Nathan der weise

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Anja

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Nathan der weise

 Einleitung
Gotthold Ephraim Lessings Tragikomödie (dramatisches Gedicht) ,,Nathan der Weise" wurde 1779
veröffentlicht und thematisiert den

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alles wichtige zu Nathan der Weise

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Einleitung Gotthold Ephraim Lessings Tragikomödie (dramatisches Gedicht) ,,Nathan der Weise" wurde 1779 veröffentlicht und thematisiert den Konflikt der drei Weltreligionen welcher durch Aufklärung in religiöser Toleranz mündet. Inhalt Aufzug 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 3.1 3.2 Ort, Personen Nathans Haus Daja, Nathan 3.3 3.4 Nathans Haus, Recha, Nathan, Daja Nathans Haus Nathan, Derwisch Nathan, Daja Platz unter den Palmen Tempelherr, Klosterbruder Platz unter den Palmen Daja, Tempelherr Palast Sittah, Saladin Palast Sittah, Saladin, Al- Hafi Palast Sittah, Saladin Nathans Haus Recha, Nathan und Daja Vor Nathans Haus Nathan, Tempelherr Vor Nathans Haus Nathan, Daja Nathan, Tempelherr Nathan, Daja Nathan, Al-Hafi Daja, Recha, Tempelherr Recha Palast Sultan, Sittah Von studyforschool aka Anja :) Daja, Recha Nathan der Weise Inhalt Rückkehr Nathans in sein Haus in Jerusalem; Rettung Rechas beim Brand des Hauses durch Tempelherrn; Recha nimmt Tempelherrn als rettenden Engel wahr Gespräch über Wunderglauben; Nathan, als Lehrer und Erzieher Gespräch zwischen Nathan und Al Hafi; Al-Hafi bittet Nathan um einen Kredit für den Sultan Recha hat den Tempelherrn gesehen Gespräch zwischen Tempelherrn und Klosterbruder; der Tempelherr soll Saladin ermorden (Auftrag des Patriarchen) Der Tempelherr lehnt die Einladung Dajas in Nathans Haus ab; er will mit einem Juden nichts zu tun haben. Schachspiel und Gespräch zwischen Saladin und Sittah; politische Ziele des Sultans. Finanzielle Probleme des Sultans; Al-Hafi, Saladin und Sittah diskutieren über Nathan als potenziellen Geldgeber. Sittahs Plan, bei Nathan Geld zu borgen. Recha wartet auf den Tempelherrn. Gespräch zwischen Nathan und dem Tempelherrn über | Pflichtbewusstsein, die drei großen Religionen und Intoleranz; die beiden schließen Freundschaft. Nathan wird zu Saladin eingeladen. Nathan fühlt sich Saladin zu Dank verpflichtet (der Sultan hatte den Tempelritter, der Recha rettete, begnadigt); Nathan...

