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Lea-Sophie Köhler
FOS19 Deutsch
In der Rede am Abend des 11.Septembers 2001 spricht der damalige Präsident der Vereinigten
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11/12/13

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-Beispiel Analyse -Rede am Abend des 11.Septembers -George W. Bush

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Redeanalyse Lea-Sophie Köhler FOS19 Deutsch In der Rede am Abend des 11.Septembers 2001 spricht der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush über den Terroranschlag auf das World Trade Center am 11.08.01. Er spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Angriff auf die bürgerliche Freiheit und erwähnt dabei die verschiedenen Opfer, die an diesem Tag ihr Leben verloren haben. In den Menschen habe dieser Tag zwar tiefe Emotionen geweckt, jedoch sei das Volk aber stark, großartig und entschlossen. Weiter sagt er auch, dass Amerika aufgrund seiner endlosen Möglichkeiten und wegen seiner bekannten Freiheitspolitik zum Angriffsziel geworden sei. Amerika reagiere auf das Geschehen mit Mut, Fürsorge, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Des Weiteren habe er den Krisenplan sofort in Kraft gesetzt und alle weiteren notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Volkes ergriffen. Es werde mit allen Mitteln nach den Tätern gesucht, wobei auch die Kongressmitglieder Hilfe leisten. Im Namen des amerikanischen Volkes bedankt er sich bei allen Helfenden, spricht für den Frieden und bittet um Gebete für die Opfer, wie auch für die Trauernden. Hierbei erwähnt er mitunter einen Psalm aus der Bibel und spricht den Menschen Mut zu. Die Rede lässt sich in vier Abschnitte einteilen. Im ersten Abschnitt wird das Geschehene genauer beschrieben und es wird genauer auf die Opfer und die Ausführung der Tat eingegangen....

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Hier wird auch deutlich, was für eine große Masse an Mensch betroffen ist und das so ziemlich jeder unter dem erlebten leidet (vgl. Z.1-14.). Im nächsten Teil der Rede wird die Einsatzbereitschaft des amerikanischen Volkes deutlich. Es wird erwähnt, dass das Volk trotz allem einen starken Zusammenhalt besitzt und Sie sich nicht leicht geschlagen geben werden. Ebenso werden die Menschen bzw. Gruppen von Ihnen erwähnt, die den Vereinigten Staaten nun Hilfe leisten und helfen wo Sie nur können (vgl.Z.14-35). Die Rede geht weiter mit der Aufzählung von all den verschiedenen Notwendigkeiten, Maßnahmen und Mitteln, die nun ergriffen werden, um den Amerikanern Schutz und Sicherheit bieten zu können. Hier wird auch auf einen militärischen Gegenschlag eingegangen. Im Namen des amerikanischen Volkes bedankt sich Bush bei allen Helfern, sowie auch bei den Kongressmitgliedern. Es wird deutlich, wie stabil der Staat trotz der Angriffe ist. Die höchste Priorität ist der Schutz der Bürger (vgl.Z.35-68). Im letzten Abschnitt seiner Rede spricht der Präsident über den Trost, den er in der Religion findet. Er bittet um Gebete für die Trauernden und die Opfer udn erwähnt hierbei mitunter einen Psalm aus der Bibel. Der letzte Abschnitt ist allgemeinen stark religiös geprägt (vgl.Z.69-87). Die Rede weißt im allgemeinen eine einfache Sprache auf, so dass Sie relativ leicht zu verstehen ist. Besonders auffällig sind die ständigen Wiederholungen der Wörter "uns" und "unsere" (vgl. Z.1; Z.2; Z.29; Z.36; Z.37; Z.40; Z.42 ...). Durch diese Wiederholung wird die strake Verbunden und die Zusammengehörigkeit des Volkes deutlich und immer wieder hervorgehoben. Der Redner vermittelt seinen Zuhörern dieses Gefühl und stellt sich damit auf die gleiche Ebene wie Sie. So entsteht das Gefül der Gemeinschaft und Gleichheit. Das selbe Gefühl entsteht auch durch die häufige Wiederholung von "wir" (vgl. Z.31; Z.25...). Weiter ist die Metapher in Zeile 13-17 auffällig "Amerika wurde zum Angriffsziel, weil wir das strahlendste Leuchtfeuer der Freiheit und der Möglichkeiten der Welt sind. Und niemand wird es schaffen, dieses Licht auszulöschen". Das strahlende Leuchtfeuer steht für die hohe Aufmerksamkeit, die durch die große Freiheit und die vielen Möglichkeiten erregt wird. Früher haben