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Klausuraufbau (kompletteZusammenfassung für das Abitur)

9.5.2022

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Klausuraufbau Lyrik-Gedicht analysieren und mit einem thematisch
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Klausuraufbau Lyrik-Gedicht analysieren und mit einem thematisch entsprechenden Gedicht einer anderen Epoche vergleichen Aufgaben ·Aufgabe mit Analyseauftrag zu einem dramentheoretischen Text und einem weiterführenden Schreibauftrag, der sich auf Lessing bezieht, -Zwei Rezensionen zu einem der Werke vergleichend analysieren. · Aufgabe mit Analyseaufragt zu einem Text, in dem sich G. E. Lessing zu seinem Werk / Verständnis als Schriftsteller äußert, verbunden mit Schreib auftrag, der umfassende Kentnisse zum Autor/werk Voraussett Analyseauftrag zu einem Auzug aus dem Drama / Roman clas nicht im Unterricht behandelt wurde, anschlie Bend behandeltes Werk darauf beziehen Ia Ib II a II b III a III b Analyse eines literarischen Textes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag) Vergleichende Analyse literarischer Texte Analyse eines Sachtextes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag) Vergleichende Analyse von Sachtexten Erörterung von Sachtexten Erörterung von Sachtexten mit Bezug auf einen literarischen Text Geg.:-Auszug aus einem Drama -Auszug aus einem Roman -kurze literarische Texte -Gedichte Analyse von literarischen Texten Hilfreiche Fragen für die Erschließung literarischer Texte 1. Aus welcher Epoche stammt der Text? Um welche Textsorte handelt es sich? 2. Wer ist der Autor? Um welches Thema handelt es sich? 3. Inhaltliche Aspekte Epische Texte Um welche handelnde(n) Figur(en) geht es? Wie werden sie charakte- risiert? Wie stehen sie zueinander? ---- Wie setzt der Text/Aus- zug ein? Gibt es eine Einleitung oder beginnt er unvermittelt? Was wird erzählt - ein Geschehen, ein innerer Vorgang, ein Gespräch etc.? In welche Sinnabschnitte lässt sich der Text untergliedern? Gibt es beispielsweise einen Spannungsbogen? Was vermittelt der Er- zähler über innere Vor- gänge in den Figuren? In welchen größeren inhaltlichen Kontext kann...

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der Text gestellt werden (sofern es sich um einen Textauszug handelt)? Dramatische Texte Um welche handelnde(n) Figur(en) geht es? Wie werden sie charakte- risiert? Wie stehen sie zueinander? Wie lässt sich die Kom- munikationssituation beschreiben? Wie lässt sich der Ge- sprächsverlauf genauer bestimmen? Welche Intentionen der Figuren liegen dem Gespräch zugrunde? In welche Sinnabschnitte lässt sich der Text untergliedern? Gibt es beispielsweise einen Spannungsbogen? Wie sind die Redeanteile? Was sagen die Requisi- ten, die Körperhaltung und die Gestik über die Figuren bzw. die Situa- tion aus? In welchen größeren inhaltlichen Kontext kann der Text gestellt werden (sofern es sich um einen Textauszug handelt)? Lyrische Texte Kommen im Gedicht Menschen vor? Tritt ein lyrisches Ich in Erschei- nung? Wird jemand angesprochen? Gibt es ein bestimmenues Motiv im Gedicht? Welche Stimmung wird vermittelt? Was ist das Thema des Gedichts- handelt es sich beispielsweise um ein Naturgedicht oder ein Stadtgedicht, um Erleb- nislyrik oder Reflexions- lyrik? In welche Sinnabschnitte lässt sich das Gedicht untergliedern? Wie ist seine ,,Architektur" (z. B. Rahmung durch Wieder- holungen in erster und letzter Strophe)? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Gedicht- titel und -text? In welchen Publikations- bzw. Entstehungskontext kann das Gedicht gestellt werden? Ist es beispiels- weise Teil eines Zyklus oder handelt es sich um ein Widmungsgedicht? 4. Gestalterische Aspekte Epische Texte Um was für einen Erzäh- ler handelt es sich (Ich-Erzähler, personaler Erzähler, auktorialer Erzähler)? Weist der Text besondere erzählerische Mittel wie Perspektivenwechsel, innere Monologe, erlebte Rede oder szenisches Er- zählen auf? Ist das Dargestellte chro- nologisch gereiht oder folgt es anderen Prinzi- pien (Rückblenden, Vor- ausdeutungen)? Wird zeitdehnend, -raffend oder -deckend erzählt? Welche syntaktischen Kennzeichen hat der Text (z. B. hypotaktischer vs. parataktischer Stil)? Welche Stilmittel ver- wendet der Verfasser (z. B. Bilder, Vergleiche, Metaphern, Antithesen, Klimax, Negationen, rhe- torische Fragen)? Welche davon dominieren? Welche Wirkung erzielt die erzählerische und sprachlich-rhetorische Gestaltung? Dramatische Texte Auf welcher Sprachebene bewegen sich die ein- zelnen Figuren (Umgangssprache, Fach- sprache, Jargon, Vulgär- sprache o.Ä.)? Weist der Text besondere dramatische Mittel wie Beiseitesprechen, Mauer- schau oder Botenbericht auf? Ist der Dramentext in Prosa oder in Versen verfasst? Ist er gereimt? Welche syntaktischen Kennzeichen haben je- weils die Redebeiträge der Figuren (z. B. hypo- taktischer vs. paratakti- scher Stil)? Welche Stilmittel ver- wendet der Verfasser (z. B. Bilder, Vergleiche, Metaphern, Antithesen, Klimax, Negationen, rhe- torische Fragen)? Welche davon dominieren? Welche Wirkung erzielt die sprachlich-rhetorische Gestaltung? Lyrische Texte Wie ist das Gedicht for- mal gestaltet (Strophen, Reimschema, Kadenzen, Metrum etc.)? Weist der Text besondere lyrische Mittel wie Refrains oder Vers- wiederholungen auf? Welche Konnotationen haben die verwendeten Worte? Welche Assozia- tionen werden durch die Wortwahl geweckt? Welche syntaktischen Kennzeichen hat das Ge- dicht? In welchem Ver- hältnis stehen Syntax und Versgestaltung (Zeilenstil vs. Enjambements)? Welche Stilmittel ver- wendet der Verfasser (z. B. Bilder, Vergleiche, Metaphern, Antithesen, Klimax, Negationen, rhe- torische Fragen)? Welche davon dominieren? Welche Wirkung erzielt die formale und sprach- lich-rhetorische Gestal- tung? 5. Rezeption des Textes Gibt es, z. B. in den Anmerkungen, Aussagen zur Textrezeption durch Dritte? Wie reagieren Sie selbst auf den Text? Hinweise zur Gliede Darbietungsformen -Erzählbericht, - kommentar -direWe /indivewe Rede ・innerer Monolog Innerer Monolog -Ich-Form -Syntahtisch unabhängig ·Innensicht, hein Erzähler der Erzähler /Erzähllexte Erzähler.. - fiktive Figur vermittelnde Instanz - verschiedene Erzählstrategien die drei idealtypischen Erzählstrategien: 11. auktorialer Erzähler: - Erzähler als souveränes Geschöpf - Erzählstandort (thront göttergleich üder, der erzählten Welt). - allwissend u. allgegenwärtig - Perspektive zwischen Außensicht u. Innensicht .