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Kurzgeschichte, die Perfekte Frau

Kurzgeschichte, die Perfekte Frau

 Die perfekte Frau
Sie saß im Wartezimmer mit schwitzigen Händen. Sie wartete auf den Arzt. Was
würden die Testergebnisse ergeben? Sie grübe

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Johanna Binzel

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Die perfekte Frau Sie saß im Wartezimmer mit schwitzigen Händen. Sie wartete auf den Arzt. Was würden die Testergebnisse ergeben? Sie grübelte. Sie überlegte über die Frage: „Was wäre wenn?"nach. Sie hatte Angst. Sie wollte auf der Erde bleiben. Sie war doch perfekt. Jeder hielt sie für Perfekt. Ihr Abschluss war perfekt, ihre Uni war Perfekt, ihr Körper war perfekt, ihr Gesicht war perfekt, ihre blonden lockigen Harre waren perfekt, ihr Lebensstil war perfekt, ihre Arbeit war perfekt und trotzdem saß sie hier, alleine ohne einen Mann an ihrer Seite, sie saß im Wartezimmer des Arztes und wartete auf ihr Ergebnis. Sie kannte den Raum und sie hasste den Raum. Er war schlicht und hatte fast keine Farbe außer am Empfang. Dort stand ein Strauß Rosen. Sie war das letzte mal vor einem halben Jahr hier und da sagte man ihr sie sei frei vom den Krebs und könnte leben. Sie war gerade dabei wieder zu Arbeiten, als ihr eines Tages beim Duschen ein Knoten aufgefallen war. Sie war eigentlich nicht paranoid aber beim letzten mal fing es auch so an. Sie wartete jetzt schon eine halbe Stunde und in dieser halben Stunde überdachte sie alles. Angefangen von ihrem totem Ehemann, ihrer Tochter die nur noch sie hatte, bis hin zu ihrer besten Freundin die...

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nicht perfekt war aber trotzdem alle Männer bekam und ein glücklicheres Leben lebte, als sie. Sie dachte über ihre glücklichen und traurige Tage nach. Sie war so in Gedanken versunken das sie die stimme der Sekretärin gar nicht war nahm: „Der Arzt ist jetzt so weit, sie können rein gehen." Schweren Herzens stand sie auf und ging ins Behandlungszimmer. Der Arzt saß schon am Schreibtisch und schaute in eine Akte. Vermutlich war es ihre Akte. Sie setze sich langsam. Sie wollte eigentlich die Diagnose gar nicht hören. Denn wenn der Krebs wider da sein sollte wäre es vorbei, das wusste sie. Der Arzt schloss die Akte und blickte sie an. Er hatte diesen Blick. Sie konnte ihn nicht genau deuten aber er hieß nichts gutes. „Wir haben wirklich jeden erdenklichen Test gemacht, um uns ganz sicher sein zu können." Sie wollte nicht mehr. Sie wollte dem Arzt nicht mehr zu hören. Sie wollte hier raus. Sie hörte die Sätze des Arztes gar nicht mehr. Der Arzt redete vor sich hin aber sie kannte die Antwort und wusste, wenn sie jetzt raus geht ist ihr Leben quasi vorbei. Ihr schlimmster Feind war wieder da. Sie merkte wie ihr die Tränen in die Augen schossen und sie wusste das ihre Tochter bald alleine sein würde. „Gibt es irgendeine Lösung?" Unterbrach sie den Arzt. „Wie bitte?" ,,Gibt es irgendeine Lösung das ich es schaffen könnte?", sie schrie nun fast schon. Der Arzt schaute zu Boden. Sie wusste es. Es war vorbei. Sie stand auf gab dem Arzt die Hand und ging. Sie sagte nicht einmal tschüss. „Es tut mir wirklich leid.", rief der Arzt ihr hinterher aber es interessierte sie nicht mehr. Das einzig wichtige war jetzt zu kämpfen. Sie wusste zwar das der Kampf schon verloren war aber sie hatte trotzdem Hoffnung. Sie rannte die schmale Treppe des Hauses herunter. Sie weichte einem kleinen Kind aus und rutschte dabei auf dem kleinem roten Bagger aus. Als sie wieder aufwachte hörte sie die stimme einer Frau: ,, ich hoffe sie hatten eine Angenehme Reise". Alles um die Frau war grell und irrte sie sich oder hatte die Frau Flügel? Mit aller letzter Kraft wisperte sie leise: „Was ist mit meiner Tochter?" Die Frau guckte sie mit einem tapferen lächeln an und verschwand.

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