Konsumaspekt und moralische Rechtfertigung
Im zweiten Teil des Artikels konzentriert sich Gaschke auf den Konsumaspekt als zentrale Motivation für das Spielen gewaltverherrlichender Computerspiele. Sie argumentiert, dass es keine moralische Rechtfertigung für solche Spiele gebe.
Die Autorin kritisiert, dass der Zusammenhang zwischen den Begriffen "Computer", "Bildung" und "Fortschritt" den hedonistischen Aspekt des Spielens verschleiere. Zudem würde dadurch auch der Konsumaspekt getarnt.
Highlight: Gaschke enthüllt, dass die vorherige Diskussion über Rechte und Freiheiten nur eine Scheindebatte war. Der eigentliche Kern ihrer Kritik ist der Konsumaspekt als einzige Rechtfertigung für gewaltverherrlichende Spiele.
Der Artikel endet mit einer persönlichen Einschätzung, die die Überzeugungskraft von Gaschkes Argumentation in Frage stellt. Die versteckte Platzierung des zentralen Punktes - des Konsumaspekts - wird als Schwäche in der Argumentation gesehen.
Vocabulary: Materialgestützte Argumentation - Eine Form der Argumentation, bei der verschiedene Quellen und Materialien zur Untermauerung der eigenen Position herangezogen werden.
Abschließend wird eine eigene Erörterung zum Thema angekündigt, die Argumente für und gegen ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen abwägen soll. Dabei wird das Recht auf Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit gegen mögliche negative Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft abgewogen.
Definition: Erörterung - Eine sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema, bei der verschiedene Standpunkte und Argumente gegenübergestellt und bewertet werden.
Die abschließende persönliche Meinung stimmt der Position der Autorin nur teilweise zu und betont die Komplexität der Debatte um Gewalt in Computerspielen und ihre Auswirkungen.