-Vorausdeutungen / Rückblenden -- kommentiert das Geschehen Er-/Sie Erzählform Erzählbericht 1.11. personaler Erzähler: - Erzählstandort liegt in geringer Distanz zumerzählen Geschehen - Perspektive der Innensicht · Ich-Erzählform / Er- /Sie- Erzählform - erlebt, die erzählte Welt mit Gedanken u. Empfindungen. - Darbietungsform der erlebten. Rede - innerer Monolog Ill. heutraler Erzahler:- Erzähler außerhalb der Figurenwelt ·Erzählstandort liegt in der Distanz. -Geschehnisse multiperspektivisch darbieten - unkommentiert Außensicht - Erzählhaltung neutral -Er-/Sie-Erzählform favorisierte Darbietungsform ist das Szenische Erzählen - Wiedergabe der Wechselrede der Figuren. Erzahlhaltung kann sehr unterschiedlich sein (hritisch, ironisch, neutral...) Erzählperspektive:- ob der Erzähler Außen- oder Innensicht widergist. Erzählform: - Er/sie- oder Ich-Form hennt das Innenleben aller Personen, ist allwissend, hann das Geschehen bewerten kennt das Innenleben nur einer Person und wertet nicht hat nur die Außensicht auf Geschehen und Personen Sachtextanalyse Geg- Rezension zu einer Inszenierung von Nathan der Weise - literaturwissenschaftliche Texte zu Unter der Drachenwand -Zeitungsartikel zum Thema Sprachliche Relativität. -cramentheoretische Texte ->beschäftigt sich mit Sachtexten L> keine Interpretation! > ledigliche Analyse des Inhalts, der Argumentationsstruktur, der Sprache 1. Einleitung-Textvorstellung: Autor, Titel, Textsorte, Erscheinungsjahr,. Medium >Thema (1-2 Sätze) (Hypothese) > Adressalen >zentrale Aussage Frage: Welches sind. Anlass, Thema u. Intention des Textes Wer ist der Verfasser/Wer sind die Adressaten?. 2. Hauptteil: Inhalt > Wiedergabe des Inhalls in eigenen Worten > Gliederung des Textes in einzelne Sinn abschnitte und hurze Wiedergabe cleren in eigenen Worten Beispiel für eine Einleitung: Zu seinem Brief vom... wurde der Dramatiker... durch die Vorwürfe sei- ner Familie veranlasst. Er will sich vor seinen Eltern rechtfertigen, wendet sich an seine Familie und erklärt, worin er seine Aufgabe als Dichter sieht. Besonderen Wert legt er darauf, sich von anerkannten Dichtern wie ... ab- zugrenzen. Sein Brief lässt die Annahme zu, dass er an das Verständnis seiner Familie appelliert. 11. Benennung der These: ? Hauptaussage und Kernaussagen des Textes I>mit eigenen Worken und indirekte Rece Zeilenangaben Frage: Wie geht der Verfasser vor, um wirksam zu sein? Il. Inhaltliche / Sprachliche Analyse der Argumentationsstruktur: > 2.6. generelle Argumentationsweise des Autors (sachlich.….…... •Begründung und Erläuterung darstellen > Analyse der einzelnen Argumente:" -> Argumentationstypen • Aussage des Arguments (unterstützende Beispiel) •Analyse der Sprache (Sprachstil) -2 Sprachliche Auffälligkeiten (Stil; Wortwahl, Satzbau; Stilmittel). > Untersuchungsgesichtspunble miteinander in Verbindung bringen > einzelnen Elemene hinsichtlicht Funktion u. Wirkung hinterfragen > Kernge clanken > Position des Verfasseks >Chronologisch Vorgehen > Bewertung srhetorische Mittel Wirkungsabsicht / Adressat Wovon handelt der Text und in welche Sinnabschnitte lässt er sich gliedern? Wie ist der Text aufgebaut? Welche Argumentationsstruktur hann festgestellt werden? Was ist die vorherrschende Funktion des Textes? ·3. Schluss > Fazit: -> Abschließende Überprüfung der. Argumentation auf Schlüssigheit. (Sachlich u. heutral) -> Reichweite der Forschungsergebnisse -Anschaulichkeit u Beweishraft der Beispiele Verständlichheit der Darstellung. Sapir-Whorf-Hypothese Methode: Eine Sachtextanalyse verfassen Die Sachtextanalyse ist eine Aufsatzart, die sich mit Sachtexten aller Art beschäftigt. Sie verlangt prinzipiell keine Interpretation des Geschriebenen, sondern lediglich eine Analyse des Inhalts, der Argumentationsstruktur und der Sprache. Aufbau A - Einleitung B-Hauptteil C-Schluss Inhalt a. Autor*in, Titel, Textsorte, Erscheinungsjahr b. Thema (ein bis zwei Sätze), ggf. Adressaten, zentrale Aussage 1) Inhalt: a. Wiedergabe des Inhalts in eigenen Worten b. Gliederung des Textes in einzelne Sinnabschnitte und kurze Wiedergabe derer in eigenen Worten 2) Benennung der These (Hauptaussage des Textes) 3) Inhaltliche und sprachliche Analyse der Argumentationsstruktur, z.B.: a. generelle Argumentationsweise des Autors (z.B. sachlich/ emotional, ...) b. Analyse der einzelnen Argumente: Argumentationstypen, Aussage des Argumentes, evtl. unterstützende Beispiele c. damit einhergehend: Analyse der Sprache (sprachliche Auffälligkeiten, z.B. Stil, Wortwahl, Satzbau und Stilmittel) →ein chronologisches Vorgehen bei der Analyse bietet sich an a. Zusammenfassung der Analyseergebnisse b. Fazit: Abschließende Überprüfung der Argumentation auf ihre Schlüssigkeit →Achtung! Dieses Fazit sollte sehr sachlich/neutral gehalten sein! SEBEL Information Sachtexte und ihre Wirkungsabsicht Sachtexte verfolgen in der Regel eine bestimmte Wirkungsabsicht/Intention. Sie wollen ihre Leser/Adressaten z. B. informieren, beeinflussen, zu etwas aufrufen oder unterhalten. Je nach vorherrschender Wirkungsabsicht lassen sich verschiedene Arten von Sachtexten unterschei- den, z. B.: Bericht (= informativ) Rede, Erörterung, Kommentar (= v.a. beeinflussend, appellierend) Reportage (= v.a. informativ und unterhaltend) Methode Sprachliche Besonderheiten untersuchen Wortwahl: Welche Stilebene (z. B. fachsprachlich, umgangssprachlich, sachlich, polemisch) hat der Text? Stammen viele Wörter aus einem bestimmten Wortfeld (z. B. Natur, Sport usw.)? ☐ Satzbau: Sind die Sätze überwiegend komplex (Hypotaxe) oder einfach (Parataxe) gebaut? ■ Rhetorische Mittel: Finden sich sprachliche Bilder (Vergleiche, Metaphern)? Gibt es auffällige Wiederholungen, Aufzählungen, Steigerungen, rhetorische Fragen, Ironie, Leseransprachen? ☐ Lassen sich Bezugnahmen auf die Leser erkennen: Gibt es rhetorische Fragen? Werden die Leser angesprochen? ▪ Leserbeeinflussung/sprachliche Bewertung: Ist der Text neutral formuliert? Gibt es auf- oder abwertende Formulierungen? Jutlar berühmten Jungendbuchautorui.. Information Darstellungsweisen und Intentionen von Sachtexten Sachtexte werden literarischen oder fiktionalen Texten gegenübergestellt. Sie werden auch als nicht-fiktionale, pragmatische oder Gebrauchstexte bezeichnet. Die Geburtsurkunde ge hört ebenso zur Gattung Sachtext wie der Essay oder der Aufsatz in einer Fachzeitschrift. Lesepubli Zu den journalistischen Sachtexten (▸ Information, S.253) zählen u.a. Nachricht, Bericht, kum, das je nach Leseinteresse z. B. Zusammenhänge verstehen, Fähigkeiten erwerben oder sich auch eine Meinung bilden will. ☐ Um Sachtexte genauer zu beschreiben und richtig zu verstehen, sind zwei Kategorien be sonders wichtig: die Darstellungsweise (Modus) und die Intention (Wirkungsabsicht). Beide Kategorien bedingen sich gegenseitig: Ein Autor/eine Autorin bedient sich einer bestimmten Darstellungsweise, weil er/sie eine bestimme Intention verfolgt. Darstellungs- Wirkungsabsichten weisen (Modi) (Intentionen) deskriptiv informieren argumentativ überzeugen narrativ aufrufen/appellieren unterhalten Sprache, Stil (rhetorische Mittel) sachlich-nüchtern objektiv-ausgewogen subjekt-einseitig ausschmückend, anreichernd, farbig Sachtexttypen Nachricht, Bericht, wissenschaftlicher Artikel, Lexikonbeitrag Erörterung Leserbrief, Kommentar Glosse, Rezension Rede, Werbung Reportage, populärwis senschaftlicher Text Nr. I Sehundartextanalyse Sekundartext. 