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Romantik, Aus dem Leben eines Taugenichts, Woyzeck, Michael Kohlhaas, Corpus Delicti

Romantik, Aus dem Leben eines Taugenichts, Woyzeck, Michael Kohlhaas, Corpus Delicti

 Q1
Deutsch LK Abitur 2020/2021
Romantik
Die Romantik ist eine Epoche der Kulturgeschichte, zeitlich anzusiedeln vom späten 18.
Jahrhundert

Romantik, Aus dem Leben eines Taugenichts, Woyzeck, Michael Kohlhaas, Corpus Delicti

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Q1 Deutsch LK Abitur 2020/2021 Romantik Die Romantik ist eine Epoche der Kulturgeschichte, zeitlich anzusiedeln vom späten 18. Jahrhundert bis tief in das 19. Jahrhundert hinein. Merkmale der Romantik Grundthemen: Seele, Gefühle, Individualität und Leidenschaft in der Literatur materialisiert durch Motive der Sehnsucht, Todessehnsucht, Fernweh, Einsamkeit in der Fremde etc. wiederkehrende Schauplätze: Natur, ruinenhafte Gebäude, Friedhöfe, Naturlandschaften wiederkehrender äußerer Inhalt: Wechsel der Jahreszeiten (oft vom Sommer zum Herbst und zum Winter), Einbruch der Nacht und dergleichen; düsteres Stimmungsbild (Goethes Werther erschießt sich etwa um Mitternacht vor Heiligabend) oft psychische/psychologische (unterbewusste) Elemente, teils ironische Ausprägung in Prosa, Drama und Lyrik Hintergrund: Ablehnung der Wissenschaft und der Industrialisierung durch die zeitgenössischen Dichter, Kritik am Selbstbild des Menschen, der lediglich dem Profit dient die äußere Form von romantischer Literatur ist dabei völlig offen, kein festgesetztes Schema, im Gegensatz zu den strengen Normen der Klassik Sinnbild der romantischen Sehnsucht: die Blaue Blume Hang zur Improvisation und freiem Schöpfertum, Phantasie und Kreativität stehen über allem Roman als wichtigstes Instrument zur Veröffentlichung von Gedanken, innerhalb dessen konnte ohne Regeln Reflexion, Erzählung und lyrische Stimmungen miteinander verbunden werden, auch als Bildungs- und Entwicklungsroman bezeichnet oftmals Mischung von verschiedenen Formen: Einbindung von Liedern, Gedichten, kleinen Szenen in Romane Hauptvertreter der deutschen Romantik: Joseph Freiherr von Eichendorf Heinrich Heine Clemens Brentano E.T.A. Hoffmann Novalis Friedrich Schlegel Achim von Arnim Wilhelm Grimm Selbstverständnis der Dichter und Schriftsteller in der Romantik Literaten der Romantik verstehen sich...

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als an keine Zwänge gebundene Geistesgrößen immer wird versucht, universalpoetische Werke zu schaffen, in denen Illusion und Realität ineinander übergehen dadurch sollen alle Sinne/Empfindungen angeregt werden dadurch auch Anspruch auf die Macht über die Gefühle des Lesers; aufgebaute Vorstellungen und Stimmungen werden oft durch ironische und zynische Elemente mutwillig zerstört (teils nur durch wenige Worte) Aus dem Leben eines Taugenichts Inhalt: Kapitel 1: Der Protagonist wird vom eigenen Vater als Taugenichts apostrophiert, wird von seinem Vater dazu aufgefordert, die Mühle zu verlassen und in der Welt sein Glück zu suchen Der Vater sieht sich nicht mehr in der Lage, den Faulenzer durchzufüttern. So bricht er mit seiner Geige, die er „recht artig spielte", fröhlich und wohlgemut. Aufbruch ohne Ziel Begegnung mit den Damen (Begierde nach der schönen, lieben Frau, Aurelie Die Frauen laden ihn ein mitzufahren und weisen ihm den hinteren Wagentritt als Platz zu Der Taugenichts nimmt das Angebot an, er freut sich