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Lektürehefter „Das Parfum“

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Rezension
Kurzbiografie des Autors
Inhaltszusammenfassungen
Inhalt

Lektürehefter „Das Parfum“

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Celine

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11/12/10

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Rezension, Kurzbiografie des Autors, Inhaltszusammenfassungen, literarische Charakteristik zu Grenouille, sein Lebensweg durch Frankreich und eine Figurenkonstellation zu dem Roman „Das Parfum“

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INHALTSVERZEICHNIS Nummerierung 1 2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 5 CO 6 7 8 Titel Rezension Kurzbiografie des Autors Inhaltszusammenfassungen Inhaltszusammenfassung Teil I Inhaltszusammenfassung Teil II Inhaltszusammenfassung Teil III Inhaltszusammenfassung Teil IV Grenouille Lebensweg durch Frankreich Figurenkonstellation Literarische Charakteristik Grenouille Besonderer Mordfall Abbildungs- und Quellenverzeichnis Seite 2 3 A 4 5 6 8 9 11 12 13 14 1. Rezension Als ich gehört habe, dass wir im Deutschunterricht die Lektüre „Das Parfüm" behandeln werden, war ich sehr gespannt, da ich bereits vor ein paar Jahren die Verfilmung dieses Buches gesehen habe. Demnach war mir die Handlung nicht ganz unbekannt, aber allzu viel wusste ich zum Glück auch nicht mehr. Da mich der Film nicht wirklich überzeugen konnte, was vielleicht auch daran lag, dass es nicht mein Lieblingsgenre war, war ich sehr auf das Buch gespannt, da ich generell lieber lese. Nach Abschluss der Lektüre kann ich nun sagen, dass sie mir ungefähr gleichermaßen gut wie der Film gefallen hat. Man kann nicht abstreiten, dass Süskind durch die vielen Morde des Protagonisten Jean-Baptiste Grenouille ein außergewöhnliches und spannendes Thema beschreibt, was in der Literatur sonst nicht so oft aufgegriffen wird. Er schreckt nicht davor zurück, das größtenteils schreckliche Leben im 18. Jahrhundert detailliert zu beschreiben, sodass es dem Leser nicht schwerfällt, sich die Handlungsorte perfekt vorstellen zu können, auch wenn unser heutiges Leben dieser Zeit nicht mehr im geringsten entspricht. Auch die vielen Morde an den Mädchen und Frauen erzählt er genaustens nach, was dem Roman eine unfassbare Spannung verleiht. Jedoch fiel es mir durch...

