Kommunikationsmodelle und Axiome
Das dritte Axiom nach Watzlawick betont, dass die Natur einer Beziehung durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe bedingt ist. Dies bedeutet, dass Kommunikation ein Wechselspiel aus Aktion und Reaktion ist, bei dem beide Partner zum Gesamtbild beitragen.
Das vierte Axiom unterscheidet zwischen digitaler (sprachlicher) und analoger (nichtsprachlicher) Kommunikation. Beide Modalitäten sollten sich nicht widersprechen, um Kommunikationsstörungen zu vermeiden.
Vocabulary: Digitale Kommunikation bezieht sich auf sprachliche Äußerungen, während analoge Kommunikation nichtsprachliche Elemente wie Mimik, Gestik und Tonfall umfasst.
Das fünfte Axiom beschreibt zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe als entweder symmetrisch (auf Augenhöhe) oder komplementär (von Hierarchie bestimmt).
Das 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun ergänzt diese Axiome, indem es vier Seiten einer Nachricht identifiziert: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.
Example: Bei der Aussage "Reich mir bitte mal das Salz" könnte die Selbstoffenbarung sein "Ich mag mein Essen lieber gewürzt", die Beziehungsebene "Du weißt doch, dass ich mein Essen lieber gewürzt mag", und der Appell "Mach beim nächsten Mal mehr Salz an das Essen".





