über sein Glück, bemerkt aber gleichzeitig den Verlust der Annehmlichkeiten des Daseins in der Mühle und in seinem Dorf Ankunft im Schloss (der Stadt Wien) Bieten ihm Arbeit als Gärtner (Sagt Ja) Taugenichts entzieht sich oft der Arbeit, denkt an sein Dorf und an die schöne Frau aus der Kutsche, die er häufiger im Garten aus einiger Entfernung bewundern kann Fahrt auf dem Boot (unter anderem mit Aurelie) ● ● ● ● Als die Gesellschaft hinter den Büschen verschwunden ist, überkommt Taugenichts eine große Traurigkeit und er wirft sich weinend ins Gras Kapitel 2: ● ● Zolleinnehmer stirbt, Taugenichts wird vom Amtmann zum Einnehmer befördert Er bezieht daher das Zollhäuschen und übernimmt nicht nur das Amt, sondern wird mit den diversen Tabakspfeifen, der Schlafmütze, den grünen Pantoffeln, dem prächtigen roten Schlafrock mit den gelben Punkten des alten Zolleinnehmers dessen genaues Abbild als Philister Verwandlung des Gemüsegartens in einen Blumengarten Auseinandersetzung mit Portier Taugenichts legt jeden Abend selbstgebundenen Blumenstrauß auf steinerden Tisch Seit jenem Abend, als Taugenichts erwischt wird (Blumen werden nicht mehr abgeholt) Ihm gefällt die Existenz als Steuereinnehmer nicht mehr, das Sitzen vor der Tür wird ihm langweilig und der Gedanke, fortzugehen, meldet sich gelegentlich Dem rückkehrenden alten Mann zu Ehren gibt es eine Maskerade Gnädige Frau möchte einen Strauß (Taugenichts verwechselt schöne mit älterer Frau) ● Sieht schöne Frau auf dem Balkon mit Offizier, ist enttäuscht und Reiselust kommt hoh Verlässt Wiener Schloss südwärts nach Italien Kapitel 3 Trifft Bauern, den er nach dem Weg fragt (sagt nicht wohin) Der Bauer weist ihn unfreundlich zurück, was dem Taugenichts missfällt Schläft in einem Garten unter einem Apfelbaum und träumt von gnädiger Frau (wird von Grobian geweckt) Gelangt an ein Wirtshaus. Bauernvolk tummelt sich um ihn, spielt mit der Geige Ihm wird Geld angeboten, dies weist er jedoch zurück Sieht Mädchen (die ihm Wein brachte) gehen und im dunklen Wald verschwinden Auf dem Weg ins Dorf B. hat er sich verirrt Wird von einem Reiter angesprochen und als Zolleinnehmer erkannt. Es stellt sich heraus, dass sie, die Maler Leonhard und Guido, häufig Gäste im Schloss gewesen sind und sich auf einer Reise nach Italien befinden Kapitel 4 ● ● ● ● ● ● Kapitel 5 ● ● ● ● Die beiden Maler und der Taugenichts kommen vor B. an Es steht eine Kutsche bereit für sie ● Taugenichts soll sich umziehen Reisen mit der Kutsche nach Italien und er genießt das Leben Rasten über Nacht in einem Wirtshaus ● ,,Männlein" fragt ihn über seinen Aufenthalt aus Am nächsten Morgen sind die Maler weg und haben ihm einen Geldbeutel und einen Zettel hinterlassen Taugenichts reist allein weiter Kapitel 6 Er befindet sich in der Kutsche ohne zu wissen, wo es hingeht Die Reise wird fortgesetzt, bis der Taugenichts kein Geld mehr hat Ein Reiter kommt aus dem Walde hervor und kreuzt ihren Weg Sie erreichen ein Schloss, dort wird er von einem Mann und einer Frau in Empfang genommen Wird verwöhnt mit delikaten Speisen Von einer Magd wird er nach seinem Mahl in sein Schlafgemach geführt Legt sich in sein Bett und lauscht der Natur Als er am nächsten Morgen erwacht, weiß er zunächst nicht, wo er ist. Dann aber kommen in den Erlebnissen der letzten Nacht in den Sinn Entdeckt in seinem Zimmer eine kleine Tapetentür (führt zum Zimmer der hübschen Magd) Entdeckt das schlafende Mädchen auf einem Bett Erkundet den