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Allgemeine Informationen Der Buddhismus ist eine Religion, die ursprünglich aus Indien stammt und in asiatischen Ländern am stärksten vertreten ist. Der Buddhismus stößt jedoch auch in westlichen Ländern zusehendes auf Interesse. Mit rund 500 Millionen Mitgliedern ist der Buddhismus die viertgrößte Religion. Der Buddhismus Stark verbreitet ist der Buddhismus in Sri Lanka, Laos, Thailand, Kambodscha, China, Nepal, Tibet, Korea, der Mongolei und Japan. Die Buddhisten studieren die Lehren Siddhartha Gautamas und versuchen das höchste Ziel zu erlangen. Er ist keine Gottheit, sondern ein „Erleuchteter", der besondere Erkenntnisse erlange und deshalb den Ehrentitel Buddha trägt. Der Buddhismus wendet sich unabhängig von Nationalität, Geschlecht oder Hautfarbe an alle Menschen, die auf der Suche nach einem tieferen Sinn sind. Der Buddhismus gilt als die friedlichste aller Religionen und versucht Wege aus der Unvollkommenheit und dem Leid aufzuzeigen, hin zu mehr Zufriedenheit und Glück. Auf Sangha bezeichnet man im weitesten Sinne die Gemeinschaft der praktizierenden Buddhisten. Im engeren Sinne wird dieser Begriff lediglich für die Mönche und Nonnen verwendet, die im Kloster streng die Lehren des Buddhas befolge. Diese Lehren nennt man Dharma. Dharma: Der Begriff wird für Mönche und Nonnen verwendet, die im Kloster streng die Lehren des Buddhas befolgen. Sangha: Als Sangha bezeichnet im weitesten Sinne die Gemeinschaft der praktizierenden Buddhisten Buddha: Die Buddhisten studieren die Lehren Siddhartha Gautamas, er wird auch Buddha...

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genannt Das Heilige Buch Das heilige Buch der Buddhisten nennt man Tripitaka, was so viel wie ,,Dreikorb" bedeutet. Die Schriften Buddhas wurden auf Palmblättern geschrieben in drei Körben gesammelt, daher stammt der Name Dreikorb. Der erste Korb nennt sich Vinaya-Pitaka und beinhaltet die Lebens- und Verhaltensregeln für Mönche und Nonnen. In diesem Korb werden auch die Entstehung des Ordens und die damit verbundenen Regeln beschrieben und erklärt. Der zweite Korb heißt Sutra-Pitaka. In ihm befinden sich Erzählungen über das Leben Buddhas und Predigten von Siddhartha Gautama. Der zweite Korb besteht aus fünf verschiedenen Sammlungen. Der dritte und letzte Korb wird Abhidharma genannt und enthält die Schriften über die Lehre. Diese 7 Bücher sind besonders für den Theravada-Buddhismus von sehr großer Bedeutung. In diesem letzten Teil werden vor allem philosophische Themen behandelt. Samsara und Nirwana Das Samsara beschreibt den ewigen Kreislauf des Leidens und der Reinkarnation. Ausschlaggebend für diesen Kreislauf ist das Karma des Menschen. Gute und schlechte Taten haben dabei einen direkten Einfluss auf unsere Wiedergeburt. Das Nirwana zu erreichen bedeutet aus dem Samsara auszutreten. Dieser Austritt ist nur durch Erreichen der Erleuchtung möglich. Durch das ,,Erlöschen“ wie das Nirwana auch genannt wird, wird das Ich-Bewusstsein ausgelöscht. Die erleuchtete Person nimmt sich nicht mehr abgetrennt von ihrem Umfeld wahr. Zumeist ist das Erreichen des Nirwana mit intensiver Meditation verbunden. gutes/schlechtes Karma Geburt Tod Erleuchtung Meditation Nirwana Buddha als Vorbild Buddha gilt als realer Mensch, der vor ca. 2500 Jahren im