1. Einleitung: - Hinweise über den Text geben aus dem die Szene stammt (hist. Hintergrund) -Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Textart, Epoche Thema: übergeordneten, abstrakten. Fragen, Ideen oder Probleme um clen es im Text insgesamt geht. 11. Haup Heil I Inhaltsangabe: - Inhalt des Textes hurz widergelen -Gliederung d. Textes in einzelne Sinnabschnitte - Einordnung in die Gesamthandlung 11. Analyse unter einem bestimmten Gesichtspunkt -> Inhall. / Sprachl. Analyse der Argumentationsskultur L> generelle Analyse der Argumente (Aussage d. Arginois) Analyse d. Sprache => Sprachliche Auffälligheiten ·Nr. Il' 11. Schluss: - Zusammenfassung el. Analyseergebnisse - abschlie Bende Deutung des Textes bzw. der Texte } Vergleich Bsp: Erläutere warum Büchner clas Antimarchen in sein Orama einbaut. Beziehe das Märchen auf die Handlung im Woyzech t Zitate -abwagen Ill. eigene Meinung (begründen) •HT. Schluss- Intention des Autors => konkrete Textstellen angeben ·1. · Einleitung: Im Folgenden.... 11. Zusammenfassen und erläutern - was unterstützt dieses, was nicht Ill. Argumente finden Information Die vier Analysekategorien der werkimmanenten Ebene ▪ Die Handlungsanalyse untersucht Art und Verlauf bzw. Entwicklung einer Handlung. Mit Art ist gemeint, dass die Handlung z. B. in einer Intrige, einer Verschwörung, einer Gefangen- nahme usw. besteht. Zum Verlauf gehören z. B. der Aufbau eines Konfliktes, sein Höhepunkt und seine etwaige Lösung, aber auch seine Ursachen und seine Auswirkungen. ■ Die Figurenanalyse fragt nach den Überzeugungen einer Figur, nach ihrem Verhalten, ihren Gewohnheiten usw., also nach all dem, was unter dem Begriff ,,Charaktereigenschaften" ver- standen wird. Ferner berücksichtigt sie auch ihre gesellschaftliche und private Stellung. Werkübergreifend können zeittypische und schichtenspezifische Eigenheiten der Figuren eine Rolle spielen. ■ Die Dialoganalyse (S.216) untersucht die Standpunkte und Argumente der Figuren, das kommunikative Verhalten (Gesprächsanteil, Aufeinander-Eingehen bzw. Aneinander-Vorbei- reden...), die Gesprächsentwicklung und ihre Ursachen sowie die Sprache (Sprachebene, rhetorische Mittel...). Bei der Situationsanalyse geht es auf werkimmanenter Ebene um die Voraussetzungen oder Bedingungen der aktuellen Szene. Darüber hinaus spielen auch werkübergreifende Aspekte (z. B. epochentypische Herrschaftsstrukturen) eine besondere Rolle. Methode Einen Sachtext und einen literarischen Text aufeinander beziehen Wenn Sachtexte und literarische Texte dasselbe Thema, etwa die ,,Verantwortung der Wissen- schaft", behandeln, lassen sie sich auch inhaltlich aufeinander beziehen. Ein Sachtext kann etwa verdeutlichen, welche Anknüpfungspunkte ein literarischer Text in der wirklichen Welt hat, er kann auf weitere Aspekte eines Sachverhalts hinweisen oder auch Fragen stellen, die ein kriti- sches Licht auf die Aussagen des literarischen Textes werfen (das gilt freilich auch umgekehrt). Um Sachtexte in dieser Weise zu nutzen, können Sie folgendermaßen vorgehen: Den Sachtext erschließen: - Klären Sie, um welchen Sachverhalt oder welche Frage es in dem Text geht. - Arbeiten Sie gegebenenfalls Thesen und Argumente heraus. Den Sachtext zu dem literarischen Text in Beziehung setzen: Klären Sie, um welche Frage es in dem literarischen Text geht. Überlegen Sie, welche inhaltlichen Berührungspunkte es zwischen den Texten gibt, welche Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den Positionen. Fassen Sie das Resultat in einem Text zusammen. Checkliste Einen Sachtext zum Drama erörtern ■ Ist der Text klar gegliedert und sprachlich korrekt? ☐ Enthält Ihre Einleitung Angaben zu Autorin, Titel, Textsorte, Erscheinungsdatum und Thema bzw. zentraler These des Textes? ▪ Werden zentrale Aussagen des Textes in ihrem gedanklichen Zusammenhang mit eigenen Worten wiedergegeben? ■Haben Sie korrekt zitiert und bei Paraphrasen den Konjunktiv in der indirekten Rede ver- wendet? ▪ Haben Sie eine Überleitung verfasst, die Bezüge zwischen der ersten und zweiten Teilauf- gabe herstellt und das weitere Vorgehen erläutert? ☐Haben Sie in der Erörterung die Thesen des Sachtextes (hier: Karin Beiers Text) auf einen literarischen Sachverhalt (hier: Faust-Figur) angewendet? ☐ Haben Sie Ihre Ausführungen mit einem zusammenfassenden Fazit beendet? ■ Haben Sie abschließend Ihren Text auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung überprüft? Fragen Hilfreiche Fragen für die Erschließung von Sachtexten 1. Welches sind Anlass, Thema, Inhalt und Intention des Textes? 2. Wer ist der Verfasser? Wer sind die Adressaten? Hinweise darauf sind z. B. den Anreden innerhalb des Textes und im Falle einer Rede den ausgewiesenen Reaktionen des Publikums zu entnehmen. 3. Inhalt und Argumentation des Textes • Wie geht der Verfasser vor, um wirksam zu sein? Besonders zu beachten sind die folgenden Elemente in ihrer Funktion/Wirkung: Wovon handelt der Text? In welche Sinnabschnitte lässt sich der Inhalt untergliedern? Wie ist der Text aufgebaut? Welche Argumentationsstruktur stellen Sie fest (Thesen, Argumente, Belege)? Was ist die vorherrschende Funktion des Textes: Darstellung, Selbstoffen- barung/Ausdruck, Appell? • Welche These(n) vertritt der Verfasser? Spricht er Vermutungen, Annahme oder Überzeugungen aus? • Enthalten die Thesen Forderungen? Falls ja: Welche Forderungen werden stellt? • Mit welchen Argumenten werden Thesen gestützt (z. B. Tatsachen, Gesete mäßigkeiten, Forschungsergebnisse, Meinungen von Autoritäten oder Exper ten, allgemeine/persönliche Erfahrungen)? • Mit welchen Belegen bzw. Beispielen verdeutlicht der Verfasser seine Argo mente? • Zieht der Verfasser Schlussfolgerungen? • Wie setzt sich der Verfasser mit möglichen Einwänden auseinander? 4. Sprachlich-rhetorische Gestaltung Auf welcher Sprachebene bewegt sich der Verfasser? Benutzt er Fachspra che(n), Umgangssprache. Vulgärsprache? • Wie lässt sich die verwendete Sprache charakterisieren? Handelt es sich um einen sachlichen Sprachstil oder ist die benutzte Sprache emotional geprägt? • Welche Stilmittel verwendet der Verfasser (z. B. Bilder, Vergleiche, Metapher. Antithesen, Klimaxe, Negationen, rhetorische Fragen)? • Welche Wirkung soll durch die Verwendung dieser Stilmittel erzielt werden? • Wie lässt sich der Satzbau charakterisieren (hypotaktisch vs. parataktisch)? • Besitzt der Text einen appellativen Charakter? • Soll der Leser gegebenenfalls manipuliert werden? 5. Rezeption des Textes • Wie wurde der Text aufgenommen? . Welche Reaktionen sind zu erwarten? Szenenanalyse Linear analyse (Klausur) / Versangaben V. ....). 1. Einleitung - Hinweise über den Text geben aus dem die Szene stammt (hist. Hintergrund) - Nathan der Weise, Gotthold Ephraim Lessing, 177.9, Drama, Epoche der Aufklärung. -Ort, Zeit, Personen der zu behandelnden Szene: (hurze Inhaltsübersicht: > Charaktere > Handlungsart Das Orama Nathan der Wese" verfasst von Gotthold Ephraim Lessing wurde im Jahre 1779 erstmals aufgeführt und ent- stammt der Epoche der Aufhlärung. Das Drama spielt im Jahr 1779 in Jerusalem während eines Waffenstilstands zur Zeit der Kreuzzüge. 