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Sprache - Abi 2022 NRW

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Ein Auszug aus meinen Lernzetteln für das Abi 2022 in NRW enthält die Modelle des Spracherwerbs & Theorien zum Verhältnis von Sprache, Denken & Wirklichkeit (Sapir-Whorf etc.)

Inhaltsfeld Sprache Sender I Sprachebenen 2 Phonologie Morphologie Lautlehre Lexik Teilgebiet der Gesamtwortschatz Grammatik (aktiv, produktiv, passiv-rezeptiv) (Aussprache, Artikulation, (innere Struktur Phoneme) der Wörter, Morphene) Was gebe ich von mir Preis?" Selbstoffenbarung Syntax Semantik Satzlehre Bedeutungslehre 5 Kommunikationsquadrat nach Friedemann Schulz von Thun Worüber informiere ich?" Sachinhalt Nachricht 3 Beziehung "Wie stehe ich zu dir?" Appell Was möchte ich erreichen?" Empfänger Empfänger Sprache als Medium zwischen dem Sender und dem Sender vermittelt seine Botschaft direkt oder indirekt, offen oder verdeckt, explizit oder implizit über die vier Ebenen Empfänger nimmt sie wahr, stuft sie ein und denkt bzw. reagiert positiv oder negativ Sprache Basiswissen QOO Bedeutung • Sprache ist ein wichtiges Instrument der Kommunikation mit der Gesellschaft und mit einem selbst • Mittel des Sozialkontakts -> 4 Verständigung -> Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl, Abgrenzung gegenüber anderen (Sprachvarietäten) Ausdruck von Identität Jede Sprache ist einem Wandel unterworfen Fünf Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick Man kann nicht nicht kommunizieren Jede Kommunikation hat einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt 3) Kommunikation ist Ursache und Wirkung (Teufelskreis) Menschliche Kommunikation bedient sich analoger (nonverbaler) und digitaler (verbaler) Modalitäten 5 Kommunikation ist symmetrisch (beide Gesprächspartner auf Augenhöhe) und komplementär (ein Gesprächspartner dem anderen untergeordnet) Stufen des Spracherwerbs Sprachliche Meilensteine 2-3 Jahre 18-24 Monate 12-18 Monate 10-12 Monate 4-10 Monate 2-4 Monate 4-5 Jahre 3-4 Jahre 0-2 Monate 5-6 Jahre • Lautbildung abgeschlossen • wesentliche Grundsteine zum Erlernen von Lesen und Schreiben • korrekte Sätze und Grammatikformen -> alle Sprachebenen vollständig ausgebildet • Präpositionen Nebensatzbildung • Beherrschung der Laute • rapides Wortschatzwachstum • eigene Wortkreationen • Beziehung zwischen Wort und Gegenstand • Drei- bis Vierwortsätze • Grammatik, Verben, Adjektive • zweites Fragealter • aktiver Wortschatz: 200-300 Wörter Zwei- bis Dreiwortsätze, erstes Fragealter aktiver Wortschatz: 20-50 Wörter Substantive, Vokale, Konsonanten Einwortsätze aktiver Wortschatz: etwa 5-20 Wörter Experimente mit Lautstärke, Klang und Tonhöhe • bewusste...

