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Hey, vielleicht hilft dir meine Übersicht :) Habe mich dabei an den Abiturvorgaben orientiert. Struktur 1. Basis 2. Spracherwerb 3. Sprachgeschichtlicher Wandel 4. Sprachvarietäten 5. Sprachwandel I Sprachverfall

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Inhaltsfeld Sprache 000 Sender I Sprachebenen 2 Phonologie Morphologie Lautlehre Lexik Teilgebiet der Gesamtwortschatz Grammatik (aktiv, produktiv, passiv-rezeptiv) (Aussprache, Artikulation, (innere Struktur Phoneme) der Wörter, Morphene) Was gebe ich von mir Preis?" Selbstoffenbarung Syntax Semantik Satzlehre Bedeutungslehre Kommunikationsquadrat nach Friedemann Schulz von Thun 5 ,,Worüber informiere ich?" Sachinhalt Nachricht Beziehung 3 ,,Wie stehe ich zu dir?" Appell ,,Was möchte ich erreichen?" Empfänger Sprache als Medium zwischen dem Sender und dem Empfänger Sender vermittelt seine Botschaft direkt oder indirekt, offen oder verdeckt, explizit oder implizit über die vier Ebenen Empfänger nimmt sie wahr, stuft sie ein und denkt bzw. reagiert positiv oder negativ Sprache -Basiswissen O 5 Bedeutung 3 Sprache ist ein wichtiges Instrument der Kommunikation mit der Gesellschaft und mit einem selbst • Mittel des Sozialkontakts -> Verständigung -> Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl, Abgrenzung gegenüber anderen (Sprachvarietäten) Ausdruck von Identität Jede Sprache ist einem Wandel unterworfen Fünf Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick Man kann nicht nicht kommunizieren 2 Jede Kommunikation hat einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt Kommunikation ist Ursache und Wirkung (Teufelskreis) Menschliche Kommunikation bedient sich analoger (nonverbaler) und digitaler (verbaler) Modalitäten Kommunikation ist symmetrisch (beide Gesprächspartner auf Augenhöhe) und komplementär (ein Gesprächspartner dem anderen untergeordnet) Stufen des Spracherwerbs Sprachliche Meilensteine 2-3 Jahre 18-24 Monate 12-18 Monate 10-12 Monate 4-10 Monate 2-4 Monate 4-5 Jahre 3-4 Jahre 0-2 Monate 5-6 Jahre Behaviorismus Nativismus ● ● Lautbildung abgeschlossen wesentliche Grundsteine zum Erlernen von Lesen und Schreiben korrekte Sätze und Grammatikformen -> alle Sprachebenen vollständig ausgebildet Präpositionen Nebensatzbildung Beherrschung der Laute rapides Wortschatzwachstum eigene Wortkreationen Beziehung zwischen Wort und Gegenstand Drei- bis Vierwortsätze Grammatik, Verben, Adjektive zweites Fragealter • aktiver Wortschatz: 200-300 Wörter Zwei- bis Dreiwortsätze, erstes Fragealter aktiver Wortschatz: 20-50 Wörter Substantive, Vokale, Konsonanten Einwortsätze aktiver Wortschatz: etwa 5-20 Wörter Experimente mit Lautstärke, Klang und Tonhöhe bewusste Steuerung der Mundbewegungen 2. Lallphase: erste Silbenketten I. Lallphase: zufällige Muskelbewegungen,...

