Die Sturm und Drang Epoche: Grundlegende Einführung
Die Sturm und Drang Epoche prägte den deutschsprachigen Raum zwischen 1765 und 1790 maßgeblich. Diese literarische Bewegung, die hauptsächlich von jungen bürgerlichen Schriftstellern getragen wurde, zeichnete sich durch ihre revolutionäre Haltung gegenüber bestehenden Konventionen aus. Was ist typisch für den Sturm und Drang? Vor allem die Betonung des Gefühls und der individuellen künstlerischen Freiheit charakterisieren diese Epoche.
Zitat: "Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter im Strom" - Johann Wolfgang von Goethe
Die Sturm und Drang Merkmale manifestieren sich besonders in der Ablehnung starrer Regelpoetik und gesellschaftlicher Normen. Die Autoren strebten nach authentischem Ausdruck ihrer Empfindungen und rebellierten gegen die rationalistischen Tendenzen der Aufklärung. Diese Bewegung etablierte sich als erste dezidiert jugendliche Protestbewegung in der deutschen Literaturgeschichte.
Der historische Hintergrund von Sturm und Drang zeigt eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Das aufstrebende Bürgertum begann, die traditionellen Strukturen der Ständegesellschaft in Frage zu stellen. Die Literatur wurde zum Medium des Protests und der Selbstfindung einer ganzen Generation.