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diese detaillierten Beschreibungen sehr schwer, in den Roman hineinzufinden, da sich somit auch kleinere, unbedeutende Handlungen über mehrere Seiten gezogen haben. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass es mir anfangs nicht so leicht fiel, mich in Grenouille hineinzuversetzen, da er sich nur für seine Umgebung, bzw. dessen Geruchswelt interessiert und sich auf niemanden sonst einlässt. Auch die etwas veraltete Sprache hat bei mir das ein oder andere Mal zu Verständnisproblemen geführt, die sich dann aber meist nach nochmaligem Lesen der Passage geklärt haben. Wie ich bereits oben erwähnt habe, entspricht Süßkinds Roman nicht meinem bevorzugtem Genre und es zählt auch sicherlich nicht zu meinen Lieblingen, aber es war einmal etwas ganz anderes, als die sonst üblichen Schullektüren, was mir wirklich gut gefallen hat. 2 2. Kurzbiografie am 26.03.1949 in Ambach am Starnberger See geboren - in Holzhausen aufgewachsen (kleines, bayrisches Dorf) - Vater Wilhelm Emanuel Süßkind war ebenfalls Schriftsteller - Wohnorte: München, Seeheim am Starnberger See, Montolieu, Paris - studierte ab 1968 mittelalterliche Geschichte und neuere Geschichte - eigentlich in München, studierte aber auch 2 Semester in Frankreich, um Sprachkenntnisse zu verbessern - Kurse in Englisch, Spanisch, Latein, Griechisch, Politik, Kunst & Theologie - Bricht 1974 Studium ab - tritt kaum in der Öffentlichkeit auf, sehr medienscheu, es existieren kaum Fotos von ihm - meidet öffentliche Veranstaltungen - lehnte verschiedene Auszeichnungen ab, z.B. Französischer Preis für bestes Debüt, Tukan- Preis, FAZ-Literaturpreis - erschien nicht zur Weltpremiere des Filmes zu „Das Parfüm" am 07.09.06 - gehört zu Gründungsmitgliedern der deutschen Filmakademie 2003 - Werke: - Bücher: Der Kontrabass (1981), Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders (1985), Die Taube (1987), Die Geschichte von Herrn Sommer (1991) - Drehbücher: Der ganz normale Wahnsinn (1980), Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997), Vom Suchen und Finden der Liebe (2004) - in Werken sind Hauptfiguren meist Einzelgänger & Antihelden - stehen außerhalb der Gesellschaft - blicken auf das Treiben der Menschen Ähnlich wie die Hauptfigur Jean-Baptiste Grenouille ist auch Patrick Süßkind ein sehr scheuer Mensch, der zurückgezogen lebt. Er meidet jeglichen Kontakt mit Menschen, der nicht überlebenswichtig ist. Diese Eigenschaften erinnern besonders an die Zeit, in der Grenouille sieben Jahre lang alleine in einer Höhle gelebt hat und von den Menschen abgeschottet war. 3 3. Inhaltszusammenfassungen 3.1 Inhaltszusammenfassung Teil I Der Roman beginnt damit, dass der Protagonist Grenouille im 18. Jahrhundert am stinkendsten Ort in ganz Frankreich geboren wird - dem Pariser Fischmarkt. Auf Grund eines Missverständnisses wird seine Mutter hingerichtet und er wird daraufhin von einer Amme zur nächsten gegeben, mit der Begründung, dass er zu viel Milch trinkt. Schlussendlich wird er im Kloster aufgenommen, welche eine Amme für ihn findet. Außerdem erhält er dort auch den Namen Jean-Baptiste Grenouille. Doch auch diese bringt ihn zurück, da er ihrer Meinung nach ein Kind des Teufels ist, da er keinen eigenen Geruch hat. Pater Terrier nimmt Grenouille nun für kurze Zeit auf, jedoch ist auch ihm das Kind unheimlich und er gibt er kurzerhand an Madame Maillard weiter, der jeglicher Geruchssinn fehlt. Dort erlernt Jean-Baptiste all seine Wörter, Begriffe und Namen nur durch Gerüche. Auch das Laufen erlernt er erst mit zwei Jahren, später als alle anderen Kinder. Im Alter von sechs Jahren kann Grenouille bereits alle Gerüche im Haus und der Umgebung identifizieren. Madame Maillard denkt, dass er besondere Kräfte hat, da er im Gegensatz zu den anderen Kindern, um die sie sich ebenfalls kümmert, hat er keine Angst vor der Dunkelheit. Als der Kloster eines Tages die Zahlungen für die Pflegekinder einstellte, verkaufte Madame Maillard Grenouille an den Gerber Grimal. Dies kam ihr auch mehr als recht, da sie sich auf