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Steuerung der Mundbewegungen 2. Lallphase: erste Silbenketten 1. Lallphase: zufällige Muskelbewegungen, Laute Unterscheidung zwischen Geräuschen und Klängen Spracherwerbstheorien Überblick Imitation und Konditionierung angeborener Spracherwerbsmechanismus Interaktion mit der sozialen Umwelt Behaviorismus Nativismus Interaktionismus Kognitivismus kognitive Fähigkeiten durch Erfahrungen Konstruktivismus Wechselwirkungen: genetische Anlage und Interaktion Definitionen Spracherwerb = Unbewusster Prozess, der bei dem Erlernen der Muttersprache in natürlicher Umgebung stattfindet -> Perspektiven 1. Spracherwerb der Menschheit: Phylogenese (Ursprung der Sprache) 2. Spracherwerb des einzelnen Menschen: Ontogenese (individueller Spracherwerb und Sprachentwicklung) Sprache ~ Spracherwerb O O Behaviorismus Vertreter: B.F. Skinner (1950) These: Spracherwerb erfolgt durch Imitation und Konditionierung (Kinder reagieren auf Lob und Kritik) Kritikpunkt: Sprache ist zu komplex und vielschichtig Erwerb der Erstsprache Kognitivismus Vertreter: Jean Piaget (1920) These: Spracherwerb erfolgt auf der Basis von kognitiven Fähigkeiten, die sich durch die Sinneserfahrungen mit der Welt bilden (Objektpermanenz, Symbolverständnis, Theory of Mind) Kritikpunkt: Monokausalität • intuitiv, spontan • lernt Variante seiner Familie und Umgebung • invariante Verlaufsmuster • unbewusstes Lernen und Anwenden von Grammatikregeln • an Entwicklungsfenster gekoppelt Erlernen einer Zweitsprache begleitet von speziellen Instruktionen und oft auch von Unterricht • Orientierung an Hochsprache oder Standardsprache Spracherwerbstheorien Gängigste Grundpositionen • variable Verlaufsmuster bewusste Auseinandersetzung mit Grammatik • bis ins Alter möglich Nativismus Vertreter: Noam Chomsky (1960) These: Spracherwerb erfolgt durch angeborene Sprachmechanismen (Universalgrammatik) Kritikpunkt: Keine Beachtung der Sprachevolution und Sprachverarbeitung Interaktionismus Vertreter: Jerome Bruner (1969) These: Spracherwerb erfolgt durch die Interaktion mit der sozialen Umwelt (v.a. zwischen Eltern und Kindern, angeborene Kompetenzen wie Lernbereitschaft, korrektives Feedback, stützende Sprache) Kritikpunkt: Berücksichtigt nur die Erwerbsbedingungen 200 n.Chr. Westgermanisch 800 Althochdeutsch Ursachen des Sprachwandels Gesellschaft • Kulturkontakt • kulturelle Entwicklung • neue Ideen • Sozialprestige • Tendenz zur beschönigenden Umschreibung Sprache Historische Entwicklung des Deutschen ● 1200 Mittelhochdeutsch Lexikalisierung bildhafter Ausdrücke (Metaphern) • Bedarf an stärkeren Ausdrücken (Hyperbel, Litotes) Sprachwandel Merkmale von Präpositionen • unvollständige Sätze (Syntax) • unflektierte Verben Vereinfachung der deutschen Sprache • Medieneinfluss und Sprachkontakt -> Wegfall Frühhochdeutsch politisch korrekte und geschlechtsneutrale Sprache 1600 Sprache ~ Sprachgeschichtlicher Wandel Jede Sprache durchläuft einen Sprachwandel • Sprachen leben von Wandel und Lebendigkeit Gegenwart Deutsch 000 Aktuelle Sprachentwicklungen Einflussfaktoren Globalisierung, Migration, Medien, Politik, Sprachtendenzen (z.B. Rechtschreibreform) Globalisierung Bedeutungsgewinn der Mehrsprachigkeit und des Multilingualismus (Migration, globales Netzwerk) • bilinguale und multilingual Kompetenz bildet für viele Arbeitsplätze eine Voraussetzung Medieneinfluss • neue Technologien, Digitalisierung, andere Ausdrucksformen in der schriftlichen Kommunikation (Abkürzungen, Vernachlässigung der Grammatik und Regeln, Verwendung von Emoticons) Sprachtendenzen • Grammatikalische Veränderungen • Sprachvarietäten wie Dialekte (Identität, Zugehörigkeit, Abgrenzung, Vielfalt) • Neologismen, Anglizismen Definition Sprachvarietäten = verschiedene Ausprägungen und Erscheinungsformen einer Sprache, welche sie ergänzen, erweitern oder modifizieren, aber nicht unabhängig von ihr existieren können. Innere Mehrsprachigkeit nach Helmut Henne. MUNDARTEN ENSPRACHEN LITERACHSPRACH STANDARD- alltäglicher, arbeitspraktischer, wissenschaftlicher, literarisch-künstler. Verkehr SPRACHE SPRACHE JUMGANGSSPRAC (H. Henne: Die innere Mehrsprachigkeit des