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Unter der Drachenwand (Inhalt, Charakterisierungen, Symbole)

11.2.2022

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Lebensentwürfe in der Literatur der Gegenwart
Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
Arno Gei
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Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
Arno Gei
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Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
Arno Gei

Lebensentwürfe in der Literatur der Gegenwart Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten Arno Geiger: Unter der Drachenwand Übersicht des Handouts: -> 0.1 Das Werk & Informationen zum Autor -> 1.1 Historischer Kontext -> 2.1 Figurenkonstellation -> 3.1 Inhaltsangabe - Zeitstrahl 3.2 Inhalt Kapitel 1 bis 6 3.3 Inhalt Kapitel 7 bis 9 3.4 Inhalt Kapitel 10 bis 16 3.5 Inhalt Kapitel 17 bis 19 3.6 Inhalt Kapitel 20 bis 26 3.7 Inhalt Kapitel 27 bis 29 3.8 Inhalt Kapitel 30 bis 35 3.9 Handlungsstränge differenziert -> 4.1 Das Leben am Mondsee ARNO GEIGER Unter der Drachenwand HANSER -> 5.1 Charakterisierung der Figuren 5.2 Veit Kolbe, Veits Vater & Mutter 5.3 Margot Neff ,,Die Darmstädterin", Robert Reimund Perttes ,,Der Brasilianer", Margarete Bildstein ,,Die Lehrerin" 5.4 Trude Dohm, Max Dohm, Annemarie Schaller 5.5 Kurt Ritler, Johann Kolbe, Oskar Meyer & seine Familie -> 6.1 Differenzierte Darstellung der Kriegseinstellung der Figuren - Veit Kolbe 6.2 Weitere Figuren -> 7.1 Untersuchung sprachlicher Gestaltungsmittel & Erzähltechnik- Modernes Erzählen 7.2 Symbole/Leitmotive 7.3 Erzähltechnik & Bedeutung des Schrägstrichs & Sprache im Roman Textart: (Historischer/Kriegs-) Roman Titel: Unter der Drachenwand Autor: Arno Geiger Erscheinungsjahr: 2018 Thema (Bspw.):,,Erzählt einen Ausschnitt des Lebens des Soldaten Veit Kolbe, der sich nach seiner Rückkehr von der Front des zweiten Weltkriegs in das Dorf Mondsee in Österreich zurückzieht. Während er mit den psychischen und physischen Folgen des Kriegs kämpft, lernt er mehrere der Dorfbewohner besser kennen." Gattung: Epik Arno Geiger: 1968...

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geboren, österreichischer Gegenwartsautor 1933 1938 Das Werk Inspiration des Werks: Zufälliger Fund von Briefen auf einem Flohmarkt (über Kinderlandverschickung ins Lager Schwarzindien am Mondsee) Intention des Werkes: ,,Krieg abseits der Schlachtfelder" darzustellen ,,Metall, Kälte und Vergeudung" vs. ,,Verletzlichkeit, Wärme, Schönheit" Historischer Kontext des Romans Hitler & NSDAP an die Macht Nationalsozialismus -> Judenverfolgung & Auslöschung politischer Gegner (Verfolgung der jüdischen Figur Oskar Meyer & seiner Familie) Beginn des Bauens von Konzentrationslagern Anschluss von Österreich an Deutschland 1939-1945 Zweiter Weltkrieg 1940 Beginn der Kinderlandverschickungsheime aufgrund Kriegssituation (Im Roman das Lager Schwarzindien) 1943 Krieg war schon verloren - Kapitulation & Beginn Rückzugs DE (Handlung des Werkes beginnt & Veit kommt von der Ostfront*) 1943 Totaler Krieg wird einberufen von Propaganda Rede Joseph Goebbels' 1944 Zerstörung Darmstadts (Heimat der Figuren Margot & Lore Neff) Erweiterung des Kriegs auf ganz Europa durch Westalliierten* (Veit trotz Verletzung in Krieg einberufen) (Tod Wally & Georg Meyer in Konzentrationslager Auschwitz) 1945 Kriegsende (Tod Oskar Meyer in Konzentrationslager Mauthausen) (Veit Kolbe erlebt Kriegsende wieder in Mondsee, Österreich) *Ostfront: Deutsch-Sowjetischer Krieg im zweiten Weltkrieg, Veit kämpfte anfänglich am Dnjepr (Fluss in der Sowjetunion) *Westalliierte: Sowjetunion, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich Margots Mutter & Vater Mütterliche Liebe/Sorgen Onkel Johann Trude Dohm Ehe Max Dohm Vater Kolbe Verachtung Ehe Mutter Kolbe Mütterliche Liebe/Sorgen Veit Budapest Oskar Meyer Figurenkonstellation Graphische Darstellung Georg Meyer Bernhard Meyer Emotionale Distanz Geschwister Valerie Meyer Ablehnung Wien Ostfront Kurt Ritler Lilo Margot Der Brasilianer Veits Vater Räumliche Darstellung Veits Mutter Interesse vs. Distanz Oskar Meyer Valerie Meyer Georg & Bernhard Meyer Zufällige Begegnung Emotionale Unterstützung Mitgefühl Mondsee Veit Kolbe Distanz - Margarete Bildstein Nanni Schaller Margot Neff & Lilo Robert Perttes ♥ Kurt Ritler Darmstadt Lore Neff Justus Neff Trude Dohm Lehrerin Margarete Bildstein Johann Kolbe Die verschickten Mädchen-Annemarie Schaller 3 Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Lore Neff 19 Perspektivenwechsel II 12 13 IO Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Inhaltsangabe - Zeitstrahl Kurt Ritler Oskar Meyer 28 29 4 Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Perspektivenwechsel 14 it Koll 20 21 22 23 24 25 Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe 15 Veit Kolbe Kapitel 1-6 Lore Neff 16 Kolbe - Annäherung zur Darmstädterin 4. Während der neue Ofen - Erste Differenzen mit der Quartierfrau - Erneutes Treffen mit der distanzierten Lehrerin - Veit besucht das Lager Schwarzindien, trifft auf Nanni 5.Nach einem zweitägigen kurzen Antäuschen - Veit erleidet mehrere Panikattacken Kurt Ritler 8 Perspektivenwechsel Kurt Ritler Oskar Meyer 17 18 31 32 33 34 35 30 Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Veit Kolbe Inhaltsangaben Perspektivenwechsel - Neue Routinen für Veit (Kochen von Margot, Gespräche mit dem Brasilianer) - Die Lehrerin erzählt ihm von Kurts und Nannis Beziehung - Veit verbringt seinen Geburtstag allein Oskar Meyer 9 Lore Neff 27 Perspektivenwechsel 26 Veit Kolbe 1.Im Himmel ganz oben - Plötzlicher Beginn des Romans mit der Erzählung von den Umständen seiner Verwundung - Nächte im saarländischen Lazarett (Vergleich mit denen an der Ostfront) - Wird zur häuslichen Pflege nach Wien geschickt 2.Seit meinem letzten Aufenthalt - Distanz zu seinen Eltern in Wien durch die Kriegserfahrung (empfindet sich als Fremder) - Aufgrund von dauerhaftem Streit und negativen Erinnerungen fragt er nach einer Wohnung in Mondsee bei Onkel Johann-> Aufbruch dorthin Nachbemerkungen des Atours 3.Eine halbe Fahrstunde von Salzburg - Veit bezieht sein Zimmer (erste Eindrücke der Quartierfrau, der Darmstädterin und der Lehrerin) - Trifft sich mit Onkel Johann zum Gespräch - Aus Schlaflosigkeit geht er zum Gewächshaus, aus dem Musik dringt -> trifft den Brasilianer 6. In der Früh ertrug ich Kapitel 7-9 7. Am Freitag wurden in Darmstadt - Perspektivwechsel. Erzählerin Lore Neff (Mutter Margots) in einem Brief an diese - Margots Mutter äußert mehrere Sorgen (Kommandieren des Vaters an die Ostfront, Margots junge Schwester allein in Berlin, Margots Hochzeit und Umzug) 8. Susi hat mich bei der Straßenbahn - Perspektivwechsel: Erzähler Kurt Ritler in Briefen an Nanni - 1.Brief: Sorgen um Nanni, Fragen nach anderen Jungs beim Lager, voraussichtlicher Besuch seinerseits nach Mondsee um mit Nanni die Drachenwand zu besteigen - 2.Brief: Berichte von seinem Alltag, Luftangriffen und beteuert seine Treue zu Nanni, Erinnerungen an den ersten Kuss - 3.Brief: Vorstellung des Sommers mit Nanni - 4.Brief: Erzählungen des Kriegsgeschehen - 5.Brief: Beschwerden darüber, dass Nanni nicht schreibt, und Sorgen da seine Eltern nun von der Beziehung wissen 9. Wie's mir geht? - Perspektivwechsel: Erzähler Oskar Meyer in einem Brief an seine Cousine Jeanette - Berichte von der überfüllten Unterkunft, nicht geglückten Ausreisen in die USA und Südafrika -Sorgen um die Unterdrückung der Bewegungsfreiheit der Juden, Kennzeichnung durch den Stern - Gelungene Flucht nach Budapest Kapitel 10-16 10. Den ganzen Tag Schneegestöber - Veit schreibt Briefe an seine Eltern und einen Kameraden - Der Kontakt zu Margot intensiviert sich (er leiht ihr Dinge und sie sprechen oft) & der Kontakt zum Brasilianer intensiviert sich (sie führen gesellschaftskritische Konversationen) - Veit hat erneut eine Panikattacke bei einem Spaziergang, Nanni beruhigt ihn und erzählt von ihren Sorgen bezüglich Kurt 11. Der März war ungewöhnlich - Veit bekommt Pervitin vom Arzt verschrieben - Nanni ist aus dem Lager verschwunden, die Aussagen aller werden vom Onkel protokolliert, die Suche nach ihr beginnt 12. Der Elternbesuchstag - Es ist Elternbesuchstag, alle Eltern sind beunruhigt wegen Nannis verschwinden, die Lehrerin erzählt Veit sie stehe unter Druck - Hitlers Geburtstag, der Brasilianer äußert sich öffentlich kritisch zum NS-Regime, er wird verhaftet 13. Der Brasilianer wurde nicht über Nacht - Der Brasilianer traut Veit bei der