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Interpretation Romeo und Julia 🤓📔

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 Interpretation Romeo und Julia
3.Akt 3. Szene
In der Tragödie ,,Romeo und Julia", 1597 von William Shakespeare
veröffentlicht, geht es um e

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Interpretation zur 3.Szene im 3.Akt -vollständig korrigiert -mit Note 1 Bewertet

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Interpretation Romeo und Julia 3.Akt 3. Szene In der Tragödie ,,Romeo und Julia", 1597 von William Shakespeare veröffentlicht, geht es um einen Streit zweier verfeindeter Familien in Verona. Auf einem Maskenball der Capulets treffen sich Romeo, der Sohn der Montagues und Julia, und die Tochter der Capulets das erste Mal. Sie verlieben sich in einander und obwohl ihre Familien verfeindet sind, beschließen sie sich zu vermählen. Als ein Streit zwischen Julias Vetter Tybalt und Romeos Freunden Mercutio und Benvolio eskaliert, tötet Tybalt Mercutio und Romeo Tybalt. Der Prinz bestraft Romeo mit der Verbannung aus Verona. Als Julia dies erfährt, ist sie völlig aufgelöst und droht sich umzubringen. Aus Angst um Julia verspricht ihre Wärterin Romeo aufzusuchen, welcher sein Schicksal durch seinen Bruder Lorenzo erfahren soll. (Absatz) Hier greift die 3. Szene des 3. Aktes ein. In dieser Szene erfährt Romeo durch Lorenzo von seiner Verbannung, woraufhin er völlig verzweifelt ist. Derweil sucht Julias Wärterin Romeo auf und erzählt ihm und Lorenzo, dass es Julia nicht besser geht. Diese Szene baut im Vergleich zu den anderen Szenen zeitlich auf der vorherigen Szene auf (Wärterin geht von Julia zu Romeo) und zeigt, nachdem man von Julias Reaktion auf Romeos Verbannung erfahren hat, nun auch seine Reaktion. Wichtige Themen, von denen diese Szene handelt, sind Undankbarkeit, Leid, Verzweiflung und Trennung. Die Szene...

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beginnt mit Lorenzo, der Romeo das Urteil des Prinzen verkündet. Während Lorenzo es für ein ,,mildes" Urteil (Zeile 1699) hält, ist Romeo sehr aufgebracht und verzweifelt. Er findet eine Verbannung, also ein Leben ohne Julia, viel schlimmer als den Tod, was seine leidenschaftlichen aber auch dramatischen Charakterzüge zeigt. Diese Verzweiflung Romeos stellt Shakespeare durch viele kurze Frage- und Ausrufesätze dar. Lorenzo ist über Romeos Verhalten aufgebracht und nennt ihn einen ,,undankbaren Trotz“ (Zeile 1713). In seinen Augen ist das Urteil des Prinzen eine ,,teure Gnad" (Zeile 1718) und er meint, Romeo sollte dies zu schätzen wissen. Dieser aber möchte Lorenzos Meinung nicht hören, denn er meint, Lorenzo wäre weder so jung noch so verliebt wie Julia und er: ,,Wärst du so jung wie ich, und Julia dein, Vermählt seit einer Stund, erschlagen Tybalt, Wie ich von Lieb entglüht, wie ich verbannt: Dann möchtest du nur reden, möchtest nur das Haar dir raufen, dich zu Boden werfen Wie ich, und so dein künft'ges Grab dir messen." (Zeile 1755-1760). Als es an der Tür klopft, bekommt Lorenzo Panik, denn er vermutet, dass man Romeo fangen will, und sagt, er solle sich schnell verstecken. (Satzkette!) Der Leser bzw. Zuschauer empfindet diese Spannung und Panik möglicherweise nicht, da er über das Vorhaben der Wärterin, Romeo aufzusuchen, Bescheid weiß. Als Lorenzo die Tür öffnet und die Wärterin eintritt, erkundigt sie sich sofort nach Romeo. Lorenzo und die Wärterin tauschen sich darüber aus, wie es Romeo und Julia geht und stellen fest, dass beide verzweifelt sind. Als Romeo erfährt, wie es Julia geht, macht er sich Vorwürfe und denkt erneut an Selbstmord (er zieht den Degen). Lorenzo hält ihn auf und redet mit harten Worten auf ihn ein. In seinem Monolog (Zeile 1800-1853) hinterfragt er auch Romeos Männlichkeit: ,,Halt ein die tolle Hand! Bist du ein Mann? Dein Äußeres ruft, du seist es; deine Tränen Sind weibisch... Entartet Weib in äußerer Mannesart!" (Zeile 1800- 1804). Zur damaligen Zeit war es eine Beleidigung, als weibisch bezeichnet zu werden, denn Männer hatten sich ihrem Schicksal ohne Klagen entgegenzustellen, während nur Frauen weibisch waren und sich beklagten. In seinem Monolog fordert Lorenzo Romeo außerdem dazu auf, zu Julia zu gehen und sie zu trösten. Bevor die Wärterin wieder geht, übergibt sie Romeo den Ring von Julia (das muss ein Genitiv sein), der Romeos ,,Mut nun wieder neu belebt!" (Zeile 1862). Zum Schluss der Szene rät Lorenzo Romeo, die Nacht in Matua zu verbringen, während er nach Romeos Diener sucht. Sprachliche Auffälligkeiten, die Shakespeare in dieser Szene verwendet, sind die langen Monologe von Romeo (Genitiv!) und Lorenzo (Zeile 1719-1740 -Romeo klagt über die Verbannung) und Zeile 1800-1853 - Lorenzo beschwert sich über Romeos ,,weibisches" Verhalten), sowie die Stelle in Romeos Monolog (Zeile 1723-1725), in der er in der dritten Person über sich redet: ,,Doch Romeo darf nicht. Mehr Würdigkeit, Mehr Ansehen, mehr gefäll'ge Sitte lebt In Fliegen als in Romeo." (Absatz) Diese Szene ist eine sehr dramatische Szene, denn Romeo und Julia stehen vor einem Problem und müssen einen Ausweg finden. Es werden einige ihrer Charakterzüge deutlich (leidenschaftlich, dramatisch), und dass sie teilweise übertrieben oder unüberlegt handeln. Ich finde die Szene sehr spannend und mag es, wie Romeo und Lorenzo ihre Gefühle ausdrücken / in Worte fassen.

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