Deutschen) Jugendsprache • mündlich • Vulgarismen Code-Switching • • sehr variabel Sprachvarietäten existieren nicht nur nebeneinander, sondern miteinander." Innere Mehrsprachigkeit Fähigkeit eines Menschen, innerhalb seiner eigenen Muttersprache zwischen den Sprachvarietäten wechseln zu können Genderlekt • geschlechtsspezifisch • Beispiel: Männersprache, Frauensprache Sprache ~ Sprachvarietäten QOO Funktiolekt Sprachinhalt zweckorientiert und präzise kommunizieren Beispiel: Wissenschaft und Fachsprache Standardsprache (Hochsprache) überregional wird als richtige Sprache unterrichtet Situation Funktion • Schriftsprache • allgemeinverbindliche Sprachnorm für den öffentlichen Sprachgebrauch Fachsprache • berufsgebunden • besonderer Wortschatz • Verständigung unter Fachleuten Idiolekt • individuelle Sprache des Einzelnen • Individueller Wortschatz, Aussprache und Sprachverhalten Mediolekt mediengebunden Beispiel: WhatsApp, Nachrichten Parameter Soziale Gruppen Zeit, Raum Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Status Genderlekt, Ethnolekt Situolekt Funktiolekt Sprachvarietät Soziolekt Dialekt, Regiolekt Umgangssprache • Alltagssprache • Merkmale: Partikel, Interjektionen, Allerweltswörter (machen, tun), Satzabbrüche, lautliche Kontraktionen (biste, hamwa) Dialekt • auf einen geographischen Raum begrenzt • Grammatik und Wortschatz abweichend Regiolekt dialektal geprägte, regional verbreitete Umgangssprache ● Soziolekt schichtenspezifisch, Erstsprache • restringierter Code: Sprachweise der Unterschicht elaborierter Code: Sprachweise der Mittel- und Oberschicht Beispiele Jugendsprache, Gruppensprache Plattdeutsch, Althochdeutsch Jugendsprache monologisch, dialogisch, Stil Fachsprache, Pressesprache Sprachvarietätenmodell nach Eugenio Coseriu Konzept der Architektur der Sprache (1976) • Kriterien zur Unterscheidung von Sprachvarietäten Diaphasisch Diastratisch Diatopisch Diasituativ 600-800 n.Chr. | Veränderung der Sprache durch die Kommunikationssituation (Sprachstile) Veränderung der Sprache in verschiedenen Gesellschaftsschichten (Alter, Herkunft, Beruf) Veränderung der Sprache durch verschiedene Orte (Dialekte, Regiolekte) Gesprochene oder geschriebene Sprache 2. Lautverschiebung: bis heute spürbare Dialektgrenze zwischen niederdeutschen und mittel- und oberdeutschen Dialekten Frühe Neuzeit Herausbildung einer Standardsprache (zunächst als Schriftsprache) Geschichte der Dialekte 17. Jhd. Versuche, der Normierung des Deutschen Sprache ~ Sprachvarietäten QOO 19. Jhd. Rückgang des Dialekts, Annäherung der Dialekte an die Standardsprache (Mediatisierung, Globalisierung) Äußere Mehrsprachigkeit Fähigkeit, weitere Sprachen außerhalb der eigenen Muttersprache verstehen und I oder sprechen zu können Bilingualismus (genau zwei Sprachen) Multilingualismus (mehr als zwei Sprachen) Fremdsprache (gesteuerter Spracherwerb) Zweitsprache (ungesteuerter Spracherwerb) Mehrsprachigkeit Innere Mehrsprachigkeit Fähigkeit, innerhalb der eigenen Muttersprache zwischen den Sprachvarietäten wechseln zu können Code-Switching Sprachwechsel innerhalb von zwei oder mehr Sprachen oder Sprachvarietäten Gegenwart zum Teil Stärkung des Dialektes, Diskussion: Sprachwandel oder Sprachverfall Leichte Sprache Sprachsensibler Unterricht Zur Unterstützung von Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund Charakteristika parataktischer Satzbau, keine Kommas, einfache Satzstruktur, großer Zeilenabstand, Wiederholung von Begriffen, eingerückte Worterklärungen, Mediopunkt, keine Fachterminologie, übersichtliches Schriftbild Kiezdeutsch Merkmale und Einstufung Kiez: I. Stadtteil mit eigener Infrastruktur, der von einem starken Zugehörigkeitsgefühl seine Bewohner geprägt ist 2- (salopp, abwertend) Vergnügung-, Rotlichtviertel einer Stadt Merkmale Verwechslung der Präpositionen, Verwechslung des grammatikalischen Geschlechtes, veränderter Satzbau, neue Fremdwörter, Einfluss von anderen Sprachen (multiethisch), verkürzte Sätze, Lehnwörter, Verschmelzen von Wörtern Jürgen Trabant • Dialekt = geographische Variante einer Sprache • Soziolekt = soziale Varietät des Deutschen, Erstsprache • Kiezdeutsch ist nicht die Erstsprache ihre Sprecher, sondern