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Wilhelm Tell - Szenenausarbeitung (Aufzug 4 Szene 2)

Wilhelm Tell - Szenenausarbeitung (Aufzug 4 Szene 2)

 Wilhelm Tell
Aufzug 4 Szene 2
Einordnung und Zusammenfassung der Szene:
Auf dem Platz in Altdorf lässt der Landvogt Gessler einen Hut auf e

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Einordnung der Szene Zusammenfassung der Szene Bedeutung der Szene Dramentheorie nach Aristoteles Fazit

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Wilhelm Tell Aufzug 4 Szene 2 Einordnung und Zusammenfassung der Szene: Auf dem Platz in Altdorf lässt der Landvogt Gessler einen Hut auf eine Stange stecken, den die Schweizer Bevölkerung bei jedem passieren grüßen und ehren müssen als wäre es der Landvogt höchst persönlich. Diese Demütigung des Schweizer Volkes ist jedoch nicht die einzige Tyrannei vom Adel. Somit versammeln sich Verschworene aus Uri, Schwyz und Unterwalden (darunter auch Stauffacher, Fürst und Melchtal) zum gemeinsamen Schwur auf dem Rütli um die Vertreibung der habsburgischen Besatzungsmacht zu beschließen. Als Wilhelm Tell an dem aufgesteckten Hut Gesslers vorbeiläuft ohne diesen zu ehren soll er verhaftet werden. Gessler jedoch fordert ihn dazu auf einen Apfel auf dem Kopf seines Sohnes zur Rettung beider Leben, sowie Tells Freilassung abzuschießen. Dabei nimmt Tell zwei Pfeile heraus. Nach dem erfolgreichen Schuss auf den Apfel stellt Tell klar, dass der zweite Pfeil für den Landvogt bestimmt war, wenn er seinen Sohn bei dem Schuss ermordet hätte. Daraufhin wird Tell verhaftet. Attinghausen, der auf der Seite des Volkes ist, liegt im Sterben. Weshalb man ihm schnell von dem Eid berichtet, woraufhin er den Männern deutlich macht, dass sie "einig" sein müssen, um den Kaiser zu stürzen. Als Hedwig herein gestürmt kommt um nach ihrem Mann Tell zu fragen bekommt sie die Antwort, dass er verhaftet wurde. Sie ist...

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außer sich vor Wut, da Tell ihren Sohn in solch eine Gefahr gebracht hat und niemand Tell vom Schießen abgehalten hat. Als sie versuchen Hedwig davon zu überzeugen, dass sie keine Möglichkeit hatten ihn zu stoppen und dass nichts passiert ist beruhigt Hedwig sich allmählich. Als Attinghausens Neffe Rudenz endlich da ist, um Attinghausen zu erzählen, dass er jetzt auch auf der Seite des Volkes ist und nicht mehr auf der des Adels, hat Attinghausen bereits seine letzten Atemzüge gehabt. Als er stirbt sieht er der Zukunft der Schweiz mit Hoffnung entgegen. Rudenz versucht daraufhin den Verschwörern seine Unterstützung im Kampf zu versichern. Nachdem diese vorerst skeptisch sind nehmen sie ihn schließlich doch in den Bund mit auf, da Verstärkung nie schaden könne. Rudenz jedoch hat eine Bedingung. Er möchte seine Geliebte Berta befreien, welche wohlhabend und auf der Seite des Volkes ist. Durch sie wurde Rudenz umgestimmt und ist nun nicht mehr Anhänger der Habsburger. Nachdem Tell auf der Überfahrt flüchten konnte versteckt er sich in der hohlen Gasse bei Küssnacht, um den Landvogt Gessler zu töten. Tell ist der Überzeugung, dass sich nur auf diese Weise die Tyrannei beenden ließe. Als Gessler angeritten kommt und eine Bettlerin überreiten will trifft Tells Pfeil Gessler. Dieser ist auf der Stelle tot, woraufhin sich sofort eine Menschenmenge um ihn bildet. Sie feiern den Tod des Landvogts als Ende der Tyrannenherrschaft. Der Mord an Gessler ruft zum Volksaufstand auf. Die in der Schweiz regierenden österreichischen Vögte werden verjagt und das Land erhält seine Freiheit wieder. Als es dann schließlich zum Ende der Gewaltherrschaft kommt wird Tell für seine Taten bejubelt. Bedeutung der Szene: In dem 4. Aufzug Szene 2 wird deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt ist. Ob es darum geht eine Unterdrückung zu beenden oder jemanden zu besiegen, durch Vertrauen und Einigkeit kann dies erreicht werden. Attinghausens Rat wird durch seine Weisheit und seine Lebenserfahrung zu einer bedeutenden Rolle und verhilft dabei nicht aufzugeben. Als Rudenz dann ebenfalls zur Seite des Volkes wechselt, wird vorerst das Vertrauen zu Ihm auf die Probe gestellt. Durch diese Hürde, die überwunden werden muss, kann jedoch daraufhin ein noch innigeres Verhältnis innerhalb des Bündnisses entstehen. Attinghausens Tot ist nur von geringer Bedeutung, da er zwar das Bündnis durch seine letzten Worte erneut stärkt, jedoch die Handlung des Dramas durch dieses Geschehen nicht stark beeinflusst wird. Andere Szenen, wie beispielsweise die Szene, in der Tell auf seinen Sohn schießen muss, sind ausschlaggebend für ein Drama. Szenen wie diese sind verantwortlich für den Wendepunkt. Dabei entscheidet sich Tell dazu den Tyranneien entgegen zu wirken und weigert sich sich dem Adel unterzuordnen. Diese zivile Ungehorsamkeit geht anschließend in einen gewaltsamen Widerstand über und führt somit dazu, dass die Geschichte eine Wendung nimmt. Dramentheorie nach Aristoteles: Im ersten Akt wird die Idylle der Schweizer Landschaft dargestellt, sowie die Gewaltherrschaft der Landvögte. Das Volk (die Männer) zeigt eine gewisse Widerstandslust, die Tell ebenfalls verspürt, jedoch den eigentlichen Widerstand nicht mitplanen will sondern nur mitkämpfen. Durch diese Darstellungsweise wird das Drama eingeleitet und stellt somit nach der Dramentheorie von Aristoteles die Exposition dar. Als der Entschluss zum Widerstand da ist treffen sich die Männer des Volkes am Rütli, um demokratisch abzustimmen, wodurch die Eidgenossenschaft entstand. Dieses entstand als loses Bündnis von drei Talschaften am Vierwaldstättersee: Uri, Schwyz und Unterwalden. Sie rechtfertigen ihren Widerstand damit, dass sie nur das verteidigen, was schon immer das Schweizer Volkes war. Durch die aufbauende Spannung kann dieser Akt als steigende Handlung mit erregendem Moment (Katastase) angesehen werden. Tell weigert sich in dem dritten Akt den Hut Gesslers zu ehren, woraufhin dieser auf einen Apfel auf dem Kopf seines Sohnes schießen muss. Tell riskiert somit nicht nur sein eigenes Leben indem er gegen den Willen des Landvogts handelt sondern auch das Leben seines Sohnes. Durch dieses riskante Handeln Tells entsteht der Höhepunkt des Dramas, wodurch der Zuschauer/Leser in die Handlung weiter hinein gerissen wird und mit Tell mitfühlt. Als Tell dann auch noch verhaftet wird ist nicht klar was mit Tell passiert, wodurch der Zuschauer/Leser mitzittert. Rudenz Geliebte Berta versucht Rudenz davon zu überreden sich der Widerstandsbewegung anzuschließen, wodurch die Handlung langsam fällt. Dadurch, dass Tell dann jedoch auf der Überfahrt nach Küssn cht fliehen kann und daraufhin Gessler erschießt, kommt ein Hoffnungsschimmer. Zudem wurde das Bündnis erneut gestärkt durch die Worte von Attinghausen, die er kurz vor seinem Tod noch an die Männer loswerden konnte, für die Rudenz jedoch zu spät kam. Durch diese fallende Handlung mit einem hinhaltenden Moment ist dieser Akt das retardierende Element des Dramas. Im letzten Akt des Stücks wird die Burg in Altdorf geschleift und der Hut als Symbol ebenfalls zerstört. Zudem wird der habsburgische König von seinem Neffen Parricida ermordet. Parricida kommt zu Tells Haus und will seine Tat mit der von Tell gleich stellen, woraufhin Tell etwas verärgert ist und ihm nicht helfen will. Tell schickt Parricida mit dem Tipp seine Sünde beim Papst zu bereuen und Proviant fort, was die Lösung zu Parricidas Problem ist. Tell und seine Tat wird von allen Landsleuten bejubelt und er wird als Retter gefeiert. Dann erscheinen Ulrich von Rudenz und Bertha von Bruneck und verkünden ihre Vermählung und auch sie wollen in den Bund der Eidgenossen aufgenommen werden. Am Ende gibt noch Rudenz seine Knechte frei, so dass alle freie Bürger sind. Fazit: Dieses Ende stellt ein happy end dar, weshalb ich das Drama eher als eine Komödie als eine Tragödie sehen würde. Alles in Allem ist das Drama ein klassisches Drama, welches die Dramentheorie von Aristoteles abdeckt und somit den natürlichen Spannungsbogen eines Dramas folgt. 1143 Wörter

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Nachdem Tell auf der Überfahrt flüchten konnte versteckt er sich in der hohlen Gasse bei Küssnacht, um den Landvogt Gessler zu töten. Tell ist der Überzeugung, dass sich nur auf diese Weise die Tyrannei beenden ließe. Als Gessler angeritten kommt und eine Bettlerin überreiten will trifft Tells Pfeil Gessler. Dieser ist auf der Stelle tot, woraufhin sich sofort eine Menschenmenge um ihn bildet. Sie feiern den Tod des Landvogts als Ende der Tyrannenherrschaft. Der Mord an Gessler ruft zum Volksaufstand auf. Die in der Schweiz regierenden österreichischen Vögte werden verjagt und das Land erhält seine Freiheit wieder. Als es dann schließlich zum Ende der Gewaltherrschaft kommt wird Tell für seine Taten bejubelt. Bedeutung der Szene: In dem 4. Aufzug Szene 2 wird deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt ist. Ob es darum geht eine Unterdrückung zu beenden oder jemanden zu besiegen, durch Vertrauen und Einigkeit kann dies erreicht werden. 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Diese zivile Ungehorsamkeit geht anschließend in einen gewaltsamen Widerstand über und führt somit dazu, dass die Geschichte eine Wendung nimmt. Dramentheorie nach Aristoteles: Im ersten Akt wird die Idylle der Schweizer Landschaft dargestellt, sowie die Gewaltherrschaft der Landvögte. Das Volk (die Männer) zeigt eine gewisse Widerstandslust, die Tell ebenfalls verspürt, jedoch den eigentlichen Widerstand nicht mitplanen will sondern nur mitkämpfen. Durch diese Darstellungsweise wird das Drama eingeleitet und stellt somit nach der Dramentheorie von Aristoteles die Exposition dar. Als der Entschluss zum Widerstand da ist treffen sich die Männer des Volkes am Rütli, um demokratisch abzustimmen, wodurch die Eidgenossenschaft entstand. Dieses entstand als loses Bündnis von drei Talschaften am Vierwaldstättersee: Uri, Schwyz und Unterwalden. Sie rechtfertigen ihren Widerstand damit, dass sie nur das verteidigen, was schon immer das Schweizer Volkes war. 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Zudem wurde das Bündnis erneut gestärkt durch die Worte von Attinghausen, die er kurz vor seinem Tod noch an die Männer loswerden konnte, für die Rudenz jedoch zu spät kam. Durch diese fallende Handlung mit einem hinhaltenden Moment ist dieser Akt das retardierende Element des Dramas. Im letzten Akt des Stücks wird die Burg in Altdorf geschleift und der Hut als Symbol ebenfalls zerstört. Zudem wird der habsburgische König von seinem Neffen Parricida ermordet. Parricida kommt zu Tells Haus und will seine Tat mit der von Tell gleich stellen, woraufhin Tell etwas verärgert ist und ihm nicht helfen will. Tell schickt Parricida mit dem Tipp seine Sünde beim Papst zu bereuen und Proviant fort, was die Lösung zu Parricidas Problem ist. Tell und seine Tat wird von allen Landsleuten bejubelt und er wird als Retter gefeiert. Dann erscheinen Ulrich von Rudenz und Bertha von Bruneck und verkünden ihre Vermählung und auch sie wollen in den Bund der Eidgenossen aufgenommen werden. Am Ende gibt noch Rudenz seine Knechte frei, so dass alle freie Bürger sind. Fazit: Dieses Ende stellt ein happy end dar, weshalb ich das Drama eher als eine Komödie als eine Tragödie sehen würde. Alles in Allem ist das Drama ein klassisches Drama, welches die Dramentheorie von Aristoteles abdeckt und somit den natürlichen Spannungsbogen eines Dramas folgt. 1143 Wörter