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Erziehung in der NS-Zeit

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..Meine Pädagogik ist hart. Das schwache muss weg gehämmert werden. Eine
gewalttätige, herrische, unerschrockene,

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Marie Bohnen

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- Drei Säulen der NS-Erziehung - Ziele körperlicher Ertüchtigung - Zeiele Charakterbildung - Prinzipen - BDM und HJ - Vorbereitung auf den Krieg - Gebrauchspädagogik nach Baldur von Schirach - Erziehungsstaat nach Ernst Krieck - Theodor Adorno

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Erziehung in der NS-Zeit ..Meine Pädagogik ist hart. Das schwache muss weg gehämmert werden. Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich." - A. Hitler Die Ideologie Hitlers „Arische Rasse überlegen" • Kerngesunder Körper (stark und gesund) • Ausbildung der geistigen Fähigkeiten an zweiter Stelle • Starker Charakter (Selbstvertrauen, Kampfbereitschaft, Willens- und Entschlusskraft,...) • Jungen waren für den Krieg erzogen • Glaube an Unbesiegbarkeit Überzeugungskraft, anderen überlegen zu sein -> Mensch wird als Material angesehen Die drei Säulen der NS-Erziehung Familie • Streuen von Misstrauen zwischen Kind und Eltern • Verringerung der Zeit innerhalb der Familie, um elterliche Einflüsse zu verringern Schule Ideologisierung der Schulfächer • Ideologische Selektion und Umerziehung der Lehrer • körperliche Ertüchtigung vor Gemeinschaftsprinzipien in geistiger Schulung • Sport am Wichtigsten Ziele der körperlichen Ertüchtigung: • körperliche Gesundheit • Abhärtung für das spätere Leben • Kraft Außerschulische Freizeit • Hierachisierung und Militarisierung • Prinzip Jugend führt Jugend" • Massen- und Gruppenaktivitäten • Hitlerjugend HJ und Bund Deutscher Mädel BDM • Gewandtheit • Vorbereitung auf das Soldatentum bzw. auf die Mutterschaft Ziele der Charakterbildung: • Entschlussfreudigkeit • Willenskraft • Selbstvertrauen • Überlegenheitsgefühl • Treve • Bereitschaft zum absoluten Gehorsam • Opferbereitschaft • Selbstbeherrschung Prinzipien • Rassenprinzip = Sozialdarwinismus betont Überlegenheit des deutschen Volkes (Rassenlehre) • Kampfprinzip - Militarisierung und Hierarchisierung, z.B durch Märsche und Wettbewerbe = • Gemeinschaftsprinzip durch Uniformisolierung und völkisches denken wird Individualität unterdrückt. Die Identität des Einzelnen wird dem Kollektiv untergeordnet (du bist nichts, dein Volk ist alles) ● Führerprinzip = hineinwachsen in Führer - Gefolgschafts-Strukturen. Realisiert etwa durch Prinzip Jugend...

