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Nathan der Weise

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Nathan der Weise
Autor: Gotthold Ephraim Lessing
Jahr: 1779
Textsorte: Dramatisches Gedicht
Aufbau: 5 Aufzüge/Akte mit jeweiligen Auftritten
Nathan der Weise
Autor: Gotthold Ephraim Lessing
Jahr: 1779
Textsorte: Dramatisches Gedicht
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Nathan der Weise Autor: Gotthold Ephraim Lessing Jahr: 1779 Textsorte: Dramatisches Gedicht Aufbau: 5 Aufzüge/Akte mit jeweiligen Auftritten Protagonisten: Nathan & Recha (Judentum), Daja (Christentum), Tempelherr (Christentum), Sultan Saladin & Sittah & Al-Hafi (Islam), Klosterbruder & Patriarch (Christentum) Zeit & Ort: In Jerusalem zur Zeit des 3. Kreuzzuges (12. JH) während Waffenstillstand Nathan: Protagonist, der dem Menschenbild der Aufklärung entspricht =>Toleranz, Humanität, Religionsfreiheit Gotthold Ephraim Lessing → 1729-1782 → wurde von einem Privatlehrer unterrichtet Studienzeit → studierte Theologie an der Uni (Wunsch vom Vater) beschäftigte sich mit Poesie und Theater → 1748-1752: Medizinstudium → 1748-1752: Versuch, als freier Schriftsteller zu leben=> Freund- schaften mit Vertretern der Aufklärung Arbeitsleben → 1760-1764: Sekretär in Breslau → 1767-1769: Scheitern einer Beteiligung an einer Druckerei Weiteres → 1776: Heirat mit Eva König → 1778/79: Tod des neugeborenen Sohnes→ kurz darauf auch Evas Tod Fragmentenstreit Auseinandersetzung mit Hamburger Pastor Goeze über Wahrheitsanspruch der Kirche/Religionen=> Publikationsverbot ->"Nathan der Weise" als Folge → durfte seine Meinung über die verschiedenen Religionen und über die Kirche nicht öffentlich sagen=> Hat Alternativen gesucht, um seine Meinung auszudrücken=> Verfassung des Dramas ,,Nathan der Weise" → Auseinandersetzung zwischen der Aufklärung und der orthodoxen Theologie Zeit der Aufklärung → Zeitalter der Neuzeit-> Epoche der Vernunft → Menschen in Europa fingen an, ihr Denken stark zu verändern → Laut Kant sollten die Menschen ihren eigenen Verstand benutzen und dabei nicht auf die Meinung von anderen fokussiert sein Anspruch auf Entfaltung der Persönlichkeit Entwicklung eines Konzepts,...

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das auf Vernunft (Rationalismus) beruht Autonomie-Gedanke: Selbst-/Mitbestimmung Loslösung von Autoritäten → Menschenbild einer angeborenen Humanität und Toleranz Komödie Komödie oder Tragödie? -positives Ende (Verbundenheit aller Religionen) -keine Heirat (Tempelherr&Recha) aber trotzdem Verbundenheit -Konflikte werden gelöst (durch Verwandtschaft/Freundschaft) -übertriebene Darstellung der Handlung-> wirkt utopisch -Negativfiguren bei der Schlussszene ausgeschlossen Tragödie -Nathans Vergangenheit -Angst Rechas vor einem anstehenden Verlust Nathans -Verrat des Tempelherrn (Patriarch will Nathan suchen) -Ausschluss Nathans bei der Umarmung am Ende => Kann nicht genau zugeordnet werden-> Ist eine Mischung aus beidem 1. Aufzug 1 Inhalt/Handlung -Heimkehr des jüdischen Kaufmanns Nathan -Bericht, dass seine Pflegetochter Recha von einem Tempelherrn vor einem Brand in Nathans Haus gerettet wurde=> Recha verehrt den Tempelherrn als Engel 2 -Wiedersehen von Nathan & Recha -Bericht über Begnadigung des Tempelherrn durch Saladin, da er dem Bruder des Sultans ähnele 3 -Begegnung Nathans mit Freund Al-Hafi -Al-Hafi (Schatzmeister von Saladin) bittet Nathan um einen Kredit 4 -Recha, Daja und Nathan sehen den Tempelherrn wieder 5 -Gespräch zwischen dem Tempelherrn & Klosterbruder -vergebliche Versuche des Klosterbruders, den Tempelherrn im Auftrag des Patriarchen