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Figurencharakteristik Möbius

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Figurencharakteristik Möbius

 Johann Wilhelm Möbius ist die Hauptfigur des Dramas „Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt.
In diesem Drama geht es um die drei Physiker M

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Eine Charakteristik von Johann Wilhelm Möbius aus dem Drama „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt.

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Johann Wilhelm Möbius ist die Hauptfigur des Dramas „Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt. In diesem Drama geht es um die drei Physiker Möbius, Ernesti und Beutler, die sich in dem Sanatorium ,,Les Cerisiers" für Geisteskranke befinden, um die Menschheit zu schützen. Johann Wilhelm Möbius ist ein unbeholfener vierzigjähriger Mann (S. 35, Z. 32), der ein genialer Physiker ist (S. 64, Z. 5), da er die Weltformel entdeckte (S. 69, Z. 14). Jedoch könnte dies zur Zerstörung oder Vernichtung der Menschheit kommen, wenn sie in falsche Hände gerät. Also lässt er sich in das Sanatorium ,,Les Cerisiers" einweisen, indem er sich schon fünfzehn Jahre befindet und gibt vor, dass ihm der König Salomo erscheine (S. 29, Z. 19) und leidet somit offiziell an Wahnvorstellungen. Im Sanatorium befinden sich außer ihm auch noch zwei weitere Physiker: Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein und Herbert Georg Beutler, genannt Newton. Alle drei Physiker werden von drei Krankenschwestern betreut, wobei jede Krankenschwester einem Physiker zugeordnet wird. Möbius wird von Monika Stettler betreut. Zudem betreut eine Ärztin, Mathilde von Zahnd, die drei Physiker. Möbius' Zustand hat sich seit dem Aufenthalt im „Les Cerisiers" nicht gebessert. Bevor er sich jedoch in das Irrenhaus einweisen lässt, führt er ein normales Leben mit seiner Frau Lina Rose und seinen drei Söhnen Adolf-Friedrich, Wilfried- Kaspar...

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und Jörg-Lukas (S. 36-37). Die Kinder lernt er nie richtig kennen und bezeichnet sich selbst daher als „ungenügenden Vater" (S. 39, Z. 4). Lina lernt er im Alter von 15 Jahren kennen und mit 20 Jahren heiratet er sie schließlich (S. 33-34). Sie finanziert ihm das Abitur und später sein Physikstudium, weil er arm und ein Waisenkind ist (S. 33, Z. 31-32). Möbius ist der beste Schüler von seinem Lehrer, dem Physiker Professor Scherbert (S.52, Z. 1-2). Er arbeitet Tag und Nacht für seine Karriere als Physiker und schreibt seine Dissertation, während er in einem Transportgeschäft arbeitet (S. 34, Z. 3-5). Im Buch taucht zum ersten Mal auf, als er von seiner Familie besucht wird (S. 36). Mittlerweile sind Lina und Möbius schon geschieden und bis jetzt zahlte sie die Gebühren für die Behandlung von ihm (S. 34, Z. 18-22). Mathilde von Zahnd erzählt Lina, dass Möbius sich gar nicht mehr für die Außenwelt interessiert und ihm daher auch die Scheidung egal ist (S. 33, Z. 26-27). Bei dem Besuch werden ihm von seiner Ex-Frau Lina seine Söhne einzeln vorgestellt und auch ihr neuer Mann Missionar Oskar Rose (S. 38, Z. 7-8). Möbius verhält sich jedoch distanziert zu seiner Familie, da er auch weiß, dass es ein Abschied ist. Jörg-Lukas erzählt ihm, dass er wie sein Vater Physiker werden möchte (S. 37, Z. 19). Daraufhin reagiert Möbius aufgebracht und versucht es ihm mit den Worten: „Ich hätte es nie werden dürfen, Jörg-Lukas. Nie. Ich wäre jetzt nicht im Irrenhaus.“ zu verbieten (S. 37, Z. 26-27). Seine Söhne singen ihm zum Abschied ein Ständchen, woraufhin Möbius total in die Rolle des Verrückten kriecht und völlig ausrastet. Er trägt den Psalm Salomos vor und drängt seine Familie infolgedessen zu gehen (S. 42). Nachdem die Familie verschwindet, ist er mit seiner Krankenschwester Monika Stettler allein und sie unterhalten sich ein wenig. Monika glaubt nicht, dass Möbius verrückt ist (S. 45, Z. 26-27), glaubt wie er an den König Salomo (S. 46, Z. 4) und gesteht ihm schließlich ihre Liebe (S. 46, 25). Er erwidert die Gefühle (S. 47, Z. 8-9) und ist sehr glücklich, als sie vorschlägt, mit ihm ein neues Leben zu beginnen und zu heiraten. Möbius wird offener zu ihr, ist ehrlich und wird immer emotionaler im Gespräch. Er sagt zu ihr: „Ich verlernte es, Gefühle auszudrücken [...] Doch Sie sollen wissen, dass für mich alles anders geworden ist, seit ich Sie kenne.“ (S. 45, Z. 13-24). Jedoch kommt Monika schnell hinter Möbius' Geheimnis, dass ihm der König Salomo gar nicht erscheint und er nur den ,,Verrückten" spielt, woraufhin Möbius sich unter Druck gesetzt fühlt und befürchtet, dass sie seine Manuskripte veröffentlichen könnte. Aus diesem Grund fühlt er sich dazu gezwungen, Monika mit einer Vorhangkordel zu erdrosseln, um seine Identität zu verbergen (S. 53, Z. 18-23). An diesem Verhalten kann man erkennen, dass er alles tun würde, sogar töten würde, um seine Identität zu verbergen und die Menschheit zu schützen, denn erst verlässt er seine Familie und dann tötet er seine Krankenschwester. Der am Anfang unter Wahnvorstellungen leidend dargestellte Möbius ist in Wahrheit ein genialer Physiker (S. 64, Z. 5). Bei dem sogenannten „Physikergespräch“ zwischen Möbius, Ernesti und Beutler bekommen dies auch die anderen beiden Physiker heraus und da sie abgehört werden, weiß auch die Ärztin Mathilde von Zahnd davon (S. 80, Z. 17-18). Daraufhin beschlagnahmt sie die Manuskripte von Möbius, um damit die Welt zu regieren (S. 82-83). Daher hat es nichts gebracht, dass Möbius Monika umgebracht und seine Familie verlassen hat. Zusammenfassend kann man sagen, dass Johann Wilhelm Möbius ein liebevoller, ehrlicher und schlauer Mensch ist, der alles dafür tun würde, um die Menschheit zu schützen und alles für sie aufgegeben hat. Jedoch war alles nutzlos, da Mathilde von Zahnd hinter Möbius Geheimnis kommt und die Manuskripte stiehlt. Nun steht die Welt dem Untergang bevor und Möbius kann nichts mehr dagegen machen, da er mit den anderen beiden Physikern im Sanatorium eingesperrt ist. Da Möbius die Hauptperson des Dramas „Die Physiker“ ist, denke ich, dass er auch die größte Verantwortung trägt. Das kann man gut daran erkennen, dass Möbius der Meinung ist, dass Denken und Wissen große Folgen und auch Verantwortung mit sich tragen.

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G

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Eine Charakteristik von Johann Wilhelm Möbius aus dem Drama „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt.

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