Das Luftsicherheitsgesetz und seine rechtliche Bewertung
Das Luftsicherheitsgesetz von 2005 erlaubte ursprünglich den Abschuss von Flugzeugen zur Verhinderung terroristischer Angriffe. Es wurde jedoch 2006 vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt.
Highlight: Das Bundesverfassungsgericht entschied in der Entscheidung BVerfGE 115, 118, dass der Abschuss eines Passagierflugzeugs gegen die Menschenwürde verstößt.
Zentrale Aspekte des Luftsicherheitsgesetzes:
- Es erlaubte die Androhung und Anwendung von Waffengewalt gegen Luftfahrzeuge.
- Waffengewalt durfte nur auf Anweisung des Bundesministers der Verteidigung erfolgen.
- Der Einsatz war nur zulässig, wenn das Leben von Menschen durch das Luftfahrzeug gefährdet wurde.
Vocabulary: Der übergesetzliche Notstand bezeichnet eine Situation, in der eine Handlung, die normalerweise strafbar wäre, aufgrund außergewöhnlicher Umstände als gerechtfertigt angesehen wird.
Die rechtliche Bewertung des Flugzeugabschusses im Stück:
- Ein Schuldspruch würde mit dem Verstoß gegen die Menschenwürde begründet.
- Ein Freispruch könnte mit einem übergesetzlichen Notstand begründet werden.
Das Stück regt zur Diskussion über die Pro und Contra Argumente zum Luftsicherheitsgesetz an und fordert das Publikum auf, sich mit den ethischen Dilemmata auseinanderzusetzen.






