für Spionagedienste bzw. Einen Anschlag auf Saladin zu gewinnen 6 -Daja lädt den Tempelherrn ein, um Recha zu besuchen -lehnt das Angebot ab, da er nichts mit Juden zu tun haben möchte Funktion Eröffnungsszene=> Einführung in die örtlichen Verhältnisse (Jerusalem) keine Informationen über die Vorgeschichte → Vorstellung der wichtigsten Figuren → Tempelherr verspottet Juden=> Andeutung auf Konfliktpotential der drei Weltreligionen 2. Aufzug 1 -Saladin & Sittah spielen Schach=> Saladin verliert -Gespräch über ausbleibende Geldsendung ihres Vaters und den auslaufenden Waffenstillstand mit den Christen 2 -Al-Hafis Ablenkungsversuche, als Sittah vorschlägt, er solle von Nathan Geld borgen 3 -Sittah befürchtet, dass Al-Hafi lügt -möchte Nathan eine Falle stellen 4 -Recha & Nathan sprechen über den Tempelherrn -Nathan denkt, Recha hat sich in ihn verliebt 5 -unfreundliche Reaktion des Tempelherrn auf Nathans Dank -Tempelherr kritisiert das Judentum -Nathan & Tempelherr schließen Freundschaft 6 -Daja sagt Nathan, dass Sultan Saladin ihn treffen möchte 7 -Wertschätzung Nathans für Saladin, weil er durch die Begnadigung des Tempelherrn auch Recha gerettet habe -Nathan durch Tempelherr an früheren Bekannten (Wolf von Filnek) erinnert 8 -Recha & Daja wollen etwas über das Gespräch erfahren -Daja soll bei Recha den Besuch des Tempelherrn ankündigen 9 -Al-Hafi warnt Nathan, dass Saladin ihn finanziell ausnehmen wird -Al-Hafi fühlt sich unwohl als Schatzmeister Funktion steigende Handlung Vorurteile werden deutlicher → Freundschaft: Nathan und Tempelherr=> Fundamentale Handlung für Aussage des Dramas → Verbindung zwischen den drei Religionen wird hergestellt 3. Aufzug 1 -Recha & Daja warten aufgeregt auf den Tempelherrn -Daja hofft auf Heirat von Recha & Tempelherrn=> damit sie nach Europa zurück kann 2 -erstes Treffen Rechas mit dem Tempelherrn -Tempelherr verliebt sich in Recha 3 -Recha ist nicht mehr "besessen" vom Tempelherrn -Daja versucht ihr einzureden, dass sie ebenfalls verliebt sei 4 -bevorstehendes Gespräch von Saladin mit Nathan -wollen ihm eine List stellen=> Geld von Nathan -Saladin ist aufgeregt=> widerspricht Humanität 5 -Nathan & Saladin treffen sich -Saladin fragt nach den 3 Religionen=> List 6 -Monolog Nathan -bemerkt die Falle=> überlegt, wie er auf Frage antworten soll 7 -Nathan erzählt eine Geschichte, um zu antworten=> RINGPARABEL -reichen sich die Hand=> Freundschaft 8 -Tempelherr macht sich Gedanken über die Liebe zu Recha=> Er darf keine Jüdin lieben 9 -Tempelherr bittet um Erlaubnis Recha heiraten zu dürfen -Nathan antwortet nicht=> denkt, dass die beiden verwandt sind 10 -Daja erzählt dem Tempelherrn, dass Recha Christin ist -Tempelherr will nicht mehr über Nathan reden Funktion → Der Baustein für den Höhepunkt im 5. Aufzug wird gelegt → Lessing drückt seine zentrale Aussage durch die Ringparabel aus 4. Aufzug 1 -Weigerung des Klosterbruders, dem Tempelherrn als Ratgeber zu dienen -Gespräch des Tempelherrn mit dem Patriarchen -Beschreibung des Verhältnisses der Ziehvaterschaft Nathans 2 -Forderung des Patriarchen: Jude, der Christenkind dem Glauben entfremdet habe, sollte hingerichtet werde -Weigerung des Tempelherrn, die Identität des Juden zu verraten 3 -Gespräch Saladin & Sittah über ihren Bruder Assad (Wolf von Filnek), der dem Tempelherrn ähnelt 4 -Tempelherr dankt Saladin für seine Begnadigung & Freilassung -sprechen über die Ähnlichkeit mit Assad -Tempelherr erzählt, dass er sich in Recha verliebt hat, aber Nathan ihm keine Zustimmung für die Hochzeit gegeben hat -Saladin bietet ihm Hilfe an 5 -Saladin möchte etwas über die Eltern vom Tempelherrn