Verhaftung das Gewächshaus an - Der Brasilianer hat nun Feinde, sein Gewächshaus wird geplündert, Veit vertreibt die Plünderer jedoch - Veit und Margot kümmern sich um das Gewächshaus und versorgen das Dorf damit 14. In den Dschungeln Schwarzindiens - Margot und Veit kommen sich bei der Arbeit im Gewächshaus näher - Margot erzählt die Umstände ihrer frühen Ehe (Flucht aus der Familie) - Veit und Margot küssen sich das erste Mal 15. Da ich keine Beziehungserfahrung - Veits und Margots Beziehung vertieft sich, das Dorf missbilligt dies - Veit steht unter Stress wegen seiner Gesundheit und der Angst bald wieder einberufen zu werden - Max Dohm erschießt den Hund des Brasilianers 16. In der Früh packte ich - Veit fährt nach Wien für das Gutachten eines Arztes - Im Elternhaus wird er erneut mit Erinnerungen an Hilde konfrontiert - Veit wird vom ersten Arzt als gesund genug für die Front eingestuft, den zweiten überzeugt er mit Humor zu einer Krankschreibung Kapitel 17-19 17. Ich bin noch immer ganz verwirrt - Perspektivwechsel: Erzähler Kurt Ritler in einem Brief an Nanni Drei Monate nach Nannis verschwinden schreibt er, dass er sich um sie und ihr Wohlbefinden sorgt Er hat ein Jahr weniger Schule um früher einberufen zu werden, und wird zum Flakhelfer ausgebildet (das Aufspüren von Kriegsflugzeugen) ausgebildet 18. Der Abschied von Wien - Perspektivwechsel: Erzähler Oskar Meyer in Briefen an seine Cousine Jeanette Anfänglich optimistische Zukunftsperspektive (Oskar verdient Geld, lernt ungarisch etc.) - 1944 Wehrmacht marschiert in Budapest ein, die Lebenssituation wird schlechter Oskars Frau und Sohn verschwinden, Oskar weiß nicht wo diese sind 19. Wie ich in der Lebenszeichenkarte - Perspektivwechsel: Erzähler Lore Neff in Briefen an Margot Darmstadt wurde von Bombenangriffen zerstört - Margots Mutter lebt nun in Angst und ohne Ressourcen Kapitel 20-26 20. iIn der zweiten Juliwoche - Margot und Veit haben einen gemeinsamen Alltag, meiden jedoch die Öffentlichkeit wegen Kritik an ihrer Beziehung - Veit vergisst mit Margot das Kriegsgeschehen, nimmt aber öfters Pervitin - Die Mädchen aus Schwarzindien verreisen kurzzeitig 21. Aus dem Misthaufen stieg Rauch auf - Der Brasilianer kommt geschwächt zurück, äußert nach Brasilien zu wollen - Veit steht in sechs Wochen ein erneuter Arztbesuch bevor 22. Den Onkel traf ich im Freien - Veit hat ein Gespräch mit dem Onkel über das Kriegsgeschehen und teilen Erinnerungen an die Front - Die Quartierfrau drängt Veit zur Rückkehr an die Front - Veit fälscht erstmalig seine Krankschreibung Nanni Schallers Leiche wird gefunden 23. Die Leiche des Mädchens Annemarie Schaller - Der Polizeibericht erklärt Nannis Tod für einen Unfall, ein Sturz von großer Höhe - Nanni wird Kirchlich beerdigt, Veit denkt über den Tod nach 24. Es ist immer noch hell genug zum Schreiben - Lilo läuft ihre ersten Schritte, Margot erhält Briefe von ihrem Ehemann - Max Dohm reist nach Mondsee, er und der Brasilianer streiten sich heftig, Max Dohm droht diesem mit einer Pistole - Der Brasilianer realisiert er muss fliehen 25. Ich schaute mich in den Zimmern um - Max Dohm erklärt das Verhalten der Quartierfrau anhand ihrer Krankheit - Flüchtlinge kommen nach Mondsee und übernehmen die Gärtnerei - Veit erfährt, dass das Lager Schwarzindien aufgelöst werden soll 26. Bald ein ganzes Jahr - Veit wird einberufen und erfährt, dass Johann Kolbe den Brasilianer verhaften wird - Konfrontation im Gasthaus wo der Onkel Veit und der Brasilianer diskutieren, Veit erschießt den Onkel und versteckt die Leiche, der Brasilianer flieht Kapitel 27-29 27. Es sind von Eichenbaumeck - Perspektivwechsel: Erzähler Lore Neff in einem Brief an Margot Die Lebensbedingungen in Darmstadt verschlechtern sich, Margots Vater an der Front glaubt ebenso nicht mehr an den Sieg - Sie rät Margot ihrem Ehemann treu zu bleiben 29. Die Sache ging sehr rasch - Perspektivwechsel: Erzähler Kurt Ritler in einem Brief an seinen Freund Ferdi Kurt wird einberufen und zieht in eine Kaserne - Er fürchtet an der Front zu sterben, möchte seinem Freund seine Wertsachen vermachen 20. Deutsche Einheiten auf dem Rückzug - Perspektivwechsel: Erzähler Oskar Meyer in einem Brief an seine Cousine Jeanette Seine Lebensbedingungen sind sehr kritisch (Juden werden