Deutsch /

Lesetagebuch zu „Landnahme“ von Christoph Hein

Lesetagebuch zu „Landnahme“ von Christoph Hein

user profile picture

Lukas Nbrt

201 Followers
 

Deutsch

 

11/12/13

Lernzettel

Lesetagebuch zu „Landnahme“ von Christoph Hein

 Lesetagebuch zu ,,Landnahme" von Christoph Hein
Alle Personen:
Bernhard Haber
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina
Hollenbac

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

100

Lesetagebuch mit Figurenkonstellation zu Landnahme

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Lesetagebuch zu ,,Landnahme" von Christoph Hein Alle Personen: Bernhard Haber Thomas Nicolas Marion Demutz Peter Koller Katharina Hollenbach Sigurd Kitzerow Sohn der Flüchtlingsfamilie/Haber Banknachbar in der Grundschule, Sohn des Apothekers Klassenkameradin, Habers 1. Freundin Jugendfreund, Klassenkamerad, Schleuser Schwester Rieke, Schwägerin von Haber Thomas Nicolas Geschäftspartner Bernhard Haber ist zehn, als er 1950 mit seinen Eltern aus Breslau in eine sächsische Kleinstadt kommt, wo man Vertriebene und Ausgebombte lieber heute als morgen wieder abreisen sähe. Sich durch beißen und immer wieder Schläge einstecken - das erkennt der Junge rasch als den einzigen Weg. Dass Bernhard nach der 8. Klasse wie sein Vater eine Tischlerlehre beginnt, wundert niemanden, eher schon, dass er später zeitweise als Karussellbesitzer sagenhaft viel Geld verdient. Peter Koller, der in einem umgebauten Auto zahlende Fahrgäste nach Westberlin gebracht hat und dafür ein paar Jahre ins Gefängnis muss, weiß genauer, woher Bernhards Wohl stand stammt, aber er verpfeift ihn nicht. Überhaupt hat Haber Glück mit den Leuten um sich herum: mit seiner Frau Friederike, die ihn anhimmelt, mit seiner Schwägerin Katharina, die ihm beige bracht hat, was Liebe ist, mit dem Sägereibesitzer Sigurd, der dafür sorgt, dass Bernhard als Tischlermeister in den Kegelklub aufgenommen wird, wo die Selbständigen sich treffen, um den nötigen Einfluss auf die Politik des Ortes zu nehmen... vor 1989 und erst recht in den wilden Jahren danach. Prolog ● 1997: feierliche Eröffnung des Karnevals...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

