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Tierversuche

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Julia

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11/12/10

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 Nein zu Tierversuchen!
Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen unbedenklichen Hautausschlag. Sie gehen

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Rede zum Thema Tierversuche Note: 15 NP oder 1+

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Nein zu Tierversuchen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Stellen Sie sich vor, Sie haben einen unbedenklichen Hautausschlag. Sie gehen zum Arzt und dieser verschreibt ihnen eine medizinische Creme, welche Ihnen der Apotheker aushän- digt. Eine ganz normale Situation, die jeder von uns kennt. Aber was braucht es, um diese Creme herzustellen? Woher wissen wir, ob diese überhaupt wirkt? Tierversuche! Eine billige Methode, um Medikamente auf ihre Reaktion und Verträglichkeit zu testen. Viele Firmen können oder wollen sich die Methode mit künstlich hergestellten Zellen nicht leisten und kommen immer wieder auf die Tierversuche zurück. Auch wenn viele neue Medikament im Tierversuch zunächst erfolgreich sind und für sicher gehalten werden, können beim Menschen schwerwiegende oder sogar tödliche Nebenwir- kungen aufkommen. Bis zu 90% der neuen Medikamente fallen in anschließenden klinischen Versuchen durch. Dass man damit den Patienten ein gefälschtes Sicherheitsgefühl gibt und das das Tierwohl leidet, finde ich nicht akzeptabel und deshalb bin ich dafür, dass Tierversu- che verboten werden sollten. Nun meine Damen und Herren was sind eigentlich Tierversuche? Unter Tierversuchen versteht man wissenschaftliche Experimente, die an lebenden Tieren durchgeführt werden. Die Gründe für die Tierversuche sind dabei ganz unterschiedliche. Das deutsche Recht erlaubt Tierversuche zu bestimmten Zwecken. Erlaubte Zwecke sind dabei die Entwicklungen von Medikamenten gegen Krankheiten, die Identifizierung von Umweltge- fährdungen sowie die Prüfung von Stoffen und Produkten...