Grund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten mittlerweile vor Grenouille fürchtete. Bei dem Grimal ist Grenouille ein Lehrling und muss all die ekelerregenden Aufgaben erfüllen. Er übersteht die Gerberkrankheit Milzbrand, welche normalerweise tödlich verläuft, und ist danach sogar immun gegen besagte Krankheit. Folglich schätzt der Grimal ihn immer mehr wert und gewährt ihm Freiheiten. Mit 14 Jahren nimmt Grenouille erstmals einen Geruch war, der ihn nicht mehr loslässt und verfolgt diesen. Er landet bei einem Mädchen und will sich diesen Duft unbedingt aneignen und bringt sie daher später um. Baldini, ein Parfumeur aus Paris, versucht seinem Konkurrenten Pelisser den Duft ,Amor und Psyche" zu kopieren, da er glaubt, dass seine Zeit in der Parfümbranche bald vorbei sein wird. Grenouille stellt diesen Duft für ihn her und Baldini ist zunächst misstrauisch, kauft dem Grimal aber Grenouille als Lehrling ab. Er stellt für ihn daraufhin viele Parfums her und Baldini erlangt großen Erfolg durch ihn. Als letztes erfährt man in diesem Buchteil, dass Grenouille nach Grasse schickt und Baldini aber aufgrund eines Hauseinsturzes stirbt. 3.2 Inhaltszusammenfassung Teil II Nach dem Tod Baldinis ist Grenouille nun zum ersten Mal in seinem Leben auf sich alleine bestellt. Sein eigentliches Ziel, Grasse, vergisst er schnell, er entfernt sich immer weiter von den Menschen. Er genießt seine Einsamkeit und versteckt sich in den Wäldern in Plomb du Cantal. Letztendlich entdeckt Grenouille eine Höhle in den Bergen und lebt von nun an darin. In dieser Höhle entdeckt er seine Innenwelt, seine eigenen Gedanken und Träume. Er erinnert sich an die vergangenen Jahre zurück und bestraft dort alle, die ihn schlecht behandelt haben und verbannt alle schlechten Gerüche aus seinen Gedanken. Grenouille verlässt die Höhle nur, um sich Überlebenswichtiges wie Essen oder Trinken zu besorgen, ansonsten lebt er vollkommen in sich zurückgezogen. Insgesamt 7 Jahre lebt er in der Höhle, es steht jedoch eine Katastrophe hervor, die bald sein ganzes Leben verändern könnte. In einem Traum wird Grenouille bewusst, dass er selbst keinen Geruch hat, wodurch er aufschreckt und laut schreit. Ihm wird nun bewusst, dass die Welt, die er sich erschaffen hat, keineswegs zu seinem Glück führen kann und beschließt, die Höhle zu verlassen. Nach sieben Jahren kehrt er erstmals wieder in die menschliche Zivilisation zurück. Er begibt sich in die Stadt Montpellier und belügt die Anwohner, da er ihnen erzählt, dass er 7 Jahre lang von Räubern festgehalten wurde und deswegen so lange in einer Höhle gelebt hat. Kurz darauf lernt er den Lehnsherr der Stadt kennen, welcher von sich selbst denkt, dass er ein Wissenschaftler ist und der Überzeugung ist, dass Nähe zur Erde dem menschlichen Körper schadet. Dahingehend ist Grenouille natürlich das perfekte Beispiel für ihn und er hat eine Therapie entwickelt, mit dem man innerhalb von 5 Tagen wieder Mensch sein soll, welche er auch an Grenouille ausprobiert. Sein Vorhaben gelingt, jedoch hat er nicht bedacht, dass dies auch allein auf das Waschen und Schminken zurückzuführen sein könnte. Grenouille verträgt das Parfüm, was der Lehnherr hergestellt hat, nicht und überzeugt ihn deswegen, sein eigenes herstellen zu dürfen. Durch dieses neue Parfüm hat er nun erstmals an eigenen Geruch und wird von seinen Mitmenschen als richtiger Mensch wahrgenommen. Er glaubt, dass er nur richtig glücklich werden kann, wenn andere Menschen ihn lieben und akzeptieren, jedoch vergisst er in diesem Moment, dass er ihre Gefühle nicht erwidern kann. Grenouille wird von nun an auch vom Lehnsherr als echter Mensch wahrgenommen. Er hält einen Vortrag über die Theorie des Lehnsherrn und kann die Zuhörer, unter denen sogar Gelehrte sind, täuschen und der Lehnsherr wird für seine Entdeckung bzw. Theorie gefeiert. Am Ende des zweiten Teils erfährt man, dass er die Stadt verlässt und sich nach Grasse - seinem ursprünglichem Ziel verlässt. Der Lehnsherr besteigt währenddessen die Pyrenäen, um einen neuen Beweis für seine Theorie zu erbringen, kommt jedoch nicht mehr zurück. 5

