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Sandmann Charaktere

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 E. T. A. HOFFMANN
DER SANDMANN
DAS ÖDE HAUS
ht=
Ever and meanin
5
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Coppelius
Forsch

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Charakterisierungen der wichtigsten Personen im Buch der Sandmann

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E. T. A. HOFFMANN DER SANDMANN DAS ÖDE HAUS ht= Ever and meanin 5 if Beziehungen der Charaktere untereinander eine Person? Coppelius Forschung Vater destabilisierende Wirkung Coppola Angst Forschungsobjekt = Sandmann, Angst Entfremdung d. Vaters zu früher Tod Mutter Liebe, Fürsorge Liebe, Bewunderung, Forschung Olimpia perfekte Frau Liebe (Narzissmus) Nathanael Freunde, Brüder "Tochter" Siegmund Vertrauter Ziehbruder, Lothar stabilisierende Wirkung Verlobte, Liebe Rationalität Spalanzani Forschungsobjekt Student / Professor Clara Geschwister Nathanael Nathanael ist der träumerische Protagonist der Erzählung ist offen für das Wunderbare und extrem selbstbezogen Dem rationalen Denken ist er nur bedingt aufgeschlossen, da für ihn das Gefühl zählt -Geschenk Gottes Namensgebung ist sicherlich als eine Anspielung Hoffmanns auf den Genie-Kult der Romantik und des Sturm-und-Drang zu sehen. - Durch sein Gefühlsbetontheit und Offenheit für das Wunderbare entspricht Nathanael ebenfalls diesem Bild des Romantikers - Er ist ein junger Mann, der in der Stadt G. Physik bei dem berühmten Professor Spalanzani studiert und in seiner Freizeit Gedichte schreibt = - Aufgewachsen ist er mit mehreren Geschwistern bei seinen Eltern - Jedoch kommt der Vater bei geheimen alchemistischen Versuchen ums Leben, als Nathanael elf Jahre alt ist - Diese führt der Vater zusammen mit dem abstoßenden Advokaten Coppelius durch, den Nathanael für den Sandmann hält, da er immer mit einer Sandmanngeschichte ins Bett geschickt wird, wenn dieser zu Besuch kommt - Einmal hat Nathanael sich im Büro seines Vaters versteckt und sieht, dass der Sandmann der Advokat Coppelius ist. Dieser entdeckt ihn und jagt ihm große Angst ein, indem er ihm Hände und Füße ab- und wieder...

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anschraubt und sagt, dass er ihm die Augen stehlen will. Der Vater kann letzteres zwar verhindern, aber Nathanael trägt ein Trauma von diesem Erlebnis davon. - Seine Ängste und Wahnvorstellungen projiziert er als erwachsener Student auf den Wetterglashändler Coppola, in dem er den Advokaten Coppelius erkannt haben will. Dies weckt seine alten Kindheitsängste, führt aber auch dazu, dass Nathanael es mit Coppelius aufnehmen will, um den Tod des Vaters zu rächen. - Er ahnt, dass von dieser Person ein Unheil für ihn ausgeht, was sich am Ende durch seinen Selbstmord bewahrheitet. Er ist der einzige, der diese Gefahr erkennen kann, was auch an seiner Überzeugung liegt, dass es neben der tatsächlichen Realität noch eine zweite Wirklichkeit gibt, die nicht mit den Sinnen und dem Verstand wahrgenommen werden kann, sondern nur durch Ahnung und Gefühl. Er kann diese zweite Welt dank seiner hohen künstlerischen Vorstellungskraft betreten. - Nathanaels Sicht auf die Welt führt aber auch zur Isolation, da er in seinem Umfeld mit seinen Ansichten allein ist und er auch nicht verstanden wird. Dies zeigt sich insbesondere da, als er versucht, Clara die Mystik näherzubringen. Sie hat aber keinen Zugang dazu und langweilt sich, was Nathanael als Gefühlskälte interpretiert. - Verständnis findet er dagegen bei der stillen Automatenpuppe Olimpia, die ihm stets aufmerksam zuhört und keine eigene Meinung hat. Er merkt nicht, dass Olimpia nur