in Guldenberg vier Männer als Organisatoren des kurzes Gespräch des ehemaligen Guldenbergers Thomas Nicolas mit Mann namens Holzwurm ● Schulzeit Bernhard Haber ● Beginn 9 Jahre alt September 1950: Haber kommt in die Klasse Fräulein Nitzschke stellt ihn vor → aus Polen übergesiedelt → ,,Polacke" - 1997: kurzes einführendes Gespräch zwischen Thomas Nicolas und Bernhard; feierliche Eröffnung des Karnevals Rahmenhandlung ist der Karnevalsumzug 1997 ● Klassenkameraden: Respekt und Selbstbewusstsein ● Haber wohnt in 2 Dachkammern auf dem Hof von Bauern Griesel Mathelehrer behandelt ihn herablassend → lässt sich nicht zurechtweisen ● ● Vater Haber = Tischler (Kein rechter Arm) Tabakscheune = Tischlerwerkstatt (zusätzlich bei Ernte helfen) ● Abbrennen der Werkstatt → keine Hilfe → Brandstiftung, Ausgrenzung Neue Werkstatt in alter Matratzenfabrik → 1 Jahr später eigene Wohnung Habers Hund wird erdrosselt → Mörder finden → droht mit Mord Marion Demutz ● - - neue Werkstatt in alter Matratzenfabrik, 1 Jahr später Umzug der Habers in eigene Wohnung Bernhards Hund Tinz umgebrachter droht den Mitschülern mit Mord Thomas' Wegzug aus Guldenberg nach Schulzeit: Erinnerung an Gespräch mit Bernhard am Bahnhof, wo dieser Kohle sammelt und nach Essensresten fragt; Bernhards Spitzname: Holzwurm Einblick ins gegenwärtige Leben 57 Jahre alt → ruhiges und glückliches Leben An Krebs erkrankt → wenige Jahre zu leben ● Rückblick in Jugendzeit und Beziehung mit Haber 7. Klasse wiederholen → Marion als seine Banknachbarin Erst kein Kontakt Haber fragt nach Spaziergang → am Fluss Zukunft Haber muss in Tischlerei helfen 3 Jahre lang sind die beiden ein Paar → erster Kuss auf dem Waldfriedhof ● ● Thomas zieht aus Guldenberg Spitzname von Haber: Holzwurm 1950: Bernhard Haber neu in 3. Klasse: Vertriebener aus Breslau- Vertriebene unerwünscht im ostdeutschen Guldenberg Thomas und Bernhard sind später Banknachbarn Mobbing durch Schüler und Lehrer Bernhards verbaler und körperlicher Widerstand einarmiger Vater findet als Tischler keine Arbeit, Unterkunft auf Hof des Bauern Griesel → dann eigene Werkstatt auf dem Bauernhof, Bernhards Mithilfe Abbrennen der Werkstatt: Überzeugung des Vaters, dass es Brandstiftung war, Klagen über Ausgrenzung durch Guldenberger, Brandstiftung festgestellt: Vater wird selbst verdächtigt ● Schulabschluss und Ausbildungsplatz → kaum Zeit für Marion Zelturlaub mit Sylvie und Bernhard → Eifersucht ● Kollektivierung der Bauern und ihrer Höfe → Bernhard ist teil und droht ● ● Marion trennt sich Bernhard hat große Werkstatt und ein Mädchen aus Spora geheiratet - 57 Jahre alt und krebskrank; drei Jahre Freundin von Bernhard (letztes Schuljahr, erste Lehr Jahre: sie Friseuse, er Tischler in Spora) - keine Gefühle für ihn, er liebt sie aber Vorstellung, wie ihr Leben mit Bernhard verlaufen wäre Andeutung, dass er jetzt reich ist Rückblick erster Kuss mit Bernhard; sein Wunsch, bei Marion baden zu dürfen Bernhards Freude über Schulabschluss und Ausbildungsplatz hat kaum Zeit für Marion damals im Zelturlaub: Marion eifersüchtig auf Sylvie, weil diese mit Bernhard über Politik spricht Peter Koller ● ● ● ● ● ● ● ● ● - - Weigerung der damaligen Bauern, ihre Höfe kollektivieren zu lassen; Bernhard unter den Agitatoren, die die Bauern bedrängen Marion trennt sich noch am selben