eine Zweitsprache, die in einer typischen Pidgin- Situation entstanden ist (= Aufeinandertreffen von Sprechern mit unvollständiger Beherrschung der dominanten Sprache ihrer Umgebung) • Register = Einnehmen eines bestimmten sprachlichen Verhaltens in bestimmten Sprechsituationen, Merkmale: mündlicher Modus der Rede, informelle Sprecherbeziehungen und alltägliche Felder der Rede (etwa Freundschaft, Freizeit, Schule), junge Sprecher, leichter Übergang in die Hochsprache möglich • Kreolsprache = Zur Erstsprache gewordene Pidgins Sprache ~ Sprachvarietäten QOO Medien Heike Wiese Jugendsprache nach Eva Neuland Zeitgeschichte Bildungsgang Alter Standardsprache Generation Geschlecht Jugendsprache Situation Gruppe Domäne Einstufung als ,,Turbodialekt“, kein gebrochenes Deutsch, sondern eine produktive Erweiterung des Standarddeutschen I Kiezdeutsch ist ein neuer, urbaner Dialekt des Deutschen, welcher ein eigenständiges Sprachsystem sowie eine eigene Varietätengrammatik aufweist gesellschaftlicher Kontext Migration Subkulturen Merkmale Ellipsen, Metaphern, Anglizismen, Neologismen, Steigerungen von Wörtern, Abkürzungen, Einflüsse aus anderen Sprachen, Akronyme (LOL, YOLO) soziale Herkunft Region Helmut Glück Kiezdeutsch ist eine transitorische sozial sowie kommunikativ beschränkte Sondersprache, welche sich nicht der Dialektologie zuordnen lässt Einstufung als ,,Sondersprache", da es auf Fehlern im Deutschen beruht, kommunikativ eingeschränkt ist und den wilden, rebellischen Lebensabschnitt kennzeichnet Phänomen Sprachwandel • ,,Sprechen ist immer neu", Sprache war/ist lebendig und lebt von Veränderung • neue Varianten werden von der Sprachgemeinschaft übernommen werden und damit zur neuen Sprachnorm • Veränderung der Sprache als natürlicher Prozess ● Sprachwandel Integration • erfolgreiche Integration von Fremdwörtern Berücksichtigung des Globalisierunsprozesses, Anglizismen als Ausdruck von Weltläufigkeit und Modernität • Dialekte als Bereicherung und Zeichen der sprachlichen Vielfalt Fähigkeit, das Schriftliche und Mündliche abzugrenzen und adressatengerecht mit den Sprachvarietäten umzugehen Identitätsgewinn • Förderung der regionalen Identität durch Dialekte • Ausdruck von Traditions- und Heimatverbundenheit, • Gefühl von Nähe und Vertrautheit Möglichkeit, Gedanken und Gefühle besser auszudrücken Mehrsprachigkeit • Förderung der Sprachsensibilität und des Sprachbewusstseins im Unterricht (Umgang mit historischer Literatur, aber auch mit Gegenwartsliteratur) Mehrsprachigkeit als Vorteil für geistige Entwicklung • Förderung der Kreativität, der Kommunikationsmöglichkeiten und des abstrakten Denkens ● • positive Effekte für das Sprachbewusstsein bzw. die Sprachkompetenz (Förderung der Fremdsprachenkompetenz) • natürliche Anpassung der Sprache an die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen • Jugendsprache als notwendiger Identifikations- und Entwicklungsraum von Jugendlichen Sprache -Sprachwandel oder Sprachverfall- Identitätsverlust • Geschichte, Heimat und Kultur der Sprache geht verloren • Angleichung der deutschen Sprache an englischen Sprachfloskeln (Anglizismen) Sprachverfall Verlust der Standardsprache • allmähliches Aussterben der Standardsprache (alte Wörter heute oft nicht mehr verständlich) •. zunehmender Rückgang der Verständlichkeit der Sprache durch verkürzten Sprachgebrauch in sozialen Medien und Chats • Vernachlässigung des Bildungsauftrags von Schulen im Hinblick auf die Vermittlung von Hochsprache (zunehmende Akzeptanz von umgangssprachlichen Wendungen) • Verlust an Sorgfalt in der Anwendung von grammatikalischen Regeln Nachlässige Sprachnutzung Übertragung der Mündlichkeit in die Schriftlichkeit • Dialekt als Ausdruck persönlicher Identität und Herkunft (Rückgang) ● Gesellschaftliche Abgrenzung •Ältere Menschen verstehen die Fremdwörter nicht (Anglizismen) • Dialekte als Sprachbarriere • Diskriminierung von Dialektsprechern • Probleme im Berufsleben Förderung kultureller Fremdheit ● • Missverständnisse bei Kommunikation mit anderen, kollektive sprach Barriere, kulturelle Fremdheit zwischen Dialektgebieten Vorurteile Zuschreibung eines niedrigen sozialen Status aufgrund der Sprachvarietät