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auf ihre Unbedenklichkeit für den menschlichen Gerbrauch. Desweitern erlaubt das Gesetz Tierversuche noch für die soge- nannte Grundlagenforschung. Darunter versteht man die Untersuchung von grundlegenden Prinzipien einer wissenschaftlichen Fachrichtung. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland fast drei Millionen Tiere zu Versuchszwecken einge- setzt die schlussendlich unter unsäglichen Qualen krepieren. 81% davon waren Ratten und Mäuse, Fische 9,8%, Vögel 2%, 0,1% Affen, 0,1% Hunde, 0,04% Katzen und noch weitere Tierarten. Viele Wissenschaftler sind sich darin einig, dass die allermeisten Wirbeltiere lei- densfähige Wesen sind und Schmerz empfinden können. Daraus ergibt sich der ethische Ansatz, dass der Mensch eine Verantwortung für diese Tiere hat, die sich mit den Tierversu- chen nicht vereinbaren lässt. Tierversuche ohne Tierleid halte ich nicht für möglich. Meine Damen und Herren, wir als Verbraucher hören es doch auch immer wieder: Ja man braucht Tierversuche, um unsere Krankheiten zu verstehen und heilen zu können. Tatsäch- lich aber sind Tierversuche ein unglaublich lukratives Geschäft. Ganze Industriezweige ver- dienen Unsummen am Tierversuch. Man kann sich das so vorstellen, wie ein Kreislauf- ein sich selbst erhaltendes System, das auf dem Leid der Tiere aufbaut und kranken Menschen überhaupt nicht weiterhilft. Denn eins der größten Probleme ist das der Übertragbarkeit. Selbst die Ergebnisse aus Versuchen von Mäusen sind nicht immer auf den Menschen über- tragbar, da einige Stoffwechselvorgänge und das Immunsystem von Mensch und Maus sich unterscheiden. Das kann schlimme Folgen haben, so wie etwa im Fall des Medikaments Contergan: Contergan ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, das für Schwangere in den 1970er Jahren als unbedenklich eingestuft wurde auf Grundlage von Tierversuchen. Ledig- lich bei seltenen australischen Kaninchen und einer noch seltenerer Affenart kam es bei viel- tausendfacher Überdosierung und monatelanger Verabreichung gelegentlich zu Fehlbildun- gen bei den Nachkommen. Und beim Menschen? Der Mensch reagiert 60 mal empfindlicher als eine Maus, 200 mal empfindlicher als ein Hund und 700 mal empfindlicher als ein Hams- ter. Aus diesem Grund waren 30 000 missgestaltete Babys die Folge, von den ganzen Tot- geburten mal ganz abzusehen. 30 000 Babys mit missgebildeten Augen und Ohren, mit ein- gewachsen Genitalien und mit flossenähnlichen Händen, die an den Schultern saßen. Und noch immer wird dieses Mittel schwangeren verabreicht, wenn auch unter anderen Namen. Dafür gibt es noch viel weitere Beispiele, wie etwa das Nomifensin, das Depressionen heilen soll, aber Nierenversagen hervorruft. Oder auch das Fenfluramin für die Gewichtsreduktion, das aber Herzklappenschäden herbeiführt. Auf der anderen Seite kann man auch argumentieren, dass Medikamente die sich beim Tier als schädlich oder untauglich erweisen, beim Menschen sehr wohl funktionieren könnten, so dass durch den Tierversuch auch neue Therapeutika verloren gehen. Auch wenn durch Ver- suche an Tieren zahlreiche Krankheiten wie Krebs oder bakterielle Erkrankungen zum Bei- spiel Tuberkulose geheilt werden konnten und es einen streng geregelten Tierschutz in Deutschland gibt, bedeutet das nicht, dass diese Errungenschaften nicht auch mit tierfreien Methoden hätten erreicht werden können. Desweitern ändern einzelne medizinische Erfolge nichts daran: Tierversuche sind unzuläs- sig. Aus diesem Grund sollte man die tierversuchsfreien Methoden fördern. Meine Damen und Herren, Wenn wir sie schon ansprechen, sollten wir auch einen Blick darauf werfen. Denn es gibt drei vielversprechende Möglichkeiten: Bei In-Vitro-Tests wird einfach menschli- ches