2. Einordnung der Szene in den inhaltlichen Zusammenhang (Was geschieht vorher und nachher) (kontextualisierung). - 1-2 Auftritte. Vorher.; 1-2. Auftritte nachher 1₂ kurz und khapp. (grobe Kontextualisierung) -Charaktere vorstellen beschreiben was bisher geschehen ist. + was im Anschluss passieren wird. 3. Chronologische Inhaltsangabe der Szene -Ort, Zeit, Personen der zu behandelnden Szene (kurze Inhaltsübersicht) ->Charaktere -> Handlungsort 4. Genaue Deutung und Beschreibung der Text abschnitte. -- Aussagen zum Inhalt. des jeweiligen Abschnittes - Aussagen zur Deutung, evtl. auch. Einordnung der Deutung in den Gesamt zusammenhangs des Romans - Aussagen zur sprachlichen Gestaltung. als Beleg für die Deutung. = Überleitung zum nächsten Textabschnitt. inhaltlich analysieren: - Verhalten der Charaktere - Sprache der Charaktere •Entwicklung der Szene - Höhe- / Wendepunkt Schwerpunktmäßig analysieren: - Redeankil 5. Schlussteil: - Zusammenfassung der Analyseergebnisse • Einordnung der Analyseergebnisse Gesamtzusammenhang Cles Romains lind in den zeitgeschichtlichen Hintergrund Hinweise/Vorausdeutung ・Bedeutung der Szene reflektieren · bei Aufgabe 2. Sachen von Aufgabe & übernehmen :) Oramenanalyse Methode Analyse von Dramenszenen - Dialoganalyse ▪ Gesprächsgegenstand/Inhalt der Szene: Bühnenhandlung, Inhalt des Gesprächs, Positionen, Argumente,... ▪ Gesprächssituation: Ort, Zeit, Atmosphäre,... ▪ Figuren: Motive, persönliche Situation, Weltanschauung, Verhaltensweisen, Eigenschaften,.. ■ Figurenkonstellation: Beziehungen zueinander, gesellschaftlicher Kontext,... ■ Formaler Aufbau: Gliederung, Verteilung von Dialog und Monolog, Regieanweisungen, .. ▪ Gesprächsverlauf: Art des Beginns und des Endes, Konfliktentwicklung, Wendepunkt(e),... ■ Gesprächsart: Diskussion, Verhör, Streit, Entscheidungssuche, Plauderei, ... ▪ Kommunikationsverhalten: Redeanteil, Sprecherwechsel, Gesprächsbeteiligung, Redeinitia- tive, symmetrisch (gleichberechtigt), komplementär (sich ergänzend), überlegen, unterlegen, Formen sprachlichen Handelns (fragen, vorwerfen, bitten, informieren, ...) ■ Nonverbales Verhalten: Bewegungen, Gestik, Mimik, Körperhaltungen, ... ▪ Kommunikationsstörungen: Missverständnisse, Widersprüche, Täuschungen,... ▪ Sprachschicht, Sprachstil (S.326): Hochsprache - Alltagssprache - Jargon, geschlechts- spezifisch, zeittypisch, sprachliche Brüche ■ Rhetorische Figuren und ihre Funktion (S.200 ff.): Antithesen, Ellipsen, Euphemismen, Hyperbeln, Ironie, Metaphern,... ■ Adressatenbezug: Adressaten in und außerhalb der Szene, Art der Ansprache ▪ Kontextuierung der Szene: Stellung im Dramenzusammenhang und -aufbau, Vorgeschichte, Bedeutung der Szene für den weiteren Verlauf, Vorerwartungen des Publikums,... Checkliste Eine Dramenszene analysieren ■Hat Ihr Aufsatz einen klaren Aufbau, der durch Absätze gegliedert ist? ■Haben Sie einleitend Textsorte, Titel, Autor, Entstehungsjahr und Thema genannt? ■Haben Sie alle in der Aufgabe genannten Analyseaspekte berücksichtigt (Situation, Menschenbild, Sprache, Dramenform) und Inhalt, Sprache und Form in Beziehung gesetzt? Haben Sie nach einer Überleitung die Rolle der Götter in ,,Der gute Mensch von Sezuan" mit der Rolle des Herrn in ,,Faust I" verglichen? ■ Endet Ihr Aufsatz mit einem zusammenfassenden Fazit? Haben Sie sachlich formuliert und Ihre Beobachtungen durch Verweise und Textzitate belegt? ■ Ist der Text sprachlich richtig (Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung)? Linear analyse 3. Der Aufbau einer Linearanalyse 1. Einleitung: Hinweise auf den Text geben, aus dem die Szene stammt; evtl. über den historischen Hintergrund informieren; Ort, Zeit und Pers sonen der zu behandelnden Szene angeben, kurze Inhaltsübersicht darbieten 2. Einordnung der Szene in den inhaltlichen Zusammen- hang (Was geschieht vorher, was nachher?) Zusammenfassende Aussagen zum Inhaltlichen Aufbau, > zu den Textabschnitten (kann auch in den folgenden Teil einfließen) 3. 4. Genaue Beschreibung und Deutung der Textabschnitte Aussage zum Inhalt des jeweiligen Abschnitts Aussagen zur Deutung, evtl. auch Einordnung der Deutungen in den Gesamtzusammenhang des Dra- mas (s. auch Schlussteil) Aussagen n zur sprachlichen Gestaltung als Beleg für die Deutungen Überleitung zum nächsten Textabschnitt 5. Schlussteil: Zusammenfassung der Analyseergebnisse, Einordnung der Analyseergebnisse in den Gesamtzusammenhang des Dramas und in den zeitgeschichtlichen Hintergrund (falls nicht im Rahmen der Linearanalyse erfolgt), " persönliche Wertungen -> Zeilenamejaben a) Die Linearanalyse: Der Text wird von oben nach unten bzw. vom Beginn) bis zum Ende bearbeitet. Dabei geht man nicht Satz für Satz vor, sondern kennzeichnet zunächst den Auf- bau des Textes und bearbeitet die einzelnen Abschnit- te nacheinander. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass ein Text sehr detailliert und genau bear- beitet wird. Vor allem bei kürzeren Auszügen ist diese Analysemethode zu empfehlen. Mann kann sich jedoch auch im Detail verlieren und die eigentlichen Deutungsschwerpunkte zu sehr in den Hintergrund drängen und den Zusammenhang aus dem Auge verlieren, wenn man zu kleinschrittig vorgeht. Figurencharakterisierungs -äußere Charakterisierung objektiven Daten -innere Eigenschaften: müssen erschlossen werden z.6. clurch die Sprache der Figur L> Selbst charakterisierung Fremdchurahterisierung > formulieren sie die Eigense huften in Form von Adjektiven. | Einleitung > Titel ´s Autor > Erscheinungsjahr Gedichtsanalyse ·Das vorliegende Gedicht... verfasst von... im Jahre... lässt sich der Epoche-2 uordnen. Thematisch behandelt das Gedicht.... >Thema (bsp. Halienreise) -> Refletion des lyrischen Ich (welche Position nimmt das lyr. Ich ein ? / worüber spricht das lyrische Ich) > Gedichtart (Reiselyrik /Stadt lyvik / Naturlyrih) > (geschichtlicher Hintergrund) > Epoche worüber spricht das lyr. Ich? →wozu äußert es sich?. (Deutungshypothese: Worum geht das Gedicht?) -> noch nicht zu sehr deulen, etwas vorwegnehmen,; nicht zu allgemein /detailliet kurz den Inhalt der einzelnen Strophen // Inhaltsangabe der Einzelstrophen in eigenen Worken zusammenfassen (max. 2 Sätze) > Einheiten / Rahmenstellungen 11. Formale Analyse > Strophen und Versanzahl: • Reimschema: · Endreim. genauer Gleichklang der Versendem vom letzten betonten vohal abaab Schweifreim ·abb a umarmender Reim 7 ·abab = Ureuzreim - a abacdx = Waise -> lngereimber vers in einen Sonst gereimlen Gedicht - aa bb = Paarreim = Haulenreim - aaa - Binnenreich = zwei oder mehr Wörter in einem Vers reimen sich -Anfangsreim: Reim der ersten Wörter zweier Verse - zwei unmittelbar aufeinander folgende Wörter reimen sich -Schlagreim - - Verswaise = reimloser Vers innerhalb einer gereimten Strophe > Anzahl der Hebungen: · Kadenzen: Schluss eines Verses: - männl. Kadenzen: (einsilbigl= .1. Silbe (bsp: Wind/Kind) -> weill. kadenzen (zweisilbigh 2. Silben (bsp:Hexenmeister) ´> Metrum. sechshebiger Jambus Alexanchiner (v-) = unbetont / betont (steigend). Trochhaus (-v) - betont /unbetont (fullend) ・Daktylus (vv) - belant, unbetont, unbetont (fallend) •Ananäst (vv-) = unbetont, betont, betont (skigend) lyrisches Ich und Aulor unterscheiden! ZITIEREN --" (V.) spricht von ->direktes Zitas nutzt zahlreiche Symbole (vgl..... => in direlles Zitat IMMER an vers denhen EPOCHEN • Barock (1600-1720) ->Klassik 1775-1805) > Romantik (1793-1830) Lupenmethode. 