heutigen Nepal lebte. Dort wurde er als Sohn eines indischen Kleinkönigs geboren und trug den Namen Siddhartha Gautama. Vor seiner Geburt soll er folgenden Weg zurückgelegt haben: Buddha soll sich zuerst im Tushita-Himmel aufgehalten haben, von wo er als Weißer Elefant auf die Erde kam. Der weiße Elefant gilt heute noch als Zeichen für Würde und große Weisheit. Als Weißer Elefant gelangt Buddha auch in den Leib seiner Mutter Maya. Schon bei seiner Geburt sagten Brahmanen-Priester voraus, dass er ein großer König werden würde und der altehrwürdige Asita sagte voraus, er würde ein Buddha sein. Siddhartha wuchs als königliches Kind wohlbehütet und frei von jedem Leid auf. Mit dem Elend kam er erstmals in Berührung, als er mit dem Pferdewagen Ausfahrten außerhalb des Palastes unternahm. Während der vier Ausfahrten begegneten ihm ein abgemagerter Greis, ein Scherkranker, ein Leichnam und ein Bettelmönch. Der Bettelmönch beeindruckte Siddhartha besonders, denn obgleich er entsetzlich arm war, war er zu allen freundlich und frei von Hass und dachte selbstlos an das Heil und Wohlergehen der anderen Menschen. Schließlich wurde Siddhartha selbst Bettelmönch und lebte nach strengen Regeln. Die Erleuchtung erlangte er in der sogenannten „Heiligen Nacht". Als er unter einem Feigenbaum saß und meditierte erlangte er die Erkenntnis, dass all das Leid und die Gewalt die ihn stetig umgaben endlich enden müssten. Die Menschen sollten lernen, sich von allen materiellen Wünschen zu lösen, denn sonst würde ihnen der Zugang ins Nirwana ewig verwehrt bleiben. Siddhartha zog weiter durchs Land und hielt Predigten und gewann viele Schüler. Im Alter von 80 Jahren starb Buddha in Kushinagara und ging in Parinirvana ein.

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Allgemeine Informationen Der Buddhismus ist eine Religion, die ursprünglich aus Indien stammt und in asiatischen Ländern am stärksten vertreten ist. Der Buddhismus stößt jedoch auch in westlichen Ländern zusehendes auf Interesse. Mit rund 500 Millionen Mitgliedern ist der Buddhismus die viertgrößte Religion. Der Buddhismus Stark verbreitet ist der Buddhismus in Sri Lanka, Laos, Thailand, Kambodscha, China, Nepal, Tibet, Korea, der Mongolei und Japan. Die Buddhisten studieren die Lehren Siddhartha Gautamas und versuchen das höchste Ziel zu erlangen. Er ist keine Gottheit, sondern ein „Erleuchteter", der besondere Erkenntnisse erlange und deshalb den Ehrentitel Buddha trägt. Der Buddhismus wendet sich unabhängig von Nationalität, Geschlecht oder Hautfarbe an alle Menschen, die auf der Suche nach einem tieferen Sinn sind. Der Buddhismus gilt als die friedlichste aller Religionen und versucht Wege aus der Unvollkommenheit und dem Leid aufzuzeigen, hin zu mehr Zufriedenheit und Glück. Auf Sangha bezeichnet man im weitesten Sinne die Gemeinschaft der praktizierenden Buddhisten. Im engeren Sinne wird dieser Begriff lediglich für die Mönche und Nonnen verwendet, die im Kloster streng die Lehren des Buddhas befolge. Diese Lehren nennt man Dharma. Dharma: Der Begriff wird für Mönche und Nonnen verwendet, die im Kloster streng die Lehren des Buddhas befolgen. Sangha: Als Sangha bezeichnet im weitesten Sinne die Gemeinschaft der praktizierenden Buddhisten Buddha: Die Buddhisten studieren die Lehren Siddhartha Gautamas, er wird auch Buddha...

