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 Leben und Wirken
Er wurde um 428/427 v. Chr. in Athen geboren und starb 348/347v. Chr. ebendort. Bezeichnete ihn als den rechtschaffensten

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Leben und Wirken Er wurde um 428/427 v. Chr. in Athen geboren und starb 348/347v. Chr. ebendort. Bezeichnete ihn als den rechtschaffensten Menschen jener Zeit Er stammte aus einer adeligen und reichen Familie Athens. Als junger Mann begegnete er Sokrates und wurde von ihm geprägt. Platon gründete 387 v. Chr. Die erste Akademie und unterrichtete dort Schüler. Er verfasste zahlreiche Schriften, die bis heute unser Denken prägen, etwa 50 Schriften sind davon noch heute bekannt. Wichtig ist bei Platon: Dialogprinzip: Wissen wird im Gespräch von Lehrer und Schüler durch Fragen erlangt.. Ideenlehre: Während Sokrates vor allem sich mit Ethik befasste (Tugenden), fragt Platon nach dem Ding an sich. Die Ideen als eigentliche Wirklichkeit sind absolute, zeitunabhängig bestehende Urbilder. Da sie nicht dem Entstehen, dem Wandel und dem Vergehen unterliegen, sind Die Begriffe, mit denen wir die Gegenstände der materiellen Wirklichkeit benennen, bezeichnen diese nicht exakt. Sie beziehen sich eigentlich auf übersinnliche reine Ideen<, welche die sie von göttlicher Qualität. Urbilder liefern für unsere begriflichen Abbilder. Und auch die wahrnehmbaren Dinge der Sinnenwelt sind für Platon in irgendeiner Weise Erscheinungen dieser Ideen und von diesen abgeleitet. Überall da, wo wir eine Reihe von Einzeldingen mit demselben Namen bezeichnen können, haben wir eine zugrunde liegende Idee anzunehmen. Seelenlehre: (Psyche) Die Seele ist individuell...

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unsterblich und vom Körper unabhängig. Sie existiert sowohl vor, als auch nach dem Leib, der ihr untergeordnet ist. Der Leib ist sowohl Wohnung und Gefäß, als auch ihr Grab und Gefängnis. Erkenntnistheorie: Wissen ist für. Platon weder „Wahrnehmung“ noch richtige Meinung.“ Jede Erkenntnis, jedes. Lernen vollzieht sich nach. Platons Ansicht als Wiedererinnerung (Anamnesis) an Ideen, welche die Seele vor ihrem Eintritt in den Körper an einem überhimmlischen" Ort geschaut hat und an die sie sich daher im Prozess der Erkenntnis erinnert. Dieses Wissen wird durch Dialoge freigelegt. Platon meint, dass wir in einem vorgeburtlichen Dasein unserer Seelen die Ideen schon einmal geschaut haben. Wahre Erkenntnis ist darum Wiedererinnerung (anamnesis) an diese frühere Schau der Ideen. -Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Seele lasreißt von der sinnlichen Welt, eine mühevolle, oft auch als schmerzlich empfundene Aufgabe. Dass der Mensch sie trotzdem in Angriff nimmt, ist für Platon auf den Eros zurückzuführen, eine Art inneren Drang, der die Menschen für das Wahre, Gute und Schöne, die höchsten Ideen überhaupt, begeistert und sie danach streben lässt. Höhlengleichnis Platon veranschaulicht in diesem Gleichnis, dass der gewöhnliche Mensch im Alltag wie in einer Höhle lebt. Denn die Dinge, die er als real wahrnimmt, sind Platons Ideenlehre zufolge in Wahrheit nur Schatten und Abbildungen des wahren Seienden. Die Höhle im Gleichnis steht für unsere sinnlich wahrnehmbare Welt, der harte Aufstieg des Höhlenbewohners für den Weg der Seele hinauf bis zur Erkenntnis des tatsächlichen Zentrums des Seins: der Idee des Guten, die im Gleichnis durch die Sonne repräsentiert ist. Es geht im Höhlengleichnis darum, die Denkkraft nicht auf das sinnlich Wahrnehmbare der uns