Garten und trifft dabei auf den Studenten, der ihn anfangs ignoriert und nach einem kurzen Gespräch wegläuft Er hinterfragt die Offenheit und Verhaltensweisen der Besitzer/Bewohner des Schlosses Er erfährt, dass das Schloss einem Grafen gehört Erhält ein Paket von seiner angebeteten Dame aus Wien, indem sie ihn bitter wieder zurück zu ihm zu kommen Feiert ein Fest mit allen Bewohnern des Schlosses aufgrund der guten Nachricht Verkündet seine frühzeitige Abreise (verärgert die Besitzer) Wollen ihn ohne sein Wissen aufhalten (sperren ihn ein) Taugenichts versucht zu fliehen (bekommt Hilfe vom Studenten) ● Bemerkt, dass der Student verrückt ist du flieht in den Wald Kapitel 7 ● ● ● ● ● Kapitel 8 ● ● In dem Garten herrscht großer Tumult Maler Eckbrecht beschuldigt junges Mädchen, ihn zu hintergehen, weil dieses nicht bereit ist, ihm einen Zettel zu zeigen, den es bei sich trägt Junges Mädchen steckt Taugenichts einen Zettel zu Taugenichts irrt in einem Garten umher, in dem er auf ein Gartenhaus trifft ● In dem Gartenhaus sitzt eine Frau mit einer Gitarre ● ● Unterwegs erfährt der Taugenichts, dass er sich wenige Meilen vor Rom befindet Er freut sich „die heilige Stadt“ zu sehen, und wandert über eine große Heide, auf der, wie man sagt, „die Frau Venus begraben liegt" Flucht nach Rom (Kindheitsschwämerei) Seine Erwartungen an Rom werden bestätigt (genaue Beschreibungen der Natur und Umgebung) Taugenichts wird in seiner Wahrnehmung getäuscht, indem eine Frau das gleiche Lied singt (er denkt es wäre Aurelie ->naiv) Wünsche bestimmen seine Wahrnehmung der Umgebung Er findet Trost in der Musik ● Durch seine Musik knüpft er Kontakt mit dem deutschen Maler Wird zu einem Frühstück eingeladen Von ihm erfährt er, dass eine Gräfin auf der Suche nach beiden Malern und dem Musikanten ist ● Taugenichts läuft durch die Straßen von Rom Nach der Mittagsruhe trifft er auf den deutschen Maler Maler möchte mit ihm in einen Garten gehen, um dort Leute zu treffen, die ihm etwas über die Gräfin erzählen können Taugenichts erkennt in dem Gebüsch eine Gestalt, die auf die Gartenhütte zu schleicht und stürzt auf sie los Gestalt entpuppt sich als das junge Mädchen (Kammerjungfer) Frau, die Gitarre spielt, ist nicht seine geliebte Gräfin Taugenichts kehrt nun Rom bzw. Italien den Rücken zu Taugenichts will wieder nach Wien Kapitel 9 Ist auf dem Weg von Italien zurück nach Wien zum Schloss Trifft in Österreich 3 Prager Studenten; sie musizieren und ziehen mit ihm weiter Zuvor nehmen sie noch ein Mahl ein; danach gehen sie zur Schiffsanlegestelle Treffen dort einen Pfarrer, der von einem jungen Herrn begleitet wird, dieser reitet jedoch weg Sie wurden damit beauftragt den Taugenichts nach Wien zu bringen, wovon dieser zunächst nichts ahnt ● Nach einigen hochgelehrten lateinischen Gesprächen unter den Studenten und dem Pfarrer und einigen Liedern erreichen sie schließlich Wien Kapitel 10 ● ● ● ● ● Vater: ● hat. Aurelie und der Taugenichts gestehen sich ihre Liebe und sie berichtet ihm, dass sie ein Waisenkind ist und der Portier ihr Onkel ist Beschließen nach der Trauung nach Italien zu reisen Beschreibung Vater&Mutter in ihrer Bedeutung des Taugenichts ● ● ● ● Ein junges Mädchen ist Passagier und es stellt sich während der Fahrt auf der Donau heraus, dass es auf dem Weg in Schloss der gnädigen Frau Gräfin ist, um dort Kammerjungfer zu werden Sie erzählt von einer dort bevorstehenden Hochzeit der Gräfin mit einer alten heimlichen