafür Sprachmittel/Ausdrucksformen > Wandel passiert willkürlich durch spontane Wortordnung Aufklärung (Anfang Faust): Sprache wird zu Wissenschaftssprache * Ergebnis Epochenbruch 1900 'bisher gültige Weltbild durch naturwissenschafti. Entdeckungen in Frage gestellt (Röntgen Blick ins Innere des Menschen) e > Veränderung Technologie = Dynamisierung Leben Psychoanalyse - Blick in die Psyche =gewandeltes Menschenbild > geisteswissenschaftliche Disziplinen→→→Veränderung durch Geld Umwertung aller Werte 'Fortschrittsglaube & Aufbruchstimmung wird mit viel Skepsis betrachtet ● Faust seiner Zeit voraus Sprachkritik · Zusammenhang von Sprache & Wahrnehmung der Wirklichkeit wird in Frage gestellt · Sprache soll Struktur in Welt bringen, die Realität erfassen& sich an Veränderungen anpassen Zweifel, ob Sprache geeignetes Mittel für Verständigung & Weltwahrnehmung (Gedanken ausdrücken) • Sprache als Lüge • Sprache Weltkenntnis an Sprache ausgeliefert Expressionismus Ich-Dissoziation von sich selbst entfremden/getrennt sein, Orientierungslosigkeit, Auflösung von Bewusstseinszusam- menhängen Nationalsozialismus • Sprache für Misstrauen, Emotionen Sprache verlogen Nachkriegslyrik ist hermetisch =vieldeutig,dunkel, geheimnisvoll, verschlossen Göthe nutzt Symbole für nachvollziehbare Lyrik (Gegenstände aus Natur als Bilder) BILDHAFT PANTHER -Antriebslos, Trauer, lebensmúde, hoffnungslos, gefangen, verlassen, machtlos, Melancholie, Sehnsucht Freiheit →Faust durch Wissensgrenze gefangen Wissen begrenzt SUBJEKTIVITÄT & VERANTWORTUNG anthropologische Grundfragen: -Versuch Mensch näher zu beschreiben (Wesen) Hinterfragt Menschenbilder Mensch als homo superior (überlegen) faber (schaffend) patiens (leidend) NARZISSMUS -Selbstidealisierung (Grandiosität, Ausblenden Scheitern, Fehler, Schuld) -Abwertung Anderer, keine Liebe a. Augehöhe -...

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Selbstimmanenzunfähig Selbsttrantendent, ohne Sinn für Wahre, in sich gefangen Beziehung zum Leser Essays stellen auf besondere Weise eine Beziehung zum Leser her: • Der Verfasser tritt als argumentierendes und wertendes Ich auf, das den Leser, das „Du", nicht überzeugen will, sondern zu eigenen Reflexionen anregen will. Themen und Aufbau Essays werden zu jedem beliebigen Thema geschrieben. Wie Erörterungen haben auch Essays meist einen dreiteiligen Aufbau: Einleitung • Beobachtung, Verwunderung, Überraschung, Befremden, Ärger des Verfassers (Schreibanlass) • Fragestellung Hauptteil • subjektiv geprägte Darstellung, dennoch klare, nachvollziehbare Argumentation • nicht neue Tatsachen, sondern neue Sicht • Veranschaulichung durch Beispiele, Zitate usw. • oft sprunghaft-assoziative Gedankenführung, Abschweifungen und Exkurse • kein Anspruch auf vollständiges Erfassen des Themas • Wertungen Schluss Christ von Gott geschaffen, sterbl. Leib&unsterb.Seele Aufklärung: Mensch vs Tier (Verstand) Psychoanalyse: Mensch irrational & Triebe • Wiederholung der Fragestellung • Resümee; oftmals: nicht eine Lösung, sondern mehrere Lösungsmöglichkeiten (vgl. Bedeutung des Begriffs Essay!) • Überprüfung der Argumente o.