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erfährt den Namen des Tempelherrn: Curd von Stauffen. Nathan bittet Daja, Recha auf den Besuch des Tempelherrn vorzubereiten. Al-Hafi hat das Amt des Schatzmeisters aufgegeben; er verabschiedet sich von Nathan; Recha und Daja warten auf den Tempelherrn; Gespräch über Wunderglauben und Vernunft. treffen von Recha und dem Tempelherrn; der Tempelherr bricht unerwartet auf. Recha denkt über die Begegnung mit dem Tempelherrn nach. Der Sultan und Sittah erwarten Nathan; Sittah überredet Saladin, Nathan eine Falle zu stellen. 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 4.8 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 5.7 5.8 Palast Saladin, Nathan Nathan Nathan, Saladin Tempelherr Tempelherr, Nathan Tempelherr, Daja Klosterbruder, Tempelherr Tempelherr, Patriarch Palast Saladin, Sittah Sultan, Tempelherr Palast Sittah, Saladin Daja, Nathan Nathan, Klosterbruder Daja, Nathan Palast Saladin, Mamelucken Saladin Vor Nathans Haus Tempelherr Nathan, Klosterbruder Nathan, Tempelherr Palast Recha, Sittah Palast Recha, Sittah, Saladin Palast Saladin, Nathan, Tempelherr, Recha Von studyforschool aka Anja :) Nathan der Weise Saladin fragt Nathan nach der wahren Religion Nathan denkt über die richtige Antwort auf die Frage nach. Nathan erzählt Saladin die Ringparabel; er bittet ihn um seine Freundschaft. Der Tempelherr gesteht sich seine Liebe zu Recha ein. Der Tempelherr offenbart Nathan seine Gefühle gegenüber Recha; Gespräch zwischen Daja und dem Tempelherrn über dessen Heiratswunsch und Rechas christliche Herkunft. Gespräch zwischen dem Klosterbruder und dem Tempelherrn. Tempelherr und Patriarch diskutieren, ob ein Jude ein Christenkind erziehen dürfe; Patriarch fordert Todesstrafe Die Anleihe Nathans trift ein; Saladin und Sittah erinnern sich ihres Bruders Assad. Der Tempelherr beklagt sich, dass Nathan ihm die Hand Rechas verweigere; der Sultan will sich für den Tempelherrn einsetzen. Sittah und Saladin mutmaßen angesichts der Ähnlichkeiten, dass der Tempelherr ein Sohn ihres Bruders Assad sein könnte; Recha soll in den Palast geholt werden. Daja bittet Nathan, die Heirat zwischen dem Tempelherrn und Recha zu ermöglichen. Der Klosterbruder kommt zu Nathan; Rechas Herkunft wird geklärt. Daja berichtet Nathan von Sittahs Wunsch, Recha am Hofe des Sultans zu sehen; Daja will Recha über ihre Abstammung informieren. Die Geldnot Saladins wird beendet. Saladin lässt sich vom Krieg im Libanon berichten und schickt Geld dorthin. Der Tempelherr wartet vor Nathans Haus; er fürchtet, dem Patriarchen zu viel anvertraut und Nathan dadurch in Gefahr gebracht zu haben. Der Klosterbruder überbringt Nathan das Buch von Rechas Vater, das die Verwandtschaftsverhältnisse aufklären soll. Gespräch zwischen dem Tempelherrn und Nathan; Geständnis des Tempelherrn, Rechas Herkunft zu kennen sowie mit dem Patriarchen gesprochen zu haben; erneute Bitte des Tempelherrn, Recha heiraten zu dürfen. Gespräch zwischen Recha und Sittah; Recha hat von Daja ihre wahre Herkunft erfahren. Recha befürchtet, ihren Vater zu verlieren; Saladin versucht, sie zu beruhigen. Alle Hauptpersonen sind versammelt; Nathan legt die verwandtschaftlichen Beziehungen offen: Der Tempelherr ist in Wahrheit der Bruder Rechas; sein Geburtsname war Leu von Filnek. Recha und Leu sind Kinder von Assad, dem Bruder von Saladin und Sittah; alle umarmen sich. Charaktere Nathan ● ● ● ● Sein Antagonist ist der Patriarch ● Saladin ● ● ● ● Muslime ● Bruder von Sittah und Assad ● Sein Schatzmeister ist Al-Hafi Humane Grundeinstellung Widersprüchlicher Charakter Sorgt sich um seine Familie Großherzig Als Kind war es klein und zierlich Schätzt Sittahs Rat bei politischen Entscheidungen Kann nicht mit Geld umgehen -> hoher Lebensstandard Sittah gibt ihm Kredite, ohne sein Wissen Begnadigt Tempelherr wegen