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Epikur Brief an Minoikeus

Epikur Brief an Minoikeus

 Aber gerade weil sie unser allererstes Gut ist, darum streben wir nicht einfach nach
jeder Freude, sondern übergehen bisweilen eine, wenn u

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Alexander Enns

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Aber gerade weil sie unser allererstes Gut ist, darum streben wir nicht einfach nach jeder Freude, sondern übergehen bisweilen eine, wenn uns von ihr nur ein umso größeres Unbehagen droht. Ja, viele Schmerzen bewerten wir mitunter höher als Freuden, dann nämlich, wenn auf eine längere Schmerzenszeit eine umso größere Freude folgt. Unsere Aufgabe ist es, durch Abwägen und Unterscheiden des Zuträglichen und Abträglichen immer alles richtig zu bewerten und einzuschätzen. Jede Lust also, wenn sie uns angemessen ist, ist ein Gut, aber nicht jede ist zu wählen; wie auch jeder Schmerz ein Übel ist, aber nicht jeder muß natürlicherweise immer zu fliehen sein. [...] Wir halten auch die Selbstgenügsamkeit für eine große Tugend, nicht um uns in jedem Falle mit Wenigem zu begnügen, sondern damit wir, wenn wir das Viele nicht haben, mit dem Wenigen auskommen. Denn auch die schlichten Genüsse können ebensoviel Freude bereiten wie der größte Luxus. Wir sind der Überzeugung, daß jene den Überfluß am süßesten genießen, die seiner am wenigsten bedürfen, [...] und daß bescheidene Suppen ebensoviel Lust erzeugen wie ein üppiges Mahl, sowie einmal aller schmerzende Mangel beseitigt ist, und daß Wasser und Brot ein Hochgenuss sein können, wenn einer sie aus Bedürfnis zu sich nimmt. Sich also zu gewöhnen an einfaches und nicht kostspieliges Essen verschafft nicht nur volle...

