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Mündliches Deutsch Abitur 2021

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 Abitur 2021
Deutsch Themenübersicht
1. Kurzprosa
1.1.
1.2.
1.3. Aspekte
2.
3.
4.
5.
Textsorten
Aufbau Analyse
Reiselyrik
2.1. Bedeutung Rei

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Kurzprosa, Reiselyrik, Argumenttypen, Kommunikationsmodelle, Roman „Der Trafikant“, Drama „Faust I“

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Abitur 2021 Deutsch Themenübersicht 1. Kurzprosa 1.1. 1.2. 1.3. Aspekte 2. 3. 4. 5. Textsorten Aufbau Analyse Reiselyrik 2.1. Bedeutung Reisen 2.2. Aufbau Analyse 2.3. Aspekte 2.4. Stilmittel 2.5. Epochenwissen Sachtexte 3.1. Thema Sprache 3.2. Argumenttypen 3.3. Der Trafikant 4.1. Inhalt Faust - Der Tragödie Erster Teil 5.1. Inhalt 5.2. Kommunikationsmodelle Figurencharakterisierung 1. Kurzprosa Textsorten Kurzgeschichte (Form der Epik) Geschichte, die in einem Zug zu lesen ist (“kurz") handelt meist von alltäglichen Begebenheiten, die eine überraschende Wendung nehmen ● • wenig Figuren, oftmals "Typen" (keine Namen, übertragbar) ● nur ein Handlungsstrang, umfasst relativ kurze Zeitspanne, kein Ortswechsel beginnt mit unmittelbarem Einstieg, keine Vorstellung der Figuren, rascher Handlungsverlauf (Höhepunkt) ➜endet offen (d.h. mehrere Ausgänge der Handlung denkbar) Parabel dient dem veranschaulichenden Erzählen ● versteht sich als eine Aufforderung zum Denken → regt den Leser anhand eines bildhaften Beispiels an, einen entsprechenden allgemeinen Sachverhalt zu finden → der Bildteil (Gesagtes, metaphorischer Bereich) der Parabel wird mit dem Sachteil (Gemeintes, thematischer Bereich / Deutungsebene) verknüpft Intention: Suche nach der Wahrheit (= Erkenntnis des sinnvollen Handelns) Appellcharakter (Unterstützung durch Einkleidung der Parabelerzählung in eine Gesprächssituation = situative, kommunikative Ebene) Aufbau Analyse 1) erste Leseeindrücke → Stichpunkte notieren, wichtige Wörter markieren 2) Basissatz: Art (Kurzgeschichte oder Parabel?), Titel, Autor, Erscheinungsjahr (und -ort) 3) Wirkung und Deutungshypothese 4) Inhalt kurz in eigenen Worten wiedergeben → Aufbau und Handlungsverlauf der Kurzgeschichte 5) Textimmanente Analyse und Interpretation → Analyseaspekte beachten → Schritt 4) kann auch parallel zu Schritt 5) ablaufen (Inhalt - Analyse - Inhalt - Analyse...) 6) Textexterne Analyse und Interpretation (Kontextwissen nutzen) → Wissen über den Autor / Prägung...

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der Erzählung durch Zeit und Ort im Text → literarische Gattung reflektieren 7) Schluss: wichtigste Analysepunkte zusammenfassen Gesagtes (Bildteil) → Überprüfung der Deutungshypothese → auch: Beurteilung des epischen Textes (z.B. Aktualität, Übertragbarkeit) 1 Gemeintes (Sachteil) Aspekte Aufbau und Handlungsverlauf Gestaltung von Anfang und Ende entscheidende Handlungsabläufe / Ereignisse Handlungsumschwünge ● innere / äußere Handlung ● Thema und Motive Figuren und Figurenkonstellationen • Charakterisierung durch den Erzähler (Erscheinungsbild, Verhalten) Selbstcharakterisierung durch Handeln, sich Verhalten, durch die Redeweisen Beziehung der Personen zueinander Kommunikationsverhalten (z.B. Redeanteile) Erzähler / Erzählverhalten ● Erzählform (Er- / Sie- / Ich-Erzähler / erlebendes oder erzählendes Ich), Erzählverhalten (auktorial = allwissend, personal, neutral), Erzählperspektive • Zuverlässigkeit des Erzählers ● szenisches oder panoramisches / berichtendes Erzählen Vermittlung von Gedanken handelnder Figuren → direkte Rede, indirekte Rede, Rede- / Gedankenbericht, erlebte Rede, innerer Monolog Orte und Räume Außenräume und Innenräume Raumelemente ● → charakterisierende / symbolische Funktionen des Raums oder von einzelnen Raumelementen Zeitstruktur ● Zeitangaben (Tages- / Jahreszeit) historische Zeit Vor-/Nachgeschichte Erzählzeit (benötigte Zeit zum Lesen, Textmenge) vs. erzählte Zeit (Zeit, die in der Erzählung erzählt wird) → zeitdeckend: Erzählzeit = erzählte Zeit → zeitraffend: Erzählzeit < erzählte Zeit → zeitdehnend: Erzählzeit > erzählte Zeit 2 Syntax ● Parataxe: nebenordnender Satzbau, der mindestens zwei einfache Sätze oder Teilsätze miteinander verbindet → oft verbunden mit beiordnender Konjunktion ("und") • Hypotaxe: Häufung von Satzverknüpfungen durch Unterordnung ● Inversionen: Umkehrung der sprachüblichen Satzgliedstellung Ellipsen, Anapher, Wiederholungen Modalität (Indikativ, Konjunktiv, Imperativ) ● Interpunktion Semantik und Wortebene Tempus • Wortwiederholungen, Antithesen Denotation: Grundbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks → z.B. der Mond als Trabant der Erde Konnotation: individuelle (emotionale) Bedeutungskomponente(n) eines sprachlichen Ausdrucks → z.B. der Mond als Gefährte der Liebenden 2. Reiselyrik Bedeutung Reisen Symbolik ● Neugierde, Abwechslung, Freiheit, schweifende Phantasie Seele: Fernweh, Heimweh, Sehnsucht, Traum etwas / jemanden verlassen, Ankommen, Erreichen eines Zieles Einsamkeit, Gesellschaft, Aufeinandertreffen mit dem Fremden • Verknüpfung von Reise und Schreiben im Reisetagebuch oder Reisebericht ● Suche nach dem Sinn des Lebens, Wunsch nach Ganzheit und Einheit ● Sinnbild für die Lebensreise / -fahrt (Geburt bis Tod) → Motivbildung der Wanderung ● Suche nach einer anderen, Glück verheißenden Welt ● Erweiterung des Bewusstseins Gedankenreise: Selbstfindung Bewegung Struktur der Reise: Aufbruch, Weg in Etappen, Ziel und Rückkehr Möglichkeiten der Fortbewegung: zu Fuß, Schiff, Zug, Auto, Kutsche, Flugzeug, Kutsche, Tiere (Gedicht kann auch aus der Perspektive eines Fortbewegungsmittels verfasst sein) ● Raumerfahrung setzt Bewegung voraus, Bewegung im geografischen Raum 3

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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