erfahren -vermutet, dass der Tempelherr der Sohn von Assad ist 6 -Daja überredet Nathan, der Hochzeit vom Tempelherrn & Recha zuzustimmen, damit Recha wieder unter Christen ist und Nathans Sünde aufgehoben ist -Nathan möchte, dass die beiden heiraten, muss aber erst etwas klären 7 -Begegnung Nathan & Klosterbruder -Klosterbruder war früher der Reitknecht von Wolf von Filnek und brachte vor 18 Jahren dessen neugeborene Tochter zu Nathan=> Wolf von Filnek ist Rechas Vater -Nathans Erzählung: Verlor 3 Tage bevor er Recha bekam seine Frau und seine sieben Kinder, weil deren Haus von Christen abgebrannt wurde=> Recha als Geschenk Gottes, dennoch Bereitschaft, Recha den Verwandten Wolfs anzuvertrauen -Recha ist Schwester des Tempelherrn 8 -Einladung Rechas in den Palast -Entschluss Dajas, Recha ihre Herkunft zu offenbaren Funktion → verzögert die Lösung des Konflikts → Konflikte nehmen ab=> mehr Freundschaften 5. Aufzug 1&2 -ein Mameluck berichtet Saladin, dass seine lang erwartete Geldkarawane aus Ägypten eingetroffen ist -gibt dem Mameluck als Belohnung für Nachricht 3 Beutel Gold=> erst nach Anmerkung, dass Saladin sonst immer sehr großzügig sei 3 -selbstkritische Überlegungen des Tempelherrn wegen seines Verrats an Nathan=> merkt, er sollte nicht böse auf Nathan sein, da er trotzdem noch Rechas Vater sei und ihr viel mitgegeben hat -Nathan & Klosterbruder kommen aus dem Haus-> Tempelherr vermutet, dass er daran schuld ist, dass der Klosterbruder herausgefunden hat, von welchem Juden er gesprochen hat 4 -Nathan bekommt das Stammbuch von Recha=> Einblick Nathans in Rechas Verwandtschaftsverhältnisse 5 -Geständnis des Tempelherrn, Nathan verraten zu haben und entschuldigt sich -bittet erneut um Heirat mit Recha; ihre Religion ist ihm egal=> um Nathan zu retten -Nathan sagt, dass Recha einen Bruder habe, bei dem der Tempelherr um Erlaubnis fragen soll=> Tempelherr denkt er habe Recha verloren, da der Bruder bestimmt nein sagt 6 -Sittah & Recha reden miteinander=> Sittah möchte Vertrauen gewinnen und als Schwester gesehen werden -Verzweiflung Rechas=> Daja hat ihre offenbart, dass sie getaufte Christin und Nathan nicht ihr leiblicher Vater ist 7 -Versprechen Saladins, dass Recha Nathan als Vater behalten dürfe, da eine Vaterschaft nicht von der Blutsverwandtschaft abhängt -bietet sich trotzdem auch als Vater an 8 -Nathan & Tempelherr kommen hinzu -Bevor Antrag vom Tempelherrn=> Offenbarung Nathans, dass der Tempelherr der Bruder von Recha ist -Tempelherr ist nicht ,,Curd von Stauffen", sondern ,,Leu von Filnek" -Recha & Tempelherr freuen sich und umarmen sich -Recha eigentlich „Blanda von Filnek" -Nathan möchte auch Vater des Tempelherrn sein=> die 3 umarmen sich -es stellt sich heraus, dass der Vater von Recha und dem Tempelherrn, Wolf von Filnek, der Bruder von Saladin, Assad ist=> Ähnlichkeit zum Tempelherrn verständlich -Recha & Tempelherr sind Nichte & Neffe von Sittah und Saladin=> die vier umarmen sich und Nathan verlässt den Raum Funktion → der familiäre Zusammenhang zwischen den Charakteren wird klar =>Religionen vermischen sich und werden zu großer Familie Hauptaussage des Dramas wird deutlich=> Religionen sollten sich gegenseitig tolerieren und friedlich miteinander leben können → weiterer Höhepunkt des Dramas → Tragödie+Komödie vorhanden ENDE Protagonisten Nathan →Hauptperson →reicher jüdischer Kaufmann →aufmerksam (bringt Recha und Daja etwas von seinen Reisen mit) →fürsorglicher Vater für Adoptivtochter Recha →großzügig →denkt vernünftig/rational & ist tolerant →regt andere an, ebenfalls ihre Vernunft zu gebrauchen →weiser Erzieher →Sinnbild eines aufklärenden und