sich Schiffe nach einem Leuchtfeuer gerichtet und in diesem Fall sei Amerika so hervor gestochen, dass sich die Torroranschläge darauf richten konnten. Redeanalyse Lea-Sophie Köhler FOS19 Deutsch In der Rede finden wir viele Aufzählungen. Es werden zum Beispiel die verschiedenen Opfer, beziehungsweise die verschiedenen Gruppen der Opfer aufgezählt oder auch die Gefühle, die an diesem Tag in den Menschen ausgelöst wurden (vgl.Z.5-8; Z.11-14). Diese Aufzählungen verdeutlicht das Ausmaß der Geschehnisse und zeigen ganz klar, wie viele Menschen und vor allem was für eine breite Gruppe von Menschen betroffen ist. Des Weiteren wird die Metapher "Stahl" und "Fundamente" in Z.20-24 genannt. " Terroranschläge können zwar die Fundamente unserer größten Gebäude erschüttern, aber die Fundamente Amerikas können sie nicht berühren. Diese Angriffe zerstören Stahl, aber sie können der stählernen amerikanischen Entschlossenheit nichts anhaben". Mit "Fundamente Amerikas" ist die Basis, sprich die Werte der Amerikaner gemeint, die vor allem Freiheiten, Eigenständigkeit, das Streben nach Glück und Erfolg sowie Toleranz beinhalten. Diese Werte können nicht von einem Terroranschlag zerstört werden. Mit "stählernen amerikanischen Entschlossenheit" ist ebenfalls gemeint, dass die Entschlossenheit der Amerikaner stark und nur schwer zu zerstören ist. In Z. 68 ist die Metapher "Krieg gegen den Terrorismus" auffällig. Zugleich war dies auch die Geburtsstunde dieser Metapher. Krieg bedeutet hier, dass sich zwei Seiten aktiv bekämpfen, bis eine von beiden Seiten aufgibt. Diese Metapher ist etwas missglückt, denn Amerika gibt sich nur schwer zu schlagen und der Terrorismus kann nicht endgültig besiegt werden, da es viel mehr ein Konzept ist und kein Staat oder eine Person darstellt. Eine weitere Metapher finden wir in Z.80-81 "Amerika hat schon anderen Feinden die Stirn denn geboten, und das werden wir diesmal auch tun”. Durch den Ausdruck "Feinden die Stirn geboten" betont der Redner, dass Amerika bereits viele, sogar die meisten Kriege in der Vergangenheit gewonnen hat. Dies löst in den Zuhörern Mut und Zuversicht aus und gibt ihnen ein positives Gefühl. Am Ende der Rede erwähnt Bush einen Psalm aus der Bibel. Z.72-76 "Und ich bete, dass sie von einer Macht getröstet werden, die größer ist als wir, wie in Psalm 23 überliefert: "Und ob ich auch wanderte durchs finstere Tal fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir." Auch in weiteren Stellen des letzten Teils erwähnt er Gott und die Religion (vgl. Z.86). Ein großer Teil der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ist sehr religiös und viele von Ihnen glauben stark an Gott. Hier wird ein tiefes Gefühl der amerikanischen Religiösität erzeugt und er findet in dem Glauben und in Gott Mut, Zuversicht und Hoffnung. Diese Gefühle werden automatisch auf die Zuhörer übertragen. Die Rede richtet sich an Amerikaner aus allen möglichen Schichten, an junge und alte, an Trauernde und an Betroffene. Dies sieht man daran, dass immer wieder das gesamte Volk mit einer einfachen und verständlichen Sprache angesprochen wird. Er möchte ausdrücken, wie stark Amerika ist und wie stark auch die Zusammengehörigkeit ist. Er möchte ein Gefühl von Sicherheit, Trost und Ruhe in den Bürgern schaffen und Ihen zeigen, dass er alles in seiner Macht stehende tut, um Ihnen Schutz und Sicherheit zu gewähren. Dies gelingt ihm sehr gut, weil er immer wieder die Gemeinschaft betont und sich von den "normalen" Leuten auf eine Ebene stellt "was wir alles tun". Er arbeitet sich gezielt von den schlechten zu den guten Aspekten hoch, sodass die guten Aspekte, der Mut und die Hoffnung möglist lange in den Gedächtnis der Menschen bleibt. Ich persönlich finde die Rede sehr gelungen und vor allem sehr verständlich geschrieben. Die Rede ist sehr geschickt und ausdrucksstark. Ich glaube, dass wenn ich einer der Zuhörer gewesen wäre, Ich in der Rede Mut und Hoffnung gefunden hätte und froh gewesen wäre, wenn ich zugehört hätte. Redeanalyse Lea-Sophie Köhler FOS19 Deutsch Bewundernswert finde ich auch, dass die Rede noch am selben Tag der Ereignisses geschrieben wurde, also in einer so kurzen Zeit und dafür trotzdem so überzeugend und gut ist.