unmittelbar umgebenden Welt zu lenken, sondern auf das, was hinter dieser Welt steht, beziehungsweise auf den ideellen Ursprung dieser Welt. Das Ende des Höhlengleichnisses nimmt Bezug auf das Ende des Sokrates, der von den Athenern wegen „Gottlosigkeit“ und als „Verderber der Jugend" zum Tode verurteilt wurde. Platon will damit zeigen, dass die eigentliche Wahrheit nicht im Bereich der sinnlich erfahrbaren Dinge zu finden ist. Er vergleicht die Situation der Menschen mit Sklaven, die von Geburt an gefesselt in einer Höhle liegen und den Kopf nicht wenden können. Wenn es nun hinter den Gefangenen ein Feuer gäbe und zwischen diesem und den Gefesselten Gegenstände vorbeigetragen würden, die ihre Schatten auf die für die Höhleninsassen einzig sichtbare Wand werfen, dann müssten diese Armseligen zwangsläufig die Schatten für die Wirklichkeit halten. Ebenso geht es den Menschen mit der materiellen Welt. Platons Ideenlehre Wiedererinnerung (anamnesis) Ideen: Platon Vernunft Verstand Urbild Allseele kriegen Teil davon beim Leben unvergänglich, unveränderlich Teilhabe (methexis) Gegenstände: Gegenwärtigkeit (parousia) Sinneswahrnehmung (empeiria) vergänglich, veränderlich Abbild Sonne natür- liche Dinge Schatten natür- licher Dinge Feuer künst- liche Gegen- stände Schatten künst- licher Gegen- stände Gleichnis- ebene Idee des Guten Das Licht durch was wir Dinge erkennen Schatten nehm wir wahr Idee des Guten Ideen mathematische Gegenstände a² + b²=c² Sonne 8 Lebe- wesen und Gegen- stande Bilder Sonnen- und Linien- gleichnis Wie wird man laut Platon glücklich? Indem die Seele ihr Handeln nach den Ideen ausrichtet. So beherrscht sie die eigenen Triebe wie ein Wagenlenker die zusammengespannten Rosse. Diese Ordnung der Seele ist für Platon auch das Vorbild für das Zusammenleben der Menschen im Staat. Die Tugend der Gerechtigkeit wird dann verwirklicht, wenn die Menschen ihre jeweils vorherrschenden Tugenden in geregelter Weise zur Geltung bringen. Die Bauern und Handwerker sollen die Tugend des Gehorsams erfüllen, die Krieger die Tugend der Tapferkeit, die Herrscher alles in Weisheit leiten. Und deshalb wird nach Platon der vollkommene, gerechte Staat erst dann erreicht sein, wenn die Philosophen zu Herrschern oder die Herrscher zu Philosophen geworden sind. Platon teilt die Welt in das Reich der Wahrnehmung und das Reich der Ideen. Das Reich der Wahrnehmung kann auch Sinnenwelt genannt werden. Über diese Welt können keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden, da sie von uns mit unseren fünf Sinnen wahrgenommen wird. Diese Aussagen können auch nicht allgemeingültig sein, da die Dinge, die beschrieben sind, sich ständig verändern. Platon nannte diesen Prozess "fließen". Alles, was in der Sinnenwelt existiert, besteht aus einem. vergänglichen Material, welches sich mit der Zeit auflöst. Im Gegensatz dazu ist alles nach dem Muster einer Form gebildet, das zeitlos ist. Diese Urform ist ein abstraktes, geistiges Musterbild, das laut Platon in einer Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt besteht. Diese Wirklichkeit nennt Platon das Reich der Ideen. Die Ideenwelt lässt sich nur mit dem Verstand, nicht mit den Sinnen erkennen. Die Ideen sind ewig, unteilbar und unveränderlich und existieren unabhängig von wahrnehmbaren Dingen. Weder entstehen Ideen, noch vergehen sie, und deshalb kommt ihnen Wahrheit zu. Die wahrnehmbaren, vergänglichen Dinge können uns allerdings an die Ideen, deren Abbilder sie sind, erinnern. So legt Platon dar, dass man durch relativ gleiche Dinge an die