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Laute Unterscheidung zwischen Geräuschen und Klängen Spracherwerbstheorien Überblick Imitation und Konditionierung angeborener Spracherwerbsmechanismus Interaktion mit der sozialen Umwelt Interaktionismus Kognitivismus kognitive Fähigkeiten durch Erfahrungen Konstruktivismus Wechselwirkungen: genetische Anlage und Interaktion Definitionen Spracherwerb = Unbewusster Prozess, der bei dem Erlernen der Muttersprache in natürlicher Umgebung stattfindet -> Perspektiven 1. Spracherwerb der Menschheit: Phylogenese (Ursprung der Sprache) 2. Spracherwerb des einzelnen Menschen: Ontogenese (individueller Spracherwerb und Sprachentwicklung) Sprache - Spracherwerb Behaviorismus Vertreter: B.F. Skinner (1950) These: Spracherwerb erfolgt durch Imitation und Konditionierung (Kinder reagieren auf Lob und Kritik) Kritikpunkt: Sprache ist zu komplex und vielschi Kognitivismus Vertreter: Jean Piaget (1920) These: Spracherwerb erfolgt auf der Basis von kognitiven Fähigkeiten, die sich durch die Sinneserfahrungen mit der Welt bilden (Objektpermanenz, Symbolverständnis, Theory of Mind) Kritikpunkt: Monokausalität Erwerb der Erstsprache • intuitiv, spontan lernt Variante seiner Familie und Umgebung invariante Verlaufsmuster unbewusstes Lernen und Anwenden von Grammatikregeln ● • an Entwicklungsfenster gekoppelt Erlernen einer Zweitsprache ● • begleitet von speziellen Instruktionen und oft auch von Unterricht • Orientierung an Hochsprache oder Standardsprache Spracherwerbstheorien Gängigste Grundpositionen variable Verlaufsmuster bewusste Auseinandersetzung mit Grammatik bis ins Alter möglich Nativismus Vertreter: Noam Chomsky (1960) These: Spracherwerb erfolgt durch angeborene Sprachmechanismen (Universalgrammatik) Kritikpunkt: Keine Beachtung der Sprachevolution und Sprachverarbeitung Interaktionismus Vertreter: Jerome Bruner (1969) These: Spracherwerb erfolgt durch die Interaktion mit der sozialen Umwelt (v.a. zwischen Eltern und Kindern, angeborene Kompetenzen wie Lernbereitschaft, korrektives Feedback, stützende Sprache) Kritikpunkt: Berücksichtigt nur die Erwerbsbedingungen 200 n.Chr. Westgermanisch Gesellschaft Kulturkontakt 800 Ursachen des Sprachwandels Althochdeutsch beschönigenden Umschreibung kulturelle Entwicklung • neue Ideen • Sozialprestige ● • Tendenz zur Historische Entwicklung des Deutschen 1200 Mittelhochdeutsch Sprache Lexikalisierung bildhafter Ausdrücke (Metaphern) • Bedarf an stärkeren Ausdrücken (Hyperbel, Litotes) Sprachwandel Merkmale von Präpositionen • unvollständige Sätze (Syntax) unflektierte Verben Vereinfachung der deutschen Sprache Medieneinfluss und Sprachkontakt -> Wegfall Frühhochdeutsch • politisch korrekte und geschlechtsneutrale Sprache 1600 Sprache ~ Sprachgeschichtlicher Wandel Jede Sprache durchläuft einen Sprachwandel • Sprachen leben von Wandel und Lebendigkeit Gegenwart O Deutsch Globalisierung, Migration, Medien, Politik, Sprachtendenzen (z.B. Rechtschreibreform) Aktuelle Sprachentwicklungen Einflussfaktoren Globalisierung Bedeutungsgewinn der Mehrsprachigkeit und des Multilingualismus (Migration, globales Netzwerk) ● bilinguale und multilingual Kompetenz bildet für viele Arbeitsplätze eine Voraussetzung ● ●● Medieneinfluss • neue Technologien, Digitalisierung, andere Ausdrucksformen in der schriftlichen Kommunikation (Abkürzungen, Vernachlässigung der Grammatik und Regeln, Verwendung von Emoticons) Sprachtendenzen Grammatikalische Veränderungen Sprachvarietäten wie Dialekte (Identität, Zugehörigkeit, Abgrenzung, Vielfalt) Neologismen, Anglizismen = Sprachvarietäten : verschiedene Ausprägungen und Erscheinungsformen einer Sprache, welche sie ergänzen, erweitern oder modifizieren, aber nicht unabhängig von ihr existieren können Innere Mehrsprachigkeit nach Helmut Henne MUNDARTE Definition ENSP LITERATUR- GRUPPENS Mediensprache STANDARD- alltäglicher, arbeitspraktischer, wissenschaftlicher, literarisch-künstler. HSPRACHEN Verkehr SPRACHE SPHNE PE (H. Henne: Die innere Mehrsprachigkeit des Deutschen) RACHEN Jugendsprache mündlich • Vulgarismen • Code-Switching ● • sehr variabel Innere Mehrsprachigkeit Fähigkeit eines Menschen, innerhalb seiner eigenen Muttersprache zwischen den Sprachvarietäten wechseln zu können ● Genderlekt • geschlechtsspezifisch Sprachvarietäten existieren nicht nur nebeneinander, sondern miteinander." Beispiel: Männersprache, Frauensprache O Funktiolekt • Sprachinhalt zweckorientiert und präzise kommunizieren Beispiel: Wissenschaft und Fachsprache Standardsprache (Hochsprache) • überregional