öffentlich misshandelt, er muss betteln und bereut nicht früher geflohen zu sein) Er meldet sich als Arbeitsfreiwilliger und wird von Soldaten nach Österreich gebracht 30. So tauchte ich wieder in den Winter ein - Veit betrachtet seine Vergangenheit und seine charakterliche Entwicklung - Lilos Geburtstag wird gefeiert - Veit fährt nach Wien für eine erneute Krankschreibung, um nicht an die Front zu müssen 31. Der Westbahnhof war dick verqualmt - In Wien geht er zu seinem Elternhaus wo erneut mit dem Ideologie-Konflikt mit dem Vater konfrontiert wird und besucht das Grab seiner Schwester - Er wird für gesund für die Front erklärt und hat zwei Tage um sich in Mondsee zu verabschieden 32. Seit es mit Margot - Veit besucht Kurt, gibt ihm Nannis Briefe, sie sprechen über Nanni und den Krieg - Auf der Zugfahrt sieht Veit einen Zwangsarbeiter (Oskar Meyer), sie haben Augenkontakt 33. Ich saß auf dem Fensterbrett - Veit verbringt die letzten Tage mit Margot & Lilo die eine gemeinsame Zukunft planen - Nach einem letzten Streit der Quartierfrau ziehen sie um, Margot findet einen Arbeitsplatz 34. Wir warteten auf das Milchauto - Veit verabschiedet sich, auf der Fahrt reflektiert er das Geschehen 35. Nachbemerkungen Kapitel 30-35 - Arno Geiger erzähl von dem Schicksal der Figuren nach dem Krieg (Veit & Margot heiraten und gründen eine Familie, Kurt Ritler stirbt vermeintlich etc.) Treffen von Veit Kolbe und Kurt Ritler Kapitel 32 1. Phase Kühler Gesprächsbeginn 2. Phase Teilen der Erinnerung durch die Briefe 3. Phase Nüchterner Abschied Treffen von Veit Kolbe und Oskar Meyer Kapitel 32 1. Phase Oskar Meyers Briefe 1. Brief Hoffnung 2. Brief Hoffnungslosigkeit 3.Brief Klarheit über sein Schicksal 2. Phase Oskar fällt Veit durch das Halstuch auf (Halstuch als Familiensymbol & Hoffnung) Schuldzuweisung ans Soldaten Veit (Oskar Meyers Blick bei der harten Arbeit) (Unwissend über Wallys und Georgs Aufenthalt) Veit Kolbes Eltern vs. Margot Neffs Eltern Veits Eltern: Margots Eltern: Vertreten eine andere Ideologie Wollen ihr Leben „bestimmen“ Fehlende Einsicht & Empathie des Vaters Mahnungen der Mutter in den Briefen Erkennen der Gemeinsamkeit Kapitel 12 Beide sind in Mondsee für Distanz zu ihren Eltern Mondsee - Marktgemeinde/Stadt in Österreich im oberösterreichischen Salzkammergut Hintergrund Veits Umzug nach Mondsee: Eigentlicher Wohnort in Wien mit seinen Eltern ->Ihm jedoch zu gefährlich ->Missverständnisse durch die verschiedenen Kriegsansichten von Vater und Sohn ->Zu viele negativ konnotierte Erinnerung (Tod seiner Schwester Hilde & verpasstes technisches Studium) Umzug nach Mondsee zu seinem Onkel Johann als Lösung -> Als Rückzugsort vom Kriegsgeschehen, sozialem Umfeld (wohnt in einem Bauernhaus außerhalb der Ortschaft) Das Leben am Mondsee -> Mondsee jedoch ebenso vom Nationalsozialismus geprägt (Einstellung der Dorfbewohner und Vorhandensein einer ,,Nazi Polizei" -> Eindringen des Kriegs in das Privatleben (Absturz Kampfflugzeuge, Briefwechsel, Nachrichten) -> Soziales Umfeld (Freundschaft mit Brasilianer, Liebe zu Margot) -> Zentrale Orte: Lager Schwarzindien für Schulmädchen, Polizeistation von Onkel Johann, Gewächshaus ,,Klein Brasilien", Veits Wohnort bei der Quartierfrau -> Zentrale Geschehnisse: Tod Nanni Schaller, Tod Johann Kolbe, Verhaftung des Brasilianers Charakterisierung der Figuren -Charakterisiert durch direkte (verbale) und indirekte (nonverbale) Charakterisierung (AbiBox S.48) Eigenkommentar: -Erzählerbericht & Figurenrede Fremdkommentar - Erzählerbericht & Figurenrede figural Sprachliche Mittel: -Stimmqualität -sprachliches Verhalten - Sprachstil, Sprachniveau -sprachliche Varietät (Soziolekt etc.) ausdrückliche Verbalisierung direkte (explizite) Charakterisierung indirekte (implizite) Charakterisierung nonverbale Signale: Aussehen, Kleidung, Verhalten, oder Umfeld. einer Person sprechende Figuren auktorial -Betonung von Übereinstimmungen und Gegensätzen der Figuren (Korrespondenz & Kontrast) - implizit charakterisierte Namen (Figuren charakterisierenden Bezügen) Veit Kolbe Charaktersierungen der Figuren Als Figur: ->Protagonist, Ich-Erzähler, 24 Jahre alt (Geburtstag während der Handlung), gebürtig aus Wien, Schulabschluss Abitur 1939, angestrebtes Studium in Elektrotechnik, jedoch