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Szenenanalyse Woyzeck Szene 5

10.1.2022

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Szenenanalyse Szene 5
In der fünften Szene "Der Hauptmann. Woyzeck" aus Georg Büchners Werk "Woyzeck" aus dem.
Jahr 1879 geht es um die Bezi
Szenenanalyse Szene 5
In der fünften Szene "Der Hauptmann. Woyzeck" aus Georg Büchners Werk "Woyzeck" aus dem.
Jahr 1879 geht es um die Bezi

Szenenanalyse Szene 5 In der fünften Szene "Der Hauptmann. Woyzeck" aus Georg Büchners Werk "Woyzeck" aus dem. Jahr 1879 geht es um die Beziehung zwischen Woyzeck und seinem Vorgesetzten, der Hauptmann, sowie dessen verschiedenem Weltbilder, die aufgrund der Unterhaltung während der Rasur, die Woyzeck dem Hauptmann gibt, deutlich werden: Das Drama "Woyzeck" besteht aus verschiedenen Fragmenten, die nach dem Tod Büchners zusammengefügt wurden. Es stammt aus der Epoche des Vormärz und befasst sich mit der gesamtgesellschaftlichen Situation des 20. Jahrhunderts, die in diesem fall besonders aus der Sicht des Protagonisten Woyzecks dargestellt wird. Im allgemeinen handlungskontext kann man die Szene in der Art verordnen, dass Woyzecks misslinge Lage, die aufgrund seines geringen Verdienstes und der dennoch stetig gegenwärtigen Verantwortung gegenüber seiner liierten Marie und ihres gemeinsamen Sohnes entstanden ist, dazu führt, dass der einfache Soldatinnen das rasieren des Hauptmannes als eine art Nebenjob betreibt um mehr Geld einzutreiben. Deutlich wird dies anhand der oben stehenden Regieanweisung. Die Szene beinhaltet den ersten Auftritt des Hauptmannes in Büchners Werk. Die gesamte Szene 5 besteht aus einem wortreichen Dialog zwischen Woyzeck und dem Hauptmann, wobei Woyzeck selbst im ersten Teil der Szene (S. 12) einen sehr geringen Redenateil hat. Vier Zeilen (s. 12 Z. 9, 19, 25, 28,) dieses Teiles sind wortkarge Antworten Woyzecks, die den vorherigen Worten seines Vorgesetzten Zuspruch...