wird als richtige Sprache unterrichtet Sprache ~ Sprachvarietäten - Situation Funktion • Schriftsprache • allgemeinverbindliche Sprachnorm für den öffentlichen Sprachgebrauch Fachsprache • berufsgebunden besonderer Wortschatz • Verständigung unter Fachleuten Idiolekt • individuelle Sprache des Einzelnen ● Individueller Wortschatz, Aussprache und Sprachverhalten Mediolekt • mediengebunden • Beispiel: WhatsApp, Nachrichten Parameter Soziale Gruppen Zeit. Raum Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Status Genderlekt, Ethnolekt Situolekt Funktiolekt Sprachvarietät Soziolekt Dialekt, Regiolekt Umgangssprache • Alltagssprache Merkmale: Partikel, Interjektionen, Allerweltswörter (machen, tun), Satzabbrüche, lautliche Kontraktionen (biste, hamwa) Dialekt ● auf einen geographischen Raum ● ● begrenzt ● • Grammatik und Wortschatz abweichend Regiolekt dialektal geprägte, regional verbreitete Umgangssprache Soziolekt ● schichtenspezifisch, Erstsprache restringierter Code: Sprachweise der Unterschicht elaborierter Code: Sprachweise der Mittel- und Oberschicht Beispiele Jugendsprache, Gruppensprache Plattdeutsch, Althochdeutsch Jugendsprache monologisch, dialogisch, Stil Fachsprache, Pressesprache

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Skinner (1950) These: Spracherwerb erfolgt durch Imitation und Konditionierung (Kinder reagieren auf Lob und Kritik) Kritikpunkt: Sprache ist zu komplex und vielschi Kognitivismus Vertreter: Jean Piaget (1920) These: Spracherwerb erfolgt auf der Basis von kognitiven Fähigkeiten, die sich durch die Sinneserfahrungen mit der Welt bilden (Objektpermanenz, Symbolverständnis, Theory of Mind) Kritikpunkt: Monokausalität Erwerb der Erstsprache • intuitiv, spontan lernt Variante seiner Familie und Umgebung invariante Verlaufsmuster unbewusstes Lernen und Anwenden von Grammatikregeln ● • an Entwicklungsfenster gekoppelt Erlernen einer Zweitsprache ● • begleitet von speziellen Instruktionen und oft auch von Unterricht • Orientierung an Hochsprache oder Standardsprache Spracherwerbstheorien Gängigste Grundpositionen variable Verlaufsmuster bewusste Auseinandersetzung mit Grammatik bis ins Alter möglich Nativismus Vertreter: Noam Chomsky (1960) These: Spracherwerb erfolgt durch angeborene Sprachmechanismen (Universalgrammatik) Kritikpunkt: Keine Beachtung der Sprachevolution und Sprachverarbeitung Interaktionismus Vertreter: Jerome Bruner (1969) These: Spracherwerb erfolgt durch die Interaktion mit der sozialen Umwelt (v.a. zwischen Eltern und Kindern, angeborene Kompetenzen wie Lernbereitschaft, korrektives Feedback, stützende Sprache) Kritikpunkt: Berücksichtigt nur die Erwerbsbedingungen 200 n.Chr. 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HSPRACHEN Verkehr SPRACHE SPHNE PE (H. Henne: Die innere Mehrsprachigkeit des Deutschen) RACHEN Jugendsprache mündlich • Vulgarismen • Code-Switching ● • sehr variabel Innere Mehrsprachigkeit Fähigkeit eines Menschen, innerhalb seiner eigenen Muttersprache zwischen den Sprachvarietäten wechseln zu können ● Genderlekt • geschlechtsspezifisch Sprachvarietäten existieren nicht nur nebeneinander, sondern miteinander." Beispiel: Männersprache, Frauensprache O Funktiolekt • Sprachinhalt zweckorientiert und präzise kommunizieren Beispiel: Wissenschaft und Fachsprache Standardsprache (Hochsprache) • überregional wird als richtige Sprache unterrichtet Sprache ~ Sprachvarietäten - Situation Funktion • Schriftsprache • allgemeinverbindliche Sprachnorm für den öffentlichen Sprachgebrauch Fachsprache • berufsgebunden besonderer Wortschatz • Verständigung unter Fachleuten Idiolekt • individuelle Sprache des Einzelnen ● Individueller Wortschatz, Aussprache und Sprachverhalten Mediolekt • mediengebunden • Beispiel: WhatsApp, Nachrichten Parameter Soziale Gruppen Zeit. Raum Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Status Genderlekt, Ethnolekt Situolekt Funktiolekt Sprachvarietät Soziolekt Dialekt, Regiolekt Umgangssprache • Alltagssprache Merkmale: Partikel, Interjektionen, Allerweltswörter (machen, tun), Satzabbrüche, lautliche Kontraktionen (biste, hamwa) Dialekt ● auf einen geographischen Raum ● ● begrenzt ● • Grammatik und Wortschatz abweichend Regiolekt dialektal geprägte, regional verbreitete Umgangssprache Soziolekt ● schichtenspezifisch, Erstsprache restringierter Code: Sprachweise der Unterschicht elaborierter Code: Sprachweise der Mittel- und Oberschicht Beispiele Jugendsprache, Gruppensprache Plattdeutsch, Althochdeutsch Jugendsprache monologisch, dialogisch, Stil Fachsprache, Pressesprache