eine Puppe ist, weil er sich auf sie projiziert und daher meint, eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Das, was er eigentlich findet, ist aber nur er selbst. Darin zeigt sich seine große Ich-Bezogenheit und Selbstverliebtheit. - Sein Gefühlsleben ist durchweg von Extremen geprägt. So ist Coppelius teuflisch, Clara sein liebes süßes Engelsbild und Olimpia die himmlisch-schöne Frau. Wenn jemand anderer Meinung als er selbst ist, dann wendet Nathanael sich von dieser Person ab. Dies sieht man daran, dass ihn Claras Widerworte und Belehrungen von ihr entfremden und auch als sein Freund Siegmund sich wegen seiner Liebe zu Olimpia wundert, zieht er sich zurück und konzentriert sich stattdessen verstärkt auf seine Angebetete. - Die Vermischung von Fantasie und Wirklichkeit sowie Nathanaels überschäumende Gefühle treiben ihn am Ende in den Tod. Hoffmann zeigt an dem Protagonisten, dass eine extreme romantische Weltsicht zu Isolation und in Nathanaels Fall in letzter Konsequenz zum Tod führt. Klara - ist Nathanaels Verlobte und ist zusammen mit ihrem Bruder Lothar von dessen Mutter nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen worden - - Sie ist lebenslustig und rational veranlagt. Deshalb fällt es ihr schwer, Nathanaels Träumereien ernst zu nehmen. - Sie reflektiert rational und lässt sich von Gefühlen nicht blenden. Damit ist sie mit ihrer aufklärerischen Vernunft der Gegenpart zu dem gefühlsbetonten Romantiker Nathanael. Optisch ist Clara keine klassische Schönheit, aber sie ist ebenmäßig gewachsen, hat sehr schöne blonde Haare und strahlende blaue Augen. - Von ihrer Art her ist sie eher ruhig und schweigsam, hat aber einen wachen Verstand. - Einerseits ist sie lebenslustig und unbeschwert wie ein Kind, aber andererseits hat sie ein zartes weibliches Gemüt. - Da sie sich nicht von anderen blenden lässt und Menschen schnell durchschaut, wird sie von einigen als kalt und gefühllos angesehen. - Laut dem Erzähler trifft dies aber nicht wirklich auf sie zu, da sie gefühlvoll und kindlich, aber dabei auch verständig sei. - Sie ist mit Nathanael verlobt, dessen Mutter sie und ihren Bruder Lothar als Waisen eines entfernten Verwandten bei sich aufgenommen hat. - Als ihr Verlobter zum Studieren in eine andere Stadt zieht, ist sie sehr traurig und freut sich umso mehr, wenn er zu Besuch daheim ist. - Allerdings kann sie Nathanaels Gedanken und Gefühle nicht immer verstehen. · Sie erklärt ihrem Verlobten, dass dieses Schlimme nur in seiner Fantasie geschehen ist und seine Abneigung gegen Copplius durch dessen Kinderhass und die Tatsache, dass er ihnen abends den Vater entzogen hat, gekommen sei. - An dunkle Mächte glaubt sie nicht in der Weise wie es Nathanael tut. Für sie kann es so etwas nur geben, wenn man selbst dafür empfänglich ist. Diese Empfindsamkeit dafür sieht sie bei Träumern, jedoch nicht bei rationalen Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und ihre Ziele verfolgen. - Vom Leben wünscht sie sich eine Familie und das häusliche Glück. Dies findet sie aber alles erst nach Nathanaels Tod. Sie kommt über ihn hinweg und heiratet einen anderen Mann, mit dem sie zwei Söhne hat. Die Familie wohnt auf dem Land und Clara führt ein glückliches Leben. Es ist fraglich, ob sie mit dem so gegensätzlichen Nathanael auch dieses Glück hätte finden können oder ob ihre unterschiedliche Auffassung von der Welt nicht immer zwischen ihnen gestanden hätte. Nathanaels Vater - Nathanaels Vater ist ein ruhiger und ausgeglichener Mann, der von seiner Familie für seine bedächtige Art sehr geschätzt wird. - Die Kinder lieben es besonders, wenn er abends Geschichten erzählt und alle beieinander sind. - Der Vater ist ein