Tag von ihm Bernhard hat Jahre später große Werkstatt und hat Mädchen aus Spora geheiratet Wohnt als Schüler in Guldenberg, stammt aus Leipzig (ausgebombt) Gleiche Schule wie Haber kennt ihn vom sehen Neue Brücke erbaut → Treffpunkt in Jugend → Treff von Haber und Koller Weißer Opel hat Panne → helfen → Wagen manipuliert → klauen Gegenstände raus Öfter treffen Brücke bei Hochwasser Frühsommer 1953 Kartoffelkäfer → sammeln Kartoffelkäfer auf Feldern Stehlen Werkzeuge, Lötlampe, Elektromotor von Baustelle an Brücke DDR: Aufstände und Streiks → Zerstörung Denkmal → beendet durch russische Panzer Gitti: Beziehung → Geburt des dunkelhäutigen Wilhelm → nicht Vater Kündigung als Schlosser → Auszug aus gemeinsamer Wohnung Berlin-Bekanntschaft mit Fieder Baut seinen Adler (Auto) um mit doppeltem Boden Zieht nach Berlin um → bekommt Aufträge → Geld Haber ist sein Kontaktmann 1961 Grenzen geschlossen und Mauern erbaut → 0,5 Jahre Arbeit als Schleuser → Haft 5,5 Jahre für Peter, Haber wird nicht verhaftet Bernhard = Tischler in Guldenberg Peter = Automechaniker in Leipzig Besuch derselben Schule, mit Bernhard: Plündern eines defekten Autos Klauen von Werkzeug und Motor von Brückenbaustelle; Aufstände und Streiks in der DDR Bernhards Lüge: Polizisten hätten Werkzeuge geklaut Zerstörung eines Denkmals durch Arbeiter-Aufstand beendet durch russischen Panzer in Guldenberg Haftstrafen für Arbeiter Beziehung mit Gitti: Geburt des dunkelhäutigen Wilhelm öffentliche Häme und Erkenntnis, dass er nicht Vater des Kindes ist-Kündigung als Schlosser, Auszug aus gemeinsamer Wohnung in Berlin Bekanntschaft mit Frieder, in dessen Schleuserbande Bernhard als Fahrer arbeitet, Treffen mit Bernhard: Umbau des Adlers" (zweiter Boden); Umzug nach Leipzig, mit Bernhard Transport einer Familie nach Westberlin dann eigene Aufträge mit großen Einnahmen Grenzschließung und Bau der Berliner Mauer 1961: Peter noch eineinhalb Jahre als Schleuser tätig, dann Verhaftung-5,5 Jahre Haft, keine Verhaftung Bernhards Katharina Hollenbach Sigurd Kitzerow - ● ● ● ● ● ● ● ● Freundschaft mit Sängerin Babsy (→ Affäre mit Bernhard) Bernhard kommt zurück zu Rieke → Hochzeit, Werkstatt in Guldenberg, Umzug in Villa, Kinder Sibylle und Paul, später Enkelkinder, Einfluss von Bernhard in der Stadt ● ● ● Bernhard als Tischler in Guldenberg: Peter nach Haft als Automechaniker in Leipzig ● 2 Jahre jünger als Haber Kindheit mit Eltern & älterer Schwester in Spora (Bauernhof) Will nicht in Landwirtschaft arbeiten (zu viele Einschränkungen) Will Elternhaus schnell verkaufen Nach Schule → Lehrstelle in Gärtnerei in Guldenberg Schwester Friederike zieht mit Haber zusammen → sucht Arbeit in Gaststätte in der Stadt Schwestern ziehen in Haus einer Witwe zur Untermiete ein Affäre mit Bernhard ● ● als 13-Jährige gegen Willen der Eltern Umzug mit älterer Schwester von Spora nach Guldenberg Schwester Rieke mit Bernhard zusammen; Katharinas Ausbildung zur Gärtnerin nach Lehre: Leiterin des Hauses der Jugend in Guldenberg, dann Karriere in Leipzig und Berlin Katharinas Affäre mit Bernhard, als sie 17 Jahre ist; kurzzeitige Lüge, sie sei schwanger Freundschaft mit Sängerin Babsy, Babsys Affäre mit Bernhard: gemeinsame Ballonfahrt nach Babsys Abschied Bernhards Rückkehr zu Rieke-Heirat; Werkstatt in Guldenberg, Umzug in Villa, Kinder