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INHALTSVERZEICHNIS Nummerierung 1 2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 5 CO 6 7 8 Titel Rezension Kurzbiografie des Autors Inhaltszusammenfassungen Inhaltszusammenfassung Teil I Inhaltszusammenfassung Teil II Inhaltszusammenfassung Teil III Inhaltszusammenfassung Teil IV Grenouille Lebensweg durch Frankreich Figurenkonstellation Literarische Charakteristik Grenouille Besonderer Mordfall Abbildungs- und Quellenverzeichnis Seite 2 3 A 4 5 6 8 9 11 12 13 14 1. Rezension Als ich gehört habe, dass wir im Deutschunterricht die Lektüre „Das Parfüm" behandeln werden, war ich sehr gespannt, da ich bereits vor ein paar Jahren die Verfilmung dieses Buches gesehen habe. Demnach war mir die Handlung nicht ganz unbekannt, aber allzu viel wusste ich zum Glück auch nicht mehr. Da mich der Film nicht wirklich überzeugen konnte, was vielleicht auch daran lag, dass es nicht mein Lieblingsgenre war, war ich sehr auf das Buch gespannt, da ich generell lieber lese. Nach Abschluss der Lektüre kann ich nun sagen, dass sie mir ungefähr gleichermaßen gut wie der Film gefallen hat. Man kann nicht abstreiten, dass Süskind durch die vielen Morde des Protagonisten Jean-Baptiste Grenouille ein außergewöhnliches und spannendes Thema beschreibt, was in der Literatur sonst nicht so oft aufgegriffen wird. Er schreckt nicht davor zurück, das größtenteils schreckliche Leben im 18. Jahrhundert detailliert zu beschreiben, sodass es dem Leser nicht schwerfällt, sich die Handlungsorte perfekt vorstellen zu können, auch wenn unser heutiges Leben dieser Zeit nicht mehr im geringsten entspricht. Auch die vielen Morde an den Mädchen und Frauen erzählt er genaustens nach, was dem Roman eine unfassbare Spannung verleiht. Jedoch fiel es mir durch...