Liebschaft ● ● Ankunft am Schloss in Wien Schaut in sein altes Zollhaus hinein, trifft auf den „alten Einnehmer“ Erstaunt erkennt er die Stimme von Maler Guido, welcher ein Lied singt Er folgt der Stimme in den Garten und stellt fest, dass er dort zwei Damen sitzen Eine von ihnen ist seine geliebte Aurelie, welche aufschreit, als sie ihn sieht Er wird von einer kleinen Mädchenschar umrundet, welche ein Hochzeitslied singen Maler Leonhard führt Aurelie zum Taugenichts und hält eine Rede über die Liebe Er erkennt in der anderen jungen Dame, den Maler Guido Maler Leonhard versucht dem Taugenichts kurz die gesamte Situation zu erklären: Leonhard ist in Flora, die Tochter der Gräfin, verliebt. Sie aber war bereits einem anderen versprochen. Leonhard entführte Flora daraufhin, wobei sie sich als Maler Guido verkleidet Kontrastfigur zum Taugenichts Sorgt für seinen Sohn Positive Figur (gibt seinem Sohn Geld) Vater Philister, Spießbürger (durch sein Spießbürgertum eine verurteilende Person, aus Sicht der Romantiker) Der Taugenichts hat die Romantik seiner Mutter geerbt, sie hat ihm früher Geschichten erzählt Der Vater ist die Kontrastfigur zur Mutter (Philister, Spießbürger x Romantikerin) Der Taugenichts idealisiert seine Mutter, er verschönert die Vergangenheit und seine Kindheitserinnerung Bevor sie im Himmel war, ist sie da wirklich als Romantikerin durch Leben gegangen? Man idealisiert das Bild eines Menschen, mit dem man weniger in Erfahrung gebracht hat, weil man zu alter Erinnerung mit ihm hat Romantiker verbinden sich mit dem Religiösen Symbolik der weißen Lilie WEIBLICHKEIT Es sind vor allem ihre Form, die Unterschiede in den Farben und der süße Duft, die die Lilie zu einem Symbol der Weiblichkeit machen. Diese Bedeutung geht zurück bis ins alte Ägypten. Auch griechische und römische Bräute wurden mit Lilien gekrönt, in der Hoffnung auf ein reines und fruchtbares Leben.

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Aufbruch ohne Ziel Begegnung mit den Damen (Begierde nach der schönen, lieben Frau, Aurelie Die Frauen laden ihn ein mitzufahren und weisen ihm den hinteren Wagentritt als Platz zu Der Taugenichts nimmt das Angebot an, er freut sich über sein Glück, bemerkt aber gleichzeitig den Verlust der Annehmlichkeiten des Daseins in der Mühle und in seinem Dorf Ankunft im Schloss (der Stadt Wien) Bieten ihm Arbeit als Gärtner (Sagt Ja) Taugenichts entzieht sich oft der Arbeit, denkt an sein Dorf und an die schöne Frau aus der Kutsche, die er häufiger im Garten aus einiger Entfernung bewundern kann Fahrt auf dem Boot (unter anderem mit Aurelie) ● ● ● ● Als die Gesellschaft hinter den Büschen verschwunden ist, überkommt Taugenichts eine große Traurigkeit und er wirft sich weinend ins Gras Kapitel 2: ● ● Zolleinnehmer stirbt, Taugenichts wird vom Amtmann zum Einnehmer befördert Er bezieht daher das Zollhäuschen und übernimmt nicht nur das Amt, sondern wird mit den diversen Tabakspfeifen, der Schlafmütze, den grünen Pantoffeln, dem prächtigen roten Schlafrock mit den gelben Punkten des alten Zolleinnehmers dessen genaues Abbild als Philister Verwandlung des Gemüsegartens in einen Blumengarten Auseinandersetzung mit Portier Taugenichts legt jeden Abend selbstgebundenen Blumenstrauß auf steinerden Tisch Seit jenem Abend, als Taugenichts erwischt wird (Blumen werden nicht mehr abgeholt) Ihm gefällt die Existenz als Steuereinnehmer nicht mehr, das Sitzen vor der Tür wird ihm langweilig und der