1. Welches Bild entsteht in deinem Kopf.. 11. Wie lässt sich die Textstelle deuten? II. Kernaussage zusammenfassen. > zu welchem Wortfeld passen die Begriffe - Strophenformen: - Distichon zwei Versen mit 6 Hebungen - im zweilen vers folgen die dritte und die vierle Hebung unmittelbar aufeinander. - einfache liedstrople - vierzeilige Strophe mit Reimbindung von mind, zwei Versen -Sestine: - sechszeilige Strophe mit regelmäßigem Reimschema. - Verspaarhetle - eine Folge von Verspaaren. Sollte später in genau Beschreibung / Deutung der Einzelstrophen eingebunden werden Inhaltliche Analyse: sprachliche Mitte! > genaue Beschreibung / Deutung der Einzelstrophen > Sprache >Satzbau > Wortwahl > rhetorische Figuren -> auch die Epuche mit einzubeziehen. Schluss Zusammenfassung der Ergebnisse. >Autorenabsicht verdeutlichen. / Intention Bsp: lyrisches Ich durchläuft Prozess Gedichtformen: -Ballade strophisch regelmäßig gegliederte längere Gedichtform mit Reim - Sonett zwei vier zeilige Strophen (Quartetten), folgen zwei dreizeilige Strophen (Terzette) -formale Zasur (Einschnitt) zwischen Quartetten und Terzetten Lführt zu inhaltlichem Kontrasto. Schnitt UvClaivCilen. Checkliste Ein Gedicht analysieren ☐Hat Ihr Aufsatz einen klaren Aufbau mit Einleitung, Hauptteil und Schluss? ■ Haben Sie sämtliche Analysepunkte (Schreibplan) berücksichtigt? ■ Haben Sie die sprachlichen und formalen Merkmale des Gedichts zu dessen Inhalt in Beziehung gesetzt? ■ Haben Sie Ihre Aussagen durch Zitate belegt? Haben Sie korrekt zitiert? ■ Ist Ihr Text orthografisch korrekt verfasst? ■ Haben Sie wertende Formulierungen nur in der Schlussbewertung verwendet? Ein Gedicht analysieren Checkliste ■Hat der Aufsatz einen klaren Aufbau, der durch Absätze gegliedert ist? Haben Sie einleitend Textsorte, Titel, Autor, Entstehungsjahr und Thema genannt? ☐Haben Sie bei beiden Gedichten die in der Aufgabenstellung genannten Aspekte (Motiv der Untreue und ihrer Folgen, Epochenzugehörigkeit) in den Mittelpunkt Ihrer Analyse gestellt? ■ Sind Sie auch auf formale und sprachliche Aspekte eingegangen? Haben Sie diese zum Inhalt in Bezug gesetzt? ■ Haben Sie Ihre Deutungsthesen hinreichend durch Belege und deren deutende Kommentie- rung abgesichert? Haben Sie Auszüge aus den beiden Gedichten fachlich korrekt zitiert? Haben Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Gedichtaussagen umfassend und klar genug herausgearbeitet? Endet Ihr Aufsatz mit einem zusammenfassenden Fazit? ■ Haben Sie Ihren Aufsatz auf Fehler in den Bereichen Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung durchgesehen? Figurencharakterisierung Information Figuren und ihre Konstellation Zum Verstehen eines epischen Textes trägt ganz wesentlich das Erfassen der Figuren und ihrer Beziehungen untereinander bei. Der Gesamteindruck von einer Figur wird durch die direkten Charakterisierungen vermittelt, die der Erzähler vornimmt: einerseits durch seine Beschreibun- gen aus der Außensicht, andererseits durch die Wiedergabe von Gedanken und Gefühlen aus der Innensicht der Figur. Hinzu kommen indirekte Charakterisierungen: die Beobachtungen und Urteile anderer Figuren und die Rückschlüsse, die der Leser/die Leserin aus dem Verhalten und den Reden einer Figur ziehen kann. In einer Charakteristik oder einem Figurenporträt kann der Gesamteindruck von einer Figur festgehalten werden. Einzugehen ist dabei auf folgende Aspekte: ■äußeres Erscheinungsbild und Art und Weise des Auftretens (Habitus), ■ Herkunft (Familie, Milieu, Ort bzw. Region), Bildungsgang, ☐ berufliche und soziale Stellung, I Charaktereigenschaften, ☐ religiöse und weltanschauliche Vorstellungen, ■ Fähigkeiten und Schwächen, ☐ Wünsche und Ziele, ▪ Beziehungen und Verhalten gegenüber anderen Figuren. Um einen Überblick über die Figurenkonstellation in einem epischen Text zu gewinnen, ist es hilfreich, sie in einer grafischen Darstellung zu visualisieren. -> auf das ganze Buch bezogen - Zitat erläutern + hontextualisieren - Intention des Sprechers ·Argumente finden (zeilenangaben/ -> abwägen + eigene Meinung (begründen) Einleitung. Im Folgenden werde ich zu vorliegendem Zitat Stellung nehmen und Intention Lessings darlegen.. HaupHeil: - Zitat zusammenfassen - was unterstützt dieses, was nicht - Seitenangaben Schluss -Intention cles Autors Zitatanalyse Hinweise zur Gliederung Folgende Gliederung empfiehlt sich bei dieser Aufgabenart: 1 Einleitung 2 Hauptteil 2.1 Analyse von Text 1 2.2 Reflektierte Schlussfolgerung im Sinne einer vernetzten Zusammenschau 2.3 Aufgabenbezogene Überleitung 2.4 Analyse von Text 2 2.5 Aspektbezogener Vergleich der beiden Texte 3 Schluss: Reflektierte Schlussfolgerungen im Sinne einer vernetzten Zusammenschau Aufgabenbezogene Überleitung Nr. 2 1. In Bezug zur Sapir-whorf - Hypothese II. zu einem Beispiel Stellung beziehen (abwägen) -> eigene Meinung →> (Gleichheiten/Unterschiede) ->Pro/ Contra Sapir-Whorf L> Begründen mit eigener Sichtweise - beide Perspektiven mit einbeziehen Stellungnahme (STATEMENT) Fragen: Was spricht für die Stimmigkeit der Thesen?. Welche Gegenargumente lassen sich anführen? Bielet sich gegebenenfalls ein Kompromiss an? Insbesondere.. --> Sichtweise des Autors -->diese in Bezug zur Sapir-whorf.- Hypothese eigene Sichtweise darauf. - Argumente enthräften u. Gegenargumentation aufbauen (begründeter Widerspruch) 1.- dargestellten Gedankengung argumentativ erweitern (begründete Zustimmung). - nur einigen im Text vertretenen Positionen zustimmen (teilweise Übereinstimmung) - erst die Argumente, Belege u. Beispiele anführen, die Ihrer Position • Widersprechen, dann Argumente, die diese Gegenposition entkräftigen - Argumente für u. gegen Ihre Position im Wechsel anführen II. Schluss => reflektierte Schlussfolgerung --> immer sachlich und differenziert begrinden drei Möglichkeiten für eigene Positionierung: A Stimmen Sie begründet der Position/der These/dem Argument zu: vigule Fusionierung: ,,Den Standpunkt des Verfassers halte ich insofern für richtig (teile ich), als ..." „Wenn der Verfasser kritisiert, dass ..., so kann ich das bekräftigen, denn ..." 