Großbritannien, Multikulturalismus & Britische Geschichte
Großbritannien ist geprägt von seiner vielfältigen Kultur und politischen Strukturen, von der Monarchie bis zum Brexit. Die britische Gesellschaft zeichnet sich heute vor allem durch ihre kulturelle Diversität und unterschiedliche Ethnien aus - Multikulturalismus ist zu einem zentralen Merkmal geworden.
Das British Empire begann im 16. Jahrhundert während des "Age of discovery" und entwickelte sich zum größten und mächtigsten Imperium der Geschichte. Diese koloniale Vergangenheit hat direkte Auswirkungen auf die gegenwärtige multikulturelle Gesellschaft, da viele Menschen aus ehemaligen Kolonien nach Großbritannien immigrierten.
Die Beziehung Großbritanniens zu Europa war stets kompliziert. Mit dem Brexit am 31. Januar 2020 hat sich die außenpolitische Ausrichtung grundlegend verändert. Brexit-Befürworter sahen die EU-Mitgliedschaft als Eingeständnis einer Niederlage und erhofften sich durch den Austritt eine "Befreiung" - ein Land auf der Suche nach seiner Identität.
Gut zu wissen: Multikulturalismus in Großbritannien hat wirtschaftliche Vorteile geschaffen und zu diversen Städten geführt, in denen Menschen voneinander lernen können. Studien zeigen, dass die britische Gesellschaft zunehmend gemischt und nicht segregiert ist.
Im Text "The English Today" wird deutlich, dass es heute schwieriger ist, "englisch" oder "britisch" zu definieren. Während früher diese Begriffe austauschbar waren, hat besonders Schottland mit eigenem Rechtssystem, Bildungssystem und Regierung an Eigenständigkeit gewonnen. Die englische Identitätskrise wächst durch den Verlust des Empires und die Globalisierung.






































