Deutsch /

Krabat Zusammenfassung

Krabat Zusammenfassung

 Krabat
Inhaltsangabe
In seinem 1971 erschienenen Roman »Krabat« behandelt Otfried Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der
Lausitzer Wen

Krabat Zusammenfassung

user profile picture

Fiona Feistel

101 Followers

Teilen

Speichern

56

 

10

Lernzettel

Zusammenfassung zu dem Buch Krabat

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Krabat Inhaltsangabe In seinem 1971 erschienenen Roman »Krabat« behandelt Otfried Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der Lausitzer Wenden, die nahe seiner nordböhmischen Heimat leben. Die Hauptfigur Krabat lässt sich in dieser Geschichte mit bösen Mächten ein und verstrickt sich darin. Am Ende gelingt es ihr jedoch durch eigene Willenskraft und mithilfe treuer Freundschaft und Liebe, sich und andere aus der Verstrickung zu befreien. Der vierzehnjährige Waisenjunge Krabat, der sich mit Betteln am Leben erhält, hat immer wieder denselben Traum, in dem er aufgefordert wird, nach Schwarzkollm zu kommen, in die Mühle im Koselbruch. Schließich macht er sich auf den Weg in die von den Anwohnern gefürchtete und geächtete Mühle, wo er sich bei dem Meister als Lehrjunge verdingt. In den düsteren und unheimlichen Gemäuern leben außer dem Meister noch elf Müllerburschen. Die Arbeit ist ungewohnt hart, doch der ihm freundschaftlich zugetane Altgeselle Tonda und der gutmütige Juro stehen Krabat in der Probezeit bei. Krabat ist froh über das reichliche Essen in der Gemeinschaft, und ordnet sich willig unter, obwohl er manch schaurige Beobachtung macht; und schon jetzt ahnt, dass in der Mühle vieles nicht mit rechten Dingen zugeht. Nach drei Monaten Probezeit wird er am Karfreitag als Schüler in die Schwarze Schule aufgenommen, und liefert sich damit dem Meister mit Leib und Seele...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

aus. Träume und Visionen begleiten Krabat auch weiterhin. Er nimmt sie ernst und erkennt ihre Bedeutung. So träumt er von misslungenen Fluchtversuchen, und lernt, dass es kein Entkommen für ihn gibt. An jedem Wochentag wird in der Mühle gearbeitet, und freitags findet eine Unterweisung in den Schwarzen Künsten statt. Als Krabat begreift, dass die Zauberkunst Macht über andere verleiht, beginnt er eifrig zu lernen. Die Osternacht müssen die Müllergesellen jeweils zu zweit unter freiem Himmel verbringen. An der Seite von Tonda lauscht Krabat zum ersten Mal der Stimme der Kantorka, der Vorsängerin der Ostergesänge, und verliebt sich in das unbekannte Mädchen. Der scheinbar allmächtige Meister fürchtet sich nur vor einem, nämlich dem Herrn Gevatter, der in jeder Neumondnacht zur Mühle kommt. Dann müssen die Müllerburschen und mitunter auch der Meister die . ganze Nacht hindurch mysteriöse Arbeiten verrichten. Neben ihrer Arbeit bieten sich den Müllerburschen auch Gelegenheiten, ihre erlernten Zauberkünste anzuwenden, was ihnen sogar Spaß macht, und sie von ihrer ausweglosen und bedrohlichen Lage ablenkt. In Wahrheit lässt der Meister sie jedoch nie aus den Augen. Gegen Ende des Jahres breitet sich unter den Mitgesellen eine spannungsvolle Angst aus, deren Ursache Krabat erst versteht, als sein Freund Tonda ums Leben kommt. Während dessen Tod Krabat völlig unerwartet trifft, scheinen die anderen nicht überrascht zu sein. Der Meister hat nämlich einen Pakt mit dem Herrn Gevatter geschlossen: In jedem Jahr in der Silvesternacht muss einer der Schüler geopfert werden, anderenfalls muss der Meister selbst sterben. Krabat weiß auch nicht, dass ein Jahr in der Mühle drei Jahren in der Außenwelt entspricht, und so ist er zwischenzeitlich nicht nur gewachsen und gereift, sondern steht auch am Ende seiner Lehrzeit. Er wird am Dreikönigstag zum Gesellen ernannt und scheinbar freigesprochen. So wie er einst im Traum auf den freien Platz eines toten Müllergesellen gerufen wurde, erscheint jetzt ein schmächtiger Junge namens Witko, der Tondas Platz einnimmt. Das zweite Jahr nimmt seinen Lauf mit der täglichen Arbeit in der Mühle, den wöchentlichen Unterweisungen in der Schwarzen Kunst und den Neumondnächten, in denen der Herr Gevatter erscheint. Diese Osternacht durchwacht Krabat gemeinsam mit Juro, und wartet sehnsüchtig auf die Stimme der Kantorka, die dann auch nach Mitternacht erklingt. Gegen Ende des Jahres greift in der Mühle wieder Angst um sich, und in der Silvesternacht kommt der Geselle Michal ums Leben. Krabat verliert mit dem besonnenen Michal erneut einen Freund, und er begreift, dass es sich dabei nicht um einen Zufall handelt. Sein Vertrauter Juro hilft ihm, das böse Geheimnis zu lüften, und er verrät Krabat, wie er den Fluch, der über der Mühle liegt, brechen kann. Es braucht dazu die Liebe einer Frau, die zu jedem Opfer bereit ist, ebenso wie Krabats eigene Willenskraft, um sich der Macht des Meisters zu entziehen. Von nun an lernt Krabat mit unermüdlichem Ehrgeiz immer mehr Zauberkünste, mit deren Hilfe es ihm auch gelingt, vom Meister unbemerkt, Kontakt zur Kantorka aufzunehmen. Mit Juros Unterstützung bildet er seine Willenskraft aus, und schließlich reift der Plan, in der Silvesternacht den Meister zu bezwingen. Die Kantorka erscheint und fordert den Meister auf, Krabat freizugeben. Dafür muss sie sich der Aufgabe stellen, mit verbundenen Augen Krabat in der Reihe der Müllergesellen zu erkennen. Gelingt es ihr nicht, müssen Krabat und sie sterben. Krabat fürchtet um das Leben des geliebten Mädchens. Als die Kantorka die Reihe der Müllerburschen abschreitet, spürt sie Krabats Angst um sie, und erkennt ihn. Damit ist das Böse endgültig besiegt, der Meister stirbt, der Bann der Schwarzen Kunst ist gebrochen, die Zauberkünste aus den Gedächtnissen gelöscht. Die zwölf Gesellen sind frei und verlassen die Mühle, die hinter ihnen abbrennt.. Der Autor Otfried Preußler überträgt den Sagenstoff in eine zeitlich unabhängige, allgemein gültige Geschichte, in der er menschliche Konflikte aufzeigt, die aus Isolierung und Angst erwachsen, und durch Zusammenhalt und Liebe überwunden werden können. Für sein Werk, das in einer klaren und einfachen Sprache geschrieben ist, erhielt Otfried Preußler viele Auszeichnungen, darunter den »Deutschen Jugendbuchpreis«..