nach Abitur Wehrmachtssoldat Charaktereigenschaften -> Kritisch gegenüber politischer Führung: (implizit aus inneren Monologen oder Taten erkennbar, jedoch nie verbal explizit geäußert) -> Gestörtes Verhältnis zu seinen Eltern: Aufgrund verschiedener Einstellungen zum Krieg Äußert sich durch Veits Misstrauen und Emotion des missverstanden sein -> Posttraumatische Belastungsstörung durch den Krieg: (Äußert sich in Schlafstörungen, Zittern, Konzentrationsstörungen, Ängsten, erhöhter Schreckhaftigkeit, emotionaler Taubheit etc.) -> Bei Veit Drogenabhängigkeit (Pervitin), Kriegsmüdigkeit (Vortäuschen der Arztbescheinigung) & Traumata (Ausgelöst durch Geräusche/Gerüche) -> Entwicklung des Sozialverhaltens der Figur: - Anfänglich distanziert, ruhig, verschlossen (Keine sozialen Kontakte im Lazarett und entzieht sich seiner Familie) - Am Ende sozial, loyal und offen (Loyalität zum Brasilianer bei seiner Flucht und eigene Familiengründung mit Margot & Lilo) Gespaltene Emotionen/Veränderung seiner Weltanschauung: - Einerseits depressiv/hoffnungslos (physischer Rückzug auf sein Zimmer in Wien und emotionaler Rückzug von seinen Eltern wegen Diskussionen über die Zukunft des Kriegs) - Andererseits hoffnungsvoll/zufrieden/offen (Rückzugsorte wie z.B. das Gewächshaus verleihen ihm Hoffnung) -> Hilfsbereit/Loyal/Moral orientiert: - Öffnet sich Nanni Schaller in einer Panikattacke, später überreicht er ihrem Freund Kurt ihre Briefe und stützt diesen emotional - Loyal zum Brasilianer als Beihilfe zur Flucht (Ermordung des Onkels) - Geht auf Menschen zu (Die Lehrerin & respektiert ihre Zurückhaltung, oder Margot als anfängliche junge Mutter ohne Ressourcen) -> Beeinflusst durch sein Umfeld - Wien: Reue durch nicht angetretenes Elektrotechnik Studium & Tod Schwester Hilde - Mondsee: Neubeginn, beschäftigt sich mit Aktivitäten wie Pflanzen anbauen Veits Vater und Mutter Als Figur -> Haben 3 Kinder (Waltraud, Hilde & Veit), leben in einer Wohnung in Wien Charaktereigenschaften -> Mutter: Besorgt/Realitätsflucht Sie kann nach Veits Verletzung und Ankunft nicht mit den ständigen Sorgen umgehen und flüchtet in die Arbeit im Haushalt -> Vater: Eigensinnig Trotz Veits Erfahrung an der Front die der Vater nicht aufweisen kann ist er überzeugt der Krieg sei für die Deutschen noch zu gewinnen -> Vater: Provokativ Veits Trauma von der Front trifft bei diesem auf Unverständnis, er nimmt keine Rücksicht und spricht oft von NS-Ideologien und der Pflicht stark zu bleiben -> Mutter: Nachgiebig Sie äußert sich kaum bis nie zum Kriegsgeschehen und versteckt ihre Meinung hinter dem Gesagten von Veits Vater, sie ist jedoch traurig als Veit ankündigt er möchte nach Mondsee ziehen, versteht aber seine Beweggründe besser als der Vater Als Figur: -> Verheiratet (ihr Ehemann ist an der Ostfront), Mutter deren gemeinsamer Tochter Lilo, anfänglich Veits Zimmernachbarin daraufhin in einer Liebesbeziehung mit diesem Charaktereigenschaften -> Opportunistisch Margot Neff ,,Die Darmstädterin" Hat anfänglich ein schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern, um auszuziehen verfrühte Hochzeit mit ihrem Mann Ludwig -> Eigensinnig Schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern aufgrund deren Vorschriften über ihr Leben -> Emotionaler Einfluss auf Entscheidungen Nach engerer Beziehung zu Veit plant sie die Scheidung von Ludwig -> Besorgt/Ruhelos Angst um Veits Tablettenabhängigkeit, die Gerüchte über ihre Beziehung zwingen sie zur Geheimhaltung, weint nachts häufig, wenn Veit schläft Charaktereigenschaften -> Distanziert/Reserviert Robert Reimund Perttes „Der Brasilianer" Als Figur -> Bruder von Trude Dohm, Heimgekehrter Auswanderer aus Brasilien, Besitzer des Gewächshauses ,,Klein Brasilien", freundet sich mit Veit Kolbe an Charaktereigenschaften -> Isolierte Lebensweise/Misstrauisch Lebt allein & ist bei der ersten Begegnung mit Veit, der von der brasilianischen Musik angezogen wurde, verschlossen und braucht länger um sich zu öffnen -> Heimatliebe/Sehnsucht/Nostalgisch Spricht viel über seine Heimat, möchte nur als ,,Brasilianer" betitelt werden, nennt sein Gewächshaus ,,Klein Brasilien" in welchem nur brasilianische Musik spielt -> Konfrontativ/Defensiv Spricht nicht mit seiner Schwester aufgrund verschiedener