Sibylle und Paul, später Enkelkinder; Einfluss Bernhards in der Stadt Besitzer des Sägewerks in Guldenberg Anfang 1960 beim Aufbau der Tischlerei Habers kennengelernt → Väter kannten sich auch Erinnerung an Schicksal des alten Haber und seinem Tod → 10 Jahre zuvor → Aufbau der Tischlerei (Sig. Vater - unachtsam.) Plötzlicher Tod von Habers Vater ➜ erhängt sich → 2 Jahre später Habers Mutter ● Sigurd besucht Eröffnung = beeindruckt Bernhard = guter Kunde für Sigurd → Mitglied Kegelclub Fehlanschlag (Brand) auf Habers Werkstatt (Beuchler verdächtigt) →→ Beuchlers Werkstatt findet statt Habers Vater eröffnet neue Werkstatt Schädelbruch (Kantholz gegen Kopf) One-night-stand mit Friederike Sohn macht Lehre bei Bernhard Firmen → halbstaatliche Betriebe 40ster Geburtstag Habers ⇒ Pfarrer berichtet von Mord an Habers Vater (erfuhr es durch Beichte) ➜ Alkoholiker Lachmann als Mörder, Beuchler = Auftragsgeber → Verzicht auf Rache Epilog ● ● ● - ● - ● Holzfabrikant, der Bernhard bei Eröffnung seiner Tischlerei kennenlernt Geschäftspartner, Nachbarn und Freunde Unfall des Vaters Haber (von Holz an Kopf getroffen): Mordversuch? - kurz darauf Suizid des Vaters durch Erhängen → Polizeiuntersuchung Gerüchte über Mord - Holzgeschäfte mit Bernhard: Bewunderung für seine wertvollen Maschinen (finanziert durch Schmugglertätigkeit) - Bernhards Aufnahme in Kegelklub (Geschäftsleute aus Guldenberg) fehlgeschlagener Brandanschlag auf Bernhards Werkstatt: Konkurrent Beuchler im Verdacht Abbrennen von Beuchlers Werkstatt: Bernhard wird verdächtigt und von Sigurd verteidigt Sigurds One-Night-Stand mit Bernhards Frau Rieke Firmen in halbstaatliche Betriebe umgewandelt: Bernhard bleibt Betriebsleiter, mehr Aufträge Sohn Paul: Lehre bei Bernhard, geht mit Sigurds Tochter Jenny, soll Sägewerk übernehmen an Bernhards 40. Geburtstag laut Pfarrer alter Haber ermordet (Beichte des verstorbenen Täters) durch Recherchen arbeitsloser Alkoholiker Lachmann als Mörder und Beuchler als Auftraggeber entlarvt-Bernhards Verzicht auf Rache, da er zufrieden und gut integriert sei Revolution, Mauerfall, Wiedervereinigung: geschäftliche Erfolge für Sigurd und Bernhard Aufbau und Struktur: Prolog und Epilog Rahmenkomposition durch aufeinander aufbauende Karneval-Szenen (1997): symbolische Eröffnung und Beschließung des 2004 erschienenen Romans Kegelklub bestimmt neuen Bürgermeister und bildet Stadtrat - Bernhard auch Präsident des Karnevalsvereins, Bernhards Klage über Ausschreitungen gegen Flüchtlinge während Feier Karnevalsfest beendet: Thomas Nicolas besichtig Guldenberg kurz und ist erstaunt über Bernhard Habers; Abreise von Thomas Nicolas ● Rahmenhandlung ist der Karnevalsumzug 1997 Karnevalsfest zu Ende: kurze Besichtigung Guldenbergs durch Thomas Nicolas fünf Kapitel fünf Erzählungen: chronologisch angeordnet (ABER mit manchen Überschneidungen zwischen den Kapiteln) und jeweils chronologisch erzählt (ABER mit vielen Vorausdeutungen) Kapitel nach Figuren benannt, die erzählen, und im Umfang sehr schwankend (zwischen ca. 50 und 150 Seiten) Erzähler unterschiedliche Wegbegleiter aus Bernhards Leben-rückblickende Berichte über den jeweiligen Lebensabschnitt mit Bernhard und gleichzeitig über ihr eigenes Leben (biografisch und autobiografisch) Abfolge der Kapitel und Bezug zu Bernhards Leben:

Deutsch /

Lesetagebuch zu „Landnahme“ von Christoph Hein

Lesetagebuch zu „Landnahme“ von Christoph Hein

user profile picture

Lukas Nbrt

201 Followers
 

Deutsch

 

11/12/13

Lernzettel

Lesetagebuch zu „Landnahme“ von Christoph Hein

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Lesetagebuch zu ,,Landnahme" von Christoph Hein
Alle Personen:
Bernhard Haber
Thomas Nicolas
Marion Demutz
Peter Koller
Katharina
Hollenbac

App öffnen

Teilen

Speichern

100

Kommentare (1)

L

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Lesetagebuch mit Figurenkonstellation zu Landnahme

Ähnliche Knows

4

Landnahme, Charakterisierung der Figuren

Know Landnahme, Charakterisierung der Figuren thumbnail

829

 

11/12/13

Unter der Drachenwand Personenkonstellation

Know Unter der Drachenwand Personenkonstellation thumbnail

5082

 

13

1

Unter der Drachenwand

Know Unter der Drachenwand  thumbnail

3654

 

11

9

Lesetagebuch-der-Vorleser

Know Lesetagebuch-der-Vorleser  thumbnail

1560

 

11

Mehr

Lesetagebuch zu ,,Landnahme" von Christoph Hein Alle Personen: Bernhard Haber Thomas Nicolas Marion Demutz Peter Koller Katharina Hollenbach Sigurd Kitzerow Sohn der Flüchtlingsfamilie/Haber Banknachbar in der Grundschule, Sohn des Apothekers Klassenkameradin, Habers 1. Freundin Jugendfreund, Klassenkamerad, Schleuser Schwester Rieke, Schwägerin von Haber Thomas Nicolas Geschäftspartner Bernhard Haber ist zehn, als er 1950 mit seinen Eltern aus Breslau in eine sächsische Kleinstadt kommt, wo man Vertriebene und Ausgebombte lieber heute als morgen wieder abreisen sähe. Sich durch beißen und immer wieder Schläge einstecken - das erkennt der Junge rasch als den einzigen Weg. Dass Bernhard nach der 8. Klasse wie sein Vater eine Tischlerlehre beginnt, wundert niemanden, eher schon, dass er später zeitweise als Karussellbesitzer sagenhaft viel Geld verdient. Peter Koller, der in einem umgebauten Auto zahlende Fahrgäste nach Westberlin gebracht hat und dafür ein paar Jahre ins Gefängnis muss, weiß genauer, woher Bernhards Wohl stand stammt, aber er verpfeift ihn nicht. Überhaupt hat Haber Glück mit den Leuten um sich herum: mit seiner Frau Friederike, die ihn anhimmelt, mit seiner Schwägerin Katharina, die ihm beige bracht hat, was Liebe ist, mit dem Sägereibesitzer Sigurd, der dafür sorgt, dass Bernhard als Tischlermeister in den Kegelklub aufgenommen wird, wo die Selbständigen sich treffen, um den nötigen Einfluss auf die Politik des Ortes zu nehmen... vor 1989 und erst recht in den wilden Jahren danach. Prolog ● 1997: feierliche Eröffnung des Karnevals...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