Idee der Gleichheit erinnert wird. Vollständige Gleichheit ist in der Welt des sinnlich Wahrnehmbaren nicht vorhanden. Ebenso ist das Gerechte, das Gute in der Welt der Wahrnehmung nicht vorhanden. Es stellt aber ein Ideal dar, nach dem man seine. Handlungen ausrichten sollte. Es gibt immer gültige, objektive, ethische Werte, die der Maßstab für die Beurteilung einzelner Handlungen ist. Die Kenntnis des Guten ist nach Platon eine notwendige Bedingung für moralisches Handeln. Mit Hilfe der Ideen können auch Eigenschaften der sinnlich wahrnehmbaren Dinge erklärt werden. So wird etwas "schön" genannt, wenn es an der Idee des Schönen teilhat, die selbst schön ist. Platon hält auch den Menschen für ein zweigeteiltes Wesen: Wir haben einen Körper, der fließt, der also aus vergänglichem Material besteht und mit der Sinnenwelt unlösbar verbunden ist (denn die Sinne sind körperlich). Unsere Seele hingegen ist unsterblich und befindet sich in der Vernunft. Demzufolge ist sie nicht materiell und kann in die Ideenwelt sehen. Platon meint, bevor die Seele in unseren Körper gelange, existiere sie schon im Reich der Ideen, sie hat aber beim Eintritt in den Körper die vollkommenen Ideen vergessen. Wenn wir etwas Unvollkommenes sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist. Diese Sehnsucht nennt Platon Eros (Liebe). Der Vorgang des Erkennens ist dann die Wiedererinnerung an das, was die Seele in ihrer vorherigen Existenz erfahren hat. Die meisten Menschen gehen dieser Sehnsucht nicht nach, sondern klammern sich an die schlechten Nachahmungen der Ideen in der Sinnenwelt. Platon hielt die Menschen für Schatten, die glauben, diese Schatten seien alles, was es gibt, ohne daran zu denken, dass etwas den Schatten werfen ließ. Sie sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten demzufolge nicht als solche. Deshalb hält Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder.der ewigen Formen oder Idee. Ideenlebre Teill das Reich der Wahmehmung und das Reich der Ideen Vernunft Verstand Wiedererinnerung (anamnesis) Ideen unverganglich, unveränderlich alles nach einem Muster/ Form gebildet, das zeitlos ist bestehen in einer Wirklichkeit hinter der Sinneswelt: Reich der Ideen Urbild Sinnenwelt Sinnes wahrnehmungen (empeirira). Gegenstände verganglich veranderlich Die Ideenwelt lässt sich nur mit dem Verstand nicht mit den Sinnen erkennen mit Ideen können Eigenschaften der sinnlichen Welt erklärt werden > Platon Die Ideen sind ewig, unteilbar und unveränderlich und existieren unabhängig von wahrnehmbaren Dingen. Weder entstehen Ideen, noch vergehen sie, und deshalb kommt ihnen Wahrheit zu. > keine allgemeingültigen Aussagen, können die Welt nur mit unseren 5 Sinnen ständig veranderlich Teilhabe (methexis) Gegen wertigkest (parowia)> Abbild Ideenlehre: Während Sokrates vor allem sich mit Ethik befasste (Tugenden), fragt Platon nach dem Ding an sich. Die Ideen als eigentliche Wirklichkeit sind absolute, zeitunabhängig bestehende Urbilder. Da sie nicht dem Entstehen, dem Wandel und dem Vergehen unterliegen, sind sie von göttlicher Qualität. die Welt existiert -objektiv Prozess: Fließen" Alles was in der Sinnenwelt existiert besteht aus vergänglichem Malerial, welches sich mit der Zeit auflöst. man kann alles nur objektiv erkennen Obj Wirklichk. Vergängliche Bilder können an Ideen, deren Abbilder sie sind elinnein Vollständige Gleichheit nicht existent in Sinneswelt!, ein Ideal um sich danach zu richten Dialogprinzip: Wissen wird im Gespräch von Lehrer und Schüler durch Fragen erlangt. Seelenlehre: (Psyche) Die Seele ist individuell unsterblich und vom Körper unabhängig. Sie existiert, sowohl vor, als auch nach dem Leib, der ihr untergeordnet ist. Der Leib ist sowohl Wohnung und Gefäß, als auch ihr Grab und Gefängnis. Platon hält auch den Menschen für ein zweigeteiltes Wesen: Wir haben einen Körper, der fließt, der also aus vergänglichem Material besteht und mit der Sinnenwelt unlösbar verbunden ist (denn die Sinne sind körperlich). Unsere Seele hingegen ist unsterblich und befindet sich in der Vernunft. Demzufolge ist sie nicht materiell und kann in die Ideenwelt sehen. Platon meint, bevor die Seele in unseren Körper gelange, existiere sie schon im Reich der Ideen, sie hat aber beim Eintritt in den Körper die vollkommenen Ideen vergessen. Wenn wir etwas Unvollkommenes sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist. Diese Sehnsucht nennt Platon Eros (Liebe). Der Vorgang des Erkennens ist dann die Wiedererinnerung an das, was die Seele in ihrer vorherigen Existenz erfahren hat. klammern sic fallen har de Die meisten Menschen gehen dieser Sehnsucht nicht nach, sondern klammern sich an die schlechten Nachahmungen der Ideen in der Sinnenwelt. Platon hielt die Menschen für Schatten, die glauben, diese Schatten seien alles, was es gibt, ohne daran zu denken, dass etwas den Schatten werfen ließ. Sie sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten demzufolge nicht als solche. Deshalb hält Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder der ewigen Formen oder Idee Erkenntnistheorie: Wissen ist für Platon weder „Wahrnehmung" noch richtige Meinung.“ Jede Erkenntnis, jedes Lernen vollzieht sich nach Platons Ansicht als Wiedererinnerung (Anamnesis) an Ideen, welche die Seele vor ihrem Eintritt in den Körper an einem „überhimmlischen" Ort geschaut hat und an die sie sich daher im Prozess der Erkenntnis erinnert. Dieses Wissen wird durch Dialoge freigelegt. Wahre Erkenntnis ist Wiedererinnerung: Seele muss sich von der sinnlichen Welt losreißen, um. die Wirklichkeit zu erkennen

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Leben und Wirken Er wurde um 428/427 v. Chr. in Athen geboren und starb 348/347v. Chr. ebendort. Bezeichnete ihn als den rechtschaffensten Menschen jener Zeit Er stammte aus einer adeligen und reichen Familie Athens. Als junger Mann begegnete er Sokrates und wurde von ihm geprägt. Platon gründete 387 v. Chr. Die erste Akademie und unterrichtete dort Schüler. Er verfasste zahlreiche Schriften, die bis heute unser Denken prägen, etwa 50 Schriften sind davon noch heute bekannt. Wichtig ist bei Platon: Dialogprinzip: Wissen wird im Gespräch von Lehrer und Schüler durch Fragen erlangt.. Ideenlehre: Während Sokrates vor allem sich mit Ethik befasste (Tugenden), fragt Platon nach dem Ding an sich. Die Ideen als eigentliche Wirklichkeit sind absolute, zeitunabhängig bestehende Urbilder. Da sie nicht dem Entstehen, dem Wandel und dem Vergehen unterliegen, sind Die Begriffe, mit denen wir die Gegenstände der materiellen Wirklichkeit benennen, bezeichnen diese nicht exakt. Sie beziehen sich eigentlich auf übersinnliche reine Ideen<, welche die sie von göttlicher Qualität. Urbilder liefern für unsere begriflichen Abbilder. Und auch die wahrnehmbaren Dinge der Sinnenwelt sind für Platon in irgendeiner Weise Erscheinungen dieser Ideen und von diesen abgeleitet. Überall da, wo wir eine Reihe von Einzeldingen mit demselben Namen bezeichnen können, haben wir eine zugrunde liegende Idee anzunehmen. Seelenlehre: (Psyche) Die Seele ist individuell...