Familienmensch, der seine Liebsten gerne um sich hat. - Neben dieser ruhigen Seite hat der Vater aber auch einen ausgeprägten Forscherdrang, weswegen er zusammen mit dem alten Advokaten Coppelius alchemistische Versuche durchführt. Zu diesem Zweck hat er in seinem Arbeitszimmer sogar ein verstecktes Labor eingebaut. Die Kinder sollen davon nichts mitbekommen und werden daher an den Abenden, an denen Coppelius kommt, früher ins Bett geschickt. - In Bezug auf die Experimente ist Coppelius die treibende Kraft, auch wenn der Vater die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und einiges an Geld investiert. Dass er (mittlerweile) nicht mehr so überzeugt davon ist, merkt man daran, dass er an den Abenden, an denen weitere Versuche anstehen, sehr schweigsam ist. Weshalb er Coppelius nicht sagen kann, dass er eigentlich damit aufhören will, bleibt offen. Dass der Advokat das Sagen hat, merkt man daran, dass der Vater nur durch Flehen verhindern kann, dass dieser Nathanael die Augen ausreißt, als er ihn beim heimlichen Beobachten ihrer Experimente erwischt. Der Vater kann ihm nicht deutlich sagen, dass er aufhören soll. - Erst vor dem letzten Besuch von Coppelius scheint der Vater entschlossen zu sein, sich nicht mehr an den Experimenten zu beteiligen. Er verspricht seiner Familie, dass dies das letzte Mal sein wird, dass er Versuche mit dem Advokaten durchführt. Zu diesem Zeitpunkt kann er allerdings nicht ahnen, dass sich das dadurch bewahrheitet, dass er an diesem Abend durch eine Explosion stirbt.

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Er kann diese zweite Welt dank seiner hohen künstlerischen Vorstellungskraft betreten. - Nathanaels Sicht auf die Welt führt aber auch zur Isolation, da er in seinem Umfeld mit seinen Ansichten allein ist und er auch nicht verstanden wird. Dies zeigt sich insbesondere da, als er versucht, Clara die Mystik näherzubringen. Sie hat aber keinen Zugang dazu und langweilt sich, was Nathanael als Gefühlskälte interpretiert. - Verständnis findet er dagegen bei der stillen Automatenpuppe Olimpia, die ihm stets aufmerksam zuhört und keine eigene Meinung hat. Er merkt nicht, dass Olimpia nur eine Puppe ist, weil er sich auf sie projiziert und daher meint, eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Das, was er eigentlich findet, ist aber nur er selbst. Darin zeigt sich seine große Ich-Bezogenheit und Selbstverliebtheit. - Sein Gefühlsleben ist durchweg von Extremen geprägt. So ist Coppelius teuflisch, Clara sein liebes süßes Engelsbild und Olimpia die himmlisch-schöne Frau. Wenn jemand anderer Meinung als er selbst ist, dann wendet Nathanael sich von dieser Person ab. Dies sieht man daran, dass ihn Claras Widerworte und Belehrungen von ihr entfremden und auch als sein Freund Siegmund sich wegen seiner Liebe zu Olimpia wundert, zieht er sich zurück und konzentriert sich stattdessen verstärkt auf seine Angebetete. - Die Vermischung von Fantasie und Wirklichkeit sowie Nathanaels überschäumende Gefühle treiben ihn am Ende in den Tod. Hoffmann zeigt an dem Protagonisten, dass eine extreme romantische Weltsicht zu Isolation und in Nathanaels Fall in letzter Konsequenz zum Tod führt. Klara - ist Nathanaels Verlobte und ist zusammen mit ihrem Bruder Lothar von dessen Mutter nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen worden - - Sie ist lebenslustig und rational veranlagt. Deshalb fällt es ihr schwer, Nathanaels Träumereien ernst zu nehmen. - Sie reflektiert rational und lässt sich von Gefühlen nicht blenden. Damit ist sie mit ihrer aufklärerischen Vernunft der Gegenpart zu dem gefühlsbetonten Romantiker Nathanael. Optisch ist Clara keine klassische Schönheit, aber sie ist