in Guldenberg vier Männer als Organisatoren des kurzes Gespräch des ehemaligen Guldenbergers Thomas Nicolas mit Mann namens Holzwurm ● Schulzeit Bernhard Haber ● Beginn 9 Jahre alt September 1950: Haber kommt in die Klasse Fräulein Nitzschke stellt ihn vor → aus Polen übergesiedelt → ,,Polacke" - 1997: kurzes einführendes Gespräch zwischen Thomas Nicolas und Bernhard; feierliche Eröffnung des Karnevals Rahmenhandlung ist der Karnevalsumzug 1997 ● Klassenkameraden: Respekt und Selbstbewusstsein ● Haber wohnt in 2 Dachkammern auf dem Hof von Bauern Griesel Mathelehrer behandelt ihn herablassend → lässt sich nicht zurechtweisen ● ● Vater Haber = Tischler (Kein rechter Arm) Tabakscheune = Tischlerwerkstatt (zusätzlich bei Ernte helfen) ● Abbrennen der Werkstatt → keine Hilfe → Brandstiftung, Ausgrenzung Neue Werkstatt in alter Matratzenfabrik → 1 Jahr später eigene Wohnung Habers Hund wird erdrosselt → Mörder finden → droht mit Mord Marion Demutz ● - - neue Werkstatt in alter Matratzenfabrik, 1 Jahr später Umzug der Habers in eigene Wohnung Bernhards Hund Tinz umgebrachter droht den Mitschülern mit Mord Thomas' Wegzug aus Guldenberg nach Schulzeit: Erinnerung an Gespräch mit Bernhard am Bahnhof, wo dieser Kohle sammelt und nach Essensresten fragt; Bernhards Spitzname: Holzwurm Einblick ins gegenwärtige Leben 57 Jahre alt → ruhiges und glückliches Leben An Krebs erkrankt → wenige Jahre zu leben ● Rückblick in Jugendzeit und Beziehung mit Haber 7. Klasse wiederholen → Marion als seine Banknachbarin Erst kein Kontakt Haber fragt nach Spaziergang → am Fluss Zukunft Haber muss in Tischlerei helfen 3 Jahre lang sind die beiden ein Paar → erster Kuss auf dem Waldfriedhof ● ● Thomas zieht aus Guldenberg Spitzname von Haber: Holzwurm 1950: Bernhard Haber neu in 3. Klasse: Vertriebener aus Breslau- Vertriebene unerwünscht im ostdeutschen Guldenberg Thomas und Bernhard sind später Banknachbarn Mobbing durch Schüler und Lehrer Bernhards verbaler und körperlicher Widerstand einarmiger Vater findet als Tischler keine Arbeit, Unterkunft auf Hof des Bauern Griesel → dann eigene Werkstatt auf dem Bauernhof, Bernhards Mithilfe Abbrennen der Werkstatt: Überzeugung des Vaters, dass es Brandstiftung war, Klagen über Ausgrenzung durch Guldenberger, Brandstiftung festgestellt: Vater wird selbst verdächtigt ● Schulabschluss und Ausbildungsplatz → kaum Zeit für Marion Zelturlaub mit Sylvie und Bernhard → Eifersucht ● Kollektivierung der Bauern und ihrer Höfe → Bernhard ist teil und droht ● ● Marion trennt sich Bernhard hat große Werkstatt und ein Mädchen aus Spora geheiratet - 57 Jahre alt und krebskrank; drei Jahre Freundin von Bernhard (letztes Schuljahr, erste Lehr Jahre: sie Friseuse, er Tischler in Spora) - keine Gefühle für ihn, er liebt sie aber Vorstellung, wie ihr Leben mit Bernhard verlaufen wäre Andeutung, dass er jetzt reich ist Rückblick erster Kuss mit Bernhard; sein Wunsch, bei Marion baden zu dürfen Bernhards Freude über Schulabschluss und Ausbildungsplatz hat kaum Zeit für Marion damals im Zelturlaub: Marion eifersüchtig auf Sylvie, weil diese mit Bernhard über Politik spricht Peter Koller ● ● ● ● ● ● ● ● ● - - Weigerung der damaligen Bauern, ihre Höfe kollektivieren zu lassen; Bernhard unter den Agitatoren, die die Bauern bedrängen Marion trennt sich noch am selben