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verleihen, dessen redeanteil die restlichen 24. Zeilen umfasst. Betrachtete man den restlichen teil der Szene (S. 12 Z. 26-29 bis S.13.Z.1-34) fällt auf, dass der Hauptmann mit 25. Zeilen Redeanteil zwar immernoch mehr zur Sprache kommt, als Woyzeck mit 17 Zeilen, dennoch ist der Dialog ausgewogener und die unterschiedlichen Positionen und das unausgewogene Machtverhältnis rückt in den Hintergrund.. Der Hauptmann philosophiert während der Rasur vor sich hin und spricht währenddessen darüber,. wie lange er noch zu leben habe, aber dennoch von Langeweile geplagt sei. Zudem solle "Woyzeck langsam" (S. 12 Z.2) mit seinen Handlungen Vorfahren solle, da er bei aufgesetzter Eile dafür sorgen würde, dass die ihm bevorstehende zeit noch langsamer vergehen würde (vgl. S.12 Z.-8) Woyzeck bestätigt seine Worte mit dem einfachen Ausdruck "Jawohl, Herr Hauptmann" (S. 12 Z.9) was er ebenfalls nach einer weiteren aussage des Hauptmannes wiederholt. Darauf hin versucht der Hauptmann Woyzeck in ein innigeres Gespräch zu verwickeln, indem er nach dem Wetter fragt und dem Soldaten mit den Worten "Red er doch was, Woyzeck" (S. 12 Z.22) auffordert zu reden. Auf diesen Versuch geht Woyzeck jedoch nur wortkarg ein. Bei dem darauffolgenden Versuch des Hauptmannes mit dem gleichen Ziel, geht der hauptmann auf den "Süd-Nord wind" ein (S. 12 Z.27),, wobei hier die Regieanweisung "Pfiffig" darauf hinweist, dass ein solcher wind gar nicht existiert. Dennoch stimmt woyzeck erneut zu (S. 12 Z.28) worauf der hauptmann lachen aufschreit, da woyzeck "ganz abscheulich dumm" (S.12 Z.30) sei, da er auf die falle des Hauptmannes reingefallen ist. Allerdings fährt der hauptmann damit fort, das Woyzeck ein guter mensch sei, obwohl er zudem keine Moral besäße. (S. 12 Z.32). Hierbei erwähnt der Hauptmann Woyzecks und Maries uneheliches Kind, welches ohne Segen der Kirche entstanden sei. Damit lockt er den Soldaten aus der wortkargen rolle, der nun darauf eingeht, dass der "liebe gott" alle kinder wertschätzen würde. (S.13. Z.1-4). Szenenanalyse Szene 5. Das darauffolgenden Gespräch zwischen den beiden wird von Woyzeck dann darauf gelenkt, dass den armen in der welt nichts geschenkt wird und dass man als armer mensch in der welt nicht einfach alles auf Moral und glaube setzen kann, selbst wenn sie in den Himmel kommen würden müssten die armen menschen "Beim Donnern helfen" müssen (S.13 Z.8-13). Damit spielt er auf die niemals aufhörende Arbeit an, die. Menschen in seiner unteren Schicht droht. Darauf geht der hauptmann eher weniger ein, da er darauf hin völlig ignorant darauf zu sprechen kommt, dass er keine Tugend besitze und erneut darüber spricht, dass die zeit schwer rumzukriegen sei. (S:13 Z.14-22) doch die Tugend, laut Woyzeck, sei dem höheren gestellten Volk vorbehalten und Woyzeck, eben weil er keine Tugend besäße, ein "armer kerl" (S13. Z.23-29) sei. Daraufhin beendet der Hauptmann das Gespräch, da er sich von Woyzecks Worten angegriffen fühlt. Er betont nochmals, dass er ein guter mensch sei, dennoch zu viel nachdenken würde und bittet Woyzeck daraufhin zu gehen. An dieser Szene lassen sich wichtige Aspekte ableiten, wie z.b. das Machtverhältnis von Woyzeck und dem Hauptmann, was man unter anderem schon daran ableiten kann, dass Woyzeck den Hauptmann rasiert und währenddessen steht während der Hauptmann vor ihm sitzt. Zudem gibt der Hauptmann Woyzeck Anweisungen die dies unterstützen. Außerdem kann man die verschiedenen Weltbilder der beiden Figuren aus dieser Szene ableiten. Bei dem hauptmann, welcher sich während des Gesprächs über seine "Luxusprobleme" beschwert, wird in dem Dialog deutlich, dass er den Idealismus vertritt, da er immerzu von Tugend und Moral spricht: Woyzeck dagegen vergriff den Materialismus. Bedingt wird dies durch die Gesellschaft, in der er durch seinen stand als unfrei gilt und abhängig von den anderen und seiner eigenen finanziellen Situation ist. Zusammenfassend lässt sich mit Einbezug dieser Szene darauf schließen das der hauptmann ein Angehöriger der Oberschicht ist und deutlich über Woyzeckb steht, was auch vom Machtverhältnis abzuleiten ist. Zudem kommen die existenziellen Sorgen Woyzecks zum Ausdruck, die vom Hauptmann mit seinen luxuriösen Problemen und der fehlenden Moral und Tugend Woyzecks abgespeist werden. Das unausgewogene Machtverhältnis der Figuren wird durch die Kommunikations und verständnisprobleme nochmal deutlich unterstrichen, wobei auch der Bildungsgrad der beiden mit einbezogen wird, der bis heute zu Problemen sowie vor und nachteilen verschiedener Personen führt.