Reimstrukturen in der Lyrik
Diese Seite widmet sich den verschiedenen Reimstrukturen, die in der Gedichtanalyse von Bedeutung sind. Es werden unterschiedliche Reimschemata wie Paarreim, Kreuzreim, umarmender Reim, Haufenreim und Schweifreim erläutert und mit Beispielen illustriert. Besonders interessant ist die Erklärung des Waisenverses, der sich nicht reimt und dadurch eine besondere Wirkung erzielt.
Definition: Ein Reim ist eine Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang am Ende von Verszeilen.
Example: Für den Kreuzreim wird Goethes berühmtes Gedicht "Erlkönig" als Beispiel angeführt: "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? / Es ist der Vater mit seinem Kind!"
Highlight: Der umarmende Reim (abba) umschließt ein Reimpaar mit einem anderen, was eine besonders kunstvolle Struktur erzeugt.
































