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 TERRE DES FEMMES
I. Weibliche Genitalverstümmelung / FGM
I. Weibliche Genitalverstümmelung / FGM (Stand 11/2019)
II. (Sexualisierte) geschl
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TERRE DES FEMMES I. Weibliche Genitalverstümmelung / FGM I. Weibliche Genitalverstümmelung / FGM (Stand 11/2019) II. (Sexualisierte) geschlechtsspezifische Gewalt III. Früh- / Kinderehen IV. Frauenhandel / Zwangsprostitution ● ● TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau Brunnenstraße 128 13355 Berlin ● Tel: 030/40 50 46 99-30 Fax: 030/40 50 46 99-99 [email protected] www.frauenrechte.de Situation von Frauen in NIGERIA Stand 11/2019 Verbreitung Nigeria ist in sechs geopolitische Zonen aufgeteilt mit jeweils unterschiedlicher Verbreitung von weiblicher Genitalverstümmelung. Während im Nordosten des Landes 3% der Mädchen und Frauen betroffen sind, liegt der Anteil der betroffenen Frauen im Südwesten des Landes bei 48%. Insgesamt wurde bei 18% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) und 13% der Mädchen (0-14 Jahre) FGM praktiziert. Betroffene: 13% der Mädchen (0-14 Jahre) und 18% der Frauen (15-49 Jahre) Religion: sowohl bei lokalen Religionen, römisch-katholischen, anderen christlichen wie auch muslimischen Religionszugehörigkeiten Befürworterinnen: 22% der Mädchen und Frauen, 27% der Jungen und Männer (15- 49 Jahre) Alter: bei 77% wurde vor dem 4. Lebensjahr FGM praktiziert, 7% zwischen dem 5. und 9., 3% zwischen dem 10. und 14. und 1% nach dem 15. ● Seite 1 134 87% der Genitalverstümmelungen werden durch traditionelle Beschneiderinnen vorgenommen, 12% durch medizinische Fachkräfte (UNICEF Data 01/2019: Female Genital Mutilation/Cutting Country Profiles. https://data.unicef.org/wp- content/uploads/country_profiles/Nigeria/FGMC_NGA.pdf) 5 Percentage of girls and women aged 15 to 49 years who have undergone FGM, by state Less than 10% 10% - 25% 26% - 50% 51% - 80% Above 80% UNICEF Data: Monitoring the situation...

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of children and women. 2019. Country Profile Nigeria. Formen In Nigeria werden mit 85% Typ I (Klitoridektomie) und Typ II (Exzision) von FGM am häufigsten praktiziert. Bei der Klitoridektomie wird der äußerlich sichtbare Teil der Klitoris und/oder die Klitorisvorhaut teilweise oder vollständig entfernt, bei einer Exzision der äußerlich sichtbare Teil der Klitoris und der inneren Schamlippen mit oder ohne Beschneidung der äußeren Lippen. 5% sind in Nigeria eine Infibulation (Typ III). Das heißt, dass das gesamte äußerlich sichtbare Genital herausgeschnitten und die offene Wunde bis auf ein kleines Loch zugenäht wird. Außerdem sind in Nigeria zwei weitere Formen der Genitalverstümmelung zu finden: Gishiri und Angurya. Gishiri ist ein Dammschnitt und wird zum Zweck der Erweiterung der Vaginalöffnung angewandt. Oft sind bei frühen Ehen die Genitalien der Mädchen noch nicht bereit für den Geschlechtsverkehr. Auch durch Angurya, das Schaben/Kratzen/Schneiden an der Vaginalöffnung soll der Geschlechtsverkehr mit der jungen Ehefrau erleichtert werden. Begründungsmuster FGM werden verschiedene positive Konnotationen zugeschrieben, wie z. B. soziale Akzeptanz, die Sicherstellung der Jungfräulichkeit, bessere Heiratschancen oder die Reinigung von Geist und Körper. Gesetzliche Lage Obwohl die nigerianische Regierung die Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung öffentlich verurteilt hat, wurden keine rechtlichen Schritte zur Eliminierung von FGM unternommen. Es gibt kein national einheitliches Gesetz, das FGM in Nigeria kriminalisiert. Allerdings wurden lokale Gesetze in Edo, Bayelsa, Cross River, Rivers, Ebonyi, Delta, Ogun, Osun, Ondo, Ekiti und Oyo verabschiedet, aus welchen hervorgeht, dass die Entfernung des 2 weiblichen Sexualorgans verboten ist. Dies wird mit einem Bußgeld von 50.000 Naira und/oder mit einem Jahr Gefängnisstrafe geahndet. Diese Strafe gilt pro Fall und kann bei MehrfachtäterInnen auch mehrfach verhängt werden. Haltung und Tendenzen In Nigeria nahm die Zahl an Mädchen und Frauen (15-49 Jahre), die von FGM betroffen sind, seit 2011 um 9% ab und lag 2016 bei 18%. 68% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) und 62% der Jungen und Männer (15-49 Jahre) sind der Meinung, dass FGM aufhören sollte. 27% der Jungen und Männer und 22% der Mädchen und Frauen befürworten die Praxis weiterhin. II. (Sexualisierte) geschlechtsspezifische Gewalt (Stand 04/2018) Im Nordosten des Landes berichten vertriebene Frauen und Mädchen über Vergewaltigungen, sexuelle Ausbeutung und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt durch Angehörige des Militärs und der nicht-staatlichen Selbstverteidiungsmiliz Civilian Joint Task Force (CJTF), oft im Austausch gegen Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter. Dies betrifft auch Regierungsbeamte wie Militär, Polizei, Bundes- und Staatsbeamte, die 2017 weitläufig in sexueller Ausbeutung von durch Boko Haram vertriebene Frauen und Mädchen im nordöstlichen Bundesstaat Borno involviert waren. Frauen und Mädchen aus Camps für Binnenvertriebene (Internally Displaced Persons, IDP camps) wurden ebenfalls zur Prostitution im Tausch gegen Nahrungsmittel gezwungen. Von Frauen geführte Haushalte wurden Berichten zufolge an einigen Orten diskriminiert, was den Zugang zu Nahrungsmittelhilfe und Einkommensmöglichkeiten betraf. Eine Gruppe von Frauen, die zuvor im Lager für Binnenvertriebene in Bama untergebracht waren, kämpfte für die Freilassung ihrer Ehemänner aus der Militärhaft und für Gerechtigkeit, was Vergewaltigungen und andere Misshandlungen betraf, die sie 2015 und 2016 in dem Lager erlitten hatten. Der Generalstabschef soll im Juni 2017 eine Untersuchung möglichen Fehlverhaltens der Soldaten im Lager angeordnet haben. (Amnesty International 02/2018: Amnesty International Report 2017/18. Zur weltweiten Lage der Menschenrechte. https://www.amnesty.org/download/Documents/POL1067002018GERMAN.PDF, https://www.state.gov/j/tip/rls/tiprpt/countries/2017/271255.htm) III. Früh- / Kinderehen (Stand 04/2018) 3 17% vor dem 15. Lebensjahr verheiratet, 44% vor dem 18. Geburtstag verheiratet (UNICEF State of the World's Children, 2017) Die Verbreitung von Früh- und Zwangsehen variiert sehr zwischen einzelnen Regionen in Nigeria. Teilweise sind es 76% im Nordwesten und 10% im Südosten des Landes. Daten zeigen, dass es einen Rückgang um 9% in der Prävalenz von Früh-/Kinderehen seit 2003 gibt. Begründungsmuster Armut, Bildungsstand und starke soziale und religiöse Traditionen sind wichtige Indikatoren, ob ein Mädchen als Kind verheiratet wird. 82% der Frauen ohne Bildung wurden vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Dies ist bei 13% der Frauen, die die Sekundarschulbildung absolviert haben, der Fall. Im Norden des Landes beklagten sich Eltern über die schlechte Bildungsqualität, weshalb Bildung als keine umsetzbare Alternative zur Heirat für ihre Töchter betrachtet wird. Gesetzliche Lage Im Ehegesetz der nigerianischen Verfassung wird kein Mindestalter für die Heirat vorgesehen. Falls ein Teil des Ehepaars noch nicht 21 Jahre alt ist, ist lediglich die Zustimmung eines Elternteils oder eines Vormunds nötig, um zu heiraten. Das Kindesrechtsgesetz, welches 2003 eingeführt wurde, sieht die Heirat ab 18 vor. Jedoch haben nur 24 von 36 Föderalstaaten in Nigeria konkrete Schritte unternommen, um dieses Mindestalter umzusetzen. (https://www.girlsnotbrides.org/child-marriage/nigeria/; https://www.28toomany.org/static/media/uploads/Country%20Research%20and%20Resources/Nigeria/nigeria_country_profile _v2_(november_2017).pdf) IV. Frauenhandel / Zwangsprostitution (Stand 04/2018) In Nigeria agiert seit zwei Jahrzehnten ein international operierender Ring von Menschenhändlern, der mit der Mafia zusammenarbeitet, um Mädchen und Frauen als Sexsklavinnen nach Europa zu schleusen. Laut der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen (IOM) gibt es einen 600%igen Anstieg der Zahlen der potentiellen Opfer von Sexhandel in den letzten drei Jahren, die zum Großteil in Italien über das Mittelmeer ankommen. 