1 Einleitung 2 Hauptteil B Lehnen Sie begründet die Position/die These/das Argument ab: ...Im Gegensatz zum Verfasser bin ich überhaupt nicht der Ansicht, dass ..." ..Schon allein aus Grund X ist die These ... nicht haltbar". C Differenzieren Sie, d. h. stimmen Sie in Teilen zu und lehnen Sie in Teilen ab: ,,Zwar hat der Verfasser recht, wenn er ... fordert, aber ..." ..Sicher kann man dem Verfasser darin zustimmen, dass ..., aber er beachtet dabei nicht ..." Bsp: - zentrale Knitikpunkte -> sachliche Richtigkeit in Blick auf Whorfs Aussagen ->Form- und Absicht der Kritik Hinweise zur Gliederung Folgende Gliederung empfiehlt sich bei dieser Aufgabenstellung: 2.1 Sachtextanalyse 2.2 Reflektierte Schlussfolgerung im Sinne einer vernetzten Zusammenschau 2.3 Aufgabenbezogene Überleitung 2.4 Erörterung 3 Schluss: Reflektierte Schlussfolgerung/begründete Stellungnahme Erörterung eines Sachtextes ■ Ist der Text klar in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert? ■ Geben Sie Pauers Thesen, Argumente, Belege und Beispiele vollständig wieder? ■ Zitieren bzw. paraphrasieren Sie korrekt? Checkliste ▪ Geben Sie in der Erörterung eine strukturierte Stellungnahme ab und stützen Sie Ihre Position mit eigenen Argumenten, Belegen und Beispielen? Fassen Sie am Ende die Position in einem Fazit zusammen? ■ Haben Sie Ihren Text auf Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler überprüft? Eine textgebundene Erörterung schreiben Checkliste Haben Sie Ihren Aufsatz für den Leser übersichtlich gegliedert (Absätze)? Geben Sie Kölschs Argumentation vollständig und richtig wieder? Haben Sie die Aussagen von Kölsch durch Zitate bzw. Paraphrasen kenntlich gemacht? Haben Sie die beiden Teile Ihres Aufsatzes durch eine gedankliche Überleitung verbunden? ☐Enthält Ihr Aufsatz im Erörterungsteil eigene gedankliche Ansätze? ■ Fassen Sie am Ende Ihre Position in einem Fazit zusammen? ■ Ist der Ausdruck sachlich und genau und die Gedankenführung stringent (folgerichtig)? ■Haben Sie in Ihrem Aufsatz Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung korrigiert? Wählen Sie für Ihren Aufsatz e Methode Strukturierung einer Erörterung-Steigender und dialektischer Aufbau In einer Erörterung können Sie die Argumente für und gegen ihre Position ganz unterschiedlich anordnen, z. B.: Modell & Linearer Aufbau Sie reihen die Argumente für ihre Position aneinander. Dabei sollten Sie darauf achten, auch mögliche Gegenargumente zu entkräften. Sie kön nen die Argumente so ordnen, dass sich eine Steigerung ergibt, das ih rer Ansicht nach stichhaltigste Argument also am Ende Ihrer Argumen tation steht. Es ist aber je nach Situation auch möglich, das stärkste Argument am Anfang zu nennen. Modell: Dialektischer Pro-und-Kontra-Aufbau in Blöcken („Sanduhr-Prinzip") Bei diesem Modell werden zwei sich widersprechende Positionen syste matisch aufgearbeitet und blockweise einander gegenübergestellt. Zu erst führen Sie Argumente, Beispiele etc. auf, die Ihrer eigenen Position widersprechen. Es folgen Argumente etc., die die Gegenposition ent baften und die eigene Position bestärken. Hierbei kann das für Sie stärkste Argument z. B. am Schluss Ihrer Argumentation stehen. Modell III: Fortlaufender antithetischer Pro-und-Kontra-Aufbau (,,Pingpong-Prinzip") Bei diesem Modell führen Sie die Argumente, Beispiele etc. gegen und für Ihre Position in laufendem Wechsel auf, wobei die Gegenpositionen sofort entkräftet werden können. Es können vor dem Wechsel ggf. auch mehrere Pro- oder Kontra-Argumente aufeinanderfolgen. Epochenvergleich 1. I'm Folgenden werde ich die zwei mir vorliegenden Gedicht im Hinblick auf analysieren. - immer an einem Motiv. Orientieren / Wortfeld (.Natur/ der Mond/ Stille / Einsambert / Angst...). -> Aussage und formale Gestalt ->inhaltliche / formale Analyse -> Unterschiede der Epochen - Epochenbezug. -> Gleichheit / Unterschiede -> rein inhaltlich. mit Zitaten Hinweise zur Bearbeitung Einige Formulierungshilfen für den Vergleich: „Während im Gedicht aus dem Barock ..., betont das lyrische Ich im Gedicht der Romantik..." 66 ROHICIT. „Anders als bei Lessing ..." /,,Im Gegensatz zu Geiger ..." /,,Lessing hinge- gen..." ● „Beide Hauptfiguren weisen einerseits eine Reihe ähnlicher Charaktermerkmale auf wie z. B. ...; andererseits ..." ,,Der Anfang der beiden Romane unterscheidet sich: Während beim ersten .... fängt der zweite unvermittelt an, indem ..." „Anders als die Nachkriegsprosa, die durch ... gekennzeichnet ist, weist die Er- zählung des Expressionismus ..." 1 Einleitung 2 Hauptteil Hinweise zur Gliederung Folgende Gliederung empfiehlt sich bei dieser Aufgabenart: 2.1 Analyse von Text 1 2.2 Reflektierte Schlussfolgerung im Sinne einer vernetzten Zusammenschau 2.3 Aufgabenbezogene Überleitung 2.4 Analyse von Text 2 2.5 Aspektbezogener Vergleich der beiden Texte 3 Schluss: Reflektierte Schlussfolgerungen im Sinne einer vernetzten Zusammenschau J. 1 mentale iynischer Texte 3.1.1 Der Inhalt Gedichte lassen sich nach Ihrem thematischen Schwer- punkt ordnen. Erlebnislyrik: Der Dichter verarbeitet persönliche, subjektive, reale, irreale oder traumhafte Erlebnisse. Großstadtlyrik: Es werden die oft negativen Erfah- rungen des Menschen in der modernen Großstadt dargestellt. Liebeslyrik: Es werden Gefühle und der seelisch- geistige Bereich einer Liebesbeziehung thematisiert. Naturlyrik: Ihre zentralen Motive sind Natur- erscheinungen wie Landschaft, Wetter, Fauna und Flora. politische Lyrik: Es werden politische Ideen oder Vorgänge thematisiert. Der Vers Als Vers bezeichnet man die Zeile eines Gedichts. Die Länge ist bewusst vom Autor gewählt und steht zur Aussagekraft des Gedichts in enger Beziehung. Der erste Buchstabe wird unabhängig von den gelten- den Rechtschreibregeln häufig großgeschrieben. Die Strophe Als Strophe bezeichnet man einen Gedichtabschnitt, der in der Regel aus mehreren Versen besteht. Eine Strophe Ist durch einen Absatz von der nächsten Strophe (den folgenden Versen) getrennt. 3.1.2 Die rhythmische Gestaltung 14 Zeilenstil Das Ende einer syntaktischen Einheit, zum Beispiel ein Hauptsatz oder ein Nebensatz, stimmt mit dem Versende überein. Enjambement (Zeilensprung) Der Satz bzw. die syntaktische Einheit überspringt das Versende und wird in der nächsten Zeile fortgesetzt. Es gibt keine Sprechpause am Ende des Verses. O Johann Wolfgang von Goethe, Willkommen und Abschied Georg Heym, Die Stadt Erich Fried, In der Ferne Joseph Freiherr von Eichendorff, Mondnacht 3 Heinrich Heine, Die schlesischen Weber Goethes Gedicht Ein gleiches beginnt mit zwei Sätzen, die fünf Verse gestalten: »Über allen Gipfeln 1st Ruh, In allen Wipfeln Spurest du Kaum einen Hauch; (...)«< In Heinrich Heines Ballade Belsatzar besteht jede Strophe aus zwei Versen: »Die Mitternacht zog näher schon; stummer Ruh lag Babylon. Nur oben in des Königs Schloss, Da flackerts, da lärmt des Königs Tross. (...) »Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde.<< (Rainer Maria Rilke, Herbst) >>Dicht wie die Löcher eines Siebes stehn Fenster beieinander, drängend fassen Häuser sich so dicht an, dass die Straßen Grau geschwollen wie Gewürgte stehn.. (Alfred Wolfenstein, Städter, Fischer 1914) D BESORS NÜTZLICH Silbe, Versfuß und Versmaß (Metrum) Beim langsamen Sprechen zerfallen Wörter in Silben: Kinder - Kin-der (zwei Silben) Zimmerpflanze - Zim-mer-pflanze (vier Silben) Silben können betont oder unbetont sein: Kinder - Kin - der Zimmerpflanze -Zim-mer-pflan - ze Eine betonte Silbe (-) bezeichnet man in einem Vers als Hebung, eine unbetonte Silbe () als Senkung. Das Metrum oder Versmaß bezeichnet die regelmäßige Abfolge von Hebungen und Senkungen in einem Vers. Es bezeichnet das abstrakte Schema, den speziellen Bauplan der Abfolge von Hebungen und Senkungen. Je nach Anzahl der Hebungen spricht man von einem zweihebigen Metrum, einem dreihebigen Metrum usw. Versfüße sind die kleinsten Einheiten des Metrums. Sie heißen wie in der Musik auch Takte. Die wichtigsten Versfüße sind Jambus, Trocháus, Daktylus und