Deutsch /

Krabat Zusammenfassung

user profile picture

Fiona Feistel  

Follow

101 Followers

 Krabat
Inhaltsangabe
In seinem 1971 erschienenen Roman »Krabat« behandelt Otfried Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der
Lausitzer Wen

App öffnen

Zusammenfassung zu dem Buch Krabat

Ähnliche Knows

user profile picture

Kapitel Zusammenfassung für das Buch Krabat

Know Kapitel Zusammenfassung für das Buch Krabat thumbnail

166

 

6/7/8

user profile picture

„Krabat“

Know „Krabat“ thumbnail

9

 

7/8/9

user profile picture

2

Der Meister (Krabat) Informationen

Know Der Meister (Krabat)  Informationen  thumbnail

16

 

7/8/9

user profile picture

Otfried Preußler: Krabat Charakterisierungen

Know Otfried Preußler: Krabat Charakterisierungen thumbnail

5

 

7

Krabat Inhaltsangabe In seinem 1971 erschienenen Roman »Krabat« behandelt Otfried Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der Lausitzer Wenden, die nahe seiner nordböhmischen Heimat leben. Die Hauptfigur Krabat lässt sich in dieser Geschichte mit bösen Mächten ein und verstrickt sich darin. Am Ende gelingt es ihr jedoch durch eigene Willenskraft und mithilfe treuer Freundschaft und Liebe, sich und andere aus der Verstrickung zu befreien. Der vierzehnjährige Waisenjunge Krabat, der sich mit Betteln am Leben erhält, hat immer wieder denselben Traum, in dem er aufgefordert wird, nach Schwarzkollm zu kommen, in die Mühle im Koselbruch. Schließich macht er sich auf den Weg in die von den Anwohnern gefürchtete und geächtete Mühle, wo er sich bei dem Meister als Lehrjunge verdingt. In den düsteren und unheimlichen Gemäuern leben außer dem Meister noch elf Müllerburschen. Die Arbeit ist ungewohnt hart, doch der ihm freundschaftlich zugetane Altgeselle Tonda und der gutmütige Juro stehen Krabat in der Probezeit bei. Krabat ist froh über das reichliche Essen in der Gemeinschaft, und ordnet sich willig unter, obwohl er manch schaurige Beobachtung macht; und schon jetzt ahnt, dass in der Mühle vieles nicht mit rechten Dingen zugeht. Nach drei Monaten Probezeit wird er am Karfreitag als Schüler in die Schwarze Schule aufgenommen, und liefert sich damit dem Meister mit Leib und Seele...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