80% sind aus Nigeria, die Mehrheit davon aus Benin Stadt. Die Zahlen stiegen von 1.454 (2014) zu 11.009 (2016) Ankommenden. Viele der Mädchen und Frauen sind aus Benin City, die Hauptstadt des südlichen Bundesstaates Edo. 4 Den Frauen wird Bildung und eine Zukunft in Europa versprochen, ohne dass sie wissen, was sie erwartet. Dieser organisierte Frauenhandel wird durch angebliche traditionelle sowie christliche religiöse Führer unterstützt: Es wird ein traditioneller Initiationsritus (Juju- Schwur) durchgeführt, bei der z.B. persönliche Kleidung und Haare für einen Schwur entnommen werden, der nicht gebrochen werden darf. Dieser bindet die Frau an eine bestimmte Person, oft eine 'Madam' in Europa, von der sie dann somit psychologisch aber auch monetär abhängig sind. Denn die Mädchen und Frauen verschulden sich allein durch die Reise ($25.000-$65.000) bei den Schleppern und müssen weiterhin enorm hohe Geldmengen an sie zahlen. Die Mädchen und Frauen müssen die Vereinbarung in jedem Fall einhalten, unabhängig davon, was von ihnen verlangt wird, denn im Fall eines Bruchs des Schwurs droht der eigenen Familie im Herkunftslands Rache durch die SchleuserInnen. Die Mädchen und Frauen, die nach Europa geschleust werden, sind in den letzten Jahren immer jünger geworden. Dies liegt einerseits an der 'Nachfrage' in Europa und zum anderen daran, dass jüngere Mädchen von den SchleuserInnen leichter zu kontrollieren seien. In Europa werden sie dann u.a. an Bordelle weiterverkauft, und werden dort und auf der Straße (in Deutschland bspw.) zur Prostitution gezwungen. Oft sind die jungen Frauen, die in Italien ankommen, während ihrer Reise nach Europa Opfer von sexualisierter Gewalt geworden und erfahren schwerwiegende Traumata und leiden an psychischen Folgen. (https://edition.cnn.com/2017/12/04/africa/nigeria-benin-city-sex-trafficking/index.html https://www.iom.int/news/un-migration-agency-issues-report-arrivals-sexually-exploited-migrants-chiefly-nigeria) 5 Today I am talking about the situation of women in Nigeria and about the question of what they can do against the situation. Firstly, I will talk about genital Mutilation. After that I will talk about gender-based violence. At the End I will tell you about my own Opinion and how they can change the situation. Firstly, Nigeria is divided into six zones, in which genital mutilation is differently prevalent. This affects 3% in the north-east of the country and 48% in the south-west. In general, 13% of 0-to-14-year old's and 18% of 15-to-49-year-old are affected. In addition, 22% of women and 27% of men are in favor of genital mutilation, and it is done in most girls by the age of 4 by traditional circumcisers or healthcare professionals. There are three different types of it. Types one and two are the most common. In the first type, the externally visible part of the clitoris and / or the clitoral hood is partially or completely removed. In the second type, the externally visible part of the clitoris is removed, and the rascal lips are shortened or completely removed. With the last type, everything that is on the outside of the female sex organ is removed and sewn up except for a small hole. The urine or menstrual blood should then