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Gesundheit, sondern macht den Menschen auch unbeschwert gegenüber den notwendigen Verrichtungen des Lebens, bringt uns in eine zufriedenere Verfassung, wenn wir in Abständen uns einmal an eine kostbare Tafel begeben, und erzeugt Furchtlosigkeit vor den Wechselfällen des Zufalls. Wenn also sagen, daß die Lust das Lebensziel sei, so en wir nicht die Lüste der Vielfraße, denen es nur ums Genießen schlechthin geht, wie einige aus Unkenntnis und weil sie mit uns nicht übereinstimmen oder weil sie uns mißverstehen, meinen. Für uns bedeutet Freude statt dessen: keine Schmerzen haben im körperlichen Bereich und im seelischen Bereich keine Unruhe verspüren. Denn nicht eine endlose Reihe von Trinkgelagen und ununterbrochenes Schlemmen und nicht Genuß von Knaben und 30 Frauen und von Fischen und allem anderen, was ein reichbesetzter Tisch bietet, erzeugt das lustvolle Leben, sondern allein das klare Denken, also die Vernunft, unser höchstes Gut. Denn nur die nüchterne Überlegung erkennt die richtigen Ursachen für alle unsere Entscheidungen und treibt die falschen Meinungen aus, aus denen die schlimmste Verwirrung der Seele entsteht. Für all dies ist der Anfang und das größte Gut also die Vernunft. Darum ist auch die Vernunft noch kostbarer als die Philosophie. Aus ihr entspringen alle übrigen Tugenden, und sie lehrt, daß es nicht möglich ist, freudvoll zu leben ohne verständig, edel und gerecht zu leben, noch umgekehrt verständig, edel und gerecht, ohne freudvoll zu leben. Denn die Tugenden sind von Natur verbunden mit dem lustvollen Leben, und das lustvolle Leben ist von ihnen untrennbar. 5 10 15 20 25 35 M1 Epikur (342-270 v.Chr.): BRIEF AN MENOIKEUS Wir glauben, dass die Freude das Wichtigste in einem glückselig gestalteten Leben ist. Von ihr lassen wir uns leiten, nach ihr richten wir uns, alles andere messen wir mit ihrem Maßstab. 40 Dieses und was dazu gehört, überdenke Tag und Nacht in dir selber und zusammen mit dem, der deinesgleichen ist. Dann wirst du niemals, weder im Wachen, noch im Schlafen, beunruhigt werden, und du wirst unter den Menschen leben wie ein Gott. Denn keinem sterblichen Wesen gleicht der Mensch, der inmitten unsterblicher Güter lebt. (nach: Epikur: Philosophie der Freude. Hg. v. J. Mewaldt. Stuttgart 1960, S. 42ff.) Freude über Freude Die Philosophie des Glücks bei Epikur (4./3. Jh. v. Chr.) Mit dem Philosophieren soll man getrost schon in der Jugend beginnen, denn wer meint, für ihn sei es zum Philosophieren noch zu früh, der phe Métrodore Cepe de pilier h könnte ebenso gut behaupten, der richtige Zeitpunkt für seine Glückseligkeit sei noch nicht da... Epikur an Menoikeus ällevenste gut", "Lebensziel" "darüber hinaus I (Freude) +(Lust (Philasopie... von ihr lussen-jecte Lust wenn sie wir uns leiten -nach i wichten gut.. كس سارسا - alle andre tout nach iтет тузень gemessen "dus wichtigre in einem glücksdig gestaltetem Leben." Veine schneuzen haben im Uspelih Bereich ungemessen ist, ist ein ·caber nicht jede ist zv wählen im seelischen bereich keine Unche Sellistgenügsamkert _"'Veniger ist mehr" - mit wenigem glücklich sein Mit dem Philosophieren soll man getrost schon in der Jugend beginnen, denn wer meint, für ihn sei es zum Philosophieren noch zu früh, der könnte ebenso gut behaupten, der richtige Zeitpunkt für seine Glückseligkeit sei noch nicht da... Epikur an Menoikeu: "höchste gef (Kernut) ļ -caws ihr entsparingen alle свойдел. Подествен -sie hehuti und sie lehrt, daß es nicht möglich ist, freudvoll zu leben ohne verständig, edel und gerecht zu leben noch umgekehrt verständig. edel und gerecht, ohne freudvoll zu leben. Zusammenfassung Brief on Minopheus Der philosophische Brief "Brief Minoikeus" von Epikur an handelt um die Freude und wie sie av verstehen ist. von Epikur (342-270,. Chr.) Epikur erklärt, dass die Freude das allevewte gut ist und wir uns von ihr leiten lassen und dass wir uns nach ihr richten. Das alles ancheve nuch ihrem Maßstab gemessen wird und dus die Freude der wichtigste in einen dick- selig gestalteter Leben ist. French becherck Keine Schmoren in trapper- lichen Bereich zu haben und im seelischen bereich keine Unnte. Dar Lebensziel sei die Lust" lunt Gaiku. Jale Lust ist ein gut, solange sie angemessen ist aber nicht jede ist zu wählen, dabe: sollte man allerdings die Selbstgening sumbeit nicht vergessen. Man soll mit wenigem schon glücklich and Zufrieden son. Daribar hinus gilt de Philosopie in der Epuka kut Zitat sagt: ,,Mit dem Philosophieren soll man getrost schon in der Jugend beginnen, denn wer meint für ihn sei es zum Philosophieren noch zu früh, der könnte ebenso gut behaupten, der richtige Zeitpunkt für seine Glückseligkeit sei noch nicht da..." || Daribia hinou also der höchste gut ist die Vernunft" cour ihr entspringen alle übrigen Tugenden und sie tehut, das es nicht möglich ist, freuche voll zu leben ohne verständig jechel und gevecht zu leben noch ungelicht verständly, echel und gevecht, ohne freucked a leben

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Aber gerade weil sie unser allererstes Gut ist, darum streben wir nicht einfach nach jeder Freude, sondern übergehen bisweilen eine, wenn uns von ihr nur ein umso größeres Unbehagen droht. Ja, viele Schmerzen bewerten wir mitunter höher als Freuden, dann nämlich, wenn auf eine längere Schmerzenszeit eine umso größere Freude folgt. Unsere Aufgabe ist es, durch Abwägen und Unterscheiden des Zuträglichen und Abträglichen immer alles richtig zu bewerten und einzuschätzen. Jede Lust also, wenn sie uns angemessen ist, ist ein Gut, aber nicht jede ist zu wählen; wie auch jeder Schmerz ein Übel ist, aber nicht jeder muß natürlicherweise immer zu fliehen sein. [...] Wir halten auch die Selbstgenügsamkeit für eine große Tugend, nicht um uns in jedem Falle mit Wenigem zu begnügen, sondern damit wir, wenn wir das Viele nicht haben, mit dem Wenigen auskommen. Denn auch die schlichten Genüsse können ebensoviel Freude bereiten wie der größte Luxus. Wir sind der Überzeugung, daß jene den Überfluß am süßesten genießen, die seiner am wenigsten bedürfen, [...] und daß bescheidene Suppen ebensoviel Lust erzeugen wie ein üppiges Mahl, sowie einmal aller schmerzende Mangel beseitigt ist, und daß Wasser und Brot ein Hochgenuss sein können, wenn einer sie aus Bedürfnis zu sich nimmt. Sich also zu gewöhnen an einfaches und nicht kostspieliges Essen verschafft nicht nur volle...

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