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unsterblich und vom Körper unabhängig. Sie existiert sowohl vor, als auch nach dem Leib, der ihr untergeordnet ist. Der Leib ist sowohl Wohnung und Gefäß, als auch ihr Grab und Gefängnis. Erkenntnistheorie: Wissen ist für. Platon weder „Wahrnehmung“ noch richtige Meinung.“ Jede Erkenntnis, jedes. Lernen vollzieht sich nach. Platons Ansicht als Wiedererinnerung (Anamnesis) an Ideen, welche die Seele vor ihrem Eintritt in den Körper an einem überhimmlischen" Ort geschaut hat und an die sie sich daher im Prozess der Erkenntnis erinnert. Dieses Wissen wird durch Dialoge freigelegt. Platon meint, dass wir in einem vorgeburtlichen Dasein unserer Seelen die Ideen schon einmal geschaut haben. Wahre Erkenntnis ist darum Wiedererinnerung (anamnesis) an diese frühere Schau der Ideen. -Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Seele lasreißt von der sinnlichen Welt, eine mühevolle, oft auch als schmerzlich empfundene Aufgabe. Dass der Mensch sie trotzdem in Angriff nimmt, ist für Platon auf den Eros zurückzuführen, eine Art inneren Drang, der die Menschen für das Wahre, Gute und Schöne, die höchsten Ideen überhaupt, begeistert und sie danach streben lässt. Höhlengleichnis Platon veranschaulicht in diesem Gleichnis, dass der gewöhnliche Mensch im Alltag wie in einer Höhle lebt. Denn die Dinge, die er als real wahrnimmt, sind Platons Ideenlehre zufolge in Wahrheit nur Schatten und Abbildungen des wahren Seienden. Die Höhle im Gleichnis steht für unsere sinnlich wahrnehmbare Welt, der harte Aufstieg des Höhlenbewohners für den Weg der Seele hinauf bis zur Erkenntnis des tatsächlichen Zentrums des Seins: der Idee des Guten, die im Gleichnis durch die Sonne repräsentiert ist. Es geht im Höhlengleichnis darum, die Denkkraft nicht auf das sinnlich Wahrnehmbare der uns unmittelbar umgebenden Welt zu lenken, sondern auf das, was hinter dieser Welt steht, beziehungsweise auf den ideellen Ursprung dieser Welt. Das Ende des Höhlengleichnisses nimmt Bezug auf das Ende des Sokrates, der von den Athenern wegen „Gottlosigkeit“ und als „Verderber der Jugend" zum Tode verurteilt wurde. Platon will damit zeigen, dass die eigentliche Wahrheit nicht im Bereich der sinnlich erfahrbaren Dinge zu finden ist. Er vergleicht die Situation der Menschen mit Sklaven, die von Geburt an gefesselt in einer Höhle liegen und den Kopf nicht wenden können. Wenn es nun hinter den Gefangenen ein Feuer gäbe und zwischen diesem und den Gefesselten Gegenstände vorbeigetragen würden, die ihre Schatten auf die für die Höhleninsassen einzig sichtbare Wand werfen, dann müssten diese Armseligen zwangsläufig die Schatten für die Wirklichkeit halten. Ebenso geht es den Menschen mit der materiellen Welt. Platons Ideenlehre Wiedererinnerung (anamnesis) Ideen: Platon Vernunft Verstand Urbild Allseele kriegen Teil davon beim Leben unvergänglich, unveränderlich Teilhabe (methexis) Gegenstände: Gegenwärtigkeit (parousia) Sinneswahrnehmung (empeiria) vergänglich, veränderlich Abbild Sonne natür- liche Dinge Schatten natür- licher Dinge Feuer künst- liche Gegen- stände Schatten künst- licher Gegen- stände Gleichnis- ebene Idee des Guten Das Licht durch was wir Dinge erkennen Schatten nehm wir wahr Idee des Guten Ideen mathematische Gegenstände a² + b²=c² Sonne 8 Lebe- wesen und Gegen- stande Bilder Sonnen- und Linien- gleichnis Wie wird man laut Platon glücklich? Indem die Seele ihr Handeln nach den Ideen ausrichtet. So beherrscht sie die eigenen Triebe wie ein Wagenlenker die zusammengespannten Rosse. Diese Ordnung der Seele ist für Platon auch das Vorbild für das Zusammenleben der Menschen im