Fortsetzung der Fachbegriffe zur Lyrik
Diese Seite vertieft das Verständnis für Reimschemata und führt neue Konzepte wie unreinen Reim und Kadenz ein. Sie bietet praktische Tipps zur Analyse von Gedichten und erklärt komplexere Begriffe.
Tipp: Wenn kein fester Begriff für ein Reimschema existiert, sollte man einfach das Schema selbst benennen.
Der unreine Reim wird als Konzept eingeführt, bei dem sich nur die Vokale reimen.
Beispiel: Für einen unreinen Reim: "Hier wird genauer getrennt. / Halt deine Augen gesenkt."
Ein Hauptfokus dieser Seite liegt auf dem Konzept der Kadenz. Es werden männliche und weibliche Kadenzen erklärt und mit Beispielen illustriert.
Definition: Die Kadenz bezieht sich auf die Anzahl der sich reimenden Silben am Versende. Eine männliche Kadenz hat eine betonte Endsilbe, eine weibliche zwei oder mehr Silben, wobei die vorletzte betont ist.
Die Seite führt auch den Begriff der Verswaise ein und geht dann zum Konzept des Metrums über.
Highlight: Das Metrum wird als regelmäßige Abfolge von betonten und unbetonten Silben in einem Gedicht definiert. Die Seite bietet praktische Tipps zur Identifizierung des Metrums, wie z.B. lautes Lesen.
Abschließend werden verschiedene Beispiele für metrische Muster gegeben, einschließlich Kinderreimen und klassischen Gedichtzeilen.