ebenmäßig gewachsen, hat sehr schöne blonde Haare und strahlende blaue Augen. - Von ihrer Art her ist sie eher ruhig und schweigsam, hat aber einen wachen Verstand. - Einerseits ist sie lebenslustig und unbeschwert wie ein Kind, aber andererseits hat sie ein zartes weibliches Gemüt. - Da sie sich nicht von anderen blenden lässt und Menschen schnell durchschaut, wird sie von einigen als kalt und gefühllos angesehen. - Laut dem Erzähler trifft dies aber nicht wirklich auf sie zu, da sie gefühlvoll und kindlich, aber dabei auch verständig sei. - Sie ist mit Nathanael verlobt, dessen Mutter sie und ihren Bruder Lothar als Waisen eines entfernten Verwandten bei sich aufgenommen hat. - Als ihr Verlobter zum Studieren in eine andere Stadt zieht, ist sie sehr traurig und freut sich umso mehr, wenn er zu Besuch daheim ist. - Allerdings kann sie Nathanaels Gedanken und Gefühle nicht immer verstehen. · Sie erklärt ihrem Verlobten, dass dieses Schlimme nur in seiner Fantasie geschehen ist und seine Abneigung gegen Copplius durch dessen Kinderhass und die Tatsache, dass er ihnen abends den Vater entzogen hat, gekommen sei. - An dunkle Mächte glaubt sie nicht in der Weise wie es Nathanael tut. Für sie kann es so etwas nur geben, wenn man selbst dafür empfänglich ist. Diese Empfindsamkeit dafür sieht sie bei Träumern, jedoch nicht bei rationalen Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und ihre Ziele verfolgen. - Vom Leben wünscht sie sich eine Familie und das häusliche Glück. Dies findet sie aber alles erst nach Nathanaels Tod. Sie kommt über ihn hinweg und heiratet einen anderen Mann, mit dem sie zwei Söhne hat. Die Familie wohnt auf dem Land und Clara führt ein glückliches Leben. Es ist fraglich, ob sie mit dem so gegensätzlichen Nathanael auch dieses Glück hätte finden können oder ob ihre unterschiedliche Auffassung von der Welt nicht immer zwischen ihnen gestanden hätte. Nathanaels Vater - Nathanaels Vater ist ein ruhiger und ausgeglichener Mann, der von seiner Familie für seine bedächtige Art sehr geschätzt wird. - Die Kinder lieben es besonders, wenn er abends Geschichten erzählt und alle beieinander sind. - Der Vater ist ein Familienmensch, der seine Liebsten gerne um sich hat. - Neben dieser ruhigen Seite hat der Vater aber auch einen ausgeprägten Forscherdrang, weswegen er zusammen mit dem alten Advokaten Coppelius alchemistische Versuche durchführt. Zu diesem Zweck hat er in seinem Arbeitszimmer sogar ein verstecktes Labor eingebaut. Die Kinder sollen davon nichts mitbekommen und werden daher an den Abenden, an denen Coppelius kommt, früher ins Bett geschickt. - In Bezug auf die Experimente ist Coppelius die treibende Kraft, auch wenn der Vater die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und einiges an Geld investiert. Dass er (mittlerweile) nicht mehr so überzeugt davon ist, merkt man daran, dass er an den Abenden, an denen weitere Versuche anstehen, sehr schweigsam ist. Weshalb er Coppelius nicht sagen kann, dass er eigentlich damit aufhören will, bleibt offen. Dass der Advokat das Sagen hat, merkt man daran, dass der Vater nur durch Flehen verhindern kann, dass dieser Nathanael die Augen ausreißt, als er ihn beim heimlichen Beobachten ihrer Experimente erwischt. Der Vater kann ihm nicht deutlich sagen, dass er aufhören soll. - Erst vor dem letzten Besuch von Coppelius scheint der Vater entschlossen zu sein, sich nicht mehr an den Experimenten zu beteiligen. Er verspricht seiner Familie, dass dies das letzte Mal sein wird, dass er Versuche mit dem Advokaten durchführt. Zu diesem Zeitpunkt kann er allerdings nicht ahnen, dass sich das dadurch bewahrheitet, dass er an diesem Abend durch eine Explosion stirbt.