Staat. Die Tugend der Gerechtigkeit wird dann verwirklicht, wenn die Menschen ihre jeweils vorherrschenden Tugenden in geregelter Weise zur Geltung bringen. Die Bauern und Handwerker sollen die Tugend des Gehorsams erfüllen, die Krieger die Tugend der Tapferkeit, die Herrscher alles in Weisheit leiten. Und deshalb wird nach Platon der vollkommene, gerechte Staat erst dann erreicht sein, wenn die Philosophen zu Herrschern oder die Herrscher zu Philosophen geworden sind. Platon teilt die Welt in das Reich der Wahrnehmung und das Reich der Ideen. Das Reich der Wahrnehmung kann auch Sinnenwelt genannt werden. Über diese Welt können keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden, da sie von uns mit unseren fünf Sinnen wahrgenommen wird. Diese Aussagen können auch nicht allgemeingültig sein, da die Dinge, die beschrieben sind, sich ständig verändern. Platon nannte diesen Prozess "fließen". Alles, was in der Sinnenwelt existiert, besteht aus einem. vergänglichen Material, welches sich mit der Zeit auflöst. Im Gegensatz dazu ist alles nach dem Muster einer Form gebildet, das zeitlos ist. Diese Urform ist ein abstraktes, geistiges Musterbild, das laut Platon in einer Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt besteht. Diese Wirklichkeit nennt Platon das Reich der Ideen. Die Ideenwelt lässt sich nur mit dem Verstand, nicht mit den Sinnen erkennen. Die Ideen sind ewig, unteilbar und unveränderlich und existieren unabhängig von wahrnehmbaren Dingen. Weder entstehen Ideen, noch vergehen sie, und deshalb kommt ihnen Wahrheit zu. Die wahrnehmbaren, vergänglichen Dinge können uns allerdings an die Ideen, deren Abbilder sie sind, erinnern. So legt Platon dar, dass man durch relativ gleiche Dinge an die Idee der Gleichheit erinnert wird. Vollständige Gleichheit ist in der Welt des sinnlich Wahrnehmbaren nicht vorhanden. Ebenso ist das Gerechte, das Gute in der Welt der Wahrnehmung nicht vorhanden. Es stellt aber ein Ideal dar, nach dem man seine. Handlungen ausrichten sollte. Es gibt immer gültige, objektive, ethische Werte, die der Maßstab für die Beurteilung einzelner Handlungen ist. Die Kenntnis des Guten ist nach Platon eine notwendige Bedingung für moralisches Handeln. Mit Hilfe der Ideen können auch Eigenschaften der sinnlich wahrnehmbaren Dinge erklärt werden. So wird etwas "schön" genannt, wenn es an der Idee des Schönen teilhat, die selbst schön ist. Platon hält auch den Menschen für ein zweigeteiltes Wesen: Wir haben einen Körper, der fließt, der also aus vergänglichem Material besteht und mit der Sinnenwelt unlösbar verbunden ist (denn die Sinne sind körperlich). Unsere Seele hingegen ist unsterblich und befindet sich in der Vernunft. Demzufolge ist sie nicht materiell und kann in die Ideenwelt sehen. Platon meint, bevor die Seele in unseren Körper gelange, existiere sie schon im Reich der Ideen, sie hat aber beim Eintritt in den Körper die vollkommenen Ideen vergessen. Wenn wir etwas Unvollkommenes sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist. Diese Sehnsucht nennt Platon Eros (Liebe). Der Vorgang des Erkennens ist dann die Wiedererinnerung an das, was die Seele in ihrer vorherigen Existenz erfahren hat. Die meisten Menschen gehen dieser Sehnsucht nicht nach, sondern klammern sich an die schlechten Nachahmungen der Ideen in der Sinnenwelt. Platon hielt die Menschen für Schatten, die glauben, diese Schatten seien alles, was es gibt, ohne daran zu denken, dass etwas den Schatten werfen ließ. Sie sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten demzufolge nicht als solche. Deshalb hält Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder.der ewigen Formen