Gewebe oder Abbildungen davon verwendet, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Forscher können dabei auf eine Vielzahl von Gewebemodellen zurückgreifen. Diese Versuche sind aussagekräftiger und schaden niemandem. Außerdem gibt es In-Silico- Verfahren. Dies ist eine computerbasierte Forschung, die Vorgänge und Krankheiten virtuell simulieren kann. Es gibt sogar täuschend echte Simulatoren menschlicher Patienten. Zudem können mit niedrigen Dosierungen Experimente auch an menschlichen Probanden in Form von Freiwilligenstudien durchgeführt werden. Dabei wird die Wirkung eines Medikaments im Körper bis in dem kleinsten Detail überwacht. Alles in Allem lässt sich sagen, Tierversuche sind ein in vielen Fällen notweniges Übel, das schnellstmöglich durch Alternativmethoden ersetztet werden sollte, da die verwendeten Tiere durch Menschenhand leiden und ihre Würde somit verletzt wird. In einigen Fällen sind sie gänzlich unnötig, da man die Probleme, die man damit zu lösen versucht besser anders, an- packen sollte, also am Ursprung, ohne irgendein Tier dafür leiden zu lassen. Ein sofortiger Ausstieg aus Versuchen an Tieren ist wohl so schnell nicht möglich, da man sich bisher we- nig auf andere Vorgehensweisen spezialisiert hat. Allerdings darf hier keine Zeit verloren werden, was die Forschung nach solchen Vorgehensweisen angeht. Jeder einzelne kann etwas dazu beitragen dies zu ändern. Achten Sie beim Einkaufen dar- auf, dass Sie keine Produkte kaufen, die an Tieren getestet wurden. Natürlich ist das schwie- rig, weil auf den wenigsten Produkten draufsteht, ob und wie das Produkt oder seine Inhalts- stoffe getestet wurden. Am ehesten geht das noch bei Kosmetika oder Reinigungsmitteln. Desweiten können sie durch Spenden, Mitgliedschaften oder Erwähnungen auf Social Media Organisationen und Vereine unterstützen wie zum Beispiel „Peta“, „Deutscher Tierschutzver- band“ oder „Ärzte gegen Tierversuche". Ob aus wissenschaftlicher oder ethischer Sicht: Wir sollten nicht an einer Methode festen halten, die vom vorletzten Jahrhundert ist sondern Al- ternativmethoden finden und nutzen. Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Nein zu Tierversuchen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Stellen Sie sich vor, Sie haben einen unbedenklichen Hautausschlag. Sie gehen zum Arzt und dieser verschreibt ihnen eine medizinische Creme, welche Ihnen der Apotheker aushän- digt. Eine ganz normale Situation, die jeder von uns kennt. Aber was braucht es, um diese Creme herzustellen? Woher wissen wir, ob diese überhaupt wirkt? Tierversuche! Eine billige Methode, um Medikamente auf ihre Reaktion und Verträglichkeit zu testen. Viele Firmen können oder wollen sich die Methode mit künstlich hergestellten Zellen nicht leisten und kommen immer wieder auf die Tierversuche zurück. Auch wenn viele neue Medikament im Tierversuch zunächst erfolgreich sind und für sicher gehalten werden, können beim Menschen schwerwiegende oder sogar tödliche Nebenwir- kungen aufkommen. Bis zu 90% der neuen Medikamente fallen in anschließenden klinischen Versuchen durch. Dass man damit den Patienten ein gefälschtes Sicherheitsgefühl gibt und das das Tierwohl leidet, finde ich nicht akzeptabel und deshalb bin ich dafür, dass Tierversu- che verboten werden sollten. Nun meine Damen und Herren was sind eigentlich Tierversuche? Unter Tierversuchen versteht man wissenschaftliche Experimente, die an lebenden Tieren durchgeführt werden. Die Gründe für die Tierversuche sind dabei ganz unterschiedliche. Das deutsche Recht erlaubt Tierversuche zu bestimmten Zwecken. Erlaubte Zwecke sind dabei die Entwicklungen von Medikamenten gegen Krankheiten, die Identifizierung von Umweltge- fährdungen sowie die Prüfung von Stoffen und Produkten...