aufgeklärten Menschen Recha → Nathans Adoptivtochter →18 Jahre alt →eigentlich: Blanda von Filnek →eigentlich getaufte Christin, aber: jüdische Erziehung →schwärmerisch veranlagt (=> Tempelherr als Engel) →liebt und bewundert Nathan Daja →christliche Erzieherin von Recha →überzeugte Christin →versucht andere zu beeinflussen (Recha) →möchte unbedingt zurück nach Europa=> hofft auf Heirat von Recha & Tempelherr →schätzt Nathan sehr →denkt viel an sich Tempelherr →Name: Curd von Stauffen →Bruder von Recha; Neffe von Saladin & Sittah →wächst bei seinem Onkel Conrad von Stauffen auf →wird vom Sultan begnadigt, weil er seinem Bruder Assad ähnelt → Christ →rettet Recha aus einem brennenden Haus →hat Vorurteile=> verabscheut Juden → Vorurteile bauen sich immer mehr ab=> wird toleranter & vernünftiger →verliebt sich in Recha →impulsiv & neigt zu unreflektiertem Handeln Sultan Saladin →Herrscher von Jerusalem →Bruder von Sittah; Onkel von Recha & dem Tempelherrn →einerseits: unterdrückt das Volk; andererseits: großzügig →schätzt den Rat seiner Schwester Sittah sehr →teilweise empathisch=> will Nathan erst keine List stellen →Familienmensch=> Ende Sittah →Schwester von Saladin; Tante von Recha & Tempelherr →klug, gebildet →enges Verhältnis mit Saladin und dessen Beratung →hat ihr eigenes Geld →sie plant die List=> nicht empathisch →neugierig Patriarch →machtbesessen →Gesetze der Kirche sind ihm am wichtigsten →autoritär →will Saladin ausspionieren lassen →plant Ermordung Saladins Klosterbruder →lebt unter dem Schutz des Patriarchen → brachte Recha als neugeborenes Baby zu Nathan →humane Grundeinstellung und keine Vorurteile →warnt Nathan vor dem Patriarch Al-Hafi →Freund von Nathan →Schatzmeister des Sultans →fragt Nathan nach Geld (für den Sultan) →warnt Nathan vor Sultan Saladin Ringparabel Definition → Eine Ringparabel ist ein Gleichnis, in dem eine Geschichte erzählt wird, die sich auf eine eigentlich gemeinte Situation übertragen lässt Ringparabel in Nathan → ein wertvoller Ring wird vom Vater immer dem jeweiligen Lieblingssohn vererbt → Vater, der alle drei Söhne gleich liebt, lässt 2 Duplikate anfertigen, gibt jedem Sohn einen und stirbt → Erbstreit unter den Söhnen um die Echtheit der Dinge gingen zum Richter=> er sagte der Ring habe die Eigenschaft, den Träger bei anderen Menschen beliebt zu machen Ratschlag vom Richter: Alle Söhne sollen fest daran glauben, dass ihr Ring der richtige sei und ihre Lebensweise auch dementsprechend gestalten Funktion Höhepunkt des Dramas → Botschaft an den Leser fordert zum ethischen Handeln auf=> tolerant, frei von Vorurteilen → Saladin & Nathan werden durch Ringparabel Freund steht formal im Mittelpunkt (3. Akt) →inhaltlicher Kern des Dramas →ETHISCHER IMPERATIV Bedeutung/Aussage → Es gibt keine richtige Religion=> alle Religionen sind auf eine eigene Art und Weise richtig → 3 Ringe als die 3 Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam Ursprung => Boccaccio im 13. Jahrhundert Jude: Melchisedech (König der Gerechtigkeit) Ringe ebenfalls kaum zu unterscheiden → 5 Aufzüge mit 4-10 Auftritten häufig Enjambements keine Regieanweisungen oder Beschreibung der Schauplätze Dialogizität: Handlung als Abfolge von Dialogen => Wechsel von ruhigen und lebhaften Gesprächen→ Dynamik keine kommunikative Differenzierung der Charaktere-> gleicher Sprachgebrauch, obwohl sie aus verschiedenen Ständen kommen Bildbereiche des Dramas → → Form und Sprache → Feuermetaphorik: z.B. Nathans Haus brennt 2 mal ab=> Zerstörung Spielmetaphorik: z.B. Saladins & Sittahs Schachspiel Nathan der Weise als geschlossenes Drama → Es gibt nur wenige Personen-> oft Könige