be able to drain through the hole. There are several reasons why genital mutilation exists, better chance of getting married, ensures virginity, and purifies the mind. The government wants to do something about it, but there is no national law against it and therefore different parts of Nigeria have put out local laws for example Cross River and in these parts, you also get a fine for doing it of 50,000 Naira and / or imprisonment. Also, most women experience gender-based violence, that means rape and sexual exploitation. In most cases, this is carried out by the military, police, federal and state officials. The women in Nigeria only allow this because they get food or other products in exchange. Most of the time, it is the only way to get these products, as women are still often discriminated against and they are denied the opportunity to work or access to food. Also, they are often forced into prostitution because they have no other choice. In my opinion is the situation horrible because every person should have the same rights. Nobody should be discriminated for his or her gender. In addition, everyone should be able to decide for themselves what happen with his own Body. Genital mutilation is a perfect example for this because genital mutilation can cause physical and psychological damage and then they must live with this damage their whole life. For example, they could feel pain when they go to the bathroom. But I cannot understand why they do not anything against the situation. The government knows about the problems and it is the job from the government to do anything against genital mutilation or gender-based violence. The most things happen from the police or other organizations and they should more control them. The people in Nigeria can do a demonstration or they can talk about this topic in social media because then the government must do anything against the situation.

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Auch durch Angurya, das Schaben/Kratzen/Schneiden an der Vaginalöffnung soll der Geschlechtsverkehr mit der jungen Ehefrau erleichtert werden. Begründungsmuster FGM werden verschiedene positive Konnotationen zugeschrieben, wie z. B. soziale Akzeptanz, die Sicherstellung der Jungfräulichkeit, bessere Heiratschancen oder die Reinigung von Geist und Körper. Gesetzliche Lage Obwohl die nigerianische Regierung die Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung öffentlich verurteilt hat, wurden keine rechtlichen Schritte zur Eliminierung von FGM unternommen. Es gibt kein national einheitliches Gesetz, das FGM in Nigeria kriminalisiert. Allerdings wurden lokale Gesetze in Edo, Bayelsa, Cross River, Rivers, Ebonyi, Delta, Ogun, Osun, Ondo, Ekiti und Oyo verabschiedet, aus welchen hervorgeht, dass die Entfernung des 2 weiblichen Sexualorgans verboten ist. Dies wird mit einem Bußgeld von 50.000 Naira und/oder mit einem Jahr Gefängnisstrafe geahndet. Diese Strafe gilt pro Fall und kann bei MehrfachtäterInnen auch mehrfach verhängt werden. Haltung und Tendenzen In Nigeria nahm die Zahl an Mädchen und Frauen (15-49 Jahre), die von FGM betroffen sind, seit 2011 um 9% ab und lag 2016 bei 18%. 68% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) und 62% der Jungen und Männer (15-49 Jahre) sind der Meinung, dass FGM aufhören sollte. 