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Die höchste Priorität ist der Schutz der Bürger (vgl.Z.35-68). Im letzten Abschnitt seiner Rede spricht der Präsident über den Trost, den er in der Religion findet. Er bittet um Gebete für die Trauernden und die Opfer udn erwähnt hierbei mitunter einen Psalm aus der Bibel. Der letzte Abschnitt ist allgemeinen stark religiös geprägt (vgl.Z.69-87). Die Rede weißt im allgemeinen eine einfache Sprache auf, so dass Sie relativ leicht zu verstehen ist. Besonders auffällig sind die ständigen Wiederholungen der Wörter "uns" und "unsere" (vgl. Z.1; Z.2; Z.29; Z.36; Z.37; Z.40; Z.42 ...). Durch diese Wiederholung wird die strake Verbunden und die Zusammengehörigkeit des Volkes deutlich und immer wieder hervorgehoben. Der Redner vermittelt seinen Zuhörern dieses Gefühl und stellt sich damit auf die gleiche Ebene wie Sie. So entsteht das Gefül der Gemeinschaft und Gleichheit. Das selbe Gefühl entsteht auch durch die häufige Wiederholung von "wir" (vgl. Z.31; Z.25...). Weiter ist die Metapher in Zeile 13-17 auffällig "Amerika wurde zum Angriffsziel, weil wir das strahlendste Leuchtfeuer der Freiheit und der Möglichkeiten der Welt sind. Und niemand wird es schaffen, dieses Licht auszulöschen". Das strahlende Leuchtfeuer steht für die hohe Aufmerksamkeit, die durch die große Freiheit und die vielen Möglichkeiten erregt wird. Früher haben sich Schiffe nach einem Leuchtfeuer gerichtet und in diesem Fall sei Amerika so hervor gestochen, dass sich die Torroranschläge darauf richten konnten. Redeanalyse Lea-Sophie Köhler FOS19 Deutsch In der Rede finden wir viele Aufzählungen. Es werden zum Beispiel die verschiedenen Opfer, beziehungsweise die verschiedenen Gruppen der Opfer aufgezählt oder auch die Gefühle, die an diesem Tag in den Menschen ausgelöst wurden (vgl.Z.5-8; Z.11-14). Diese Aufzählungen verdeutlicht das Ausmaß der Geschehnisse und zeigen ganz klar, wie viele Menschen und vor allem was für eine breite Gruppe von Menschen betroffen ist. Des Weiteren wird die Metapher "Stahl" und "Fundamente" in Z.20-24 genannt. " Terroranschläge können zwar die Fundamente unserer größten Gebäude erschüttern, aber die Fundamente Amerikas können sie nicht berühren. Diese Angriffe zerstören Stahl, aber sie können der stählernen amerikanischen Entschlossenheit nichts anhaben". Mit "Fundamente Amerikas" ist die Basis, sprich die Werte der Amerikaner gemeint, die vor allem Freiheiten, Eigenständigkeit, das Streben nach Glück und Erfolg sowie Toleranz beinhalten. Diese Werte können nicht von einem Terroranschlag zerstört werden. Mit "stählernen amerikanischen Entschlossenheit" ist ebenfalls gemeint, dass die Entschlossenheit der Amerikaner stark und nur schwer zu zerstören ist. In Z. 68 ist die Metapher "Krieg gegen den Terrorismus" auffällig. Zugleich war dies auch die Geburtsstunde dieser Metapher. Krieg bedeutet hier, dass sich zwei Seiten aktiv bekämpfen, bis eine von beiden Seiten aufgibt. 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Ein großer Teil der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ist sehr religiös und viele von Ihnen glauben stark an Gott. Hier wird ein tiefes Gefühl der amerikanischen Religiösität erzeugt und er findet in dem Glauben und in Gott Mut, Zuversicht und Hoffnung. Diese Gefühle werden automatisch auf die Zuhörer übertragen. Die Rede richtet sich an Amerikaner aus allen möglichen Schichten, an junge und alte, an Trauernde und an Betroffene. Dies sieht man daran, dass immer wieder das gesamte Volk mit einer einfachen und verständlichen Sprache angesprochen wird. Er möchte ausdrücken, wie stark Amerika ist und wie stark auch die Zusammengehörigkeit ist. Er möchte ein Gefühl von Sicherheit, Trost und Ruhe in den Bürgern schaffen und Ihen zeigen, dass er alles in seiner Macht stehende tut, um Ihnen Schutz und Sicherheit zu gewähren. Dies gelingt ihm sehr gut, weil er immer wieder die Gemeinschaft betont und sich von den "normalen" Leuten auf eine Ebene stellt "was wir alles tun". Er arbeitet sich gezielt von den schlechten zu den guten Aspekten hoch, sodass die guten Aspekte, der Mut und die Hoffnung möglist lange in den Gedächtnis der Menschen bleibt. Ich persönlich finde die Rede sehr gelungen und vor allem sehr verständlich geschrieben. Die Rede ist sehr geschickt und ausdrucksstark. Ich glaube, dass wenn ich einer der Zuhörer gewesen wäre, Ich in der Rede Mut und Hoffnung gefunden hätte und froh gewesen wäre, wenn ich zugehört hätte. Redeanalyse Lea-Sophie Köhler FOS19 Deutsch Bewundernswert finde ich auch, dass die Rede noch am selben Tag der Ereignisses geschrieben wurde, also in einer so kurzen Zeit und dafür trotzdem so überzeugend und gut ist.