Werteorientierungen, äußert sich in Konfliktsituation mit jener und ihrem Ehemann aber offen als Gegner beider -> Orientiert an seiner Moralvorstellung Hat eine gefestigte Meinung als Gegner des NS-Regimes die er trotz Verhaftung und Folter beibehält, darüber hinaus ernährt er sich und auch seinen Hund streng vegetarisch Margarete Bildstein „Die Lehrerin" Als Figur -> Zugezogen nach Mondsee für die Stelle der Lehrerin für Mädchen im Landverschickungsheim Schwarzindien, unterliegt durch diesen Beruf Regeln des Regimes bspw. nicht heiraten zu dürfen Veits Annäherungsversuche wirken keineswegs bei ihr, weder sein Wunsch nach Konversation wird erfüllt, noch eine nähere Bindung zu ihr, selbst als er freiwillig ihren Schülerinnen Fragen über den Krieg beantwortet bleiben ihre Antworten meist kurz (hypotaktisch) -> Introvertiert Sie genießt ihre seltenen Pausen von der Aufgabe Lehrerin zu sein mit einsamen Spaziergängen -> Überfordert Die Pflichten als Lehrerin stressen sie, besonders an den Elternbesuchstagen und dem Verschwinden Nannis -> Ihr Verhalten lässt sich auf die Konformität zum NS-Regime zurückführen, dass Lehrerinnen die Ehe verbietet Trude Dohm ,,Die Quartierfrau" Als Figur -> Vermieterin einer Unterkunft in Mondsee, Ehefrau von Max Dohm, Schwester des Brasilianers Charaktereigenschaften -> Angriffslustig Nennt Veit einen ,,Wiener Drückeberger", beteiligt sich an Gerüchten im Dorf über Veits und Margots Beziehung & versucht die eingezogenen Flüchtlinge aus dem Gewächshaus zu vertreiben -> Reizbar Bei einem Konflikt wirft sie nach Veit mit einer Kerze, gibt den Flüchtlingskindern Tritte aufgrund von dem Lärm dieser -> Einsam Die meisten im Dorf meiden sie, Margot bezeichnet sie als ,,Kanaille*", nur ihr Mann hält zu ihr Max Dohm Als Figur -> Lackierermeister der Regierung im Generalgouvernement*, Ehemann Trude Dohms, nicht wohnhaft in Mondsee zu Charaktereigenschaften -> Selbstbewusst Geht auf Veit zu und wird von jenem mit einer ,,selbstbewussten Ausstrahlung" charakterisiert -> Reizbar/Gewalttätig Erschießt den Hund des Brasilianers aufgrund des Streites mit seinem Schwager und droht diesem ebenso mit der Waffe Annemarie Schaller *Kanaille: Schimpfwort für Schurke Trude & Max Dohm: -> Vertreter und Advokaten der NS- Ideologie Sprechen offen über ihre Befürwortung des Regimes und stellen sich gegen Gegner wie den Brasilianer -> Aufdringlich Es wird beschrieben wie er die Mädchen des Landverschickungsheim beim Sport ,,beäugt" Als Figur -> Lebte gemeinsam mit Mutter & einer Fabrikarbeiterin in Wien, Cousine von Kurt mit dem sie eine Liebesbeziehung führt, eins der verschickten Mädchen zum Heim Schwarzindien Charaktereigenschaften -> Eigensinnig Die Beziehung zu Kurt wird weder von der Lehrerin, noch von beiden Eltern gebilligt, beide finden trotzdem ihren Weg -> Einfühlsam/Hilfsbereit Hilft dem unbekannten Veit bei einem panischen Anfall -> Verzweifelt verliebt Die nicht akzeptierte Liebe zu Kurt zwingt sie Veit um Hilfe zu bitten, aufgrund des Verbotes der Briefwechsel versucht sie über die gefährliche Drachenwand zu Kurt zu gelangen -> Selbstbewusst Die anderen Mädchen im Lager machen sich über sie lustig, sie ändert jedoch weder Verhalten noch Aussehen aufgrund dessen, ebenso geht sie sehr selbstbewusst auf Leute Kurt Ritler Als Figur -> Lebte mit Eltern & Schwester in Wien, später einberufen als Jugendlicher Soldat, Cousin von Nanni mit der er eine Liebesbeziehung führt Charaktereigenschaften -> Braucht Bestätigung Seine Briefe an Nanni suchen nach ihrer Bestätigung der Liebe und er ist eifersüchtig wegen Jungs in der Nähe des Lagers -> Optimistisch Er bleibt nach Nannis verschwinden positiv über ihr sichere Wiederkehr -> Unverstanden Nach dem Tod Nannis versteht niemand seinen Schmerz, der Kriegsdienst lenkt ihn ab und das Aufeinandertreffen mit Veit bringt Klarheit über Nannis Tod Johann Kolbe ,,Onkel Johann" Als Figur -> Postenkommandant bei der Gendarmerie von Mondsee, Onkel von Veit Kolbe Charaktereigenschaften -> Süchtig Ein Kettenraucher der sich entweder über fehlende Tabakware beschwert, oder sie als Währung für Dienstleistungen verlangt -> Selbstgefällig Er hatte ähnliche PTBS-Symptome wie Veit, habe diese aber ,,besiegt" und sie seien nicht so schlimm wie Veit annehme -> Bequem/Desinteressiert/Egozentrisch Das Verschwinden von Nanni Schaller geht er nur halbherzig und unmotiviert an, ebenso schließt er den Fall nach dem Fund ihrer Leiche umgehend ohne Nachforschungen als Unfall ab Oskar Meyer & seine Familie Als Figur -> Seine Geschichte wird erzählt durch Briefe an seine Cousine Jeanette, jüdischer Zahntechniker aus Wien, verheiratet mit Valerie Meyer ,,Wally" und hat zwei Kinder (Georg Meyer ,,Georgili" & Bernard Meyer der sich nach England rettete), Oskar Meyer nutzt auf seiner Flucht verschiedene Namen (z.B. Sandor Milch & Andor Bakos) Charaktereigenschaften -> Oskar: Hoffnungsvoll/Zwangsweise optimistisch Trotz Verlust der Wohnung in Wien, Verbot des Auslebens ihres Glaubens und die Kennzeichnung als ,,Andersgläubige" durch einen Stern hofft er, dass die Repression gegen Juden bald endet -> Wally: Skeptisch/Pessimistisch Durch anhaltende Schikane in Wien spricht sie kaum noch und zieht sich zurück -> Familie: Wählerisch/Eigensinnig Letze Chance die Familie in Sicherheit vor dem NS-Regime zu bringen wäre nach Afrika zu gehen, jedoch wäre es da zu ,,heiß" -> Wally: Veränderung hin zum Optimismus/,,Aufblühend" Nach der erfolgreichen Flucht nach Budapest spricht sie mehr, wünscht sich ein Halstuch was sie wieder ,,jung fühlen lässt" -> Oskar: Orientiert am Wohlergehen seiner Familie Kauft Wally das gewünschte Halstuch, kümmert sich um Bernards Flucht nach England, sorgt sich dauerhaft um Georgs schlechten Gesundheitszustand -> Wally: Entmutigt/Nicht ehrgeizig Versucht nach der Flucht ungarisch zu lernen, gibt jedoch schnell auf und lässt Oskar alles übersetzen -> Oskar: Determiniert Nach Wallys und Georgs verschwinden sucht er dauerhaft nach jenen, behält außerdem das Halstuch als Familienandenken Veit Kolbe Kriegseinstellung der Figuren -> Geäußerte Skepsis im inneren Monolog (S.10) Ironische Äußerung über die Geschenke von Adolf Hitler an verwundete Soldaten, er lege keinen Wert drauf -> Nationalsozialistische Erziehung (S. 135) Betitelt den Einfluss der Partei NSDAP als ,,Sinngebung" seiner Jugend -> Abscheu zum Krieg selbst (S.8) Es gebe kein Entkommen des Krieges der pausenlos tobt während Veit durch diesen altert, die Verpflichtung als Soldat nahm ihm Jugend und Studium -> Gegner aller Kriegsbefürworter Diskussionen mit seinem Vater über die Sinnhaftigkeit, reserviert gegenüber Max & Trude Dohm die an Hitlers Sieg glauben, ermordet seinen NS-Regime konformen Onkel für die Flucht des Brasilianers Darmstadt Lore Neff Neutral gegenüber dem NS-Regime Justus Neff Befürworter des NS-Regimes als Soldat Mondsee Margot Neff Neutral gegenüber dem NS-Regime Annemarie Schaller Neutral gegenüber dem NS-Regime Max Dohm Befürworter des NS-Regimes, glaubt an Sieg des Regimes Trude Dohm Befürworterin des NS-Regimes, glaubt an Sieg des Regimes Margarethe Bildstein Neutral jedoch Stütze/Arbeiter des NS-Regimes, als Lehrerin des Landverschickungsheims Johann Kolbe Neutral jedoch Stütze/Arbeiter des NS-Regimes, als Postenkommadant Robert Perttes Gegner/Opfer des NS-Regimes Modernes Erzählen Wien Veits Vater Befürworter des NS-Regimes, sieht den Krieg als Notwendigkeit Veits Mutter Neutral gegenüber dem NS-Regime Kurt Ritler Neutral jedoch Stütze/Arbeiter des NS- Regimes als Soldat Budapest Oskar Meyer Opfer des NS-Regimes als Jude Valerie Meyer Opfer des NS-Regimes als Jude Georg Meyer Opfer des NS-Regimes als Jude Merkmale modernen Erzählens Modernes Erzählen - Komplexität der modernen Welt erfordert erzähltechnische Subjektivierung* & Perspektivenreichtum - Erzählziel: Undeutlichkeit/Unverständlichkeit - Multiperspektivität -> Veit nicht als allwissender Erzähler denn z.B. Briefe von Lore Neff oder Kurt Ritler ergänzen die Handlung *Subjektivierung: Veränderung der Wahrnehmungsperspektive - Antihelden/Understatement -> Veit als kein klassischer Held, ein gemischter Charakter aus NS-Ideologie, Moral (z.B. Betrug um nicht an die Front zu müssen) - Wechsel von Erzählstil & Haltung -> Grundverschiedene Perspektiven von Oskar Meyers Flucht und Veits Leben als deutscher Soldat - Innere Monologe -> Oft in Form von Briefen & Tagebucheinträgen - Desillusionierte* Charaktere und kein Glaube an Gott oder Ideologien Symbole/Leitmotive: Leitmotiv als episches Stilmittel -> Als Verbindung der Textstellen durch Wiederkehrende Handlungselemente Symbole/Motive als episches Stilmittel -> Wiederholtes auftauchen, positiv/negativ konnotiert 1.Die Drachenwand - Einerseits bedrohlich & mächtig -> Nannis Tod als sie aus Mondsee flüchtete & beschrieben als ,,mächtige Felsschädel" (S.165, Z. 365) - Andererseits schützend -> Kriegsferne Atmosphäre durch den Schutz, schützt Mondsee als Zufluchtsort, standhaft gegen das Bedrängen des Krieges 2. Mondsee -Friedliche, harmonische und dörfliche Parallelwelt -Antithetisch zu Wien, mit Sicherheit verbunden (Standort für Landverschickungsheim) -Hoher Zusammenhalt der Gemeinde und routiniertes Leben -Einziger Kontakt zur Außenwelt durch Briefe 3.Das Gewächshaus - Sehnsuchtssymbol, benannt ,,Klein Brasilien" nach der Heimat des Brasilianers, Illusion durch Aspekte wie Wärme wie das Wetter in Lateinamerika und Pflanzen wie jene Natur - Schutz bietend, da private und gefahrlose Kommunikation möglich ist (zwischen Veit & dem Brasilianer) - Rückzugsort als Form des Widerstands von dem Brasilianer als NS Gegner (z.B. spielen der Musik durch das Radio) Produktion anstatt Destruktion - Tomatenernte im Kriegsgeschehen & Utopie durch stetigen Wachstum der Pflanzen (z.B. Orchideen) - Familie -> Geborgenheit für Veit, Margot & Tochter Lilo für alltägliches Leben 4. Elemente der Posttraumatischen Belastungsstörung -> Oberbegriff,,Nervöse Anfälle" (S.116) z.B. Automatismus das Gewehr zu ziehen, obwohl er jenes in Mondsee nicht trägt (S.29) - Sterben seiner Schwester Hilde als negative Erinnerungen im Elternhaus an Krankheit, Schwäche & Hilflosigkeit (S.178) - Veits eiternde Wunde als Grund für das Pervitin (S.116), Abhängigkeit, & als Vorwand nicht in den Krieg zu ziehen aufgrund physischer/psychischer Belastung - dauerhaftes überprüfen seines Zustandes während des Romans - Gerüche/Geräusche Situationen wie beim Sinnesreiz beim Metzger oder durch das ,,Geschwätz" seines Vaters (S.162) 5. Das Halstuch -Oskar Meyer kaufte zu Beginn der Flucht ein Halstuch, welches in jedem Abschnitt jener Handlung erwähnt wird ->,,ein Bindeglied zu glücklicheren Tagen" (S.411) -> Als Bindung und Erinnerung an den Familienzusammenhalt Erzähltechnik Multiperspektivität -> Verschiedene Blickwinkel/Meinungen der Erzähler, hängen jedoch in der Geschichte zusammen (z.B. Sichtkontakt zwischen Veit & Oskar Meyer am Ende des Romans) Polyphonie -> Vertiefung der Szenen/Kapitel durch mehrere Stimmen (z.B. Margots Briefwechsel mit ihrer Mutter über die Geschehnisse in Mondsee) Erzählstimmen & Funktion: Veit Kolbe - Lore Neff - Protagonist, Darstellung seiner Emotionen und der allgemeinen Handlung Briefe an Margot erläutern Margots Hintergrund und bieten Erklärung für ihr Handeln -> Liebesbeziehung zu Veit Kurt Ritler - Leben eines jungen Soldaten, spätere Konfrontation mit Veit die gemeinsame Erinnerung über Nanni teilen Oskar Meyer - Gegenstück der NS-Regime befürwortenden Charaktere, ,,Schuld" der Soldaten verdeutlichen Veit als Erzähler - Erzählform: Ich-Erzähler Erzählperspektive: Innen- und Außensicht Erzählverhalten: Personal - Darbietungsform: Erzählerbericht / Innerer Monolog -> Restliche Figuren in der Figurenrede charakterisiert Die Bedeutung des Schrägstrichs -> Öffnet Möglichkeit zur Interpretation Sprache im Roman - Anregen zum Verlangsamen & Innehalten - Als ,,Störfaktor" (z.B. interpretiert als Störung der Idylle Mondsees) - Dramatisiert und rythmisiert - Repräsentiert den Eigenwillen des Autors - Authentische Sprache -> Durch Metaphern ,,Ein Abrüsten hatten sie mir verweigert" - Veit Kolbe Wirkung: Betonung des Zwangs zum totalen Krieg Anhand von Bespielen - Beklemmende Sprache -> Durch Personifikationen ,,Durchs Leben in die Ecke getreten" -Oskar Meyer Wirkung: Verdeutlichung des unbegreiflichen Verbrechens des NS-Regimes an Oskar Meyers jüdischer Familie - Nüchtern-sachliche Sprache -> Durch rhetorische Fragen ,,Was kann es besseres geben als am Leben zu bleiben?"- Veit Kolbe Wirkung: Kriegssituation widerspiegeln: Dankbarkeit für das eigene Leben durch stetige Gefahrensituation - Anschauliche Sprache -> Durch Metaphern & Sarkasmus ,,Firma für Blut und Boden" - Der Brasilianer Wirkung: Sarkastischer Hinweis auf Unmenschlichkeit des NS-Regimes (Charakterisierung des Brasilianers ermöglicht)