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Sprache, Denken, Wirklichkeit

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 Das linguistische Relativitätsprinzip (Benjamin Lee whorf)
-> Sapir-whorf - Hypothese
er behauptet:
1. These:
•Die Sprache formt den Gedank

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-Das linguistische Relativitätsprinzip -darauf aufbauende Theorien -Sapir-whorf-Hypothese

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Das linguistische Relativitätsprinzip (Benjamin Lee whorf) -> Sapir-whorf - Hypothese er behauptet: 1. These: •Die Sprache formt den Gedanken, es ist nicht nur ein Instrument zum Ausdruck •Die Gedanken sind beeinflusst von der jeweiligen Grammatik 2. These: •Der Strom von Wahrnemungen muss von unserem Geist organisiert und geordnet werden: Von unserem linguistischen System, also durch unsere Sprache => Das Individuum kann die Natur nicht völlig frei beschreiben, sondern nur im Rahmen der linguistischen Ordnung 3. These: •Nur innerhalb einer Sprachgemeinschaft ist eine problemlose Verständigung möglich, geprägt durch das linguistische System und damit verbundene weltbild •Sprachgemeinschaften bilden oft eine größere Einheit (z.B. Indneuropäische Sprachen) 4. These: •Die wissenschaft in Ländern anderer Sprachgemeinschaften kommt zu ähnlichen wissenschaftlichen Ergebnissen, da sie das System aus den europäischen Sprachen übernommen haben -> Orientierung an europäischen Sprachen Die welt/wirklichkeit kann nicht objektiv, aber auch nicht individuell wahrgenohmen werden, sondern ist geprägt/determiniert durch die Sproche der Gemeinschaft und den dort geltenden Normen ->Problem der Sapir-whorf-These: Sie enthält keine Belege / hat eine thetische Argumentation SPRACHE, DENKEN, WIRKLICHKEIT 1 Wiedersehen mit Whorf- Sprache und Denken (Dieter E. Zimmer) ->gewisse undeutigkeit in whorfs Formulierung"→→ Zimmer zient zwei Versionen daraus: (er informiert) Die schwache" Version · Die Sprache beeinflusst und erleichtert das Denken · Verschiedene Sprachen beein- flussen das Denken in verschiedener weise ->Die Verschiedenheit der Sprache trägt su der Verschiedenheit der Denkstile bei =>Dies ist das Sprachliche Relativitätsprinzip" Die Starke Version -Alles Denken ist von der Sprache abhängig und wird von der Sprache determiniert jeder ist denkerisch von den konventionen seiner Sprache abhängig =>Sprachdeterminismus Zimmer deutet den Zusammenhang...

