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Klassischer Utilitarismus

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Klassischer Utilitarismus

 Klassischer Utilitarismus nach Bentham
„Die Moral ist nichts als die Regulierung des Egoismus"
Mensch wird beherrscht von Leid und Freude,

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Zusammenfassung des klassischen Utilitarismus nach Jeremy Bentham

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Klassischer Utilitarismus nach Bentham „Die Moral ist nichts als die Regulierung des Egoismus" Mensch wird beherrscht von Leid und Freude, da er „Glück" erreichen will O O O O O Hedonistisches Prinzip (Leid als Unlust/Schmerz/Unheil, Freude als Lust; bestimmen was richtig" und falsch ist") = Lustgrundsatz Leid und Freude als Folgen unserer Handlungen sind der Maßstab für „richtig“ und „falsch“ Teleologisches Prinzip (Konsequenzprinzip, dass sich an den erwartbaren Folgen/Ergebnissen ausrichtet; Ergebnis statt Gesinnung/Wille entscheidet) = Folgengrundsatz Utilitaritätsprinzip (Folgen werden anhand von Nützlichkeit beurteilt; nur wenn sie nützlich sind, werden sie herangezogen) = Nützlichkeitsgrundsatz O Sich dieser Herrschaft zu widersetzen ist sinnfrei Prinzip der Nützlichkeit erkennt die Herrschaft von Leid und Freude an Ziel des Prinzips ist es, Glückseligkeit durch Vernunft und Recht zu erreichen Wann ist eine Handlung nützlich? Betrachtet wird das Interesse der Gruppe/Gemeinschaft (fiktiver Körper, der sich aus Einzelpersonen zusammensetzt) Sozialprinzip (alle Betroffenen zählen, denn eigenes Glück ist von Glück der Gruppe abhängig) = Gemeinschaftsgrundsatz Setzt sich aus der Summe der Interessen der Individuen zusammen Interesse Allgemein ist eine Handlung also im Interesse der Gruppe, wenn sie dazu neigt die Gesamtsumme der Freude zu erhöhen oder die Gesamtsumme des Leids zu vermindern Leid und Freude Interesse Nützlichkeit Ziel: größtmögliches Glück für größtmögliche Gruppe (quantitativ) "richtig" oder "falsch" Was ist im Interesse der Gruppe? Frage Welche Folgen hat meine Handlung? Welchen Nutzen hat meine Handlung? Was ist Glück? Hervorbringen: Gewinn, Vorteil, Freude, Gutes, Glück, Lust Bewahren vor: Neid, Unheil, Bösem, Unglück Kriterium bzw. Maßstab Folgen der Handlung Nutzen der Handlung Menschliches Glück Wie...

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glücklich können alle durch Summe des Glücks meine Handlung werden? Prinzip Konsequenzenprinzip Utilitätsprinzip Hedonistisches Prinzip Sozialprinzip Hedonistisches Kalkül Das präzise Glückskalkül (einschätzende Berechnung) entspricht der quantitativen Wertbestimmung der Freude O O Nur annähernde Tendenz, sollte daher nicht streng durchgeführt werden Je ähnlicher Tendenz mit Urteil eines tatsächlichen Verfahrens, desto wahrscheinlicher, dass Verfahren exakt ist Welchen Wert hat die Freude oder das Leid? O Intensität O Dauer Gewissheit oder Ungewissheit (Wahrscheinlichkeit) Folgenträchtigkeit (weiteres Leid/Freude) Reinheit (entgegengesetztes Gefühl als Folge = Unreinheit) Nähe oder Ferne (zeitlich) Ausmaß (Anzahl der Betroffenen) Vorgehen: Mit der am meisten betroffenen Person beginnen 1. Wert jeder in erster Linie hervorgebrachte Freude 2. Wert jedes in erster Linie hervorgebrachten Leids 3. Wert jeder in zweiter Linie hervorgebrachte Freude (Folgenträchtigkeit der ersten Freude, Unreinheit des ersten Leids) 4. Wert jedes in zweiter Linie hervorgebrachten Leids (Folgenträchtigkeit des ersten Leids, Unreinheit der ersten Freude) 5. Werte aller Freuden und Werte allen Leids addieren 6. Vergleich Individuelle Tendenz der Handlung zu schlecht oder gut 7. Anzahl der Betroffenen bestimmen 8. Verfahren für jede Person wiederholen 9. Summe von Grad guter sowie schlechter Tendenzen berechnen 10. Werte vergleichen Allgemeine Tendenz der Handlung Beurteilung einer Handlung nach Bentham Summe von Leid und Freude aller Individuen Leid > Freude nicht im Interesse der Gruppe Prinzip der Nützlichkeit nicht erfüllt Handlung "richtig" Leid < Freude im Interesse der Gruppe Prinzip der Nützlichkeit erfüllt Handlung "falsch" Sanktionen Ursprünge von Freude und Leid Verletzung einer Verhaltensregel physische Sanktionen kein Einfluss von anderen Menschen oder höheren wesen gewöhnlicher Naturablauf im gegenwärtigem Leben Grundlage für andere Sanktionen politische Sanktionen durch Individuen oder Gruppierungen verursacht aufgrund von verstoß gegen Gesetz moralische Sanktionen Verteilung gemäß einer unmittelbaren Neigung nicht gemäß einer feststehenden Regel jeglicher Mangel an Hilfe als Folge religiöse Sanktionen Beobachtung nicht zugänglich Leid, welches durch Sanktionen verursacht wird, unterscheidet sich nur in Ursache unmittelbarer Eingriff einer besonderen Fügung Physische, politische und moralische Sanktionen erfahren wir im gegenwärtigen Leben, religiöse sind jedoch sowohl im gegenwärtigem als auch im zukünftigen Leben erfahrbar, jedoch in diesem Fall nicht beobachtbar

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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