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Klausur Nathan der Weise Szenenanalyse 2.5

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Dramenanalyse
27.05.21
Durch das Drama,, Nathan der weise", verfasst von
Gotthold Ephraim Lessing im Jahre 1779, in
der Epoche der Aufklär
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27.05.21
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-Eine ausführliche Analyse zum 2.Erziehungsgespräch zwischen Nathan und dem Tempelherrn -eigene Analyse

5 Dramenanalyse 27.05.21 Durch das Drama,, Nathan der weise", verfasst von Gotthold Ephraim Lessing im Jahre 1779, in der Epoche der Aufklärung, umgeht Lessing die Zensur und Kritik des Mittelalters und themati- siert den Appell nach religiöser Toleranz, welcher die Werte der Aufklärung darstellt. Die Szene 2.5 thematisiert deutlicher den Appell nach Toleranz und das Ablösen von Vorurteiley. Diere Szene ist ein Teil des zweiten Aktes und romit ein Teil der steigenden Handling mit erregendem Moment. Diese spielt sich ab nachdem der Tempelherr Recha aus dem Feuer rettet und bevor die Familien-Verhältnisse aufgedeckt wurden. Nathan will dem Tempelherr für die Rettung Rech- as danken und ihn entlohnen. Dieser wirkt alser abureisend, aufgrund seiner Vorurteilegi zu Juden letztendlich schafft es Nathan bei dem Tempelherrn Toleranz zu erwecken, sodan beide am Ende Freundschaft schlie- Ben. Die Szene 2.5 kann in vier Gesprächssituat- Lionen eingeteilt werden, welche ich auch im Folgenden inhaltlich analysieren werde. Die erste Phase (V. 1191-1234) thematisiert R ( l Sh l 150 das erste distanzierte Kennenlernen des Tempo herns und Nathans. Nathan wirket offen und freundlich (vgl. V.192ff), während der Tempel her abweizen/und genervt mit kurzen Sätzen antwortet (vgl. 1197ff). Nathan nennt den Grund für rein kommen, und zwar will er,, E..] (dem her will aber nichts((vgl. V. 1229), Rein] (..] reich " Tempelherrn] dienen (..]" (V.1229€). Der Tempel. Nun den нет 2 • 12346f) aber nis re Jude (--> [seignie der bessere Jude" (V.^ In der zweiten Gesprächsphase (V.1235-1270) thematisiert die physische Überbrückung der Distanz zeintens Nathans, indem...

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Alternativer Bildtext:

er den Tempel. Sch وله (vgl. (V.13 erwe alerup. Ebel her überreden konnte, einen Mantel zu tieren (vgl. V.1246ff). Durch Nathans weiterhin 2 ✓ offene Haltung, verhindert er das Eintretten In d einer Kommunikationsstöwing. Der Tempelherr Bez beginnt, Nathan beim Namen, und nicht mehr чето Jude, u nennen und ihn als Mensch anz- ein jehein (vgl. V. 1259ff). на In der dritten Gesprächsphase (V.1271-1304) 20 dem 250 gesteht der Tempelherr, dass er denkt, als Tempet gen her, so abureisend gegenüber Juden to sein wo w müssen. Ein Gespräch auf Augenhöhe tritt ein In aby Nathan, erklärt, dass alle lander gute Vo Menschen Fragen" (V. 1274) und es nicht auf die Religion ankommt. Der Tempel herr zeigt de Erkenntnis. H No d In der letzten Phase (V. 1304-1319) beenden lo beide das Gespräch mit einer Freundschaft d (vgl. V. 1319). Der Tempelher schämt sich S pel- upel- sen Frund to abgeneigt von Nathan gewesen zu sein. (vgl. V. 1314). Nathan ist,, (...) stolz darowit....I' (v.1316), dem Tempelherren eine erweckt zu haben. Erkenntnis Z el- dem Nun werde ich die Kommunikation der vorliegen- den Szene 2.5, in welcher Nathan den Tempel- reich. her triff, dierer zunächst voller Vorurteile ist, Aff)) aber Nathanen wurch eine Erweckung der Erkennt- mis zur Toleranz, zum Freund gewinnt, anhand dem, Vier seiten einer Nachricht"- Modells nach pe! Schulz von Thun analysieren, sowie sprachlicher Ebene. 