und Adelige (Saladin&Sittah) → Nur ein Ort mit wenigen Nebenschauplätzen=> Jerusalem (Hauptschauplatz) Hauptkonflikt-> Religionskonflikt → Handlungen bauen aufeinander auf → einheitliche Sprache=> durchgehende Alltagssprache trotz verschiedener Schichten Funktion/Aussage das Dramas man sollte tolerant sein und keine Vorurteile haben → keine Religion ist falsch → auch wenn es drei Weltreligionen gibt gehören alle Menschen zusammen und sind gleichwertig Toleranz hat positive Auswirkungen → friedliches Zusammenleben ist viel schöner Gattungs- und Epochenzugehörigkeit Gattung: dramatisches Gedicht=> Mischform aus Tragödie (Religionskrieg etc.) und Komödie (glückliches Ende)—> Kontrastwirkung → die Ringparabel als zentrales Element der Handlung Wiederfinden verlorener Familienmitglieder → gemischte Charaktere (positive & negative Eigenschaften) → didaktische Zielsetzung des Lehrstücks=> Erziehung des Menschen zum Humanen → Nathan als Vorbild für aktive Toleranz: Respekt gegenüber anderen Biografisch → Drama als Folge des Goeze-Streits: Publikationsverbot für Lessing Parallelen zwischen Nathan und Lessings Freund Moses Mendelssohn: beide jüdische Geschäftsmänner und Weise, die ihre Religion und Würde in feindlicher Umwelt bewahren Religionskritisch Ringparabel als Hinterfragung des Alleingültigkeitsanpruchs von Religionen Appel Nathans: Menschsein wichtiger als Religionszugehörigkeit → aufklärerische Wunderkritik: Ablehnung übermenschlicher Heldenfiguren (Nathan bringt Recha von Engelsschwärmerei ab) → Judesein als Außenseitertum: judenfeindliche Figuren (Tempelherr); Bedrohung durch Verfolgung (Tod von Nathans Familie) Pädagogisch → "Nathan der Weise" als Lehrstück: Stück zur Erziehung von Lesern/ Zuschauern zur Menschlichkeit; Vorführung einer idealtypischen Pädagogik auf Handlungsebene (z.B. Nathan befreit den Tempelherrn von seinen judenfeindlichen Vorurteilen) → keine natürlichen Väter, aber mehrere Vaterfiguren: Nathan & Saladin; Ringparabel (Ring als Vermächtnis der Vaterliebe) Akzeptanz des Inzestverbots => Tempelherr muss sich mit Bruderrolle zufrieden geben Die Situation der Juden im Mittelalter und zur Zeit der Aufklärung 1) Mittelalter in Europa → 741 n.Chr. : Juden sind frei, können Handel und Handwerk betreiben → 589 n. Chr. : Heiratsverbot zwischen Juden & Christen → 9. & 10. Jahrhundert: Oberschicht darf freie Religion ausüben 2) 18. Jahrhundert Juden waren beruflich eingeschränkt=> kein Ackerbau, Handwerken → Fast überall in Europa wurde verhindert, dass Juden kommen (Aufenthalt bezahlen, Kinder wurden weggeschickt) Erniedrigungen, Einschränkungen und Sondergesetze → waren abgesondert von der übrigen Bevölkerung 3) Ende 18. Jahrhundert Forderung nach Reform/ Verbesserung der Situation der Juden (durch Einfluss der Aufklärung) 4) Während der Kreuzzüge → 1. Kreuzzug: Judenverfolgung; Juden wurden ausgeplündert; Zwangstaufen (,,Taufe oder Tod") → 2. Kreuzzug: Juden wurden als Tiere angesehen; sollten qualvoll am Leben gelassen anstatt getötet zu werden; Juden unerwünscht Bedeutung von Jerusalem für die 3 Weltreligionen 1) Bedeutung für das Christentum → Jesus lebte und wirkte in dieser Stadt Jesus ist dort gekreuzigt worden & wieder auferstanden => Grabeskirche befindet sich in Jerusalem 2) Bedeutung für den Islam → 3. heiligste Stadt für den Islam Gebetsrichtung war früher in Richtung Jerusalem - Moschee auf dem Tempelberg-> 3. wichtigste Moschee im Islam 3) Bedeutung für das Judentum → Jüdischer König machte die Stadt 1000 v.Chr. zur Hauptstadt Tempelberg: Von dort aus soll die Welt erstanden sein Synagogen in aller Welt sind in Richtig Jerusalem ausgerichtet