aus. Träume und Visionen begleiten Krabat auch weiterhin. Er nimmt sie ernst und erkennt ihre Bedeutung. So träumt er von misslungenen Fluchtversuchen, und lernt, dass es kein Entkommen für ihn gibt. An jedem Wochentag wird in der Mühle gearbeitet, und freitags findet eine Unterweisung in den Schwarzen Künsten statt. Als Krabat begreift, dass die Zauberkunst Macht über andere verleiht, beginnt er eifrig zu lernen. Die Osternacht müssen die Müllergesellen jeweils zu zweit unter freiem Himmel verbringen. An der Seite von Tonda lauscht Krabat zum ersten Mal der Stimme der Kantorka, der Vorsängerin der Ostergesänge, und verliebt sich in das unbekannte Mädchen. Der scheinbar allmächtige Meister fürchtet sich nur vor einem, nämlich dem Herrn Gevatter, der in jeder Neumondnacht zur Mühle kommt. Dann müssen die Müllerburschen und mitunter auch der Meister die . ganze Nacht hindurch mysteriöse Arbeiten verrichten. Neben ihrer Arbeit bieten sich den Müllerburschen auch Gelegenheiten, ihre erlernten Zauberkünste anzuwenden, was ihnen sogar Spaß macht, und sie von ihrer ausweglosen und bedrohlichen Lage ablenkt. In Wahrheit lässt der Meister sie jedoch nie aus den Augen. Gegen Ende des Jahres breitet sich unter den Mitgesellen eine spannungsvolle Angst aus, deren Ursache Krabat erst versteht, als sein Freund Tonda ums Leben kommt. Während dessen Tod Krabat völlig unerwartet trifft, scheinen die anderen nicht überrascht zu sein. Der Meister hat nämlich einen Pakt mit dem Herrn Gevatter geschlossen: In jedem Jahr in der Silvesternacht muss einer der Schüler geopfert werden, anderenfalls muss der Meister selbst sterben. Krabat weiß auch nicht, dass ein Jahr in der Mühle drei Jahren in der Außenwelt entspricht, und so ist er zwischenzeitlich nicht nur gewachsen und gereift, sondern steht auch am Ende seiner Lehrzeit. Er wird am Dreikönigstag zum Gesellen ernannt und scheinbar freigesprochen. So wie er einst im Traum auf den freien Platz eines toten Müllergesellen gerufen wurde, erscheint jetzt ein schmächtiger Junge namens Witko, der Tondas Platz einnimmt. Das zweite Jahr nimmt seinen Lauf mit der täglichen Arbeit in der Mühle, den wöchentlichen Unterweisungen in der Schwarzen Kunst und den Neumondnächten, in denen der Herr Gevatter erscheint. Diese Osternacht durchwacht Krabat gemeinsam mit Juro, und wartet sehnsüchtig auf die Stimme der Kantorka, die dann auch nach Mitternacht erklingt. Gegen Ende des Jahres greift in der Mühle wieder Angst um sich, und in der Silvesternacht kommt der Geselle Michal ums Leben. Krabat verliert mit dem besonnenen Michal erneut einen Freund, und er begreift, dass es sich dabei nicht um einen Zufall handelt. Sein Vertrauter Juro hilft ihm, das böse Geheimnis zu lüften, und er verrät Krabat, wie er den Fluch, der über der Mühle liegt, brechen kann. Es braucht dazu die Liebe einer Frau, die zu jedem Opfer bereit ist, ebenso wie Krabats eigene Willenskraft, um sich der Macht des Meisters zu entziehen. Von nun an lernt Krabat mit unermüdlichem Ehrgeiz immer mehr Zauberkünste, mit deren Hilfe es ihm auch gelingt, vom Meister unbemerkt, Kontakt zur Kantorka aufzunehmen. Mit Juros Unterstützung bildet er seine Willenskraft aus, und schließlich reift der Plan, in der Silvesternacht den Meister zu bezwingen. Die Kantorka erscheint und fordert den Meister auf, Krabat freizugeben. Dafür muss sie sich der Aufgabe stellen, mit verbundenen Augen Krabat in der Reihe der Müllergesellen zu erkennen. Gelingt es ihr nicht, müssen Krabat und sie sterben. Krabat fürchtet um das Leben des geliebten Mädchens. Als die Kantorka die Reihe der Müllerburschen abschreitet, spürt sie Krabats Angst um sie, und erkennt ihn. Damit ist das Böse endgültig besiegt, der Meister stirbt, der Bann der Schwarzen Kunst ist gebrochen, die Zauberkünste aus den Gedächtnissen gelöscht. Die zwölf Gesellen sind frei und verlassen die Mühle, die hinter ihnen abbrennt.. Der Autor Otfried Preußler überträgt den Sagenstoff in eine zeitlich unabhängige, allgemein gültige Geschichte, in der er menschliche Konflikte aufzeigt, die aus Isolierung und Angst erwachsen, und durch Zusammenhalt und Liebe überwunden werden können. Für sein Werk, das in einer klaren und einfachen Sprache geschrieben ist, erhielt Otfried Preußler viele Auszeichnungen, darunter den »Deutschen Jugendbuchpreis«..