Tag von ihm Bernhard hat Jahre später große Werkstatt und hat Mädchen aus Spora geheiratet Wohnt als Schüler in Guldenberg, stammt aus Leipzig (ausgebombt) Gleiche Schule wie Haber kennt ihn vom sehen Neue Brücke erbaut → Treffpunkt in Jugend → Treff von Haber und Koller Weißer Opel hat Panne → helfen → Wagen manipuliert → klauen Gegenstände raus Öfter treffen Brücke bei Hochwasser Frühsommer 1953 Kartoffelkäfer → sammeln Kartoffelkäfer auf Feldern Stehlen Werkzeuge, Lötlampe, Elektromotor von Baustelle an Brücke DDR: Aufstände und Streiks → Zerstörung Denkmal → beendet durch russische Panzer Gitti: Beziehung → Geburt des dunkelhäutigen Wilhelm → nicht Vater Kündigung als Schlosser → Auszug aus gemeinsamer Wohnung Berlin-Bekanntschaft mit Fieder Baut seinen Adler (Auto) um mit doppeltem Boden Zieht nach Berlin um → bekommt Aufträge → Geld Haber ist sein Kontaktmann 1961 Grenzen geschlossen und Mauern erbaut → 0,5 Jahre Arbeit als Schleuser → Haft 5,5 Jahre für Peter, Haber wird nicht verhaftet Bernhard = Tischler in Guldenberg Peter = Automechaniker in Leipzig Besuch derselben Schule, mit Bernhard: Plündern eines defekten Autos Klauen von Werkzeug und Motor von Brückenbaustelle; Aufstände und Streiks in der DDR Bernhards Lüge: Polizisten hätten Werkzeuge geklaut Zerstörung eines Denkmals durch Arbeiter-Aufstand beendet durch russischen Panzer in Guldenberg Haftstrafen für Arbeiter Beziehung mit Gitti: Geburt des dunkelhäutigen Wilhelm öffentliche Häme und Erkenntnis, dass er nicht Vater des Kindes ist-Kündigung als Schlosser, Auszug aus gemeinsamer Wohnung in Berlin Bekanntschaft mit Frieder, in dessen Schleuserbande Bernhard als Fahrer arbeitet, Treffen mit Bernhard: Umbau des Adlers" (zweiter Boden); Umzug nach Leipzig, mit Bernhard Transport einer Familie nach Westberlin dann eigene Aufträge mit großen Einnahmen Grenzschließung und Bau der Berliner Mauer 1961: Peter noch eineinhalb Jahre als Schleuser tätig, dann Verhaftung-5,5 Jahre Haft, keine Verhaftung Bernhards Katharina Hollenbach Sigurd Kitzerow - ● ● ● ● ● ● ● ● Freundschaft mit Sängerin Babsy (→ Affäre mit Bernhard) Bernhard kommt zurück zu Rieke → Hochzeit, Werkstatt in Guldenberg, Umzug in Villa, Kinder Sibylle und Paul, später Enkelkinder, Einfluss von Bernhard in der Stadt ● ● ● Bernhard als Tischler in Guldenberg: Peter nach Haft als Automechaniker in Leipzig ● 2 Jahre jünger als Haber Kindheit mit Eltern & älterer Schwester in Spora (Bauernhof) Will nicht in Landwirtschaft arbeiten (zu viele Einschränkungen) Will Elternhaus schnell verkaufen Nach Schule → Lehrstelle in Gärtnerei in Guldenberg Schwester Friederike zieht mit Haber zusammen → sucht Arbeit in Gaststätte in der Stadt Schwestern ziehen in Haus einer Witwe zur Untermiete ein Affäre mit Bernhard ● ● als 13-Jährige gegen Willen der Eltern Umzug mit älterer Schwester von Spora nach Guldenberg Schwester Rieke mit Bernhard zusammen; Katharinas Ausbildung zur Gärtnerin nach Lehre: Leiterin des Hauses der Jugend in Guldenberg, dann Karriere in Leipzig und Berlin Katharinas Affäre mit Bernhard, als sie 17 Jahre ist; kurzzeitige Lüge, sie sei schwanger Freundschaft mit Sängerin Babsy, Babsys Affäre mit Bernhard: gemeinsame Ballonfahrt nach Babsys Abschied Bernhards Rückkehr zu Rieke-Heirat; Werkstatt in Guldenberg, Umzug in