Anapäst. zwelhebiges Metrum: - »Seht die Flam-me, die euch wärm-te«< (Wilhelm Müller, Lieder der Griechen) - Seht die Flam - me kleinste Einheit des Metrums: (betont - unbetont) zwei Takte Abfolge der Betonung: betont - unbetont Abfolge der Betonung: betont - unbetont - betont - unbetont dreihebiges Metrum: > »Es war, als hätt der Him - mel Die Br- de still ge-küsste (Joseph von Eichendorff, Mondnacht) ~-~-~-~Es war, als hätt der Him - mel kleinste Einheit Versfüße/Takte Jambus (-) Der Jambus hat eine steigende Silbenfolge von der Senkung zur Hebung (-). Jambische Verse sind sehr häufig. Sie wirken gleitend und man empfindet sie als frisch, belebend und dynamisch. des Metrums: (unbetont - betont) drei Takte mit weiblicher Kadenz (1 S. 104) Trochāus (-) Der Trochaus ist ein fallender Versfuß, da der Hebung (-) eine Senkung () folgt. Die Hebung zu Beginn gibt dem Vers etwas Gleichmäßiges, Festes und Kräftiges, manchmal auch Schweres. »Es ist schon spät, es wird schon kalt<< (Joseph von Eichendorff, Waldgespräch) »Freude, schöner Götterfunken«< -3-3-3 (Friedrich Schiller. An die Freude) 1 Daktylus (-) Den Daktylus empfindet man als bewegt. Man unbetont bei Tanzliedern. bevorzugt Ihn wegen der Abfolge betont-unbetont----- Anapäst (-) Der Anapäst wird häufig im Wechsel mit dem Jambus gebraucht und als belebend empfunden. Auftakt Ähnlich wie in der Musik spricht man in einem Vers von einem Auftakt, wenn eine Silbe (selten zwei) vor der ersten Hebung liegt, die Anfangssilbe also unbe- tont ist († vgl. Kadenz 104). Der Rhythmus Versakzent und Sinnakzent Das Versmaß/Metrum stellt ein schematisches Grundgerüst dar. Orientiert sich der Vortragende eines Gedichts ausschließlich am Metrum, dann wirkt der Vortrag heruntergeleierte, da die Betonung des Sinns noch nicht ausreichend gestaltet wird. Die Sinn- akzente in einem Vers-können den Hebungen des Metrums entsprechen oder von ihnen abweichen. Der Rhythmus weckt beim Zuhörer die Aufmerksam- keit und erleichtert das Verstehen. Im Vortrag eines Gedichts können Gestaltungs- merkmale des rhythmischen Sprechens das Metrum überlagern durch: notwendige Sinnakzente. natürliche Sprechpausen, Sprechtempo, Klangfarbe, ☐ Betonungsstärke. Zäsur Der Vers hat aufgrund des Satzbaus einen Einschnitt (Zäsur), der beim Vortrag zu einer kleinen Sprechpause. führt. »Ännchen von Tharau ist's, die mir gefällt«< (unbekannter Dichter) »Wie mein Glück, ist mein Lied«< (Friedrich Hölderlin, Die Kürze) Ein jambischer Vers hat einen Auftakt: »Der Mond ist aufgegangen<< (Matthias Claudius, Abendlied) Ein trochäischer Vers ist auftaktlos: »Müde bin ich, geh zur Ruh'«< (Luise Hensel, Nachtgebet) In Eichendorffs Wünschelrute stimmen Vers- akzent und Sinnakzent überein, Metrum und Rhythmus entsprechen sich, sodass im Vor- trag eine besonders harmonische Stimmung entsteht. »Schläft ein Lied in allen Dingen. Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst du nur das Zauberwort.<< 3 In Eichendorffs Mondnacht entspricht im vier- ten Vers der Versakzent nicht dem Sinnakzent. Der Rhythmus überlagert das Metrum: Die erste Silbe im vierten Vers hat entsprechend dem jambischen Metrum eine Senkung, der Sinnak- zent muss jedoch auf dem Wort So liegen, weil der vierte Vers eine kleine Zusammenfassung formuliert: »Die Luft ging durch die Felder. Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder. So sternklar war die Nacht. Das zweite Komma markiert die Zäsur: »Du siehst, wohin du siehst, nur Bitelkeit auf Erden.<< (Andreas Gryphius, Es ist alles eitel) D 3.1.3 klangliche Gestaltung Der Reim Endreim Häufig werden die einzelnen Verse durch einen End- reim miteinander verbunden. Endreime werden durch Kleinbuchstaben (a, b, c, etc.) gekennzeichnet, wobei die reimenden Verse denselben Buchstaben erhalten. Reiner Reim Zwei Worter relmen sich, wenn sie vom letzten beton- ten Vokal an gleich klingen. In Heinrich Heines Gedicht Belsatzar bestehen die Endreime der ersten beiden Strophen aus reinen Reimen. Unreiner Reim So bezeichnet man den annähernden Gleichklang von Lauten. Der Endreim ist hier ein unreiner Reim. a »Es ist schon spät, es wird schon kalt, a Was refst du einsam durch den Wald? b Der Wald ist lang, du bist allein, b Du schöne Braut! Ich führ dich heim!«< (Joseph von Eichendorff, Waldgespräch) »Die Mitternacht zog näher schon; In stummer Ruh lag Babylon. Nur oben in des Königs Schloss, Da flackerts, da lärmt des Königs Tross.<< Das Reimschema Paarreim und umarmender Reim Theodor Fontane hat in seinem Gedicht Ausganga einen Paarreim (aa) mit einem umarmenden (um- schileßenden) Reim (bccb) kombiniert. Kreuzrelm In Joseph von Eichendorffs »Wünschelrute« reimt sich jeder Vers mit dem übernächsten (abab). Dadurch wirkt der Kreuzrelm spannender. »(...) Und er brüstet sich frech, und lästert wild; Die Knechtenschar ihm Beifall brüllt.<< > Schweifrelm Annette von Droste-Hülshoff hat die erste Strophe. ihres Gedichts »Im Moose mit dem Schweifrelm (aabccb) gestaltet. Der Schwelfreim eignet sich beson- ders für sechszeilige Strophen und bewirkt eine Zwei- teilung der Strophe (Paarreim - umarmender Reim) a »Immer enger, leise, leise, Ziehen sich die Lebenskreise, b Schwindet hin, was prahlt und prunkt, c Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben, c Und ist nichts in Sicht geblieben b Als der letzte dunkle Punkt.«< a »Schläft ein Lied in allen Dingen, b Die da träumen fort und fort, a Und die Welt hebt an zu singen, b Triffst du nur das Zauberwort. Walse Als Waise (x) bezeichnet man einen ungereimten Vers in einem sonst gereimten Gedicht. Sie erregt hierdurch besondere Aufmerksamkeit. In Eduard Mörikes Gedicht »Er ist's durchbricht die Waise den Kreuzreim durch einen freudigen Ausruf, in dem die Ankunft des Frühlings verkündet wird. a »Als jüngst die Nacht dem sonnenmüden Land, a Der Dämmrung leise Boten hat gesandt, b Da lag ich einsam noch im Moose. c Die dunklen Zweige nickten so vertraut, c An meiner Wange flüsterte das Kraut, b Unsichtbar duftete die Heiderose.<< a »Frühling lässt sein blaues Band b Wieder flattern durch die Lüfte: b Süße, wohlbekannte Düfte a Streifen ahnungsvoll das Land. c Veilchen träumen schon, d Wollen bald kommen. C horch, von fern ein leiser Harfenton! x Frühling, ja du bist's! d Dich hab ich vernommen.<< 1 Die Klangelemente (5) Der Klang in einem Gedicht wird nicht nur durch den Reim und das Reimschema bestimmt. sondern oft auch durch das Prinzip der Wiederholung eines Wortes oder eines Lautes. Assonanz: Als Assonanz bezeichnet man den Gleichklang der Vokale, wenn die Konsonanten un- terschiedlich sind. In Eichendorffs Gedicht »Nachtse gibt es sowohl eine Assonanz im zweiten Vers als auch zwischen den beiden Reimpaaren NachUsacht und Tal/Nachtigall. ■ Stabreim (Alliteration): In einem Satz beginnen zwel oder mehrere Wörter mit demselben Anlaut. Binnenreim: Die Wörter innerhalb eines Verses reimen sich. Lautmalerei (Onomatopole): Laute/Geräusche werden mit sprachlichen Lauten nachgeahmt. »Ich wandre durch die stille Nacht, Da schleicht der Mond so heimlich sacht Oft aus der dunklen Wolkenhülle. Und hin und her im Tal Erwacht die Nachtigall, Dann wieder alles grau und stille.