11 dan er dan er dieren, d chin 11 ten In der ersten Gesprächsphase ist eine deutliche r Beziehungebene vorhanden. Nathan, als Sender, hr zeigt durch Ellipsen wie ,,Ein Jüngling wie 120- ein Mann (V. 1195) jeine offene, freundliche Haltung gegenüber dem Tempelherrn. Er erweist zich als tallererend. Der Tempelher, der Empfän- pel- ger, antwortet nur zunächst mit einzelnen in Worten und unhöflichen Fragen wie Was, ein, Jrde, was?" (V. 1199). Es wird klar, dass er 2 Vorurteile und einen Hass auf Juden hat. Nathan dicht trotzdem höflich aus, indem er at den Großmut" (V. 1208) des Tempelherrns erwähnt, für die Rettung Rechas ent- un lounen will. Der Tempelherr folgt of ignoriert + dierem Appell nach dem Nennen des Wün- Schens für eine Entlohnung zunächst nichts a к R ? (21 der Tempelherren Pflicht: dass Nathan Recha zu Retten sei, (V.1213), damit dricht er aus, ihm nichts schulde. Er spielt reine Tax herunter. Ebenso dricht er klar aus, was er reichre Jude von Nathan hält. Der währen alle метар 44 war nich gut c [...) (ihm] nie der bessere Jude" (V. 1231f). Seine Grund haltung a Nathan wird klar an. diese fino In der zweiten Gesprächsphase wird die physi-1 sche überbrückung der Distanz durch Nathan deutlich. Als der Tempelher außert, dass ein never Mantel das Einzige wäre, was er sich, Er q Durch Erke ber wenn überhaupt, wünsche, zeigt Nathan $$ Zustimmung. Es ist doch sonderbar, dass 20 ein böser Fleck (...)" (V. 1247) den Mantel Chat Nati (vgl. V. 12474) Tem wal versaut V. Nathan dricht aus, dass,, (..) (dem Tempel herrn] ein besseres Zeugnis redlet als sein eigner Mund "(V. 1248). Damit dricht. Na. er aus, dass er findet, dass der Tempelher eine Maske trägt und seine Taten jor über Af ein ihn Besseres aussagen als seine Worte. I Der Tempelher, welcher durch Redeunterbrechun- In gen und unvollständige Sätznervö's wirket, dit fangt an Nathan beim Namen го пеннен Er dricht aus, dass lu da seine Einstell- he ung daraus resultiert,...) wie Tempelherren H denken sollten. "(V. 1269€). Also dicht er indirekt aus, dan er dieren Werten im Herzen eigentlich nicht zustimmt. Die dritte Phase ist auf der Inhaltsebene. Fin Gespräch auf Augenhöhe tritt Veill, 650 während Nathan dem Tempelherm erklärt, dass Länder gute alle Menschen tragen "(V. 1274) Mit dieser "Metapher dricht Nathan als sender avs, dass nicht eine Religion entscheidet, ob jemand gut oder schlecht ist. Er appelliert indirekt G an die Toleranz des Tempelhentors, ohne ihn diese direkt auf zudringen. Der Tempelherr findet, Nathan hat es,, sehr wohl gesagt!". Durch diese elliptische Zustimmung wird der Erkenntnisgewinn des Tempelherins deutlich. Ich Fr gesteht sich, " "dan der Kampf um den. 2 500 ar ine than beeren Gott Unsinn ist (vgl. 1295-1301). Nathan solle, vergess (en) ( (was (er] (..) gesagt tel Chat) (V. 1303f). Es wird deutlich, dass der A + Z → Tempelher das Gespräch beenden will und über- wältigt ist. An der Stelle wird deutlich, dass Nathan supenor ist und der Tempelherr infer- & auch neme jor. Nathan schafft es nämlich, ohne direkte er Appelle, sondern einer an tupsenden Fohrung Erkena tais gewinn einzuleitung. e sich für übergen! 64 lätt einen veäicht 2- In der letzten Phase tritt erneut, wie auf angs, ши die Beziehungsebene ein. Nathan drickt aus dan er mich, non fester an E..) (dem Temper abe 1- heren] idrängen werde "(V. 1305). Er zeigt eine Haltung wie die eines Freundes. Durch den Imperativ Verachtet Mein Volk, sosehr Ihr wollt ! " (V. 1306+), wird klar, dass Nathan auch • trotz Vorurteite Gefallen am Tempelherr hat. Die rhetorische Frage, ob , c-> Christ und Jrde eher Christ und Jude als Mensch (seien]? "(V. 13 4 G 850 ssprachl Z zeigterneut, wie Nathan durch dieses s iche Mittel versucht, dass sein Gegenüber Tempelhur Selbstständig denken soll. Der Ghate Erkenntnis gewonnen und finden. F. Freunde werden (Nathan und er] müssen das (V.1319). Somit andert sich anfangs von Hass erfüllte Bild, welches der Tempelher von Nathan hatte, mit einer Freundschaft! In dieser Szene & wird deutlich, dass Nathan nicht nur auf inhaltlicher, theoretischer Ebene der weire Erzieher ist, sonder auf emotionaler Ebene. Ihm gelingt nämlich rozusagen die Erziehung des Tempel herms, in dem er sich auf der Bezieh unapebene unterwürfig macht. Diese Szene ist insofern wichtig für den Handlungs- verlauf, da ohne diesen Erkenntnis gewinn des Tempelherms, es niemals zu der friedlich. en Familienfindung Rommen würde und 950 dieser auch keine Entwicklung durch leben. würde. Durch diese Szene findet auch die, (K)? Gesamtaussage