27% der Jungen und Männer und 22% der Mädchen und Frauen befürworten die Praxis weiterhin. II. (Sexualisierte) geschlechtsspezifische Gewalt (Stand 04/2018) Im Nordosten des Landes berichten vertriebene Frauen und Mädchen über Vergewaltigungen, sexuelle Ausbeutung und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt durch Angehörige des Militärs und der nicht-staatlichen Selbstverteidiungsmiliz Civilian Joint Task Force (CJTF), oft im Austausch gegen Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter. Dies betrifft auch Regierungsbeamte wie Militär, Polizei, Bundes- und Staatsbeamte, die 2017 weitläufig in sexueller Ausbeutung von durch Boko Haram vertriebene Frauen und Mädchen im nordöstlichen Bundesstaat Borno involviert waren. Frauen und Mädchen aus Camps für Binnenvertriebene (Internally Displaced Persons, IDP camps) wurden ebenfalls zur Prostitution im Tausch gegen Nahrungsmittel gezwungen. Von Frauen geführte Haushalte wurden Berichten zufolge an einigen Orten diskriminiert, was den Zugang zu Nahrungsmittelhilfe und Einkommensmöglichkeiten betraf. Eine Gruppe von Frauen, die zuvor im Lager für Binnenvertriebene in Bama untergebracht waren, kämpfte für die Freilassung ihrer Ehemänner aus der Militärhaft und für Gerechtigkeit, was Vergewaltigungen und andere Misshandlungen betraf, die sie 2015 und 2016 in dem Lager erlitten hatten. Der Generalstabschef soll im Juni 2017 eine Untersuchung möglichen Fehlverhaltens der Soldaten im Lager angeordnet haben. (Amnesty International 02/2018: Amnesty International Report 2017/18. Zur weltweiten Lage der Menschenrechte. https://www.amnesty.org/download/Documents/POL1067002018GERMAN.PDF, https://www.state.gov/j/tip/rls/tiprpt/countries/2017/271255.htm) III. Früh- / Kinderehen (Stand 04/2018) 3 17% vor dem 15. Lebensjahr verheiratet, 44% vor dem 18. Geburtstag verheiratet (UNICEF State of the World's Children, 2017) Die Verbreitung von Früh- und Zwangsehen variiert sehr zwischen einzelnen Regionen in Nigeria. Teilweise sind es 76% im Nordwesten und 10% im Südosten des Landes. Daten zeigen, dass es einen Rückgang um 9% in der Prävalenz von Früh-/Kinderehen seit 2003 gibt. Begründungsmuster Armut, Bildungsstand und starke soziale und religiöse Traditionen sind wichtige Indikatoren, ob ein Mädchen als Kind verheiratet wird. 82% der Frauen ohne Bildung wurden vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Dies ist bei 13% der Frauen, die die Sekundarschulbildung absolviert haben, der Fall. Im Norden des Landes beklagten sich Eltern über die schlechte Bildungsqualität, weshalb Bildung als keine umsetzbare Alternative zur Heirat für ihre Töchter betrachtet wird. Gesetzliche Lage Im Ehegesetz der nigerianischen Verfassung wird kein Mindestalter für die Heirat vorgesehen. Falls ein Teil des Ehepaars noch nicht 21 Jahre alt ist, ist lediglich die Zustimmung eines Elternteils oder eines Vormunds nötig, um zu heiraten. Das Kindesrechtsgesetz, welches 2003 eingeführt wurde, sieht die Heirat ab 18 vor. Jedoch haben nur 24 von 36 Föderalstaaten in Nigeria konkrete Schritte unternommen, um dieses Mindestalter umzusetzen. (https://www.girlsnotbrides.org/child-marriage/nigeria/; https://www.28toomany.org/static/media/uploads/Country%20Research%20and%20Resources/Nigeria/nigeria_country_profile _v2_(november_2017).pdf) IV. Frauenhandel / Zwangsprostitution (Stand 04/2018) In Nigeria agiert seit zwei Jahrzehnten ein international operierender Ring von Menschenhändlern, der mit der Mafia zusammenarbeitet, um Mädchen und Frauen als Sexsklavinnen nach Europa zu schleusen. Laut der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen (IOM) gibt es einen 600%igen Anstieg der Zahlen der potentiellen Opfer von Sexhandel in den letzten drei Jahren, die zum Großteil in Italien über das Mittelmeer ankommen. 80% sind aus Nigeria, die Mehrheit davon aus Benin Stadt. Die Zahlen stiegen von 1.454 (2014) zu 11.009 (2016) Ankommenden. Viele der Mädchen und Frauen sind aus Benin City, die Hauptstadt des südlichen Bundesstaates Edo. 4 Den Frauen wird Bildung und eine Zukunft in Europa versprochen, ohne dass sie wissen, was sie erwartet. 