Ähnlichkeit Assads Jude ● Klosterbruder ist sein Vertrauensbruder ● Friedensstifter: will Konflikt zwischen Tempelherr und Nathan lösen Ist seiner Position bewusst: sieht Nathan erst als Untertan an Autoritär Ringparabel: berührt, schämt sich, selbstkritisch „Ich staub, ich nichts" ● Einsichtig, Wandlung, belehrbar, wird toleranter Tolerant, kein Freund der Glaubenskriege Tempelherr ● Nathan der Weise Haushaltshelferin/ Beziehung mit Daja Recha ist seine Ziehtochter Al-Hafi ist sein Freund reicher Kaufmann und Menschenfreund Glaube an Humanität und Toleranz rational ● Rechas Bruder ● Christ Verliebt in Recha Epoche Aufklärung Vater ist Derwisch/ Assad Religiös bedingte Vorurteile Bekenntnis zur Humanität und Toleranz im Laufe der Handlung kühl und abweisend zu Beginn durch militaristischen Denkweise Antisemiten -> nimmt Recha nicht ernst Widerspruch liebe zu recha und auferlegte Werte -> Gewissenskonflikt Sucht rat beim Patriarch Zeit der Handlung Ein Tag in Jerusalem des Jahres 1192 ● Unsicherheit -> mangelndes Selbstbewusstsein Befreundet mit Nathan nach Aufklärung -> “Sind Christ und Jude eher Christ und Jude als Mensch? Von studyforschool aka Anja :) Themen der Tragikomödie Religiöse Toleranz und Aufklärung Bauform Aristotelisch gebautes geschlossenes fünfaktiges Drama Recha ● ● ● ● Al-Hafi ● Patriarch Sittah Jude u. Christ Vater ist Derwisch/ Assad Verliebt in Tempelherr Schwester von Tempelherr Ihre Gesellschafterin ist Daja Ihr Ziehvater ist Natan Wächst ohne religiöse Einflüsse auf Muslime Wird auch Ein Emir genannt Schatzmeister von Saladin Freund von Nathan Christ ● Antagonist von Nathan ● Machtbewusster und autoritärer Bischof Möchte Nathan töten ● Dogmatiker ● Muslime Schwester von Saladin und Assad Strategisch -> versiert im Schachspiel, investiert in Finanzen pragmatisch -> stellt eigenen Luxus zurück, drängt Saladin Geld zu leihen vorurteilsbehaftet -> kritisiert Christen im allgemeinen schwer ● freigiebig -> nicht im selben Maß wie Saladin aber bereit sich selbst zurück zu nehmen politikinteressiert ->beteiligt sich am Tagesgeschehen, berät Saladin ● beeinflussend -> drängt Saladin zum Handeln Daja Christ Gesellschafterin von Recha ● Haushelferin/Beziehung mit Nathan ● Nathan der Weise Dogmatiker Klosterbruder Christ ● Nathan ist sein Vertrauensbruder ● Brachte Recha zu Nathan Dient dem Patriarch Von studyforschool aka Anja :) Nathan der Weise Zentralmotiv Ringparabel -Saladin fragt Nathan welche die wahre Religion ist ->Nathan antwortet mit Ringparabel Nathan der Weise Zu Beginn ist nur ein Ring Vorhanden Wirkung: Beliebtheit, Vorrechte, legitimiert Herrschaft Voraussetzung: Zuversicht im praktischen Tun des Guten Vater kann sich nicht entscheiden, wem er den Ring geben soll und fertigt zwei Duplikate an -> drei nicht unterscheidbare Ringe Wirkung: schaffen Streit um Echtheit, Selbstgerechtigkeit, gegenseitiges Anklagen Richterspruch Echtheit der Ringe nicht beweisbar Wahrheit durch den Menschen nicht ermittelbar handeln als Prüfstein: ideal der von Vorurteilen freien Nächstenliebe Von studyforschool aka Anja :) Geschichtliche Überlieferung Die drei Weltreligionen die durch Vernunft nicht unterscheidbare Offenbarungsreligion Kriegerische Auseinandersetzungen untereinander Welche Religion ist die einzig wahre? darstellen Maximen politisch-religiösen Handelns Toleranz, Pluralismus und ,,friedlicher Wettstreit" angesichts der Grenzen menschlicher Erkenntnisfähigkeit in der Wahrheitsfrage der Religionen Aussage Keine der Religion ist besser oder Gott wohlgefälliger Die Wahrheit in der Religion liegt im Handeln, also in dem, was man aus seinem Glauben macht Kein Mensch ist im Besitz der Wahrheit, er kann nur danach streben. Nicht die Wahrheit besitzen wollen, sondern danach selbstständig suchen Aufruf zu Toleranz, Vernunft, Menschlichkeit, Selbstständigkeit (die Anschauung der Aufklärung)