des Dramas, welche vorall em durch diese Entarickwung deutlich wird,. dass jeder Religion in ihrem Wert gleich ist und religiöse Toleranz wichtig ist, V. Außerdem N wird hier an dem Ziel der Aufklärung, kritisch und selbstständig w denken, angeschnitten. Ohne die Szene hätte Lessing das Ziel der Toleranz nicht so betonen, können, wie er es letztendlich hat." 1018 auch E3 (Nic) Name: Anforderungs- bereich I Anforderungs- bereich II Anforderungs- bereich II Anforderungs- bereich III Anforderungs- bereich III Szenenanalyse Nathan der Weise" Einleitungssatz: Titel, Autor, Textgattung, Jahr, Epoche und Thema Deutungshypothese für die Szene (Nathan als weiser Erzieher/Entwicklung des TH im Sinne der Aufklärung) Einordnung der Szene ins Drama: Vorgeschichte, Funktion und Bedeutung für die Handlung (ABII 5 BE) und Inhaltsangabe. 27.5.2021 101 گی Szenenaufbau: Gesprächsphasen des Dialogs Unabhängig von der konkreten Einteilung muss deutlich werden, dass im Laufe des Gesprächs ein Entwicklungs- (bei TH) und Erziehungsprozess (durch Nathan) stattfindet. Im Idealfall Einteilung in vier Phasen (1. distanziertes Kennenlernen (1191-1234), 2. Überbrückung der Distanz durch Nathan (1235-1270), 3. Gespräch auf Augenhöhe (1271-1304) und 4. Schließen der Freundschaft (1305-1326). Gesprächsanalyse: Beschreibung von Nathan als weiser Erzieher und Vertreter der Aufklärung und dem Tempelherrn (TH) als impulsiver und leidenschaftlicher Charakter, der von Nathan mit den Ideen der Aufklärung (Rationalität, Toleranz) konfrontiert wird. Nathan zeigt sich hier wieder als weiser Erzieher der auf den TH trifft und ihm zu einer veränderten Denkweise verhilft. Zu Beginn des Gesprächs zeigt der TH ein überheblich-distanziertes Verhalten, er hat offenbar kein Kontaktbedürfnis, aber einige Vorurteile Nathan gegenüber, weil dieser Jude ist. Nathan begegnet ihm dagegen bescheiden und unterwürfig. Er begegnet dem TH von vorneherein positiv (vgl. V. 1197f.) und deutet dessen Verhalten positiv um (Vgl. 1221f.). Der TH lässt sich nun intensiver auf die Begegnung mit Nathan ein, dieser ignoriert den beleidigenden Grundton des THs und vermeidet hier eine mögliche Kommunikationsstörung. Nathan überbrückt sowohl physisch (V.1246 und RA) als auch emotional die Distanz zwischen ihnen beiden und wertet seinen Gesprächspartner erneut auf. J 10 201 120 Verlagerung des Gesprächs auf die Inhaltsebepe, beiderseitiges Interesse am Sachgegenstand (rationale Erklärung für Konfliktverhalten der Menschen, Kritik an Intoleranz etc.). Rückverlagerung des Gesprächs auf die Beziehungsebene, endgültige Aufhebung der Distanz. Beide entwickeln ein Bewusstsein für eine gemeinsame Grundhaltung → euphorische Reaktion (Freunde (...) sein", V.1306). Sprachliche Analyse: Sprachebene/Stil + Ellipsen Rhetorische Mittel (poetische Sprache, Naturmetapborik, sokratische Fragen) Interpretation des Dialogs in Bezug auf die Szene: Nathan gibt sich zwar im Dialog unterwürfig und bescheiden, ist aber eigentlich superior. Seine Unterwürfigkeit ist bewusst gewählte Gesprächsstrategie, um den TH, der sich überlegen glaubt, aber inferior ist, zu erreichen. Der Prozess der Aufklärung wird von Nathan bewusst durch seine Störung vermeidende Grundhaltung gelenkt. Sein Ziel, die Einsicht des TH in die Gleichwertigkeit der Religionen und in die Ungebundenheit von humanem Verhalten, erreicht er auch durch die bewusste Gestaltung der Beziehungsebene. Interpretation des Dialogs in Bezug auf die Funktion im Drama: Zum ersten Mal wird im Drama der religionsvergleichende Aspekt unmittelbar angesprochen. Die Ideen der Aufklärung hinsichtlich religiöser Toleranz und humanem Verhalten werden hervorgehoben. Allerdings ist die gewonnene Haltung des TH noch nicht gefestigt. Sein Charakter changiert zwischen dem persönlichen Interesse an einer Beziehung mit Recha und der Suche nach Wahrheit und Erkenntnis → keine idealisierte Figur wie Nathan, sondern lebendiger Charakter, der zur Identifikation einlädt. 10 5 8 erreichte Gesamtpunkzahl In Notenpunkten Notenabzug nach Fehlerindex 5 10 Gesamtnote 20 20 112 10 5 15 100