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Kurzbiografie am 26.03.1949 in Ambach am Starnberger See geboren - in Holzhausen aufgewachsen (kleines, bayrisches Dorf) - Vater Wilhelm Emanuel Süßkind war ebenfalls Schriftsteller - Wohnorte: München, Seeheim am Starnberger See, Montolieu, Paris - studierte ab 1968 mittelalterliche Geschichte und neuere Geschichte - eigentlich in München, studierte aber auch 2 Semester in Frankreich, um Sprachkenntnisse zu verbessern - Kurse in Englisch, Spanisch, Latein, Griechisch, Politik, Kunst & Theologie - Bricht 1974 Studium ab - tritt kaum in der Öffentlichkeit auf, sehr medienscheu, es existieren kaum Fotos von ihm - meidet öffentliche Veranstaltungen - lehnte verschiedene Auszeichnungen ab, z.B. Französischer Preis für bestes Debüt, Tukan- Preis, FAZ-Literaturpreis - erschien nicht zur Weltpremiere des Filmes zu „Das Parfüm" am 07.09.06 - gehört zu Gründungsmitgliedern der deutschen Filmakademie 2003 - Werke: - Bücher: Der Kontrabass (1981), Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders (1985), Die Taube (1987), Die Geschichte von Herrn Sommer (1991) - Drehbücher: Der ganz normale Wahnsinn (1980), Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997), Vom Suchen und Finden der Liebe (2004) - in Werken sind Hauptfiguren meist Einzelgänger & Antihelden - stehen außerhalb der Gesellschaft - blicken auf das Treiben der Menschen Ähnlich wie die Hauptfigur Jean-Baptiste Grenouille ist auch Patrick Süßkind ein sehr scheuer Mensch, der zurückgezogen lebt. Er meidet jeglichen Kontakt mit Menschen, der nicht überlebenswichtig ist. Diese Eigenschaften erinnern besonders an die Zeit, in der Grenouille sieben Jahre lang alleine in einer Höhle gelebt hat und von den Menschen abgeschottet war. 3 3. Inhaltszusammenfassungen 3.1 Inhaltszusammenfassung Teil I Der Roman beginnt damit, dass der Protagonist Grenouille im 18. Jahrhundert am stinkendsten Ort in ganz Frankreich geboren wird - dem Pariser Fischmarkt. Auf Grund eines Missverständnisses wird seine Mutter hingerichtet und er wird daraufhin von einer Amme zur nächsten gegeben, mit der Begründung, dass er zu viel Milch trinkt. Schlussendlich wird er im Kloster aufgenommen, welche eine Amme für ihn findet. Außerdem erhält er dort auch den Namen Jean-Baptiste Grenouille. Doch auch diese bringt ihn zurück, da er ihrer Meinung nach ein Kind des Teufels ist, da er keinen eigenen Geruch hat. Pater Terrier nimmt Grenouille nun für kurze Zeit auf, jedoch ist auch ihm das Kind unheimlich und er gibt er kurzerhand an Madame Maillard weiter, der jeglicher Geruchssinn fehlt. Dort erlernt Jean-Baptiste all seine Wörter, Begriffe und Namen nur durch Gerüche. Auch das Laufen erlernt er erst mit zwei Jahren, später als alle anderen Kinder. Im Alter von sechs Jahren kann Grenouille bereits alle Gerüche im Haus und der Umgebung identifizieren. Madame Maillard denkt, dass er besondere Kräfte hat, da er im Gegensatz zu den anderen Kindern, um die sie sich ebenfalls kümmert, hat er keine Angst vor der Dunkelheit. Als der Kloster eines Tages die Zahlungen für die Pflegekinder einstellte, verkaufte Madame Maillard Grenouille an den Gerber Grimal. Dies kam ihr auch mehr als recht, da sie sich auf Grund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten mittlerweile vor Grenouille fürchtete. Bei dem Grimal ist Grenouille ein Lehrling und muss all die ekelerregenden Aufgaben erfüllen. Er übersteht die Gerberkrankheit Milzbrand, welche normalerweise tödlich verläuft, und ist danach sogar immun gegen besagte Krankheit. Folglich schätzt der Grimal ihn immer mehr wert und gewährt ihm Freiheiten. Mit 14 Jahren nimmt Grenouille erstmals einen Geruch war, der ihn nicht mehr loslässt und verfolgt diesen. Er landet bei einem Mädchen und will sich diesen Duft unbedingt aneignen und bringt sie daher später um. Baldini, ein Parfumeur aus Paris, versucht seinem Konkurrenten Pelisser den Duft ,Amor und Psyche" zu kopieren, da er glaubt, dass seine Zeit in der Parfümbranche bald vorbei sein wird. Grenouille stellt diesen Duft für ihn her und Baldini ist zunächst misstrauisch, kauft dem Grimal aber Grenouille als Lehrling ab. Er stellt für ihn daraufhin viele Parfums her und Baldini erlangt großen Erfolg durch ihn. Als letztes erfährt man in diesem Buchteil, dass Grenouille nach Grasse schickt und Baldini aber aufgrund eines Hauseinsturzes stirbt. 3.2 Inhaltszusammenfassung Teil II Nach dem Tod Baldinis ist Grenouille nun zum ersten Mal in seinem Leben auf sich alleine bestellt. Sein eigentliches Ziel, Grasse, vergisst er schnell, er entfernt sich immer weiter von den Menschen. Er genießt seine Einsamkeit und versteckt sich in den Wäldern in Plomb du Cantal. Letztendlich entdeckt Grenouille eine Höhle in den Bergen und lebt von nun an darin. In dieser Höhle entdeckt er seine Innenwelt, seine eigenen Gedanken und Träume. Er erinnert sich an die vergangenen Jahre zurück und bestraft dort alle, die ihn schlecht behandelt haben und verbannt alle schlechten Gerüche aus seinen Gedanken. Grenouille verlässt die Höhle nur, um sich Überlebenswichtiges wie Essen oder Trinken zu besorgen, ansonsten lebt er vollkommen in sich zurückgezogen. Insgesamt 7 Jahre lebt er in der Höhle, es steht jedoch eine Katastrophe hervor, die bald sein ganzes Leben verändern könnte. In einem Traum wird Grenouille bewusst, dass er selbst keinen Geruch hat, wodurch er aufschreckt und laut schreit. Ihm wird nun bewusst, dass die Welt, die er sich erschaffen hat, keineswegs zu seinem Glück führen kann und beschließt, die Höhle zu verlassen. Nach sieben Jahren kehrt er erstmals wieder in die menschliche Zivilisation zurück. Er begibt sich in die Stadt Montpellier und belügt die Anwohner, da er ihnen erzählt, dass er 7 Jahre lang von Räubern festgehalten wurde und deswegen so lange in einer Höhle gelebt hat. Kurz darauf lernt er den Lehnsherr der Stadt kennen, welcher von sich selbst denkt, dass er ein Wissenschaftler ist und der Überzeugung ist, dass Nähe zur Erde dem menschlichen Körper schadet. Dahingehend ist Grenouille natürlich das perfekte Beispiel für ihn und er hat eine Therapie entwickelt, mit dem man innerhalb von 5 Tagen wieder Mensch sein soll, welche er auch an Grenouille ausprobiert. Sein Vorhaben gelingt, jedoch hat er nicht bedacht, dass dies auch allein auf das Waschen und Schminken zurückzuführen sein könnte. Grenouille verträgt das Parfüm, was der Lehnherr hergestellt hat, nicht und überzeugt ihn deswegen, sein eigenes herstellen zu dürfen. Durch dieses neue Parfüm hat er nun erstmals an eigenen Geruch und wird von seinen Mitmenschen als richtiger Mensch wahrgenommen. Er glaubt, dass er nur richtig glücklich werden kann, wenn andere Menschen ihn lieben und akzeptieren, jedoch vergisst er in diesem Moment, dass er ihre Gefühle nicht erwidern kann. Grenouille wird von nun an auch vom Lehnsherr als echter Mensch wahrgenommen. Er hält einen Vortrag über die Theorie des Lehnsherrn und kann die Zuhörer, unter denen sogar Gelehrte sind, täuschen und der Lehnsherr wird für seine Entdeckung bzw. Theorie gefeiert. Am Ende des zweiten Teils erfährt man, dass er die Stadt verlässt und sich nach Grasse - seinem ursprünglichem Ziel verlässt. Der Lehnsherr besteigt währenddessen die Pyrenäen, um einen neuen Beweis für seine Theorie zu erbringen, kommt jedoch nicht mehr zurück. 5