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H

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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erfährt den Namen des Tempelherrn: Curd von Stauffen. Nathan bittet Daja, Recha auf den Besuch des Tempelherrn vorzubereiten. Al-Hafi hat das Amt des Schatzmeisters aufgegeben; er verabschiedet sich von Nathan; Recha und Daja warten auf den Tempelherrn; Gespräch über Wunderglauben und Vernunft. treffen von Recha und dem Tempelherrn; der Tempelherr bricht unerwartet auf. Recha denkt über die Begegnung mit dem Tempelherrn nach. 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Der Tempelherr offenbart Nathan seine Gefühle gegenüber Recha; Gespräch zwischen Daja und dem Tempelherrn über dessen Heiratswunsch und Rechas christliche Herkunft. Gespräch zwischen dem Klosterbruder und dem Tempelherrn. Tempelherr und Patriarch diskutieren, ob ein Jude ein Christenkind erziehen dürfe; Patriarch fordert Todesstrafe Die Anleihe Nathans trift ein; Saladin und Sittah erinnern sich ihres Bruders Assad. Der Tempelherr beklagt sich, dass Nathan ihm die Hand Rechas verweigere; der Sultan will sich für den Tempelherrn einsetzen. Sittah und Saladin mutmaßen angesichts der Ähnlichkeiten, dass der Tempelherr ein Sohn ihres Bruders Assad sein könnte; Recha soll in den Palast geholt werden. Daja bittet Nathan, die Heirat zwischen dem Tempelherrn und Recha zu ermöglichen. Der Klosterbruder kommt zu Nathan; Rechas Herkunft wird geklärt. Daja berichtet Nathan von Sittahs Wunsch, Recha am Hofe des Sultans zu sehen; Daja will Recha über ihre Abstammung informieren. Die Geldnot Saladins wird beendet. Saladin lässt sich vom Krieg im Libanon berichten und schickt Geld dorthin. Der Tempelherr wartet vor Nathans Haus; er fürchtet, dem Patriarchen zu viel anvertraut und Nathan dadurch in Gefahr gebracht zu haben. Der Klosterbruder überbringt Nathan das Buch von Rechas Vater, das die Verwandtschaftsverhältnisse aufklären soll. Gespräch zwischen dem Tempelherrn und Nathan; Geständnis des Tempelherrn, Rechas Herkunft zu kennen sowie mit dem Patriarchen gesprochen zu haben; erneute Bitte des Tempelherrn, Recha heiraten zu dürfen. Gespräch zwischen Recha und Sittah; Recha hat von Daja ihre wahre Herkunft erfahren. Recha befürchtet, ihren Vater zu verlieren; Saladin versucht, sie zu beruhigen. Alle Hauptpersonen sind versammelt; Nathan legt die verwandtschaftlichen Beziehungen offen: Der Tempelherr ist in Wahrheit der Bruder Rechas; sein Geburtsname war Leu von Filnek. Recha und Leu sind Kinder von Assad, dem Bruder von Saladin und Sittah; alle umarmen sich. Charaktere Nathan ● ● ● ● Sein Antagonist ist der Patriarch ● Saladin ● ● ● ● Muslime ● Bruder von Sittah und Assad ● Sein Schatzmeister ist Al-Hafi Humane Grundeinstellung Widersprüchlicher Charakter Sorgt sich um seine Familie Großherzig Als Kind war es klein und zierlich Schätzt Sittahs Rat bei politischen Entscheidungen Kann nicht mit Geld umgehen -> hoher Lebensstandard Sittah gibt ihm Kredite, ohne sein Wissen Begnadigt Tempelherr wegen Ähnlichkeit Assads Jude ● Klosterbruder ist sein Vertrauensbruder ● Friedensstifter: will Konflikt zwischen Tempelherr und Nathan lösen Ist seiner Position bewusst: sieht Nathan erst als Untertan an Autoritär Ringparabel: berührt, schämt sich, selbstkritisch „Ich staub, ich nichts" ● Einsichtig, Wandlung, belehrbar, wird toleranter Tolerant, kein Freund der Glaubenskriege Tempelherr ● Nathan der Weise Haushaltshelferin/ Beziehung mit Daja Recha ist seine Ziehtochter Al-Hafi ist sein Freund reicher Kaufmann und Menschenfreund Glaube an Humanität und Toleranz rational ● Rechas Bruder ● Christ Verliebt in Recha Epoche Aufklärung Vater ist Derwisch/ Assad Religiös bedingte Vorurteile Bekenntnis zur Humanität und Toleranz im Laufe der Handlung kühl und abweisend zu Beginn durch militaristischen Denkweise Antisemiten -> nimmt Recha nicht ernst Widerspruch liebe zu recha und auferlegte Werte -> Gewissenskonflikt Sucht rat beim Patriarch Zeit der Handlung Ein Tag in Jerusalem des Jahres 1192 ● Unsicherheit -> mangelndes Selbstbewusstsein Befreundet mit Nathan nach Aufklärung -> “Sind Christ und Jude eher Christ und Jude als Mensch? 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