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führt Jugend" Oberstes Erziehungsziel: Formung des Menschen zum „nationalsozialistischen Typus", also zu einem Menschen, der völkisch-d.h. in Kategorien von Volk und Rasse - denkt und fühlt. Männer sollten dem Ideal des selbstbewussten und selbstbeherrschten Soldaten und Frauen dem Ideal der treuen Gefährten des Mannes, die eine große Kinderschar aufzieht, entsprechen Bund Deutscher Mädel (BDM) • Allgemeine a Erziehungsansprüche und das Mädchen- bzw. Frauenbild • Ziel: ganze und gesunde Mädel, Einsatz für Volk und Staat, Mädelhaltung und an erster Stelle Mutterschaft (Soldaten großziehen und die Weltanschauung weiter vermitteln) • körperlich und seelisch widerstandsfähiger sein • Charakter beeinflussen, erlernen verschiedener Sinne, Geduld, Zwang unterziehen,. • Differenzierung nach Alter: - Jungbundmädel (0-14 Jahren) - Bund Deutscher Mädel (14-18 Jahren) - BDM-Werk Glaube & Schönheit (18-21 Jahren) Nationalsozialistische Frauenschaft (ab 21 Jahren) Hitlerjugend (HJ) Hauptbeeinflussung Hitlers • eintreten bist 1936 freiwillig, ab 01.12.1939 Pflicht ● Nutzung von erlebnispädagogischen Mitteln • uniform, Lieder singen, Parolen, Märsche,... • gemeinsame Aufgabenlösung • Kameradschaft Ausflüge, Lager,. • Formationserziehung • Wir-Gefühl • Gleichaltriger Führer Jugend führt Jugend" Vorbereitung auf den Krieg • Sport • Zeltlager Märsche, Paraden, ... ● USW. • Schießübungen Heimabende (1x pro Woche) • Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel waren dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach untergestellt Entindividualisierende Erziehung • Stärkung der Gemeinschaft und Volksverbundenheit soziale Kontrolle und Disziplinierung ..Von der Jugend hängt die Zukunft des deutschen Volkes ab" "Schlank und rank, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl" -A. Hitler NS-Ideologie in der Schule und im Unterricht • Änderung der Lehrpläne • Biologieunterricht - Rassenkunde = • Schüler und Schülerinnen sollten das Wesen der Blutreinheit erfassen" • ihnen wurde vermittelt, wie minderwertige" Menschen zu erkennen sein und warum zu viele minderwertige Menschen die reinen" Rassen gefährden würden • Mathematik Unterricht: National sozialistische was die Lehrer wurde berücksichtigt, in Geschichte wurde Hitler als größter Deutscher vorgestellt und im Geografieunterricht wurde die Notwendigkeit und Legitimität der Expansion des Deutschen Reiches dargelegt • Das Diskutieren und Hinterfragen von Unterrichtsinhalten war nicht vorgesehen • Bildung sollte auch immer erziehen • schulisch Gelerntes sollte bei Treffen der HJ oder des BDM angewendet werden NA WLOONIA Gebrauchspädagogik nach Baldur von Schirach • Gemeinschaften muss erlebt und nicht erlernt werden (außerschulische Aktivitäten) • Individium als Mitglied der Gesellschaft • Identität durch Gemeinschaft bilden • Erlebnisorientierung: echte Situation müssen hergestellt und arrangiert werden • Vorbilder repräsentieren optimales Verhalten • Idee des Judenstaates • Prinzip der Kameradschaft (Feinde wurden ausgegrenzt) • 10 Gesundheitsgebote Der Erziehungsstaat mach Ernst Krieck • Definition Erziehung: Instrument zur Formung eines neuen Menschen • Erziehungsstatus: Gesellschaftliches Leben wird erzieherisch gestaltet, d.h. öffentliches Leben wird nach pädagogischen Gesichtspunkten geformt • Inhalte selektiv (NS Interesse im Vordergrund), Durchsetzung auch mit Gewalt (Medien, usw.) • Rassen nicht vermischen • Begriff wird mit Sozialisation gleichgesetzt und demnach missverstanden • Staat übernimmt Erziehung • Kritik: Keine Konfrontation mit negativen Einflüssen, Legitimation durch Formationserziehung (Individualität?), Ausgrenzung Andersdenker Theodor Adorno • Die Forderung, dass Auschwitz sich nicht wiederhole, ist die allererste Erziehung 1) Förderung von Perspektivübernahme (Empathie) 2) Autonomie, Selbstbestimmung, Nonkonformismus (persönliche Haltung, die nicht mit den allgemeinen Ansichten übereinstimmt) 3) Verdrängen vermeiden, Hineinversetzten in Täter, Opfer und Zuschauer 4) Einsicht in Strukturen, Umstände, die Menschen zu Mördern machen 5) Aufklärung • Wärme, Empathie und Autonomie • Verringern der Manipulation • Mitläufer verhindern • Bewusstsein für antizivilisatorische Tendenzen in Gesellschaften

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