oder Idee. Ideenlebre Teill das Reich der Wahmehmung und das Reich der Ideen Vernunft Verstand Wiedererinnerung (anamnesis) Ideen unverganglich, unveränderlich alles nach einem Muster/ Form gebildet, das zeitlos ist bestehen in einer Wirklichkeit hinter der Sinneswelt: Reich der Ideen Urbild Sinnenwelt Sinnes wahrnehmungen (empeirira). Gegenstände verganglich veranderlich Die Ideenwelt lässt sich nur mit dem Verstand nicht mit den Sinnen erkennen mit Ideen können Eigenschaften der sinnlichen Welt erklärt werden > Platon Die Ideen sind ewig, unteilbar und unveränderlich und existieren unabhängig von wahrnehmbaren Dingen. Weder entstehen Ideen, noch vergehen sie, und deshalb kommt ihnen Wahrheit zu. > keine allgemeingültigen Aussagen, können die Welt nur mit unseren 5 Sinnen ständig veranderlich Teilhabe (methexis) Gegen wertigkest (parowia)> Abbild Ideenlehre: Während Sokrates vor allem sich mit Ethik befasste (Tugenden), fragt Platon nach dem Ding an sich. Die Ideen als eigentliche Wirklichkeit sind absolute, zeitunabhängig bestehende Urbilder. Da sie nicht dem Entstehen, dem Wandel und dem Vergehen unterliegen, sind sie von göttlicher Qualität. die Welt existiert -objektiv Prozess: Fließen" Alles was in der Sinnenwelt existiert besteht aus vergänglichem Malerial, welches sich mit der Zeit auflöst. man kann alles nur objektiv erkennen Obj Wirklichk. Vergängliche Bilder können an Ideen, deren Abbilder sie sind elinnein Vollständige Gleichheit nicht existent in Sinneswelt!, ein Ideal um sich danach zu richten Dialogprinzip: Wissen wird im Gespräch von Lehrer und Schüler durch Fragen erlangt. Seelenlehre: (Psyche) Die Seele ist individuell unsterblich und vom Körper unabhängig. Sie existiert, sowohl vor, als auch nach dem Leib, der ihr untergeordnet ist. Der Leib ist sowohl Wohnung und Gefäß, als auch ihr Grab und Gefängnis. Platon hält auch den Menschen für ein zweigeteiltes Wesen: Wir haben einen Körper, der fließt, der also aus vergänglichem Material besteht und mit der Sinnenwelt unlösbar verbunden ist (denn die Sinne sind körperlich). Unsere Seele hingegen ist unsterblich und befindet sich in der Vernunft. Demzufolge ist sie nicht materiell und kann in die Ideenwelt sehen. Platon meint, bevor die Seele in unseren Körper gelange, existiere sie schon im Reich der Ideen, sie hat aber beim Eintritt in den Körper die vollkommenen Ideen vergessen. Wenn wir etwas Unvollkommenes sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist. Diese Sehnsucht nennt Platon Eros (Liebe). Der Vorgang des Erkennens ist dann die Wiedererinnerung an das, was die Seele in ihrer vorherigen Existenz erfahren hat. klammern sic fallen har de Die meisten Menschen gehen dieser Sehnsucht nicht nach, sondern klammern sich an die schlechten Nachahmungen der Ideen in der Sinnenwelt. Platon hielt die Menschen für Schatten, die glauben, diese Schatten seien alles, was es gibt, ohne daran zu denken, dass etwas den Schatten werfen ließ. Sie sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten demzufolge nicht als solche. Deshalb hält Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder der ewigen Formen oder Idee Erkenntnistheorie: Wissen ist für Platon weder „Wahrnehmung" noch richtige Meinung.“ Jede Erkenntnis, jedes Lernen vollzieht sich nach Platons Ansicht als Wiedererinnerung (Anamnesis) an Ideen, welche die Seele vor ihrem Eintritt in den Körper an einem „überhimmlischen" Ort geschaut hat und an die sie sich daher im Prozess der Erkenntnis erinnert. Dieses Wissen wird durch Dialoge freigelegt. Wahre Erkenntnis ist Wiedererinnerung: Seele muss sich von der sinnlichen Welt losreißen, um. die Wirklichkeit zu erkennen