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zwischen Sprache und Denken selbst wie folgt: frei über die Grenzen der Sprache zu denken .um diese Gendanken kommunizierbar zu machen wird auf das Sprachrepertoir und Grammatik zurückgegriffen legt gewisse Denkswänge auf, welche in manchen Fällen eine Sprachbarierre darstellen, welche nicht verwunden werden kann verschiedene Sprochen weisen oft gemeinsamkeiten in deren Struktur auf, reichen für eine grobe Verständigung Sprache ist vom Denken abhängig •Erst kommen die Gedanken, dann werden sie in worte gefasst •Beleg: Kinder entwickeln vor dem Sprach- erwerb eine Reine kognitiver Fähigkeiten wie die Sprache das Denken formt (Lera (bout auf whorfs These auf) Boroditsky) · Boroditsky untersuchte unterschiedliche kognitive Fähigkeiten in unterschiedlichen Kulturen -Sprachunterschiede beeinflussen die Kognition eines Menschen •Sprache und Denken sind universelles menschliches Gemeingut Sprache prägt die grundlegenden Dimensionen menschlicher Erfahrung wie Raum und Zeit =>Sprachunterschiede rufen unterschiedliches Denken hervor, wie auch die Denkweise unterschiedliche Sprache hervorbringt 1. These: Sprache und Denken sind zwei vollkommen getrennte Dinge, wobei das eine vom anderen abhängig ist Sprache und Denken (David Crystal) (er informiert) Das Denken ist von der Sprache abhängig (Whorf-These) •Erst kommt die Sprache dann das Denken:. Er gab dem Menschen Sprache, die schuf den Gedanken, der das universum misst • Boroditsky belegt die These whorfs mit den genannten Belegen. •Stützt die weichere Auslegung L> Sprache ist die intuition die das Denken awor mit beeinflusst, jedoch nicht vollends bestimmt • harte Auslegung: Sprache determiniert das Denken und das Denken wird zwingend von der Sprache beeinflusst L> unterstützt sie nicht Beleg: Die früheste Konfrontationen mit Sprache üben den wesentlichen Einfluss auf die Art und weise aus, wie Begriffe erlernt werden 2.These: Die Identität von Denken und Sprache ->Rationales Denken ohne Sprache ist unmöglich -> Identitätstheorie · Das Denken ist nichts anderes als innere Vokalisierung (-Versprachlichung) Diese Annahme wird heute nicht mehr vertreten, da wir auch ohne Sprache zu zahlreichen Intelligenz leistungen fähig sind 3.These: Sprache und Denken sind voneinan- der abhängig, was nicht bedeutet, dass sie identisch sind .Bilder und Modelle Sind hilfreich für die Problemlösung und zeigen gelegentlich bessere wirkung als rein verbale Problemdarstellung Sprache ist ein regulärer Teil des Denkprozesses • Denken ist jedoch notwendige Vorraus- setzung für das Sprachverständnis => beide sind wichtig! wesentlich •Sprache: wölbung des Tunnels Denken: Tunnel selbst

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Das linguistische Relativitätsprinzip (Benjamin Lee whorf) -> Sapir-whorf - Hypothese er behauptet: 1. These: •Die Sprache formt den Gedanken, es ist nicht nur ein Instrument zum Ausdruck •Die Gedanken sind beeinflusst von der jeweiligen Grammatik 2. These: •Der Strom von Wahrnemungen muss von unserem Geist organisiert und geordnet werden: Von unserem linguistischen System, also durch unsere Sprache => Das Individuum kann die Natur nicht völlig frei beschreiben, sondern nur im Rahmen der linguistischen Ordnung 3. These: •Nur innerhalb einer Sprachgemeinschaft ist eine problemlose Verständigung möglich, geprägt durch das linguistische System und damit verbundene weltbild •Sprachgemeinschaften bilden oft eine größere Einheit (z.B. Indneuropäische Sprachen) 4. These: •Die wissenschaft in Ländern anderer Sprachgemeinschaften kommt zu ähnlichen wissenschaftlichen Ergebnissen, da sie das System aus den europäischen Sprachen übernommen haben -> Orientierung an europäischen Sprachen Die welt/wirklichkeit kann nicht objektiv, aber auch nicht individuell wahrgenohmen werden, sondern ist geprägt/determiniert durch die Sproche der Gemeinschaft und den dort geltenden Normen ->Problem der Sapir-whorf-These: Sie enthält keine Belege / hat eine thetische Argumentation SPRACHE, DENKEN, WIRKLICHKEIT 1 Wiedersehen mit Whorf- Sprache und Denken (Dieter E. Zimmer) ->gewisse undeutigkeit in whorfs Formulierung"→→ Zimmer zient zwei Versionen daraus: (er informiert) Die schwache" Version · Die Sprache beeinflusst und erleichtert das Denken · Verschiedene Sprachen beein- flussen das Denken in verschiedener weise ->Die Verschiedenheit der Sprache trägt su der Verschiedenheit der Denkstile bei =>Dies ist das Sprachliche Relativitätsprinzip" Die Starke Version -Alles Denken ist von der Sprache abhängig und wird von der Sprache determiniert jeder ist denkerisch von den konventionen seiner Sprache abhängig =>Sprachdeterminismus Zimmer deutet den Zusammenhang...

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