Ä. • Neugier und Interesse des Lesers werden nicht nur in der Einleitung geweckt, sondern auch den Hauptteil hindurch auf verschiedene Weise aufrechterhalten. • Leserbindung im Hauptteil: weitgehender Verzicht auf Wissenschaftlichkeit (nicht: Fußnoten, Quellenanalyse, Sekundärliteratur, Gliederungssytematik usw.); Einfallsreichtum; Abwechslung; Unvorhersehbarkeit; oft Ironie und Provokation. Stilistische Vielfalt Sprache Wichtige sprachliche Merkmale des Essays sind: • hoher Anspruch, verschiedene Sprachebenen (z. B. poetisch, reportagenhaft, fachwissenschaftlich, alltagssprachlich) - dennoch Verständlichkeit • rhetorische Mittel: rhetorische Frage (Leseransprache!), Alliteration, Wiederholungsfiguren, Anspielungen, Metaphern • Konjunktiv I und II . Modalpartikel (Partikeln zur Abtönung und Relativierung von Aussagen): nur, eigentlich, gewissermaßen, vielleicht, eben, etwa, möglicherweise, ja, schon, sicherlich, wohl, halt, gar, dochu. a. m. • einschränkende Nebensätze (nur dass, außer dass) und konzessive (einräumende) Nebensätze ( obwohl, obgleich, obschon, obzwar, wiewohl, wenn auch) • Fragesätze Zitate Zuneigung -Göthe *Schöpferische Prozess & Wiederaufgreifen Jugendwerk +gestaltlas Ĵ ´lyr Ich mit Dichter gleichgesetzt = Sphäre d. Wirklichkeit mit Sphäre des geisterhaft Unrealen verknüpft alles Reale muss verschwinden, damit poet, Gestalten zum Leben erweckt werden kann (Eintauchen ins Unwirkliche) V.28 Schwing en durch Windströmung Vorspiel auf dem Theater unterschiedl. Positionen zum Wesen der Dichtung & ihrer Aufnahme ● •Theater vs Dichtung ↓ realistisch, praktisch PROLOG IM HIMMEL Weltbild (Lobgesang Erzengel) *2 Menschenbilder (Herr & Mephisto) Welt/Schöpfung: unbegreiflich,Pracht, Paradies, Schönheit, unvergänglich, vollkommen, ewig idealistischer Habitus-harmon., Freude, volle Gestalt, Liebe Gottes Menschenbild Mephistos Menschenbild Gott hält die Welt und auch die Menschen auf ihr Mephisto sieht die Menschen in fortwährender nicht für perfekt. Plackerei. Als Diener Gottes bemühen sich die Menschen mit Die Menschen kommen trotz vieler Arbeit nicht aus allen Kräften, die Welt besser zu machen. der Armseligkeit heraus. Dabei irren sie und streben Zielen nach, die ihnen Mephisto hat sogar Mitleid mit den Menschen, die nicht immer klar vor Augen sind. nur im Elend leben. Nach und mit Gottes Ermessen werden sie aber zu vollkommener Erkenntnis und Erfüllung ihres Lebens gelangen. > Faust steht kurz davor, in seinem Streben - mit göttlicher Hilfe - dieses Ziel zu erreichen ↳ ما > Nicht einmal er mag ihnen das Leben schwer machen, weil es schon schwer genug ist. Faust müht sich auch, sein Wissen, sein können, sein Wesen, sein Leben zu vervollkommnen. und leichtfertigen Versuchungen zu widerstehen. Deutet Fausts unruhige Unzufriedenheit positiv = Streben Gott glaubt, dass teuflische Versuchung Menschen weiter irren lässt und Sehnsucht nach nicht entdecktem weiterführen Gelehrtentragödie •Nacht beengtes Studierzimmer überdenkt Leben & kein befriedigtes Resultat L₂ V.382 was halt die Welt zusammen Weltgeistbeschwörung misslingt Gespräch mit Wagner macht ihm verzweifelte Lage bewusst Faust sucht Ausweg = Freitod mit Todessaft, aber Chorgesang halt ihn ab →weckt Jugenderinnerung Der Mensch ist verführbar, vom Weg der Tugend zur wahrhaften Erkenntnis, göttlichen Erfüllung, abzukommen. Mephisto glaubt, den Umherirrenden auf den Weg des Teufels führen zu können Werkzeug Gottes da er nicht ungebunden und frei ist Unzufriedenheit des Gelehrten Vor dem Tor Osterspaziergang: begrüßt mit Hochachtung =bessere Stimmung (befreiende Wirkung • Pudel kommt & begleitet bis Studierzimmer der Natur Studierzimmer 2: Erscheinen