Gedanke, fortzugehen, meldet sich gelegentlich Dem rückkehrenden alten Mann zu Ehren gibt es eine Maskerade Gnädige Frau möchte einen Strauß (Taugenichts verwechselt schöne mit älterer Frau) ● Sieht schöne Frau auf dem Balkon mit Offizier, ist enttäuscht und Reiselust kommt hoh Verlässt Wiener Schloss südwärts nach Italien Kapitel 3 Trifft Bauern, den er nach dem Weg fragt (sagt nicht wohin) Der Bauer weist ihn unfreundlich zurück, was dem Taugenichts missfällt Schläft in einem Garten unter einem Apfelbaum und träumt von gnädiger Frau (wird von Grobian geweckt) Gelangt an ein Wirtshaus. Bauernvolk tummelt sich um ihn, spielt mit der Geige Ihm wird Geld angeboten, dies weist er jedoch zurück Sieht Mädchen (die ihm Wein brachte) gehen und im dunklen Wald verschwinden Auf dem Weg ins Dorf B. hat er sich verirrt Wird von einem Reiter angesprochen und als Zolleinnehmer erkannt. Es stellt sich heraus, dass sie, die Maler Leonhard und Guido, häufig Gäste im Schloss gewesen sind und sich auf einer Reise nach Italien befinden Kapitel 4 ● ● ● ● ● ● Kapitel 5 ● ● ● ● Die beiden Maler und der Taugenichts kommen vor B. an Es steht eine Kutsche bereit für sie ● Taugenichts soll sich umziehen Reisen mit der Kutsche nach Italien und er genießt das Leben Rasten über Nacht in einem Wirtshaus ● ,,Männlein" fragt ihn über seinen Aufenthalt aus Am nächsten Morgen sind die Maler weg und haben ihm einen Geldbeutel und einen Zettel hinterlassen Taugenichts reist allein weiter Kapitel 6 Er befindet sich in der Kutsche ohne zu wissen, wo es hingeht Die Reise wird fortgesetzt, bis der Taugenichts kein Geld mehr hat Ein Reiter kommt aus dem Walde hervor und kreuzt ihren Weg Sie erreichen ein Schloss, dort wird er von einem Mann und einer Frau in Empfang genommen Wird verwöhnt mit delikaten Speisen Von einer Magd wird er nach seinem Mahl in sein Schlafgemach geführt Legt sich in sein Bett und lauscht der Natur Als er am nächsten Morgen erwacht, weiß er zunächst nicht, wo er ist. Dann aber kommen in den Erlebnissen der letzten Nacht in den Sinn Entdeckt in seinem Zimmer eine kleine Tapetentür (führt zum Zimmer der hübschen Magd) Entdeckt das schlafende Mädchen auf einem Bett Erkundet den Garten und trifft dabei auf den Studenten, der ihn anfangs ignoriert und nach einem kurzen Gespräch wegläuft Er hinterfragt die Offenheit und Verhaltensweisen der Besitzer/Bewohner des Schlosses Er erfährt, dass das Schloss einem Grafen gehört Erhält ein Paket von seiner angebeteten Dame aus Wien, indem sie ihn bitter wieder zurück zu ihm zu kommen Feiert ein Fest mit allen Bewohnern des Schlosses aufgrund der guten Nachricht Verkündet seine frühzeitige Abreise (verärgert die Besitzer) Wollen ihn ohne sein Wissen aufhalten (sperren ihn ein) Taugenichts versucht zu fliehen (bekommt Hilfe vom Studenten) ● Bemerkt, dass der Student verrückt ist du flieht in den Wald Kapitel 7 ● ● ● ● ● Kapitel 8 ● ● In dem Garten herrscht großer Tumult Maler Eckbrecht beschuldigt junges Mädchen, ihn zu hintergehen, weil dieses nicht bereit ist, ihm einen Zettel zu zeigen, den es bei sich trägt Junges Mädchen steckt Taugenichts einen Zettel zu Taugenichts irrt in einem Garten umher, in dem er auf ein Gartenhaus trifft ● In dem Gartenhaus sitzt eine Frau mit einer Gitarre ● ● Unterwegs erfährt der Taugenichts, dass er sich wenige Meilen vor Rom befindet Er freut sich „die heilige Stadt“ zu sehen, und wandert über eine große Heide, auf der, wie man sagt, „die Frau