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genannt Das Heilige Buch Das heilige Buch der Buddhisten nennt man Tripitaka, was so viel wie ,,Dreikorb" bedeutet. Die Schriften Buddhas wurden auf Palmblättern geschrieben in drei Körben gesammelt, daher stammt der Name Dreikorb. Der erste Korb nennt sich Vinaya-Pitaka und beinhaltet die Lebens- und Verhaltensregeln für Mönche und Nonnen. In diesem Korb werden auch die Entstehung des Ordens und die damit verbundenen Regeln beschrieben und erklärt. Der zweite Korb heißt Sutra-Pitaka. In ihm befinden sich Erzählungen über das Leben Buddhas und Predigten von Siddhartha Gautama. Der zweite Korb besteht aus fünf verschiedenen Sammlungen. Der dritte und letzte Korb wird Abhidharma genannt und enthält die Schriften über die Lehre. Diese 7 Bücher sind besonders für den Theravada-Buddhismus von sehr großer Bedeutung. In diesem letzten Teil werden vor allem philosophische Themen behandelt. Samsara und Nirwana Das Samsara beschreibt den ewigen Kreislauf des Leidens und der Reinkarnation. Ausschlaggebend für diesen Kreislauf ist das Karma des Menschen. Gute und schlechte Taten haben dabei einen direkten Einfluss auf unsere Wiedergeburt. Das Nirwana zu erreichen bedeutet aus dem Samsara auszutreten. Dieser Austritt ist nur durch Erreichen der Erleuchtung möglich. Durch das ,,Erlöschen“ wie das Nirwana auch genannt wird, wird das Ich-Bewusstsein ausgelöscht. Die erleuchtete Person nimmt sich nicht mehr abgetrennt von ihrem Umfeld wahr. Zumeist ist das Erreichen des Nirwana mit intensiver Meditation verbunden. gutes/schlechtes Karma Geburt Tod Erleuchtung Meditation Nirwana Buddha als Vorbild Buddha gilt als realer Mensch, der vor ca. 2500 Jahren im heutigen Nepal lebte. Dort wurde er als Sohn eines indischen Kleinkönigs geboren und trug den Namen Siddhartha Gautama. Vor seiner Geburt soll er folgenden Weg zurückgelegt haben: Buddha soll sich zuerst im Tushita-Himmel aufgehalten haben, von wo er als Weißer Elefant auf die Erde kam. Der weiße Elefant gilt heute noch als Zeichen für Würde und große Weisheit. Als Weißer Elefant gelangt Buddha auch in den Leib seiner Mutter Maya. Schon bei seiner Geburt sagten Brahmanen-Priester voraus, dass er ein großer König werden würde und der altehrwürdige Asita sagte voraus, er würde ein Buddha sein. Siddhartha wuchs als königliches Kind wohlbehütet und frei von jedem Leid auf. Mit dem Elend kam er erstmals in Berührung, als er mit dem Pferdewagen Ausfahrten außerhalb des Palastes unternahm. Während der vier Ausfahrten begegneten ihm ein abgemagerter Greis, ein Scherkranker, ein Leichnam und ein Bettelmönch. Der Bettelmönch beeindruckte Siddhartha besonders, denn obgleich er entsetzlich arm war, war er zu allen freundlich und frei von Hass und dachte selbstlos an das Heil und Wohlergehen der anderen Menschen. Schließlich wurde Siddhartha selbst Bettelmönch und lebte nach strengen Regeln. Die Erleuchtung erlangte er in der sogenannten „Heiligen Nacht". Als er unter einem Feigenbaum saß und meditierte erlangte er die Erkenntnis, dass all das Leid und die Gewalt die ihn stetig umgaben endlich enden müssten. Die Menschen sollten lernen, sich von allen materiellen Wünschen zu lösen, denn sonst würde ihnen der Zugang ins Nirwana ewig verwehrt bleiben. Siddhartha zog weiter durchs Land und hielt Predigten und gewann viele Schüler. Im Alter von 80 Jahren starb Buddha in Kushinagara und ging in Parinirvana ein.