Jugend und frühe Prägungen
Mills Jugend war geprägt von weiterer intellektueller Entwicklung und ersten Kontakten mit liberalen Ideen. Eine Reise nach Frankreich im Alter von 14 Jahren erweiterte seinen Horizont erheblich:
Beispiel: In Frankreich studierte Mill Chemie, Zoologie, Mathematik, Metaphysik und Logik. Zudem kam er erstmals mit Gleichaltrigen in Kontakt und entdeckte neue Hobbys wie Reiten, Schwimmen und Botanik.
Die Begegnung mit den Werken von Jeremy Bentham, dem Begründer des klassischen Utilitarismus, hatte einen prägenden Einfluss auf Mills Denken. Er wurde ein Anhänger dieser Philosophie und gründete die "Utilitaristische Gesellschaft", in der ethische und gesellschaftspolitische Fragen diskutiert wurden.
Vocabulary: Utilitarismus ist eine ethische Theorie, die den Nutzen oder das Glück aller Betroffenen als Maßstab für moralisches Handeln sieht.
Mills berufliche Laufbahn begann 1823 bei der Ostindischen Handelsgesellschaft, wo er schnell aufstieg und verantwortungsvolle Positionen übernahm. Diese Tätigkeit bildete das finanzielle Fundament für sein weiteres Leben und Wirken.