Mephistos als Pudel & Selbstvorstellung durch Fausts Beschwörung Faust schlägt Pakt vor-Ablehnung 2.Begegnung :Wette, Faust könne nie befriedigt sein Pakt & Wette Ansatzpunkt für Teufel Faust verflucht Bedingungen & Tröstungen d. menschl. Existenz Pakt wird zu Wette Faust erwartet nicht viel, aber glaubt M. köme als Ablenkung dienen ✓ wenn beide zueinander finden dann will Faust auch, zum Teufel gehen" erfüllte Augenblick" bei Fausts Erfüllung vâre er schon innerlich tot & könnte sich M. anschließen, weil er nicht mehr ↓ Streben kann & das ist sein Wesen Mephisto als Werkzeug Gottes M hält Mensch von Ruhe ab Persönliche Verantwortung des Menschen für sein Handeln Lehnt Romantik ab Neigung zum Irrationalen, überdrehten, fantastischen Faust geht es um die Befriedigung seines Narzissmus Faust als moderner Mensch Globalisierte und beschleunigte Welt, in der Menschen Glück im Konsum suchen, immer schneller unzufrieden unaufhörlich auf die Zukunft spekulieren Themen Religion, liebe, Wissenschaft immer noch aktuell viele Interpretationsmöglichkeit Tatkräftig, selbstbewusst, leidenschaftlich trotz melancholischer Zweifel Rastloser Drang nach Vervollkommung Stagnation ist Tod, Bewegung heißt Leben

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B. poetisch, reportagenhaft, fachwissenschaftlich, alltagssprachlich) - dennoch Verständlichkeit • rhetorische Mittel: rhetorische Frage (Leseransprache!), Alliteration, Wiederholungsfiguren, Anspielungen, Metaphern • Konjunktiv I und II . Modalpartikel (Partikeln zur Abtönung und Relativierung von Aussagen): nur, eigentlich, gewissermaßen, vielleicht, eben, etwa, möglicherweise, ja, schon, sicherlich, wohl, halt, gar, dochu. a. m. • einschränkende Nebensätze (nur dass, außer dass) und konzessive (einräumende) Nebensätze ( obwohl, obgleich, obschon, obzwar, wiewohl, wenn auch) • Fragesätze Zitate Zuneigung -Göthe *Schöpferische Prozess & Wiederaufgreifen Jugendwerk +gestaltlas Ĵ ´lyr Ich mit Dichter gleichgesetzt = Sphäre d. Wirklichkeit mit Sphäre des geisterhaft Unrealen verknüpft alles Reale muss verschwinden, damit poet, Gestalten zum Leben erweckt werden kann (Eintauchen ins Unwirkliche) V.28 Schwing en durch Windströmung Vorspiel auf dem Theater unterschiedl. 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Nach und mit Gottes Ermessen werden sie aber zu vollkommener Erkenntnis und Erfüllung ihres Lebens gelangen. > Faust steht kurz davor, in seinem Streben - mit göttlicher Hilfe - dieses Ziel zu erreichen ↳ ما > Nicht einmal er mag ihnen das Leben schwer machen, weil es schon schwer genug ist. Faust müht sich auch, sein Wissen, sein können, sein Wesen, sein Leben zu vervollkommnen. und leichtfertigen Versuchungen zu widerstehen. 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Mephisto glaubt, den Umherirrenden auf den Weg des Teufels führen zu können Werkzeug Gottes da er nicht ungebunden und frei ist Unzufriedenheit des Gelehrten Vor dem Tor Osterspaziergang: begrüßt mit Hochachtung =bessere Stimmung (befreiende Wirkung • Pudel kommt & begleitet bis Studierzimmer der Natur Studierzimmer 2: Erscheinen Mephistos als Pudel & Selbstvorstellung durch Fausts Beschwörung Faust schlägt Pakt vor-Ablehnung 2.Begegnung :Wette, Faust könne nie befriedigt sein Pakt & Wette Ansatzpunkt für Teufel Faust verflucht Bedingungen & Tröstungen d. menschl. 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