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Meine Damen und Herren, wir als Verbraucher hören es doch auch immer wieder: Ja man braucht Tierversuche, um unsere Krankheiten zu verstehen und heilen zu können. Tatsäch- lich aber sind Tierversuche ein unglaublich lukratives Geschäft. Ganze Industriezweige ver- dienen Unsummen am Tierversuch. Man kann sich das so vorstellen, wie ein Kreislauf- ein sich selbst erhaltendes System, das auf dem Leid der Tiere aufbaut und kranken Menschen überhaupt nicht weiterhilft. Denn eins der größten Probleme ist das der Übertragbarkeit. Selbst die Ergebnisse aus Versuchen von Mäusen sind nicht immer auf den Menschen über- tragbar, da einige Stoffwechselvorgänge und das Immunsystem von Mensch und Maus sich unterscheiden. Das kann schlimme Folgen haben, so wie etwa im Fall des Medikaments Contergan: Contergan ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, das für Schwangere in den 1970er Jahren als unbedenklich eingestuft wurde auf Grundlage von Tierversuchen. Ledig- lich bei seltenen australischen Kaninchen und einer noch seltenerer Affenart kam es bei viel- tausendfacher Überdosierung und monatelanger Verabreichung gelegentlich zu Fehlbildun- gen bei den Nachkommen. Und beim Menschen? Der Mensch reagiert 60 mal empfindlicher als eine Maus, 200 mal empfindlicher als ein Hund und 700 mal empfindlicher als ein Hams- ter. Aus diesem Grund waren 30 000 missgestaltete Babys die Folge, von den ganzen Tot- geburten mal ganz abzusehen. 30 000 Babys mit missgebildeten Augen und Ohren, mit ein- gewachsen Genitalien und mit flossenähnlichen Händen, die an den Schultern saßen. Und noch immer wird dieses Mittel schwangeren verabreicht, wenn auch unter anderen Namen. Dafür gibt es noch viel weitere Beispiele, wie etwa das Nomifensin, das Depressionen heilen soll, aber Nierenversagen hervorruft. Oder auch das Fenfluramin für die Gewichtsreduktion, das aber Herzklappenschäden herbeiführt. Auf der anderen Seite kann man auch argumentieren, dass Medikamente die sich beim Tier als schädlich oder untauglich erweisen, beim Menschen sehr wohl funktionieren könnten, so dass durch den Tierversuch auch neue Therapeutika verloren gehen. Auch wenn durch Ver- suche an Tieren zahlreiche Krankheiten wie Krebs oder bakterielle Erkrankungen zum Bei- spiel Tuberkulose geheilt werden konnten und es einen streng geregelten Tierschutz in Deutschland gibt, bedeutet das nicht, dass diese Errungenschaften nicht auch mit tierfreien Methoden hätten erreicht werden können. Desweitern ändern einzelne medizinische Erfolge nichts daran: Tierversuche sind unzuläs- sig. Aus diesem Grund sollte man die tierversuchsfreien Methoden fördern. Meine Damen und Herren, Wenn wir sie schon ansprechen, sollten wir auch einen Blick darauf werfen. Denn es gibt drei vielversprechende Möglichkeiten: Bei In-Vitro-Tests wird einfach menschli- ches Gewebe oder Abbildungen davon verwendet, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Forscher können dabei auf eine Vielzahl von Gewebemodellen zurückgreifen. Diese Versuche sind aussagekräftiger und schaden niemandem. Außerdem gibt es In-Silico- Verfahren. Dies ist eine computerbasierte Forschung, die Vorgänge und Krankheiten virtuell simulieren kann. Es gibt sogar täuschend echte Simulatoren menschlicher Patienten. Zudem können mit niedrigen Dosierungen Experimente auch an menschlichen Probanden in Form von Freiwilligenstudien durchgeführt werden. Dabei wird die Wirkung eines Medikaments im Körper bis in dem kleinsten Detail überwacht. Alles in Allem lässt sich sagen, Tierversuche sind ein in vielen Fällen notweniges Übel, das schnellstmöglich durch Alternativmethoden ersetztet werden sollte, da die verwendeten Tiere durch Menschenhand leiden und ihre Würde somit verletzt wird. In einigen Fällen sind sie gänzlich unnötig, da man die Probleme, die man damit zu lösen versucht besser anders, an- packen sollte, also am Ursprung, ohne irgendein Tier dafür leiden zu lassen. Ein sofortiger Ausstieg aus Versuchen an Tieren ist wohl so schnell nicht möglich, da man sich bisher we- nig auf andere Vorgehensweisen spezialisiert hat. Allerdings darf hier keine Zeit verloren werden, was die Forschung nach solchen Vorgehensweisen angeht. Jeder einzelne kann etwas dazu beitragen dies zu ändern. Achten Sie beim Einkaufen dar- auf, dass Sie keine Produkte kaufen, die an Tieren getestet wurden. Natürlich ist das schwie- rig, weil auf den wenigsten Produkten draufsteht, ob und wie das Produkt oder seine Inhalts- stoffe getestet wurden. Am ehesten geht das noch bei Kosmetika oder Reinigungsmitteln. Desweiten können sie durch Spenden, Mitgliedschaften oder Erwähnungen auf Social Media Organisationen und Vereine unterstützen wie zum Beispiel „Peta“, „Deutscher Tierschutzver- band“ oder „Ärzte gegen Tierversuche". Ob aus wissenschaftlicher oder ethischer Sicht: Wir sollten nicht an einer Methode festen halten, die vom vorletzten Jahrhundert ist sondern Al- ternativmethoden finden und nutzen. Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit.