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"Wilkommen und Abschied" Gedichtanalyse

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Naram

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"Wilkommen und Abschied" Gedichtanalyse

 Johann Wolfgang von Goethe -
Willkommen und Abschied"
وو
Das Gedicht ,,Willkommen und Abschied", verfasst von Johann Wolfgang von Goethe un

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Gedichtanalyse zur "Wilkommen und Abschied" von Johann Wolfgang von Goethe

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Johann Wolfgang von Goethe - Willkommen und Abschied" وو Das Gedicht ,,Willkommen und Abschied", verfasst von Johann Wolfgang von Goethe und erschienen im Jahre 1786, handelt von einem Liebespaar, dass sich nach Glückseligkeit und Liebe sehnt und diese Liebe im Verborgenen hält. Das Gedicht enthält romantische Züge sowie die Züge einer liebeslyrischen Verfassung. Das Gedicht lässt sich der Epoche des Sturmes und Dranges zuordnen, da es die Jugendzeit der Menschen und vor allem des Johann Wolfgang von Goethes beschreibt. Das Gedicht umfasst 4 Strophen, die sich jeweils in 8 Versen unterteilen. Das Reimschema besteht durchgängig aus einem Kreuzreim ababacdcd, und die Kadenzen wechseln sich jeweils im regelmäßigem Verswechsel nacheinander ab. Das Metrum ist ein vierhebiger Jambus, welcher durch das ganze Gedicht verwendet wird und nochmal eine gewisse Regelmäßigkeit in das Gedicht bringt, und das Lesen für den Rezipienten fließend macht. Die erste Strophe handelt von dem lyrischen Ich, wie es mitten in der Nacht durch die Berglandschaft reitet. Die zweite Strophe handelt davon, dass er trotz Ungeheuern, die er in der Landschaft sieht, einen Mut fasst. Hingegen handelt die 3 Strophe über eine Person, die das lyrische Ich liebt. Es beschreibt ihr Auftreten als lieblich und fragt zuletzt die Götter, wozu er dies verdient hätte. In der letzten Strophe geht es um den Abschied von seiner geliebten Person. Das...

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Motiv des Gedichtes wird über das ganze Gedicht hin verwendet. Es ist die Leidenschaft zur Liebe und sollte in der Epoche Sturm und Drang zur Aufklärung für Gefühle wie Empfindsamkeit, Liebe und Kummer dienen. Dies ist auch an dem Titel des Gedichtes zu entnehmen. Ursächlich hierfür sind die Wörter „Abschied“ und „Willkommen". Beide Wörter vermitteln ein jeweils anderes Bild bei dem Rezipienten. Zum einen ist ,,Willkommen" ein Wort, dass das Gefühl des Geborgenseins ausstrahlt und somit als positiv zu betrachten ist. Das Wort ,,Abschied“ ist hingegen mit einer negativen Emotion gewährt, die dem Rezipienten beim Lesen ein Gefühl von Trauer hochkommen lässt. Somit ist das Gedicht eine Gegenüberstellung von der Liebe, welches Harmonie, Geborgenheit, Freude und Glückseligkeit bewirkt, und das, was oft mit der Liebe einhergeht - die Trennung, die bei einem Menschen Traurigkeit, Hilflosigkeit und Verzweiflung mit sich bringt. Der Autor verwendet viele sprachliche Mittel, die das Motiv des Gedichtes nochmal unterstreichen und das Gedicht lyrisch und abwechslungsreich wirken lassen. Zu Beginn wird eine Anapher verwendet (Vgl. 1-2) „Es schlug mein.. Es war getan .." die sich jeweils mit einem Symbol ,,Mein Herz“ (Vgl. 1) und einer Antithese „getan fast eh gedacht“ (Vgl. 2) umschließen. Die Anapher verdeutlicht, dass das lyrische Ich nach seinem Herzen sich auf das Pferd setzte, um zu seiner Geliebten Person zu reiten, ohne jedoch an die Konsequenzen seines Handelns nachzudenken. Das Pferd und der Ritt spielt eine zentrale Rolle in der Epoche des Sturmes und Dranges und das damit eingehende Gefühl der Freiheit und des Ausbruches der damaligen Werte und Normenvorstellungen. Das Symbol ,,mein Herz“ (vgl.1) spiegelt das Motiv des Gedichtes wieder, da somit dem Rezipienten die Liebe suggeriert werden möchte. Die Antithese ,,getan fast eh gedacht" beschreibt die Auswirkungen der Liebe; das Handeln ohne rational zu denken. Da jedoch zur damaligen Zeit Liebesbeziehungen nicht anerkannt waren, sondern allein die Ehe nach Ständegesellschaften, war es sehr riskant allein nach seinen Emotionen hin zu agieren. Zudem werden viele Metaphern und Personifikationen und sowohl eine Hyperbel genutzt ,,der Abend wiegte 66 schon die Erde",, stand im Nebelkleid die Eiche" und „mit Hundert schwarzen Augen ich sah" (Vgl. 3-5-6-7) vom Autor genutzt, um die Zwiespältigkeit der Liebe, in dem Falle als Naturgeschehen dargestellt, zu unterstreichen. Die Personifikation ,,der Mond von einem Wolkenhügel sah“, die noch ein zugehöriges Enjambement beinhaltet und „die Winde schwangen leise Flügel" stellt die Situation eines schnellen Rittes dar; durch die Angespanntheit, seine geliebte Person so schnell wie möglich wiederzutreffen, fing er an in einem schnellen Tempo in der Nacht zu gleiten, um jeglichen Entdeckern seiner kleinen Reise zu seiner geliebten Person zu entgehen. Seine Anspannung wird auch in den nächsten 2 Versen (Vgl. 11-12-13) deutlich, in dem das lyrische Ich mithilfe eines Adjektivs ,,schauerlich" und eine Personifikation sowie einer Metapher ,,Die Nacht schuf tausend Ungeheuer', in dem sich das lyrische Ich ausmalte, was passieren könnte falls es bei dem heimlichen Treffen mit seiner geliebten Person entdeckt wird. Doch trotz seiner Bedenken gegenüber den Konsequenzen fasst er seinen Mut zugunsten seiner geliebten Person, um sie endlich wieder zu sehen. Dies wird vor allem mit der Assenerz ,,frisch und fröhlich" (Vgl. 15) sowie der der Anapher (Vgl. 16-17) und einer Metapher ,,In meinen Adern welches Feuer" und ,,In meinem Herzen welche Glut" verdeutlicht. In den darauffolgenden Versen kommen auch Inversionen zum Einsatz ,,Dich sah ich“ und „Ganz war mein Herz" (Vgl. 17- 19), in dem die Liebe zu seiner geliebten Person nochmal unterstrichen werden sollte, da sein erster Blick sowie seine Gefühle sich und allein aufmerksam auf seine geliebte Person richten. Auch werden verschönende Adjektive genutzt, um das Gefühl der Liebe bei dem Rezipienten zu veranschaulichen. In den nächsten Versen (Vgl. 20-21-22-23-24) beschreibt das lyrische Ich den Ausdruck der Schönheit und Aura seiner geliebten Person, die er der Natur im Frühling gleichsetzt, erneut mithilfe von verschönenden Adjektiven und einem Enjambement. Zuletzt wendet sich das lyrische Ich an die Götter, in dem er in einem Aussagesatz sich vergewissern will, ob seine geliebte Person von den Göttern entsandt worden ist, da sie einer Perfektion gleicht (Vgl. 23-24). Im Strophenwechsel ist erneut eine Inversion mit einer Personifikation zu entdecken (Vgl. 26) ,,Verengt der Abschied mir das Herz" in dem das lyrische Ich den Schmerz beschreibt, den er beim Sonnenuntergang, wenn die Zeit gekommen ist von seiner geliebten Person Abschied zu nehmen, erlebt. Der Grund für diese Annahme ist, dass ein Gefühl der Trauer oft damit beschrieben wird, in dem gesagt wird, dass man es fühle wie sein Herz eingeengt wird. Aber auch die geliebte Person bleibt von der Trauer des Abschiedes nicht unverschont, was der Parallelismus (Vgl. 26-27) nochmal unterstreichen möchte, in dem sich die Schmerzen in das Auftreten und die Gestik der Geliebten Personen wiederspiegeln. Im Anschluss sind drei aufeinanderfolgende Anaphern aufzufinden, die nochmal die Zwiespältigkeit der Liebe in der Epoche des Sturmes und Dranges verdeutlichen wollen; der Abschied und das Kämpfen ist immer schwer, jedoch überwiegt das Gefühl der Liebe. Fasst man alles zusammen, fällt einem auf, dass die eingangs aufgestellte Behauptung sich durch den Inhalt des Gedichtes, und seiner zugehörigen Interpretation bestätigt hat, da das Motiv sowie die Poetik des Gedichtes eindeutig der Epoche des Sturm und Drang zuzuordnen ist.

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Willkommen und Abschied"
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Das Gedicht ,,Willkommen und Abschied", verfasst von Johann Wolfgang von Goethe un

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K

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Motiv des Gedichtes wird über das ganze Gedicht hin verwendet. Es ist die Leidenschaft zur Liebe und sollte in der Epoche Sturm und Drang zur Aufklärung für Gefühle wie Empfindsamkeit, Liebe und Kummer dienen. Dies ist auch an dem Titel des Gedichtes zu entnehmen. Ursächlich hierfür sind die Wörter „Abschied“ und „Willkommen". Beide Wörter vermitteln ein jeweils anderes Bild bei dem Rezipienten. Zum einen ist ,,Willkommen" ein Wort, dass das Gefühl des Geborgenseins ausstrahlt und somit als positiv zu betrachten ist. Das Wort ,,Abschied“ ist hingegen mit einer negativen Emotion gewährt, die dem Rezipienten beim Lesen ein Gefühl von Trauer hochkommen lässt. Somit ist das Gedicht eine Gegenüberstellung von der Liebe, welches Harmonie, Geborgenheit, Freude und Glückseligkeit bewirkt, und das, was oft mit der Liebe einhergeht - die Trennung, die bei einem Menschen Traurigkeit, Hilflosigkeit und Verzweiflung mit sich bringt. Der Autor verwendet viele sprachliche Mittel, die das Motiv des Gedichtes nochmal unterstreichen und das Gedicht lyrisch und abwechslungsreich wirken lassen. Zu Beginn wird eine Anapher verwendet (Vgl. 1-2) „Es schlug mein.. Es war getan .." die sich jeweils mit einem Symbol ,,Mein Herz“ (Vgl. 1) und einer Antithese „getan fast eh gedacht“ (Vgl. 2) umschließen. Die Anapher verdeutlicht, dass das lyrische Ich nach seinem Herzen sich auf das Pferd setzte, um zu seiner Geliebten Person zu reiten, ohne jedoch an die Konsequenzen seines Handelns nachzudenken. Das Pferd und der Ritt spielt eine zentrale Rolle in der Epoche des Sturmes und Dranges und das damit eingehende Gefühl der Freiheit und des Ausbruches der damaligen Werte und Normenvorstellungen. Das Symbol ,,mein Herz“ (vgl.1) spiegelt das Motiv des Gedichtes wieder, da somit dem Rezipienten die Liebe suggeriert werden möchte. Die Antithese ,,getan fast eh gedacht" beschreibt die Auswirkungen der Liebe; das Handeln ohne rational zu denken. Da jedoch zur damaligen Zeit Liebesbeziehungen nicht anerkannt waren, sondern allein die Ehe nach Ständegesellschaften, war es sehr riskant allein nach seinen Emotionen hin zu agieren. Zudem werden viele Metaphern und Personifikationen und sowohl eine Hyperbel genutzt ,,der Abend wiegte 66 schon die Erde",, stand im Nebelkleid die Eiche" und „mit Hundert schwarzen Augen ich sah" (Vgl. 3-5-6-7) vom Autor genutzt, um die Zwiespältigkeit der Liebe, in dem Falle als Naturgeschehen dargestellt, zu unterstreichen. Die Personifikation ,,der Mond von einem Wolkenhügel sah“, die noch ein zugehöriges Enjambement beinhaltet und „die Winde schwangen leise Flügel" stellt die Situation eines schnellen Rittes dar; durch die Angespanntheit, seine geliebte Person so schnell wie möglich wiederzutreffen, fing er an in einem schnellen Tempo in der Nacht zu gleiten, um jeglichen Entdeckern seiner kleinen Reise zu seiner geliebten Person zu entgehen. Seine Anspannung wird auch in den nächsten 2 Versen (Vgl. 11-12-13) deutlich, in dem das lyrische Ich mithilfe eines Adjektivs ,,schauerlich" und eine Personifikation sowie einer Metapher ,,Die Nacht schuf tausend Ungeheuer', in dem sich das lyrische Ich ausmalte, was passieren könnte falls es bei dem heimlichen Treffen mit seiner geliebten Person entdeckt wird. Doch trotz seiner Bedenken gegenüber den Konsequenzen fasst er seinen Mut zugunsten seiner geliebten Person, um sie endlich wieder zu sehen. Dies wird vor allem mit der Assenerz ,,frisch und fröhlich" (Vgl. 15) sowie der der Anapher (Vgl. 16-17) und einer Metapher ,,In meinen Adern welches Feuer" und ,,In meinem Herzen welche Glut" verdeutlicht. In den darauffolgenden Versen kommen auch Inversionen zum Einsatz ,,Dich sah ich“ und „Ganz war mein Herz" (Vgl. 17- 19), in dem die Liebe zu seiner geliebten Person nochmal unterstrichen werden sollte, da sein erster Blick sowie seine Gefühle sich und allein aufmerksam auf seine geliebte Person richten. Auch werden verschönende Adjektive genutzt, um das Gefühl der Liebe bei dem Rezipienten zu veranschaulichen. In den nächsten Versen (Vgl. 20-21-22-23-24) beschreibt das lyrische Ich den Ausdruck der Schönheit und Aura seiner geliebten Person, die er der Natur im Frühling gleichsetzt, erneut mithilfe von verschönenden Adjektiven und einem Enjambement. Zuletzt wendet sich das lyrische Ich an die Götter, in dem er in einem Aussagesatz sich vergewissern will, ob seine geliebte Person von den Göttern entsandt worden ist, da sie einer Perfektion gleicht (Vgl. 23-24). Im Strophenwechsel ist erneut eine Inversion mit einer Personifikation zu entdecken (Vgl. 26) ,,Verengt der Abschied mir das Herz" in dem das lyrische Ich den Schmerz beschreibt, den er beim Sonnenuntergang, wenn die Zeit gekommen ist von seiner geliebten Person Abschied zu nehmen, erlebt. Der Grund für diese Annahme ist, dass ein Gefühl der Trauer oft damit beschrieben wird, in dem gesagt wird, dass man es fühle wie sein Herz eingeengt wird. Aber auch die geliebte Person bleibt von der Trauer des Abschiedes nicht unverschont, was der Parallelismus (Vgl. 26-27) nochmal unterstreichen möchte, in dem sich die Schmerzen in das Auftreten und die Gestik der Geliebten Personen wiederspiegeln. Im Anschluss sind drei aufeinanderfolgende Anaphern aufzufinden, die nochmal die Zwiespältigkeit der Liebe in der Epoche des Sturmes und Dranges verdeutlichen wollen; der Abschied und das Kämpfen ist immer schwer, jedoch überwiegt das Gefühl der Liebe. Fasst man alles zusammen, fällt einem auf, dass die eingangs aufgestellte Behauptung sich durch den Inhalt des Gedichtes, und seiner zugehörigen Interpretation bestätigt hat, da das Motiv sowie die Poetik des Gedichtes eindeutig der Epoche des Sturm und Drang zuzuordnen ist.