<< Kind und Kegel in Wald und Wiese »wenn in Wecken Schnecken stecken, wenn die Melse leise weint, (...) (James Krüss, Wenn die Möpse Schnäpse trinken) miau, kikeriki, töff töff, Kuckuck Die Kadenz Die Kadenz beschreibt im Gegensatz zum Reimh den Schluss eines einzelnen Verses und nicht den klanglichen Zusammenhang zweier oder mehrerer Verse. männliche (stumpfe) Kadenz (einsilbig); Der Vers schließt mit einer Hebung, d. h. mit einer sinntragenden Silbe. Der Versschluss klingt hart. weibliche (klingende) Kadenz (zweisilbig): Der Vers endet mit einer Senkung. Die weibliche Kadenz klingt deshalb weich und klangvoll, gleitende (reiche) Kadenz (dreisilbig): Der letzten Hebung folgen noch zwei Senkungen. Die gleitende Kadenz ist besonders klangvoll, aber selten. »Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; (...)2 (Goethe, Erlkönig) »Hat der alte Hexenmeister Sich doch einmal wegbegeben!« (Goethe, Der Zauberlehrling) singenden - klingenden Sandbänke goldene«< (Marie-Luise Kaschnitz, Tejo, aus: ein Wort weiter. Clausen 1965) 3.1.4 Sprachliche Bilder Mit sprachlichen Bildern werden Gedanken in konzentrierter Weise ausgedrückt. Allegorie: Die Allegorie ist die bildhaft belebte - Veranschaulichung eines abstrakten Begriffs. Euphemismus: Verhüllende Umschreibung eines unangenehmen oder sonst zu meidenden Begriffs Metapher: Bei einer Metapher werden die Wörter nicht in ihrer eigentlichen, sondern in einer verbindet so zwei Vorstellungen aus verschiedenen übertragenen Bedeutung verwendet. Die Metapher Bereichen zu einem neuen sprachlichèn Bild, das neu, unerwartet und in seiner Wirkung intensiv ist. 4. Silber (2/27 = weiblich laderz abstrakter Begriff:. Tod bildhafte Veranschaulichung: Sensenmann Kap der guten Hoffnung letzte Ruhestätte > 1. Silbe -mannliche Kady der Flug der Gedanken Die Substantive Flug und Gedanken entstam- men verschiedenen Vorstellungsbereichen. Aus der Vorstellung, dass Gedanken sich so schnell und leicht bewegen, als ob sie fliegen könnten, entsteht die Metapher. Neologismus: Als mus bezeichnet man eine sprachliche Neutung. Die Neubildung kann sich hierbei auf ein einzelnes Wort oder eine Wortverbindung beziehen. Personifikation: Die Personifikation ist eine besondere Form der Metapher. Eigenschaften oder Verhaltensweisen von Personen ordnet man unbelebten Dingen, Pflanzen oder Tieren zu. Diese werden vermenschlicht. 1 Symbol: Ein Symbol ist ein wahrnehmbares, an- schauliches Zeichen oder Sinnbild, das etwas verge- genwärtigt, was Im Augenblick oder überhaupt nicht anschaulich zu machen ist. Manche dichterischen Werke sind um ein bestimmtes Dingsymbol gestaltet. Synästhesie: Die Synästhesie ist eine Sonderform der Metapher, bel der Eigenschaftsbezeichnungen aus dem Bereich der sinnlichen Wahrnehmung (hören, sehen usw.) in einen anderen übertragen werden. Vergleich: Ein Vergleich stellt eine Beziehung zwischen zwei Gegenständen oder Sachverhalten her, die eine Gemeinsamkelt aufweisen (Tertium Comparationis). Diese Beziehung wird häufig durch die Vergleichspartikel wie oder so... wie angezeigt. »Knabenmorgenblütenträume«< (Goethe, Prometheus) »>Wellen krieseln<< (August Stramm, Die Menschheit) »Gelassen stieg die Nacht an Land,<< (Eduard Mörike, Um Mitternacht) >>drängend fassen Häuser sich so dicht an (Alfred Wolfenstein, Städter, S. Fischer 1914) 3.1.5 Rhetorische und stilistische Figuren Alliteration: Wiederkehr des gleichen Anlauts in aufeinander folgenden Wörtern.. Anapher: Wiederholung desselben Wortes oder derselben Wortgruppe am Anfang von Sätzen oder. aufeinander folgenden Versen. Anastrophe: Umkehrung der syntaktisch geläufi- gen Wortstellung in gehobener Redewelse. Antithese: Die Betonung der Gegensätzlichkeit: zweier Tatbestände, die in Wortwahl oder Satzbau besonders aufeinander bezogen werden. L Apostrophe: Die Abwendung von den Zuhörern oder Lesern und die Hinwendung zu abwesenden Personen oder Sachen. Chiasmus: Oberkreuzstellung syntaktischer oder inhaltlicher Elemente.. Das Kreuz steht als Symbol für das Christentum. In der Novelle Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff geschehen alle furchtba- ren Ereignisse in der Nähe der Buche, die zum Dingsymbol für das unheilvolle Geschehen wird. »Süße wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land." (Eduard Mörike. Er ist's) »>Es pfeift ihm unter den Sohlen Wie eine gespenstige Melodei; (...) (Annette von Droste-Hülshoff. Der Knabe im Moor) »Fließe, fließe, lieber Fluss!<< (Goethe, An den Mond) »Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident!<< (Goethe, West-Ostlicher Divan) Röslein rot statt rotes Röslein »Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.. (Friedrich von Schiller, Das Lied von der Glocke) »Lang sah ich, Meta, schon dein Grab, Und seine Linde wehn; (...)«< (Friedrich Gottlieb Klopstock, Das Wiedersehn) Von Berg zu Tal, Ellipse: Unvollständiger grammatischer Satz, dessen Aussage aber aus sich selbst verständlich ist und zum Mitdenkenden anregen soll. Hyperbel: Obertreibung des Ausdrucks in vergro- Bemdem oder verkleinerndem Sinne. Klimax: Stufenweise Stelgerung von weniger Bedeutendem zu Wichtigerem. von Tal zu Berg. »>Einsamer nie als im August: Erfüllungs- stunde - (...) (Gottfried Benn, Einsamer nie-, Arche-Verlag 1936) blitzschnell Schneckentempo >>Ist Feuer, Pest und Tod, der Herz und Geist durchfähret. (Andreas Gryphius, Tränen des Vaterlandes) »Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Parallelismus: Syntaktisch gleich gebaute Sätze oder Zeilen: dieselben Wortarten oder Satzglieder in Brunnen. (...) derselben Reihenfolge. Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden.<< (Friedrich Nietzsche. Das Nachtlied, aus: Also sprach Zarathustra) h pos was war nochmal... G was war nochmal... CO C was war nochmal... ...eine Alliteration? Mindestens zwel aufeinander folgende Wör- ter beginnen mit dem gleichen Anfangsbuch- staben. ( C ...eine Anapher? was war nochmal... Ⓒ Wiederholung desselben Wortes/ der selben Wortgruppe am Versanfang B (2 ...eine Antithese? Entgegenstellen von Gedanken oder Be- griffen was war nochmal... ...ein Chiasmus? Überkreuzstellung inhaltlicher Elemente 2 was war nochmal... ...eine Ellipse? Grammatisch unvollständiger Satz was war nochmal. ...eine Hyperbel? Eine Übertreibung syntaktischer ...eine Klimax? Stufenweise Steigerung oder 3 18 was war nochmal... ...ein Parallelismus? C Syntaktisch gleich gebaute Sätze oder Verse. was war nochmal... ...eine Metapher? Worte werden nicht in ihrer eigentlichen, sondern übertragenen Bedeutung ver- wendet (Bsp. Meer aus Bäumen = Wald). was war nochmal.. G ...ein Neologismus? Eine sprachliche Wortneuschöpfung. was war nochmal... ...eine Personifikation? Personen, Tiere oder Dinge werden ver- menschlicht. was war nochmal... ...ein Vergleich? Ein Vergleich stellt eine Beziehung zwi- schen zwei Gegenständen oder Sachver- halten dar. was war nochmal... ...eine Synästhesie? Verbindung unterschiedlicher Sinnesein- drücke was war nochmal... ...eine Inversion? Umkehrung der geläufigen Wortstellung }