Ethik Abitur: Anthropologische Grundpositionen und Menschenbilder
Die anthropologischen Grundpositionen in der Ethik Abitur Hessen Aufgaben befassen sich zentral mit dem Verständnis des Menschen als Vernunft- und Triebwesen. Besonders relevant sind hier die Perspektiven von Kant und Freud, die unterschiedliche Aspekte des Menschseins beleuchten.
Kant beschreibt den Menschen als Bewohner zweier Welten: der äußeren Sinnenwelt und der inneren Verstandeswelt. In der Sinnenwelt ist der Mensch den Naturgesetzen unterworfen, während er in der Verstandeswelt durch Vernunft und Sittengesetz autonom handeln kann.
Definition: Der kategorische Imperativ nach Kant ist das oberste Prinzip der Moral, das besagt, dass man nur nach derjenigen Maxime handeln soll, die zugleich als allgemeines Gesetz gelten könnte.
Die Autonomiefähigkeit durch den Verstand verleiht dem Menschen seine besondere Würde. Dies zeigt sich in Kants berühmtem Zitat vom "bestirnten Himmel über mir und dem moralischen Gesetz in mir", das die Dualität des Menschen verdeutlicht.