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Dies liegt einerseits an der 'Nachfrage' in Europa und zum anderen daran, dass jüngere Mädchen von den SchleuserInnen leichter zu kontrollieren seien. In Europa werden sie dann u.a. an Bordelle weiterverkauft, und werden dort und auf der Straße (in Deutschland bspw.) zur Prostitution gezwungen. Oft sind die jungen Frauen, die in Italien ankommen, während ihrer Reise nach Europa Opfer von sexualisierter Gewalt geworden und erfahren schwerwiegende Traumata und leiden an psychischen Folgen. (https://edition.cnn.com/2017/12/04/africa/nigeria-benin-city-sex-trafficking/index.html https://www.iom.int/news/un-migration-agency-issues-report-arrivals-sexually-exploited-migrants-chiefly-nigeria) 5 Today I am talking about the situation of women in Nigeria and about the question of what they can do against the situation. Firstly, I will talk about genital Mutilation. After that I will talk about gender-based violence. At the End I will tell you about my own Opinion and how they can change the situation. Firstly, Nigeria is divided into six zones, in which genital mutilation is differently prevalent. This affects 3% in the north-east of the country and 48% in the south-west. In general, 13% of 0-to-14-year old's and 18% of 15-to-49-year-old are affected. In addition, 22% of women and 27% of men are in favor of genital mutilation, and it is done in most girls by the age of 4 by traditional circumcisers or healthcare professionals. There are three different types of it. Types one and two are the most common. In the first type, the externally visible part of the clitoris and / or the clitoral hood is partially or completely removed. In the second type, the externally visible part of the clitoris is removed, and the rascal lips are shortened or completely removed. With the last type, everything that is on the outside of the female sex organ is removed and sewn up except for a small hole. The urine or menstrual blood should then be able to drain through the hole. There are several reasons why genital mutilation exists, better chance of getting married, ensures virginity, and purifies the mind. The government wants to do something about it, but there is no national law against it and therefore different parts of Nigeria have put out local laws for example Cross River and in these parts, you also get a fine for doing it of 50,000 Naira and / or imprisonment. Also, most women experience gender-based violence, that means rape and sexual exploitation. In most cases, this is carried out by the military, police, federal and state officials. The women in Nigeria only allow this because they get food or other products in exchange. Most of the time, it is the only way to get these products, as women are still often discriminated against and they are denied the opportunity to work or access to food. Also, they are often forced into prostitution because they have no other choice. In my opinion is the situation horrible because every person should have the same rights. Nobody should be discriminated for his or her gender. In addition, everyone should be able to decide for themselves what happen with his own Body. Genital mutilation is a perfect example for this because genital mutilation can cause physical and psychological damage and then they must live with this damage their whole life. For example, they could feel pain when they go to the bathroom. But I cannot understand why they do not anything against the situation. The government knows about the problems and it is the job from the government to do anything against genital mutilation or gender-based violence. The most things happen from the police or other organizations and they should more control them. The people in Nigeria can do a demonstration or they can talk about this topic in social media because then the government must do anything against the situation.