Venus begraben liegt" Flucht nach Rom (Kindheitsschwämerei) Seine Erwartungen an Rom werden bestätigt (genaue Beschreibungen der Natur und Umgebung) Taugenichts wird in seiner Wahrnehmung getäuscht, indem eine Frau das gleiche Lied singt (er denkt es wäre Aurelie ->naiv) Wünsche bestimmen seine Wahrnehmung der Umgebung Er findet Trost in der Musik ● Durch seine Musik knüpft er Kontakt mit dem deutschen Maler Wird zu einem Frühstück eingeladen Von ihm erfährt er, dass eine Gräfin auf der Suche nach beiden Malern und dem Musikanten ist ● Taugenichts läuft durch die Straßen von Rom Nach der Mittagsruhe trifft er auf den deutschen Maler Maler möchte mit ihm in einen Garten gehen, um dort Leute zu treffen, die ihm etwas über die Gräfin erzählen können Taugenichts erkennt in dem Gebüsch eine Gestalt, die auf die Gartenhütte zu schleicht und stürzt auf sie los Gestalt entpuppt sich als das junge Mädchen (Kammerjungfer) Frau, die Gitarre spielt, ist nicht seine geliebte Gräfin Taugenichts kehrt nun Rom bzw. Italien den Rücken zu Taugenichts will wieder nach Wien Kapitel 9 Ist auf dem Weg von Italien zurück nach Wien zum Schloss Trifft in Österreich 3 Prager Studenten; sie musizieren und ziehen mit ihm weiter Zuvor nehmen sie noch ein Mahl ein; danach gehen sie zur Schiffsanlegestelle Treffen dort einen Pfarrer, der von einem jungen Herrn begleitet wird, dieser reitet jedoch weg Sie wurden damit beauftragt den Taugenichts nach Wien zu bringen, wovon dieser zunächst nichts ahnt ● Nach einigen hochgelehrten lateinischen Gesprächen unter den Studenten und dem Pfarrer und einigen Liedern erreichen sie schließlich Wien Kapitel 10 ● ● ● ● ● Vater: ● hat. Aurelie und der Taugenichts gestehen sich ihre Liebe und sie berichtet ihm, dass sie ein Waisenkind ist und der Portier ihr Onkel ist Beschließen nach der Trauung nach Italien zu reisen Beschreibung Vater&Mutter in ihrer Bedeutung des Taugenichts ● ● ● ● Ein junges Mädchen ist Passagier und es stellt sich während der Fahrt auf der Donau heraus, dass es auf dem Weg in Schloss der gnädigen Frau Gräfin ist, um dort Kammerjungfer zu werden Sie erzählt von einer dort bevorstehenden Hochzeit der Gräfin mit einer alten heimlichen Liebschaft ● ● Ankunft am Schloss in Wien Schaut in sein altes Zollhaus hinein, trifft auf den „alten Einnehmer“ Erstaunt erkennt er die Stimme von Maler Guido, welcher ein Lied singt Er folgt der Stimme in den Garten und stellt fest, dass er dort zwei Damen sitzen Eine von ihnen ist seine geliebte Aurelie, welche aufschreit, als sie ihn sieht Er wird von einer kleinen Mädchenschar umrundet, welche ein Hochzeitslied singen Maler Leonhard führt Aurelie zum Taugenichts und hält eine Rede über die Liebe Er erkennt in der anderen jungen Dame, den Maler Guido Maler Leonhard versucht dem Taugenichts kurz die gesamte Situation zu erklären: Leonhard ist in Flora, die Tochter der Gräfin, verliebt. 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Man idealisiert das Bild eines Menschen, mit dem man weniger in Erfahrung gebracht hat, weil man zu alter Erinnerung mit ihm hat Romantiker verbinden sich mit dem Religiösen Symbolik der weißen Lilie WEIBLICHKEIT Es sind vor allem ihre Form, die Unterschiede in den Farben und der süße Duft, die die Lilie zu einem Symbol der Weiblichkeit machen. Diese Bedeutung geht zurück bis ins alte Ägypten. Auch griechische und römische Bräute wurden mit Lilien gekrönt, in der Hoffnung auf ein reines und fruchtbares Leben.