Villa, Kinder Sibylle und Paul, später Enkelkinder; Einfluss Bernhards in der Stadt Besitzer des Sägewerks in Guldenberg Anfang 1960 beim Aufbau der Tischlerei Habers kennengelernt → Väter kannten sich auch Erinnerung an Schicksal des alten Haber und seinem Tod → 10 Jahre zuvor → Aufbau der Tischlerei (Sig. Vater - unachtsam.) Plötzlicher Tod von Habers Vater ➜ erhängt sich → 2 Jahre später Habers Mutter ● Sigurd besucht Eröffnung = beeindruckt Bernhard = guter Kunde für Sigurd → Mitglied Kegelclub Fehlanschlag (Brand) auf Habers Werkstatt (Beuchler verdächtigt) →→ Beuchlers Werkstatt findet statt Habers Vater eröffnet neue Werkstatt Schädelbruch (Kantholz gegen Kopf) One-night-stand mit Friederike Sohn macht Lehre bei Bernhard Firmen → halbstaatliche Betriebe 40ster Geburtstag Habers ⇒ Pfarrer berichtet von Mord an Habers Vater (erfuhr es durch Beichte) ➜ Alkoholiker Lachmann als Mörder, Beuchler = Auftragsgeber → Verzicht auf Rache Epilog ● ● ● - ● - ● Holzfabrikant, der Bernhard bei Eröffnung seiner Tischlerei kennenlernt Geschäftspartner, Nachbarn und Freunde Unfall des Vaters Haber (von Holz an Kopf getroffen): Mordversuch? - kurz darauf Suizid des Vaters durch Erhängen → Polizeiuntersuchung Gerüchte über Mord - Holzgeschäfte mit Bernhard: Bewunderung für seine wertvollen Maschinen (finanziert durch Schmugglertätigkeit) - Bernhards Aufnahme in Kegelklub (Geschäftsleute aus Guldenberg) fehlgeschlagener Brandanschlag auf Bernhards Werkstatt: Konkurrent Beuchler im Verdacht Abbrennen von Beuchlers Werkstatt: Bernhard wird verdächtigt und von Sigurd verteidigt Sigurds One-Night-Stand mit Bernhards Frau Rieke Firmen in halbstaatliche Betriebe umgewandelt: Bernhard bleibt Betriebsleiter, mehr Aufträge Sohn Paul: Lehre bei Bernhard, geht mit Sigurds Tochter Jenny, soll Sägewerk übernehmen an Bernhards 40. Geburtstag laut Pfarrer alter Haber ermordet (Beichte des verstorbenen Täters) durch Recherchen arbeitsloser Alkoholiker Lachmann als Mörder und Beuchler als Auftraggeber entlarvt-Bernhards Verzicht auf Rache, da er zufrieden und gut integriert sei Revolution, Mauerfall, Wiedervereinigung: geschäftliche Erfolge für Sigurd und Bernhard Aufbau und Struktur: Prolog und Epilog Rahmenkomposition durch aufeinander aufbauende Karneval-Szenen (1997): symbolische Eröffnung und Beschließung des 2004 erschienenen Romans Kegelklub bestimmt neuen Bürgermeister und bildet Stadtrat - Bernhard auch Präsident des Karnevalsvereins, Bernhards Klage über Ausschreitungen gegen Flüchtlinge während Feier Karnevalsfest beendet: Thomas Nicolas besichtig Guldenberg kurz und ist erstaunt über Bernhard Habers; Abreise von Thomas Nicolas ● Rahmenhandlung ist der Karnevalsumzug 1997 Karnevalsfest zu Ende: kurze Besichtigung Guldenbergs durch Thomas Nicolas fünf Kapitel fünf Erzählungen: chronologisch angeordnet (ABER mit manchen Überschneidungen zwischen den Kapiteln) und jeweils chronologisch erzählt (ABER mit vielen Vorausdeutungen) Kapitel nach Figuren benannt, die erzählen, und im Umfang sehr schwankend (zwischen ca. 50 und 150 Seiten) Erzähler unterschiedliche Wegbegleiter aus Bernhards Leben-rückblickende Berichte über den jeweiligen Lebensabschnitt mit Bernhard und gleichzeitig über ihr eigenes Leben (biografisch und autobiografisch) Abfolge der Kapitel und Bezug zu Bernhards Leben: